Anyone out there? (Port Dickson)

Freitag, 24.04.2015

Früh morgens hat mich Gado zum Busbahnhof gefahren und dieser ist total cool. Es sieht aus wie auf dem Flughafen, hat Gates, Terminals, Bildschirme, Lautsprecherdurchsagen und ist super organisiert.
Pünktlich um 9 war „boarding“ und der Bus war neu und luxeriös und die einstündige Fahrt für 2,50€ günstig. Vom neuen Busbahnhof aus, fand ich schnell den Bus nach Port Dickson. Dass ich die Einzige im großen Reisebus war, hat mir schon nichts Gutes verheißen.
Nach der einstündigen Fahrt angekommen, zeigte ich einem Taxifahrer das Hostel in der Karte, das ich im Internet rausgesucht hatte, aber nicht buchen konnte. Ein wenig geschockt darüber war ich, als er sagte, das gäbe es nicht mehr und in der ganzen Stadt hätte es keine Gästehäuser oder Hostels. Er fuhr mich zu einem total überteuerteren Preis zum Strand wo ich mich durch einige Hotels fragte. Entweder waren diese viel zu teuer, hatten kein WLAN oder sonst was. Nach ewiger Suche kehrte ich zum ersten Hotel zurück. Die Besitzerin sprach gutes englisch, war nett, gab mir 3 Zimmer zur Auswahl und sagte ich solle mir das Bad vorher anschauen. Für 10€ die Nacht hab ich zwar kein eigenes Bad und kein WLAN, aber das war mir egal. Dafür gabs ein großes Zimmer mit Meerblick, eine Sonnenterasse und direkte Strandlage. Im ganzen Ort gibts kein WLAN und zum Glück durfte ich mich ins Netz von einem Luxushotel nebenan einloggen, um daheim zu sagen, dass es mir gut geht.
Das doofe ist nur, dass es hier sehr einsam ist. Der Hund ist begraben und ich bin die einzige Touristin, sodass ich angeguckt werde wie ein neongrünes Schaf. Wenigstens sind die Leute nett und fragen das Schaf woher es kommt, usw. Bei der Suche nach einem Bikini, weil ich meinen verloren hatte, wurde ich leider nicht fündig, weil es in einem muslimischen Land wie Malaysia nicht gerade üblich ist sowas zu tragen. Dafür machte mir ein Ladenbesitzer in meinem Alter ein bisschen Angst indem er mir sagte, dass ich allein als Frau vorsichtig sein muss. Auf die Nachfrage hin, ob es gefährlich ist, meinte er: Pass einfach sehr gut auf!
Um mich aufzuheitern, wollte ich es mit Essen versuchen. Der verkokelte Reis und das Eisbrandt-Eis mit Gemüse drin, schafften es leider nicht.
Mit Klamotten hab ich dann gebadet und den Einheimischen beim Bananaboat und Jetski fahren zugeguckt. Das Wetter wurde gut und die Sonne hat mal wieder gescheint.
Ich hab gelesen, dass man hier reiten kann und mich gefreut, aber leider ist das nur am Wochenende möglich.
Das ist nun das erste Mal, dass ich mir eingestehen muss, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Das hätte mir schon an der fehlenden Busverbindung von KL auffallen müssen. Morgen früh gehts aber nach Melaka, wo definitiv mehr los ist.
Um fair zu sein muss ich sagen, dass Port Dickson echt schön ist. Man fühlt sich wie auf einer Insel und der Sand ist weiß, butterweich und das Wasser warm. Ich denke sogar, dass die Stadt ein echter Geheimtipp ist und sich hier in ein paar Jahren Luxushotels aneinanderreihen und Partys ohne Ende gefeiert werden. Bis dahin ist es leider für Leute die Anschluss suchen nicht geeignet, aber wer seine Ruhe haben will ist absolut richtig.
Das Abendessen versuchte ich in einem anderen Restaurant, wo es leider wieder nur angebrannten Reis gab.
Mit der Vorfreude auf Melaka schlief ich ein.

Port Dickson Grüße
Nadine

Busbahnhof KL

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Bus

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Busstation Seramban

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2. Bus

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Port Dickson

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Autogramm im Zimmer (erlaubt)

