Have you ever seen a wild penguin?

Montag, 11.05.2015

Zum Frühstück, bzw. Mittagessen gings mit meinen Mitbewohnern ins vegetarische All you Can Eat Restaurant. Dieses war indisch und man bekam einen Teller mit Essen und konnte sich so oft holen wie man wollte. Das Essen war ok und für 6$ günstig.

Auf dem Rückweg sind wir einem jungen Mann begegnet, der mit 2,05 m Höhe und Schuhgröße 50 sehr auffallend war und wir redeten eine Weile. Außerdem lauschten wir eine Weile der Musik eines uns unbekannten runden, silbernen Musikinstrumentes. Der Musiker hatte es echt drauf und die Songs gaben uns ein richtiges Gänsehautgefühl.

Simon und ich machten uns dann mit der Tram auf nach St.Kilda, wo unter anderem die Formel 1 Rennstrecke und ein großer Freizeitpark (Luna Park) sind. Wie uns schon viele Leute gesagt haben, gab es auch diesmal 4 Jahreszeiten an einem Tag und wir hatten einen wilden Mix des Wetters. Dem Wetterbericht kann man hier grundsätzlich nie trauen. Am Pier gab es viele Luxusboote, eine ruhige See, perfekte Sicht auf die Skyline von Melbourne und wir hatten viel Spaß beim Versuch Selfies mit meiner neuen Actioncam zu machen.

Nach der Pier-Erkundungstour gingen wir auf die Suche nach den freilebenden Pinguinen die sich zwischen den Steinen verstecken. Man muss genau hin schauen, aber dann blicken einem kleine Kulleraugen entgegen und man hört ein lustiges Fiepen. Eine ganze Weile befanden wir uns auf Pinguinsuche. Den Sonnenuntergang am Pier mit Blick aufs Meer konnten wir total genießen und mit einem Kaffee wärmten wir uns anschließend wieder auf.

Zurück im Hostel gabs auch schon Free Wine und Cheese für alle und die Stimmung war wieder super. Mit viel gutem Wein, Jenga, top Musik, netten Leuten und einem starken Gemeinschaftsgefühl verbrachten wir die ganze Nacht in der Hostel-Bar und der Denga-Turm wuchs mit steigendem Alkoholpegel 😛

Wir hatten einen schönen Abend und fielen müde ins Bett.

Grüße aus St. Kilda

Nadine

Simon und ich mit Selfiestick

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St. Kilda

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Pinguin

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Wo ist der Pinguin?

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Allerbeste Mitbewohner 🙂 I love you all so much !

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Unser Zimmer

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H&M

Sonntag, 10.05.2015

Nach der langen Nacht war chillen angesagt und meine Zimmerkollegen sind mega cool und so schliefen wir lange, saßen ewig im Zimmer und in der Küche und redeten über Gott und die Welt. Niederlande, Kanada, USA, Brasilien, England, Australien und Deutschland sind vertreten und es gibt viele interessante Themen.
Zum Mittagessen kehrte ich im Subway ein und danach lief ich allein durch die Stadt. Ich hab mich einfach total in Melbourne verliebt und die City ist schwer zu beschreiben. Groß aber familiär, viele Leute aber nicht laut, irgendwie europäisch, irgendwie nicht, sicher, gemütlich, viele Restaurants und Shoppingmöglichkeiten und eine super Stimmung und absolut herzliche Menschen.
Weil das hier voll der Hype ist, 3 Stockwerke hat und ich Socken gebraucht hab, machte ich nen Abstecher in den H&M und verbrachte ewig dort. Mit 2 Pullis und Socken kam ich wieder aus dem Wunderland raus.
Zum Abendessen war ich mit dem 7-Eleven Jungen Manny in einem indischen Restaurant und bei ein paar Bier ließ es sich gut aushalten.
Zurück im Hostel war es, als ob ich nach Hause komme. Wie schon gesagt ist es wie in einer WG und mit meinen total lieben und coolen Zimmerkollegen sitze ich ewig im Zimmer und rede über den Tag und fühle mich hier wie zu Hause. Deswegen hab ich von 4 Nächten auch auf 2 Wochen verlängert.