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Mein Zimmer

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Failing Sightseeing

Donnerstag, 23.04.2015

Endlich war Gado wieder da und so machten wir uns zu 3. auf zur Batu-Cave. Die 300 Stufen waren für mich kein Problem mehr, aber Ex-Profifußballer Gado keuchte und war fix und fertig. Die Höhle kostete keinen Eintritt und ich musste nur Pfand für einen Rock zahlen, weil man in Shorts nicht rein darf. Es waren verschiedene Statuen ausgestellt und die Höhle war klein, breit und hell. Überall draußen sind Affen rum gerannt, die frech waren und Leuten Essen und ganze Getränkeflaschen aus der Hand klauten. Die Aussicht von der Höhle aus auf Kuala Kumpur war super.
„Kurz“ wollte Gado danach sein Handy reparieren lassen, was fast 2 Stunden dauerte und wir sahen dabei zu.
Dann sind wir zu 2 Kumpels von den beiden gegangen, die im 23. vom 35. Stock wohnen. Auch diese Anlage hatte einen großen Pool und die Aussicht vom Balkon war toll. Alle 4 Jungs aßen wieder Fischsuppe mit den Händen, was total lustig aussah. Ich spielte mit dem Hund Miko und machte für mich Rührei. Ganz verstanden wozu der Besuch war hab ich nicht, denn alle saßen nur 2 Stunden lang auf dem Sofa, spielten mit dem Handy und keiner sagte was.
Der nächste Stopp war der Botanische Garten, aber als wir den um halb 8 erreichten, hatte dieser schon zu (hätte ich den beiden vorher sagen können). Sie merkten glaube ich, dass ich das alles nicht so cool fand, weil ich am letzten Tag noch viel sehen wollte. Zu allem Überfluss fragten sie, ob ich noch irgendwas sehen will (wie gesagt es war halb 8). Mit der Versprechung, dass wir in China-Town raus kommen würden, liefen wir durch einen Park mit Seen der sehr schön war und man perfekten Blick auf die nächtliche Skyline von KL hatte. Nach einem Fußmarsch wo es rauf und runter ging, waren wir wieder am Auto. Die beiden hatten mich also nur verarscht, aber Laufen war trotzdem gut. Dabei teilte Gado mir mir, dass ich sehr fit bin. Da sagt doch tatsächlich ein Ex-Fußballprofi, dass ich fit bin, während er neben mir fast kollabiert 😀
Am Bahnhof wollte ich ein Busticket für den nächsten Tag nach Port Dickson kaufen. Ich hab mir nun mit Hilfe der Landkarte einen tagesgenauen Plan gemacht, weil ich nur noch 2 Wochen hab, bevor es nach Australien geht. Mit dem Hinweis, dass es die Tickets nur am anderen Busbahnhof gibt, wurden wir wieder weg geschickt. Als wir raus gingen, gewitterte es mega heftig, die Blitze schienen direkt neben uns zu sein, der Donner haute einem fast das Trommelfell raus und auf den Straßen waren Bäche. Da das Auto 5 min. weg stand, ist Gado los gerannt und hat es geholt. Selbst auf den 2m die Elvis und ich zum Auto hatten, wurden wir patschnass und Gado sah aus wie geduscht.
Leider hatte der weit entfernte, 2. Busbahnhof das Ticket auch nicht und so kaufte ich eins für den nächsten Morgen in eine nahe gelegene Ortschaft und hoffte von dort aus weiter zu kommen.
Es war schon 11 als wir zu Hause waren und ich packte und ging ins Bett.
Couch-Surfing ist eine super Idee und ich werde es auch wieder machen, da ich sehr viel Geld gespart und Gado mich auch überall hin gefahren hat. Leider war es unglücklich, dass er 3 Tage nicht da war und es mir vorher nicht gesagt hat. So hab ich nun 6 Tage in KL „vergeudet“ die ich sinnvoller nutzen hätte können. Ich finde man sollte so fair sein und vorher sagen, wenn man nicht genug Zeit hat, weil der Sinn vom Couchsurfing darin besteht, dass Locals einem die Stadt zeigen, was nicht richtig geklappt hat. Trotzdem bin ich den beiden natürlich dankbar, dass ich kostenlos dort schlafen konnte und sie so lieb zu mir waren.

Letzte Grüße aus dem schönen KL
Nadine

Straßen von KL

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Meine Hosts Elvis und Gado beim Eis essen

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Viele Tauben

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Gado und ich

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Vor der Batu-Cave

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Affen vor der Batu-Cave

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Statue vor der Batu-Cave

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Batu-Cave

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Schäfchen

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Aussicht vom Cave-Eingang

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Teich

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Kuala Lumpur

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Chillen bei den Freunden

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Blick vom Balkon

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Häuser in denen die Freunde wohnen

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Geniale Aussicht

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Miko und mein Host Gado

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KL by Night

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Another lazy day

Mittwoch, 22.04.2015

Zuerst einmal: Mama: Ich wünsche dir alles alles Liebe und Gute zu deinem 20. *räusper* Geburtstag, vieeeel Gesundheit und Glück und ein schönes neues Lebensjahr ! Feier schön und lass dich reich beschenken 🙂 Hab dich lieb :*

Elvis Auto war immer noch nicht fertig und da er auf den Anruf wartete, konnten wir auch nicht weg. Da ich schon von vielen Travelern gehört habe, dass man als Frau hier nicht allein raus soll, war es also hier wieder ein chilliger Tag für mich. Wenigstens konnte ich mit meiner Mama und meinen kleinen Geschwistern Jolina und Luca FaceTimen und mich freut es total mit zu Hause „zu telefonieren“.