Grüße aus meiner Traumstadt
Nadine

Melbourne here we go

Samstag, 09.05.2015

Nach dem gaaaanz langen Schlaf und Oatmeal-Frühstück haben Phil und ich uns auf den Weg zur Stadtbibliothek gemacht, wo die kostenlose Walking-Tour los ging.

In der Gruppe von ca. 40 Leuten waren so ziemlich jede Nationalität und jede Altersgruppe vertreten. Der Guide war sehr motiviert, wusste richtig viel über die Stadt, die Geschichte, die Gebäude und hatte immer wieder sehr lustige Anekdoten über Europa, das er sehr ausgiebig bereist hat. Wir haben viele neue Sachen gesehen, gehört und in einem schönen Park hatten 3 Bräute ein Fotoshooting.

Der Guide hat uns erzählt, dass die Schokolade in Australien anders schmeckt, weil da Chemie drin ist, dass die nicht schmilzt, Melbourne hat das 2. älteste Chinatown nach San Francisco und in Melbourne wurde das Prinzip 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Spielen und 8 Stunden Schlafen eingeführt. Das Trinkgeld hatte sich der tolle Guide der das kostenlos macht echt verdient. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und es hat nicht geregnet.

Mit einer anderen Kanadierin waren wir in einem Restaurant das für Fleischbällchen bekannt ist. Dort konnten wir im fast dunkeln Raum bei guter alter Hip-Hop Musik die (für mich vegetarischen) Fleischbällchen mit Nudeln genießen die total zu empfehlen sind. Als wir im Hostel darüber berichteten, ging das große Lachen los, weil „Balls“ auf Englisch eine andere Bedeutung hat 😛

Abends gings dann mit den anderen vom Hostel das erste Mal hier feiern. Zuerst bezahlten wir 15$ Eintritt (wir waren auf der Gästeliste, sonst wären es 20$) für das, dass wir die Einzigen da waren. Dann sind wir zurück in unsere Hostelbar, haben einige günstige Getränke genossen, und dann alle weiter in einen anderen Club und zahlten nochmal 20$ Eintritt. Es waren viele junge, partylustige Leute da und die Stimmung war genial. Bis 5 morgens haben wir gefeiert und danach im Hostel noch einen Film geguckt.

Liebe Grüße

Nadine

Stadtbibliothek

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Hochhäuser

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Gefängnis

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8 Stunden Arbeit, 8 Stunden spielen, 8 Stunden schlafen

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Viele Bräute

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Ganze Gruppe

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Princess Theater

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Streetart

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Straßen von Melbourne

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Mall

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Flinders

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Sonnenuntergang über Melbourne

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Meatballs und die Rechnung dazu

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Feiern

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Say hello to Nemo, Nesaja & Co

Donnerstag, 30.04.2015

Den letzten Tag in Malaysia und auf der tollen Insel Tioman wollte ich mit Tauchen abschließen. Beim Frühstück kam deshalb ein Rezeptionist zu meinem Tisch und teilte mir mit, um halb 9 an der Tauchschule sein zu sollen.
Voll gefressen, lernte ich meine beiden Mittaucher, ein französisches Pärchen, sowie den Tauchleiter kennen. Wir sollen den Tauchgang genießen und nichts machen müssen, so die Ansage. Also ohne Ausrüstung aufs Boot und die Fahrt genießen. Leider war im Wetterbericht Gewitter angekündigt und auch der schwarze Himmel verriet ein starkes Unwetter. Unser Divemaster sagte, dass es nicht gefährlich sei sich im Wasser aufzuhalten und dass wir trotzdem tauchen gehen.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf dem Schiff mit ordentlichem Seegang, schien die Sonne und das Wetter war perfekt.
Der Divemaster hielt Wort und bereitete alles für uns vor und wir mussten nur da sitzen und wurden in unsere Ausrüstung gesteckt. Das nennt man Luxus. Gut, dass es weltweit einen einheitlichen Tauchstandard gibt und somit alles gleich war wie in meiner Tauchschule und ich vor meinem ersten Tauchgang außerhalb eines Kurses nichts befürchten musste.
Das Abtauchen auf 18m ging ohne Ohrenprobleme und was wir sahen, war noch gigantischer als in Thailand. Das Südchinesische Meer hatte eine ewig weite, klare Sicht zu bieten und sehr viele verschiedene Pflanzen, Korallen und Fische. So sahen wir ganz viele Nemos, schöne Rochen, sehr große Fische und sogar eine Riesenschildkröte die schlief. Der 40 minütige Tauchgang und somit der 10. meines Lebens verging viel zu schnell und wir alle waren begeistert. Zu Viert und ohne andere Taucher und Schiffe weit und breit konnte man alles noch viel mehr genießen und es war super entspannt. Dann hatten wir noch großes Glück mit dem Wetter. Plötzlich gab es blauen Himmel und Sonnenschein und das Wasser war badewannenwarm.
Nach der großen, kostenlosen Lunchbox startete dann in einer anderen Location der zweite Tauchgang. Auch hier war die Sicht gigantisch und die Unterwasserwelt wie im Film. Es sah so schön aus, es leuchtete in allen möglichen Farben und das Highlight war außer der zweiten Riesenschildkröte die gefressen hat, definitiv das Höhlentauchen. Es war ein bisschen dunkel, aber man konnte noch gut was sehen und so schwammen wir ein paar Minuten durch eine wunderschöne sehr enge Höhle die viele Korallen hatte.
Ein paar mal durften wir auch allein zwischen Riffen durchschwimmen wo es so eng war, dass unsere Flaschen anstießen.
Da ich es mittlerweile mit meinem Luftverbrauch gut im Griff hab und einschätzen kann, konnten wir lange 50 Minuten unter Wasser bleiben. Das ist echt gut.
Das Tauchen war es für mich absolut wert und diesmal hatte ich keine Probleme. Auch der Preis für die hoteleigene Tauchschule war angemessen und die Leute erledigten alles für einen und nach dem Ausfüllen meines Tauchbuchs konnte ich gleich gehen. Ich war total froh, dass ich diese zwei Tauchgänge mit gemacht habe.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und entspannen am Pool.
Abends gönnte ich mir ein Essen im Hotelrestaurant und lauschte wieder der tollen Livemusik der Band, die auch an meinen Tisch kam um zu singen.
Hier wird man behandelt, als zahle man 1000€ für die Nacht, kann die Rechnungen aufs Zimmer schreiben lassen und der Chefkoch kam persönlich um zu fragen, was ich gerne in meinem vegetarischen Lunchpaket haben möchte.
Somit war der letzte Tag nach dem Packen in Malaysia leider vorbei und so langsam wird es ernst. Ab morgen dann nur noch Singapur und dann beginnt das große Abenteuer „down under“.
Morgen ist das Luxus-Urlauben vorbei und ich bin wieder offiziell Backpacker und muss mich nicht mehr tarnen 😀

Grüße von Nemo und Nesaja
Nadine

Frühstück

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Ready to dive

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Unwetter im Anmarsch

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Regenbogen

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Unwetter ist weg

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Nach dem ersten Tauchgang

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Malaysia – Flagge und Lieblingsschäfchen darf auch mit Tauchen