Es gewitterte wieder den ganzen Tag und Abends sind wir mit dem Taxi ins Restaurant gefahren, wo wir per App 3 verschiedene Taxis gerufen haben und ewig im Regen warten mussten, weil keins davon kam. Das Essen war lecker und eine gute Abwechslung, weil die Nudelsuppe dann doch langsam eintönig wird.

Um meine Liste der Krankheiten zu komplettieren, habe ich nun auch noch eine Blasenentzündung, was wieder einen Ausflug in die Klinik bedeutete. Die indische Ärztin war nett und kompetent und die Klinik klein und sauber und ich hab nun 5 verschiedene Medikamente die ich 5 Tage lang nehmen soll. Hoffentlich wird mein Körper jetzt nicht Antibiotika-Resistent 😀

Morgen ist Gado wieder da, was bedeutet, dass wir wieder ein Auto haben und an meinem letzten Tag nochmal in die Stadt können.

gechillte Grüße

Nadine

Pool der Anlage

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Gewitter

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Lecker Essen und Fruitshakes

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FaceTime mit Geburtstagskind Mama und Jolina und Luca ❤

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Medizinsammelsurium

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Great View Day

Dienstag, 21.04.2015

Heute sind wir früh aufgestanden, um Sightseeing zu machen. Leider war das Auto immer noch nicht repariert, aber mit zwei Taxis und der Bahn ging es in die Stadt.
Erster Stopp waren die Petronas Twin-Towers, die mit 375m das 8. höchste Gebäude der Welt sind. Es war sehr beeindruckend davor zu stehen und die Massivität war gigantisch. In den Türmen gibt es Bürogebäude, weswegen sehr viele gut angezogene Leute da waren und außerdem gibt es eine Shoppingmall und ein Essenscourt, wo ich typisch Malayisches Essen probiert habe. Die Preise sind hier auch günstig und so zahlte ich für eine Monsterportion, Suppe und Wasser nur 3,50€.
Die Türme werden mit der höchsten Skybridge der Welt (170m) verbunden. Die 21€ für die Sicht vom Dach haben wir uns aber gespart und wollten lieber einen Drink in der Skybar genießen. Die „Marini’s on 57“ liegt wir der Name schon sagt, im 57. Stock. Bevor es mit dem Aufzug hoch ging, musste ich meinen Hut abgeben, den der Mann nur mit 2 Fingern anfasste und der strenge, auf Schildern geschriebene Dresscode entsprach leider nicht dem, was ich an hatte. Trotzdem fanden wir uns ein paar Minuten später auf schwindelerregender Höhe wieder. Alles ist edel, es gibt Leute die den Aufzug bedienen, einem die Tür aufhalten, die Jacke abnehmen, Securitys, usw. Ich hatte schon damit gerechnet, dass man die Aussicht in den Getränken zahlt, aber für 3,50€ kühles Bier inkl. einer Schachtel Popcorn, war ich positiv überrascht. Von der überdachten Außenterrasse konnte man viele gute Bilder machen.
Danach haben wir uns das Aquarium angeschaut. Es hatte viele Fische die ich noch nie gesehen habe und viel schönere als beim Tauchen. Außerdem konnte das Aquarium große Schildkröten, gefährliche Haie, Riesenrochen und Piranhas zeigen. Bei der Fütterungsshow warfen 2 Taucherinnen den Fischen Futter hin und es sah cool aus, wie die großen Tiere in einem Schwarm um jeden Bissen kämpften. Das Aquarium war neu, sehr modern, es hatte überall Bildschirme, es gab einen riesigen Fischtunnel und sehr sehr viel zu sehen. Der Eintritt für 13€ war ok.
Bei der Rückfahrt wurden wir leider vom Taxifahrer abgezockt und zahlten mehr als doppelt so viel wie bei der Hinfahrt. Auch der Protest von Elvis nutzte nichts.
Drei Mal dürft ihr dann raten, was es zurück in der Wohnung zum Abendessen gab 😀
Fix und fertig vom vielen Laufen, fiel ich abends ins Bett.