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Glasklares Wasser

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Strand von Tioman

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Tauchcenter

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Pool

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Sonnenuntergang

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Abendessen

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Feels like paradise

Mittwoch, 29.04.2015

Von der Sonne und dem sanften Meeresrauschen wurden wir geweckt.
Beim Frühstück fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Es gab ALLES was das Herz begehrt und mehr als bei einem Brunch in Deutschland. Von Brot, bis Schokocroissant, alle Obstsorten, Müsli, Joghurt, Ei das vom Koch auf Wunsch zubereitet wurde über Nudeln mit Sahnesoße, Reis, Suppen bis Macaroni mit Tomatensoße und vielem mehr. Nach zweieinhalb Monaten konnte ich endlich mal wieder in den Hochgenuss eines Käsebrotes kommen 😛 ich hatte den grandiosen Geschmack schon vergessen.
Gestärkt machten wir es uns am Strand gemütlich und verbrachten den Tag mit plantschen und sonnen.
Man kann im Meer ewig weit im flachen, kristallklaren Wasser raus laufen und sich dann in den weichen Sand setzen und wie wir ewig reden 🙂
Leider wurden wir irgendwann von einem Araber angequatscht der uns sehr auf die Nerven ging und nicht gehen wollte. Meine Zimmernummer hatte ich „vergessen“, mein Handy war „kaputt“ und in Facebook habe ich ihm einen falschen Namen eingetippt. Er wollte auch nicht verstehen, dass wir uns abends nicht mit ihm treffen wollten. Hoffentlich begegnet er uns nicht im Hotel, dachten wir nur.
Zum Abendessen fuhren wir mit dem Jeep in die Inselstadt „Tekek“ und es schmeckte super.
Bei guter Livemusik, Käsekuchen, Bier und Pina Colada ließen wir den Traumtag und den Letzten von Marie im Hotelrestaurant am Strand ausklingen.
Ich bin einfach ein Glückspilz und so habe ich über booking.com das Hotel für eine Nacht verlängert, weil nichts Anderes auf der Insel mehr frei war. Wenn ich es an der Rezeption gemacht hätte, hätte ich 30€ mehr bezahlt. Leider buchte ich nur das Standardzimmer, obwohl wir das Bessere hatten. Unauffällig upgradete die nette Rezeptionistin meine Buchung kostenlos und ich kann eine weitere Nacht in unserem tollen Zimmer bleiben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉
Den Job in Australien auf der Pferdefarm habe ich aber heute fest zugesagt bekommen und fange am 18.05. in Moorooduc (bei Melbourne) an zu arbeiten.

Sonnige Urlaubsgrüße

Nadine

Frühstück

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Trauminsel

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Reiseschäfchen ist natürlich auch dabei

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Bloggen, Cocktails und Livemusik

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Willkommensdrink

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Sonnenuntergang am Strand

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Das Hotel Berjaya Tioman Beach Resort

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Lecker Käsekuchen

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Effortful Journey to Tioman

Dienstag, 28.04.2015 Um 6 klingelte der Wecker und um 7 stand ich an der Bushaltestelle. Leider kam ewig kein Bus, aber dafür ein Auto (kein Taxi) und der Fahrer bot 3 Plätze an. Silvi: wir finden es gefährlich in Deutschland von einem Kaff ins nächste mit einem mitzufahren den wir nicht kennen und ich steig im gefährlichen Malaysia bei einem wildfremden ein 😀 Ich kam aber günstig am Busbahnhof an. Mit dem Reisebus ging es 5 Stunden nach Mersing und dort kaufte ich ein Fährticket für die Insel Tioman.
Ich lernte ein Mädel aus Tirol kennen und zusammen ging es nach dem Mittagessen zum Pier. Die Leute vom Reisebüro sagten, dass wegen der Feiertage auf der ganzen Insel kein Hostel mehr frei wäre, aber Maria hatte ein Doppelzimmer in einem Luxushotel, das wir uns teilen können. Prozesse haben die Malayer definitiv nicht erfunden und so mussten wir 5! Stationen durchlaufen, bis wir nach über einer Stunde auf die Fähre konnten. In der Wartehalle ist was krasses passiert: 3 Männer trugen eine Leiche bedeckt mit einem Müllsack mitten durch die Menschen. Ich hab gedacht ich spinne ! Die Fähre war so stark klimatisiert, dass wir trotz Jacke froren und es herrschte starker Seegang. Nach 3 Stunden war es geschafft und Tioman erwartete uns mit Traumwetter.
Die Insel sieht tatsächlich aus wie im Film. Ein Traumstrand mit schönem beigen Sand, kristallklares Meer, sauber, viele Palmen und eine richtige Wohlfühloase. Als wir mit dem Luxusfahrzeug kostenlos vom Pier zum Hotel gefahren wurden, unser Gepäck zur Lobby gebracht wurde und wir einen Gutschein für einen Willkommensdrink erhielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pool mit Rutschen, Fitnesscenter, Luxushotel, gepflegte, große Anlage, ruhig, Raum mit Spielen, inkl. Frühstück und vielem mehr. Für 25€ pro Person zwar so viel wie ich für eine Woche Hostel zahle, aber ich bin unendlich froh mir das zu gönnen. Unser Chalet ist direkt am Strand, wir haben einen Balkon mit Meerblick, direkt am Pool, es gibt eine Minibar, kostenlose Getränke, TV, warme Dusche mit Duschvorhang, Safe,  wir haben ein großes, weiches Bett mit Decke, es ist penibel sauber, es hat viel Platz, eine Klimaanlage und vieles mehr. Seit langem muss ich nicht mehr meine eigene Decke benutzen, kann ohne Flip Flops duschen, brauche kein eigenes Duschgel, kein Vorhängeschloss, hab kein Stockbett, brauche kein eigenes Klopapier, kein teueres Taxi, muss nicht warten bis ich ins Bad kann, muss kein Frühstück suchen und fühle mich wie bei einer Pauschalreise im 5* Hotel. Das leckere Essen in einem Restaurant bei kühlen Bier haben Marie und ich uns nach der langen Reise verdient und fielen danach überglücklich in die Luxusbetten.
Verwöhnte Luxusgrüße Nadine Fähre von Mersing DSC_0019 (FILEminimizer)DSC_0020 (FILEminimizer) DSC_0024 (FILEminimizer)DSC_0029 (FILEminimizer) Trauminsel Tioman DSC_0032 (FILEminimizer)DSC_0044 (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer) DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0005 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer) Hotellobby DSC_0036 (FILEminimizer) Luxuszimmer DSC_0037 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0041 (FILEminimizer)

A map for saturday

Montag, 27.04.2015

Mit einem deutschen Mädel ging’s wieder zu Fuß durchs Städtchen und da es nix Neues mehr zu sehen gab, waren wir früh zurück, warteten im Hostel bis das Gewitter vorbei war und brachen dann auf zur River Cruise. Das ist ein Touriboot das uns 45 min. lang auf dem Fluss sg Melaka rum transportierte. Leider regnete es die ganze Zeit und war ungemütlich.
Nach dem Abendessen saßen wir alle im Wohnzimmer vom Hostel auf der Couch und schauten mit dem chinesischen Hostelbesitzer Horward den Film „A map for saturday“ an. Dabei dokumentierte ein Backpacker vor 10 Jahren mit seiner Kamera seine einjährige Reise um die Welt. Er gab selbst oft Interviews, befragte andere Backpacker und filmte unter anderem den Abschied und die Begrüßung seiner Familie. Der Film wurde schon oft ausgezeichnet.
Wir alle waren sehr berührt von diesem Film. Das Meiste ist gleich geblieben wie „damals“ und jeder von uns konnte sich genau in die Situationen reinversetzen. Leute die noch nie gereist sind, können nach diesem berührenden Film besser die Reisenden verstehen und wir haben uns in jeder einzelnen Szene wieder gefunden und mussten oft lachen, weil es einfach alles gestimmt hat. Vorallem als die jungen Leute über ihre Rückkehr berichtet haben, blieb fast kein Auge trocken. „Ich bin zwar zu Hause in meiner gewohnten Umgebung aber ich hab mich verändert und so viel erlebt. Die Leute sind aber alle gleich geblieben. Ich fühle mich, als ob ich hier jetzt nicht mehr rein passe.“
„Wenn mich jemand fragt, wie die Reise war, lache ich nur. Wie will ich jemanden in 5 Minuten erklären, was ich in einem Jahr an Lebenserfahrung gewonnen habe.“
„Wie will ich jemals wieder einem 9-7 Job nachgehen, nachdem ich so viel erlebt und gesehen habe und einfach nur frei war.“ „Als ich zurück geflogen bin war es, als würde ich meine Heimat verlassen. Ich hab nur geweint, weil ich wusste jetzt ist es vorbei.“
Die Worte der Reisenden haben uns alle sehr zum Nachdenken gebracht und für viel Gesprächsstoff danach gesorgt.
Ich empfehle jedem diesen Film anzugucken.

Nachdenkliche Grüße
Nadine

lustiges Hostel

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Moschee

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Wohnzimmer im Hostel

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I’m walking….