Höhenreiche Grüße
Nadine

Gado`s und Elvis Wohnung

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Kuala Lumpur

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Twin-Towers

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Vor den Towers

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Essen

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Wasserspiele

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Aquarium

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Skybar/Rooftop-Bar

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Without Car no City

Montag, 20.04.2015

Da Gado heute eine Schulung hat, sind wir alle früh aufgestanden. Zuerst wollten wir mein Buch am Flughafen holen, das ich im Flieger vergessen hatte. Das Wetter war heute super. Nach einem langen Act habe ich erfahren, dass das Buch verschwunden ist. Lange Geschichte, aber leider mussten wir ohne Buch wieder fahren.
Die beiden Jungs lassen sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen und so waren wir noch einkaufen, obwohl die Schulung schon seit einer halben Stunde angefangen hatte und Gado erst noch einen Kumpel holen und uns heim fahren musste.
Leider konnten wir dann nichts unternehmen, weil Elvis Auto in der Werkstatt ist und die beiden nicht direkt in Kuala Lumpur wohnen. So chillten wir den ganzen Tag, guckten TV und ich erledigte noch ein paar Sachen und machte meine Wäsche.
Abends kochte Elvis was typisch Afrikanisches: Zunge, Fischsuppe und eine Art Brei (heißt Egusi Soup and Suji). Als der ganze Fisch in der Küche rum lag, bin ich erschrocken und als Elvis auf der Zunge rum kaute, würgte es mich. Er hat ganz typisch afrikanisch mit den Händen gegessen und ich blieb wieder bei Nudelsuppe. Danach sind wir noch an den Pool der Anlage gesessen, den man kostenlos benutzen darf.
Da da WLAN hier ausnahmsweise super ist, machte ich FaceTime mit Mom, die gleich auf die Seite vom auswärtigen Amt gehen musste. Was wir da gelesen haben, war nicht gerade positiv, aber ich passe schon auf 😉 http://www.auswaertiges-amt.de/sid_DDF39871DF987DB5547DBA9A8AF7FF37/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/MalaysiaSicherheit_node.html
So ging der chillige Tag gemütlich zu Ende.

Liebe Grüße
Nadine

Anlage der Wohnung

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Elvis am Kochen

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Wohnzimmer

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Mein Zimmer

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Unser Abendessen

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Flight of the Gibbon and Monk Chat

Donnerstag, 16.04.2015

Um 6 wurden Nausheen (Nashin ausgesprochen, was oft zu Verwirrungen führt, weil es sich anhört wie Nadine) und ich vom Hostel abgeholt und nach der einstündigen Fahrt waren wir im Dschungel.
Heute stand Zip-Lining auf dem Programm. Da rast man an großen Seilbahnen wie die Gibbon-Affen durch den Regenwald. Die Natur ist hier (bis auf die natürlich gehaltenen Zip-Lines) total unberührt und es sah ein bisschen aus wie im Dschungel-Camp.
Die Gruppe war total cool, wir waren zu 7. und die Australierinnen lachten wie die Hühner. Unsere sehr jungen Guides „Got“ und „Ton“ waren für jeden Spaß zu haben, zeigten uns lustige Sachen an den Seilbahnen und es war total cool, durch den Wald zu fliegen und sich alles anzuschauen. Natürlich haben wir auch freilebende Gibbon-Affen gesehen, die sehr groß sind, keinen Schwanz haben und nicht schwimmen können. Außerdem ging es über 3 sehr hohe, unstabile Hängebrücken.
Unter anderem gab es eine 800m lange Zip-Line, bei der man sau schnell wurde, ein Superman, bei dem man am Rücken aufgehängt wird und im freien Fall von der Plattform springen muss. Es gibt insgesamt 33 Stationen und 5km Zip-Lines und sehr viel Spaß. An 2 Stationen mussten wir uns umarmen und an Zip-Lines nebeneinander her fliegen. Zwei mal wurden wir auch abgeseilt und das zweite Mal von einen 40m hohen Baum, was auch viel Spaß gemacht hat. Unter anderem mimten wir bei Seilbahnen den Buddha, durften kopfüber hängen und viel mehr. Bei den Wanderungen durch den Urwald erzählten uns die Guides viel über die Natur und der eine Guide fand Nausheen ganz toll und machte ihr ständig Komplimente 😉 Zwei Frauen und ein Mann von Australien, die zusammen in einem Krankenhaus arbeiten, waren so cool drauf und super lustig und luden mich ein, sie zu besuchen, wenn ich in der Nähe bin. Nach dem 2 stündigen, coolen, actionreichen Abenteuer im Dschungel, gab es ein reichhaltiges, vielseitiges asiatisches Essen im Restaurant, das gut und im Preis mit inbegriffen war. Infos zum Flight of the Gibbon: http://www.treetopasia.com/thailand-holiday/chiang-mai
Beim anschließenden Ausflug zum Wasserfall sind wir bis ganz hoch gelaufen und hatten einen schönen Blick.
Um 12 waren wir schon wieder im Hostel und sind mit Astrid und Max los gezogen um was zu Essen zu suchen. Nach 2 Stunden fanden wir endlich was und die Hitze machte uns alle fertig.
Ein weiteres Highlight des Tages, war der Monk-Chat. Mönche die englisch lernen, stellen sich allen Fragen. „Unser“ 23 jähriger Mönch „Tiger“ erzählte uns über eine Stunde lang von seinem Leben, dem Studiengang zum Mönch, den Regeln, der Meditation und vielem mehr. Wir 4 fragten ihn Löcher in den Bauch. Interessant war, dass jeder Mensch (Frau oder Mann) Mönch werden kann, sie sich den Tempel aussuchen dürfen, nichts zahlen, Fleisch essen dürfen, beim Meditieren an nichts denken, in dem Kloster 100 Mönche Leben, die meisten Mönche nur ein paar Wochen oder Monate Mönch sind und die Kinder ab 8 in den Schulferien zum Kurzzeit-Mönch werden. Tiger lud uns ein, ihn am nächsten Tag in seinem eigenen Kloster zu besuchen und gab uns seinen Facebook-Namen. Ja: die Mönche Haben tatsächlich Facebook und Mail 😀 Wir haben sehr weise Worte gehört, andere Sichtweisen kennen gelernt, eine neue Religion verstanden und konnten alle auch persönlich viel von dem sehr intensiven Gespräch mitnehmen.
Abends ging es zum Abschied von Nausheen in eine Rooftop-Bar von der man über Chiang Mai sieht. Wir hatten alle einen tollen Abend, haben viel geredet und gelacht.
Fix und fertig sind wir tief in der Nacht ins Bett gegangen.