Sonntag, 26.04.2015

…durch ganz Melaka den ganzen Tag mit zwei deutschen Mädels bei Sonne. Französischer Flair, sauberer Fluss, kleine Gassen, Sonne, Blumen, gepflegte Stadt, Windmühlen, Piratenschiffe, Marineflugzeuge, Gemälde an den Mauern und ein Eiskaffee am Fluss. Was will man mehr ? Der Tag verging sehr schnell.
Abends haben wir alle vom Hostel lecker Buffett gegessen.
Danach auf dem Nachtmarkt meine Mutprobe: probieren der Stinkfrucht „Durian“. Jeder hier muss es ein Mal mitmachen und mein Tag war gekommen. Beschreibungen wie: schmeckt nach Kuhscheiße, Furz, usw. und Warnvideos schreckten mich ab, aber ich kam nicht drum rum. Die Frucht ist sogar teilweise verboten, wegen dem strengen Geruch. Es schmeckte total ekelig, aber war noch auszuhalten und ich hatte endlich meinen „soll“ erfüllt 😛
Um 10 Abends erneut bei einer geführten Radtour des Hostelbesitzers „Horward“ sportlich betätigt. Mit lauter deutscher Partymusik gespielt vom Chinesen 6 Deutsche bei Nacht mit Damenfahrrädern durch Melaka gurken zu sehen, war für die Einwohner sehr belustigend und viele winkten. Die Tour war romantisch, überall waren viele tolle Lichter und bei Nacht ist die liebenswürdige kleine Stadt noch toller.

Sportliche Grüße
Nadine

Melaka

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Melaka bei Night

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Hello beautiful Melaka

Samstag, 25.04.2015

Ich will einfach nicht glauben, dass es hier gefährlich ist. Der Besitzer vom Luxushotel lud mich zum Frühstück ein als ich mal wieder WLAN schnorrte und 5 Leute erklärten mir ungefragt ganz genau den Weg nach Melaka. Das englisch der Menschen hier ist super und meine Hotelbesitzer haben sich ganz nett verabschiedet.
Ich fragte 10 Leute und 5 sagten es gäbe keinen direkten Bus nach Melaka und die anderen 5 waren anderer Meinung. Leider konnte man das auch nicht googlen, weil sowas nicht im Internet steht. Also mit dem Taxi wieder an Busbahnhof und erfahren, dass ich den Bus zum gleichen Zwischenstopp von gestern nehmen muss (Serambang) und von dort weiter. An dem Tag gab es keine Verbindung von Port Dickson nach Melakka. Zum Glück ist der Transport hier billig.
Die Leute im Bus waren so herzlich, redeten alle mit mir und der Busfahrer machte Witze über die Sicherheit hier. Dann entstand eine Diskussion, ob Malaysia sicher ist und sie einigten sich auf: man muss aufpassen. Die Tochter einer Frau studiert seit 7 Jahren in Konstanz und so war sie auch schon in Deutschland.
Fazit: Strecke Port Dickson – Melaka eineinhalb Stunden
Port Dickson – Serambang eineinhalb Stunden

Serambang – Melaka 2 Stunden. Also über 2 Stunden verloren.

Von Melaka bin ich richtig begeistert. Das Hostel Ringos Foyer Guesthouse ist perfekt, groß, es gibt kleine Gänge in denen man sich verlaufen kann, es hat 3 Chilllounges und eine Dachterrasse, free Kaffee, Frühstück, Wasser und der Besitzer ist so cool, dass er mit uns eine kostenlose Fahrradtour durch die Stadt gemacht hat. Melaka hat einen französischen Flair, einen tollen Fluss (Malacca River), ist groß und trotzdem ruhig. Die Tour zu Viert mit alten Damenfahrrädern war super schön.
Zu 12. waren wir dann in einem guten indischen Restaurant essen und die Leute vom Hostel sind super nett. Es waren auch 5 deutsche Mädels da und eine kommt zufällig aus Bad Teinach (nur wenige Km von uns weg) und wir kennen die gleichen Leute :D.
Danach sind wir ewig über den schönen Nachtmarkt gelaufen was zu 12. nicht gerade einfach ist, wenn so viel los ist 🙂
Zum gemütlichen Ausklang saßen viele Leute auf der Dachterrasse bei einigen Bier zusammen.