Ziplining Grüße
Nadine

 

Sonnenaufgang (der frühe Vogel, …)

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Restaurant beim Zip-Lining

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Unsere Guides und Nasheen und ich

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Essen mit unserer lustigen Gruppe

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Gruppenfoto

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Wasserfall

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Nasheen und ich

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Tempel des Monk-Chats

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Tiger und wir

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„Schulmönch“
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Was ist das für ein Toilettenschild ? 😀

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Blick von der Rooftop-Bar

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Astrid und Max in der Bar

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Scooter day Chiang Mai

Mittwoch, 15.04.2015

Mit Astrid (Deutschland), Max (Holland) und Nekita (Kalifornien) mietete ich mir mal wieder einen Roller und machte Chiang Mai unsicher. Nekita traute sich bei mir mit drauf und es ist immer faszinierend, dass einem fremde Menschen vertrauen, obwohl immer so viele Unfälle mit Rollern passieren. Sie lobte sogar meinen Fahrstil 😀 Hier herrscht dummerweise Helmpflicht was gefährlich ist, weil die Helme bei jeder Bodenwelle nach hinten rutschen und einen strangulieren.
Hier zu fahren ist komplett anders als auf den Inseln. Chiang Mai ist nach Bangkok die 2. größte Stadt Thailands und somit herrscht Großstadtverkehr. Die Straßen sind aber perfekt und es gibt nur eine Verkehrsregel: jeder fährt wann er will. Ampeln werden gekonnt ignoriert und auch Geschwindigkeitsbegrenzungen scheint es nicht zu geben 😛 Roller fahren gehört hier definitiv zu einen meiner Lieblingsbeschäftigungen und man kann einfach zwischen den Autos durch fahren und an Ampeln vorne stehen.
Es ging breite, perfekte Serpentinenstraßen hoch, wo es sehr schön war.
Der erste Halt war am „Doisutcap“, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten hier. Nach dem Erklimmen der 300 Stufen, erwartete uns eine sehr große, gepflegte Tempelanlage und bisher auf meinem Trip die größte Touristenansammlung. Kleine Kinder in schönen Kostümen tanzten und es gab viel zu sehen, wie Buddhastatuen, Glocken, usw.
Beim Viewpoint ein paar Kilometer weiter konnte man ganz Chiang Mai sehen und das ist wirklich riesig. Außerdem hatte man Blick auf den Flughafen, von welchem aus ich fliege.
Eigentlich wollten wir danach zu den Wasserfällen, aber die waren zu teuer und der Zoo schloss eine Stunde später.
So sind wir einfach drauf los gefahren und am anderen Ende der Stadt gelandet, das seeeeehr weit weg war. Immer den Schildern zu einem anderen Wasserfall folgend, freuten wir uns schon aufs Baden. Leider führten uns alle Schilder dort hin absolut in die Irre und nach einer Stunde gaben wir auf. Nach dem Weg fragen ist in Thailand genau so unnötig, wie in Deutschland jemanden etwas über Buddha zu fragen. Zum Glück fanden wir einen weiteren schönen Tempel, in dem keine Touristen waren, dafür viele Mönche, die die Sonkran-Zeremonie abhielten. Den Sonnenuntergang hat man wegen der Wolken leider nicht gesehen, aber wir verbrachten lange Zeit ungestört im Tempel.
Beim ewigen Rückweg im Dunkeln hörten die Leute leider immer noch nicht mit Sonkran auf, sodass wir im vorbei fahren mit Buckets getränkt wurden, was sehr weh tut und wenn wir gerade wieder trocken waren, ging es von vorne los. Mein Rucksack und der Reiseführer waren trotz Schutz patschnass und zum Glück hatte ich die Kamera im Rollersitz. Irgendwann als die Leute das sogar am Highway machten, waren wir sehr genervt und sagten nicht nette Dinge. Zurück in der Stadt wurde es noch schlimmer und da das Wasser nun gar nicht mehr abfließen konnte, kämpften wir uns mit den Rollern durch Bäche. Dann verloren wir auch noch Astrid und Max und verfuhren uns wieder mal 😀 In Chiang Mai ist es definitiv nicht einfach sich zurecht zu finden.
Nachdem wir im Hostel angekommen und uns getrocknet hatten, ging es zu Fuß zum Nachtmarkt wo wir beim Abendessen den gelungenen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Waterscooter Grüße
Nadine

Der Roller hat meine Farbe & das Schaf fährt mit 🙂
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Tempel
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Die Buddhisten müssen die Glocke berühren
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Tanzende Kinder im Tempel
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Max (Holland) Astrid (Bamberg) Nekita (Kalifornien) ich
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Aussichtspunkt im Tempel
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Chiang Mai von oben
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Tempel
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neuer Tempel weiter weg

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Chiang Mai Songkran the first

Samstag, 11.04.2015 & Sonntag, 12.04.2015

Samstag:

Nachdem ich in mein Luxushostel mit Pool, eigenem Bad, 4er Zimmer und nettem Personal für 3,50€ die Nacht eingecheckt hatte (Teeraya Boutique Hostel), bin ich noch über den Nachtmarkt gebummelt und dieser ist ebenfalls wunder wunderschön ! Ich weiß nicht, wie ich jemals wieder einen Markt in Deutschland schön finden soll, sei es Weihnachts-,Oster-,Wochenmärkte,… Um mich vom Stress zu erholen, gönnte ich mir eine Fußmassage bei einer total tollen Familie. Die kleinsten Kinder sitzen auf dem Markt und machen Werbung und auf dem Parkplatz der Familie stehen alte, bequeme Schaukelstühle und alle Familienmitglieder (Tanten, Onkel, Großeltern, Kinder,..) werden zum Masseur. Es war so schön und herzlich dort und man konnte der wunderschönen Straßenmusik vom Markt lauschen. Auf dem Markt herrschte Hochbetrieb aber trotzdem strahlte er eine totale Ruhe aus.
Danach buchte ich einen Flug nach Kuala Lumpur (Malaysia) für kommenden Freitag.

Sonntag:
Mein Körper tut mir so langsam echt leid ! Erst zwei starke Erkältungen, Sonnenbrand, dann Grippe, dann Mittelohrenentzündung und jetzt ist diese gerade voll ausgeheilt, schon muss er sich gegen das nächste wehren. Zum Glück ist meine Reiseapotheke auch für Magenverstimmungen gewappnet und Su hat immer gute Tipps (vielen Dank !!). Hier ist es leider nicht so einfach was zu Essen zu finden, das dem Magen nicht schadet, aber ich versuche mein Bestes.
Nach dem Frühstück mit meinen drei tollen Zimmerkollegen, besichtigte ich einen total schönen Tempel und wechselte leider das Hostel (Dengba Hostel), da ich für die nächsten Nächte im Voraus schon ein Anderes gebucht hatte.
Da traf ich ein kalifornisches Pärchen von der Hinfahrt wieder und zusammen brachen wir zum Songkran auf. Wie schon erwähnt, ist das das thailändische Neujahr, Buddha bekommt Wasser und ganz Thailand artet in eine einzige Wasserschlacht aus. Einfach jeder macht mit. Es heißt, derjenige der am nassesten ist, hat am meisten Glück. Da Alkohol ja bekanntlich Bakterien tötet und Cola gut für den Magen ist, kauften wir uns einen Cola-Bucket und zogen schon mittags von Bar zu Bar. Songkran ist ein unglaubliches Spektakel: Alle machen mit, egal ob jung oder alt, das Wasser steht auf den Straßen, jeder ist pudelnass, überall läuft Partymusik, jede Bar ist getränkt und es stehen Eiswasserkübel überall rum. Jeder hat Wassereimer und Spritzpistolen und man steht an der Straße und zielt auf Fahrrad-, Roller-, oder Tuk Tukfahrer. Ganz Chiang Mai ist auf den Beinen und umso größer die Spritzpistole, desto cooler ist man. Die Gaudi feierten wir den ganzen Tag mit. Ohne Drybag geht hier die nächsten Tage niemand aus dem Haus und Wertsachen muss man im Hostel lassen.