Freudige Grüße
Nadine

Da bin ich nun

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bestes Hostel auf Erden 🙂
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Fahrradtour

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Autoaustellung
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Fluss von Melaka, Malacca River

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Kirche

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Essen mit allen vom Hostel

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Die Gesichter beim Probieren der ekeligen Stinkfrucht DurianDSC_0188 (FILEminimizer)

Karaoke dieser Gruppe auf dem Markt

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Gebäck

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Chillen auf der Tachterrasse

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Anyone out there? (Port Dickson)

Freitag, 24.04.2015

Früh morgens hat mich Gado zum Busbahnhof gefahren und dieser ist total cool. Es sieht aus wie auf dem Flughafen, hat Gates, Terminals, Bildschirme, Lautsprecherdurchsagen und ist super organisiert.
Pünktlich um 9 war „boarding“ und der Bus war neu und luxeriös und die einstündige Fahrt für 2,50€ günstig. Vom neuen Busbahnhof aus, fand ich schnell den Bus nach Port Dickson. Dass ich die Einzige im großen Reisebus war, hat mir schon nichts Gutes verheißen.
Nach der einstündigen Fahrt angekommen, zeigte ich einem Taxifahrer das Hostel in der Karte, das ich im Internet rausgesucht hatte, aber nicht buchen konnte. Ein wenig geschockt darüber war ich, als er sagte, das gäbe es nicht mehr und in der ganzen Stadt hätte es keine Gästehäuser oder Hostels. Er fuhr mich zu einem total überteuerteren Preis zum Strand wo ich mich durch einige Hotels fragte. Entweder waren diese viel zu teuer, hatten kein WLAN oder sonst was. Nach ewiger Suche kehrte ich zum ersten Hotel zurück. Die Besitzerin sprach gutes englisch, war nett, gab mir 3 Zimmer zur Auswahl und sagte ich solle mir das Bad vorher anschauen. Für 10€ die Nacht hab ich zwar kein eigenes Bad und kein WLAN, aber das war mir egal. Dafür gabs ein großes Zimmer mit Meerblick, eine Sonnenterasse und direkte Strandlage. Im ganzen Ort gibts kein WLAN und zum Glück durfte ich mich ins Netz von einem Luxushotel nebenan einloggen, um daheim zu sagen, dass es mir gut geht.
Das doofe ist nur, dass es hier sehr einsam ist. Der Hund ist begraben und ich bin die einzige Touristin, sodass ich angeguckt werde wie ein neongrünes Schaf. Wenigstens sind die Leute nett und fragen das Schaf woher es kommt, usw. Bei der Suche nach einem Bikini, weil ich meinen verloren hatte, wurde ich leider nicht fündig, weil es in einem muslimischen Land wie Malaysia nicht gerade üblich ist sowas zu tragen. Dafür machte mir ein Ladenbesitzer in meinem Alter ein bisschen Angst indem er mir sagte, dass ich allein als Frau vorsichtig sein muss. Auf die Nachfrage hin, ob es gefährlich ist, meinte er: Pass einfach sehr gut auf!
Um mich aufzuheitern, wollte ich es mit Essen versuchen. Der verkokelte Reis und das Eisbrandt-Eis mit Gemüse drin, schafften es leider nicht.
Mit Klamotten hab ich dann gebadet und den Einheimischen beim Bananaboat und Jetski fahren zugeguckt. Das Wetter wurde gut und die Sonne hat mal wieder gescheint.
Ich hab gelesen, dass man hier reiten kann und mich gefreut, aber leider ist das nur am Wochenende möglich.
Das ist nun das erste Mal, dass ich mir eingestehen muss, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Das hätte mir schon an der fehlenden Busverbindung von KL auffallen müssen. Morgen früh gehts aber nach Melaka, wo definitiv mehr los ist.
Um fair zu sein muss ich sagen, dass Port Dickson echt schön ist. Man fühlt sich wie auf einer Insel und der Sand ist weiß, butterweich und das Wasser warm. Ich denke sogar, dass die Stadt ein echter Geheimtipp ist und sich hier in ein paar Jahren Luxushotels aneinanderreihen und Partys ohne Ende gefeiert werden. Bis dahin ist es leider für Leute die Anschluss suchen nicht geeignet, aber wer seine Ruhe haben will ist absolut richtig.
Das Abendessen versuchte ich in einem anderen Restaurant, wo es leider wieder nur angebrannten Reis gab.
Mit der Vorfreude auf Melaka schlief ich ein.

Port Dickson Grüße
Nadine

Busbahnhof KL

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Bus

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Busstation Seramban

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2. Bus

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Port Dickson

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Autogramm im Zimmer (erlaubt)

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Mein Zimmer

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