http://www.chiangmai-thailand.de/songkran-chiang-mai.html
Pudelnasse Grüße
Nadine

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Goodbye to the amazing Laos

Freitag, 10.04.2015

 

Wie geplant klingelte um 5 der Wecker und der Spanier und ich wollten zum Almosengang der Monks (Mönche), was als absolutes Highlight in Luang Prabang gilt. Schnell wurde klar, dass das nichts wird, denn es goss wieder aus Kübeln und es flossen Bäche die Straßen runter.
Also wieder ins Bett und nach dem Frühstück erneut das Wetter checken. Leider keine Veränderung. Nochmal geschlafen, gepackt, gerichtet und dann: perfektes Wetter ! Da die Reisfelder jetzt nicht mehr brennen können, war der Himmel strahlend blau und ich brach allein zum Sightseeing auf. Alle wichtigen Tempel klapperte ich ab und weit oben hatte man eine gigantische Sicht über die Stadt. An einem Stand waren Babyvögel in Mini-Körben und die Frau sagte, man kann sie kaufen und frei lassen und das bringt Glück. Am liebsten hätte ich natürlich alle frei gelassen, aber für 2€ kaufte ich 2 Vögel und ließ sie in die Freiheit.
Ich bin absolut verliebt in diese Stadt mit ihrem französischen Charme, der Gemütlichkeit, der schönen Straßen, den tollen Tempeln und vielen mehr.
Um 6 sollte mein Bus nach Chiang Mai fahren und als ich um 5 zurück war, stand der Fahrer da und wartete auf mich. Es gab eine Planänderung wegen der Feiertage, so die Erklärung. Schnell das restliche Zeug zusammen gepackt, Hostel bezahlt, ausgecheckt und mit dem Minibus zum Busbahnhof.
Wir wir dann erfuhren, waren wir nur so früh da, weil der Bus einer Neuseeländerin so früh gefahren ist und mussten so noch 1:45 min. auf den Bus dort warten.
Zum Glück hatte ich diesen rechtzeitig gebucht, weil es der letzte vor Sonkran war und schnell ausgebucht. Es waren fast nur Einheimische drin, die zu ihren Familien wollten. Der Bus war nicht wirklich ein Schlafbus und Platz war auch nicht gerade. Die Lehnen konnte man nicht weit nach hinten machen und komfortabel war das Schlafen so nicht. Eine Frau lag mit ihrem Baby auf dem Boden um zu schlafen und eine andere Frau musste kotzen und traf die Frau mit dem Baby. Ungefähr 50% der Leute mussten kotzen und es war eine schreckliche Busfahrt mit Pausen alle paar Minuten. Als wir nach 14 Stunden endlich den Busbahnhof erreichten, ging es mit dem Tuk Tuk weiter zur Grenze. Dort ausstempeln aus Laos, mit dem großen Bus weiter zur thailändischen Grenze, dort neuer Stempel, mit dem Minivan weiter wo der Fahrer erst zu Hause anhalten musste. Wir sagten er soll Bier mit bringen, aber im Auto darf man wohl nicht trinken. Dann in einem Resort raus geschmissen worden, neuer Minivan und neue Fahrt. Unterwegs haben die 2 Franzosen, das belgische Pärchen und ich, die 2 kanadischen Mädels aus meinem Hostel in Luang Prabang wieder getroffen, die mit dem Slow-Boat gefahren sind und außerdem das Mädchen die in Laos mit dem früheren Bus gefahren ist. Sie war mega froh uns zu sehen und erzählte uns, dass freilaufende Hühner im Bus waren, alle Leute Schwimmwesten anhatten, auch alle gespuckt haben, niemand ihr sagen konnte, ob das der Bus nach Thailand ist und sie die einzige Touristin war.
Als große Gruppe hatten wir aber total viel Spaß, regten uns gemeinsam auf, kämpften für die Neuseeländerin die das falsche Ticket bekommen hatte und nochmal zahlen sollte und lernten gegenseitig unsere Sprachen. Der neue Minivan sollte nochmal 5 Stunden fahren. Es tobte wieder ein starkes Unwetter mit Platzregen und lautem Donner.
Als der Fahrer mitten drin wieder anhielt und sagte wir sollen nochmal das Fahrzeug wechseln, protestierten wir alle. Zum Glück wechselte dann nur der Fahrer. Bei den gefühlten 100 Stopps konnte ich mir nicht mal was zu Essen oder Trinken kaufen, weil ich keine Baht hatte und meine Kekse kamen mir zum Hals raus.
Mit dem Tuk Tuk ging’s in Chiang Mai zum Hostel und ohne Vorwarnung wurden 2 volle Eimer Wasser ins Tuk Tuk geleert (manche feiern schon jetzt Sonkran). Das hätte ich ganz witzig gefunden, wenn ich nicht meine teure Kamera, mein Handy, meine Digicam und meinen Laptop im Rucksack auf dem Schoß gehabt hätte. Zum Glück ist nichts passiert, wir waren nur alle getränkt.
Die Anderen stiegen woanders aus und der Fahrer sagte ich müsse nun noch 10 min. laufen. Ich war total genervt, hatte schlechte Laune, wollte nur noch ins Hostel und hatte Angst, dass meine Sachen nass werden. Er wollte aber nicht weiter fahren. Bis ich das Hostel eine halbe Stunde später gefunden hatte, musste ich 5 Leute fragen und allein hätte ich es nie gefunden, so versteckt war es.
Die Zusammenfassung der Reise ist:
Luang Prabang (Laos) – Chiang Mai (Thailand)
25 Stunden (angekündigt waren 12)
Über 700 Km
7 Fahrzeuge
2 Grenzen
Schrecklichste Reise ever!!
Aber: wir haben es überlebt und können nun Sonkran genießen.

Gestresste Grüße
Nadine

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Mekong in Luang Prabang

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Aufstieg zum Tempel
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Buddha im Tempel

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Stupa
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Vögel im Minikorb. Was für eine furchtbare Tierquälerei

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Luang Prabang von oben

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Da bin ich nun: Chiang Mai
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Crazy Vang Vieng

Samstag, 04.04.2015

Irgendwie ging es den Jungs heute komischerweise nicht so gut und sie schliefen ewig und entschieden nichts zu tun.
Ich zog los und aß in einem richtig tollen Restaurant direkt am Fluss zu Mittag.
Das Wetter war wie immer perfekt und so erkundete ich Vang Vieng. Das allein sein macht überhaupt nichts aus und es ist super, selbst entscheiden zu können, wo man hin geht.
Im Mekong stand ein Jeep aus dem laute Musik kam, drum rum waren Liegen und viele Leute chillten da. Ich kam an vielen Läden vorbei und genoss ein Stück außerhalb das tolle Bergpanorama. Nach der Erkundungstour gefiel mir die Stadt immer besser. Es ist richtig schön hier und man kann viel unternehmen.
Im Hostel zurück lernte ich wieder nette Leute kennen und wir saßen lange da und redeten.
Als es mir zu langweilig wurde besuchte ich Quentin und Jon und wir gingen zum Abendessen in ein italienisches Restaurant. Das Thai und Lao Essen ist zwar sehr gut und es gibt viel vegetarisches, aber nach 4 Wochen freut man sich mal wieder auf Westernfood. Hier kommen besonders viele Leute wegen der „Specialkarte“ her, auf der unter anderem Opiumpizza und Mushroomshakes stehen. Ich glaube ich bin der einzige Mensch weit und breit hier der noch keinerlei Drogen probiert hat und bin stolz darauf. Nachdem gestern wieder ein Junge auf Pilzen hier von einem Hoteldach gesprungen ist, würde ich davon auch abraten. Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich immer mehr Leute irgendwas anderes bestellten. Unser Essen war auch ohne „Special“ gut und mit vollem Magen verließen wir die Milan Happy Pizza-Dk3 bar & Lounge.

Da ich mich bestmöglich auf die jeweiligen Länder einlassen will, lerne ich die wichtigsten Wörter und muss aufpassen, dass ich nicht zwischen thailändisch und laotisch durcheinander komme 😉 Auch das mit der Währung ist schwer, weil man hier für ein Essen ca. 54000 kip zahlt und ich bekanntlich nicht so gut mit hohen Zahlen umgehen kann 😛
Die Sonnenuntergänge sind hier besonders schön und die Sonne versinkt langsam hinter den hohen Bergen.
Auch abends und nachts ist hier einiges los und an jeder Ecke kommt aus Restaurants, Bars und Cafés Musik, viele Leute sind unterwegs und es gibt sowas wie kleine „Marktplätze“ auf denen Essen verkauft wird. Es ist voll gemütlich hier und die Stimmung in der Stadt ist super.
Morgen gehts zum tubing und so gingen heute alle früh ins Bett um fit zu sein.

Vang Vieng’sche Grüße
Nadine

 

Fluss Mekong

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Restaurantimageimage

Brücken in Vang Viengimage

Toller Sonnenuntergang (schlechtes Handyfoto)image

Balloonfahrt kostet nur 79$image

Happy Menu 😉image