Lazy day

Sonntag, 29.03.2015

Dank den starken thailändischen Ibuprofen konnte ich mal wieder schlafen und so schliefen Chris und ich mal richtig aus.
Heute sind leider Chrissy und Jan weiter gezogen und nun sind wir nur noch zu 2.
Ihr beiden seid so ein süßes Paar und ihr müsst unbedingt mal eine TV-Sendung bekommen 🙂 Jan: deine witzigen Sprüche und dein Humor werden mir fehlen und Chrissy: wir hatten viel Spaß zusammen, danke euch beiden für die tolle Zeit (auch im Tauchkurs), viel Spaß weiterhin und passt auf euch auf !
Chris hat dann mit dem Roller ein 5* Frühstück geholt und es gab Frühstück im Bett.
Danach hab ich mich endlich mal auskuriert und den ganzen Tag wieder Stromberg und Tatort geguckt und viel geschlafen. Das tat meinem Ohr gut.
Abends hab ich Sophia aus Deutschland im Hotel getroffen, die Au Pair in Bangkok ist und gerade Urlaub hat. Mit ihr sind Chris und ich das letzte Mal Abendessen gefahren bis ans ganz andere Ende der Insel. Es ist total praktisch, wenn man in der Tiefgarage „seinen“ Roller stehen hat und sich überall auf der großen Insel fortbewegen kann. Für 4 Tage muss ich gerade mal 8€ zahlen. Die Fahrt dauerte eine Stunde und es ging wieder über die ausgebaute Serpentinenstraße durch den Urwald. Leider übersah Chris ein großes Schlagloch, fuhr durch und kam heftig ins Schlingern. Nach ein paar Sekunden in denen ich nicht wusste, ob sie umfallen oder nicht, fing sich Chris wieder und zum Glück ist Sophia und Chris nichts passiert. Wir hatten nur alle einen Schrecken. Ein paar Meter weiter bemerkte Chris, dass der Reifen platt war. Wie es der Zufall und meine Glückssträhne so wollten, hielten wir an einem Haus, der Besitzer kam gerade mit dem Auto angefahren und bot uns an den Reifen für 12€ zu wechseln.
Nach 15 min. hatte Chris einen neuen Reifen und die Fahrt ging weiter.
Teilweise fuhren wir durch Sand, über Holperwege und durch komplett dunkle Wälder. Wer mich kennt weiß, dass ich nachts nichts sehe, aber irgendwie haben wir es ans Ziel geschafft 😉
Das Restaurant direkt am Strand in einer einsamen, kleinen Bucht war total schön, die Wellen rauschten, es gab einen tollen Sternenhimmel und das Essen schmeckte super.
Ein paar Strände weiter hielten wir an einer Bar und tranken gemütlich Fruitshakes.
Irgendwie war das der abgelegene Teil der Insel und es begegnete uns auf dem langen Rückweg kein Fahrzeug.
Zum letzten Mal guckten wir im Bungalow Tatort an und es war schon 2 als ich einschlief.

Letzte Inselgrüße
Nadine

Teil vom Frühstück

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Chris mit dem Roller
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Abendessen von Chris
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Strandbar
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Trip to the hospital

Freitag, 27.03.2015

Nach einer nicht enden wollenden, qualvollen Nacht, ließ ich mich von Chris dazu überreden, ins Krankenhaus zu gehen. Sogar Kauen konnte ich nicht vor Schmerzen und es pulsierte und hämmerte trotz vieler Schmerzmittel in meinem rechten Ohr.
Leider mussten wir Jaela und Rylan verabschieden, die Richtung Heimat aufgebrochen sind. Es war sehr cool zu 6. den Tauchkurs zu machen und ein Stück zu reisen und es war immer total lustig zusammen. Jaela und Rylan: wish you a good journey home, get well soon, we will all miss you and we had a wonderful time together. Take care of yourselfes and see you next year in Canada ! 🙂
Danach sind die Anderen mit den Rollern zu einem Strand gecruist und ich hab mich auf die Suche nach einem Krankenhaus gemacht.
Zuerst musste ich Geld für die Behandlung abheben, aber hab wie so oft hier keinen Cent am Automaten bekommen. Zum Glück hatte ich noch Euro dachte ich mir und wollte es wechseln. Die Dame sagte mir ohne Reisepass ginge gar nichts, aber der lag als Pfand im Bungalow. Da mir nichts anderes übrig blieb und die anderen schon lang weg waren und kein Handy dabei hatten, verließ ich mich auf Kartenzahlung im Krankenhaus.
Meine Hoffnung das Western Hospital zu finden wo es englisch sprechende Ärzte gibt, hab ich nach langer Suche zerschlagen und statt dessen bin ich nach 100 mal Fragen mitten im Urwald in einem anderen Krankenhaus raus gekommen. Ich hielt es vor Schmerzen kaum aus. Doof nur, dass überall nur thailändische Schriftzeichen waren und ich nicht mal die Anmeldung fand. 3 Jungs aus Russland halfen mir. Dem einen ist ein Hund vor den Roller gelaufen und ihn hat es hin gehauen. Er sah noch schlimmer aus als Jaela und Rylan und er kommt seit einer Woche jeden Tag zum Wunden säubern. Der Hund ist wohl unbeschadet davon gekommen aber auch der Russe darf viel Geld für den Roller zahlen.
Zuerst sollte ich einen Zettel ausfüllen mit sämtlichen Daten, unter anderem Religion, Partei, usw. Einen Reisepass oder Perso wollte niemand sehen.
Glück nur, dass ich sofort dran kam. Im „Flur“ wurde ich gewogen und der Blutdruck wurde gemessen. Das Krankenhaus ist für thailändische Verhältnisse „sauber“ und ist halb offen, also es gibt keine richtigen Türen. Dann sollte ich zum Arzt der Gott sei Dank einigermaßen englisch verstand. Er guckte ins Ohr, schickte mich zu den Krankenschwestern und sagte ich solle danach wieder kommen. Mit einem Zettel in der Hand wurde ich in den Notfallraum auf eine Liege geschickt. Wie in den US Filmen liegen da alle nebeneinander, es gibt nicht mal Vorhänge und viele Schwestern sitzen rum und tun nichts. Die „Liegen“ sind harte Pritschen und die Wände alles andere als weiß aber auch hier war es nicht dreckig. So lag ich auf der Pritsche und wusste nicht was kommt, weil keine der Schwestern englisch konnte. Als ich dann was heißes nasses in meinem Ohr spürte, wusste ich nicht, ob es weh tat oder nicht. Sie wiederholte die Spülung ein paar Mal und zeigte mir, was raus kam. Sehr viel Eiter und Dreck was nicht besonders appetitlich aussah. Für kurze Zeit gab mein Ohr tatsächlich Ruhe.
Die Schwester schob mich ohne ein Wort, weiter ins Kassierzimmer und ich sollte 24€ bezahlen. Als ich ihr klar machen wollte, dass der Arzt mich nochmal sehen will, stand ich mit 5 Schwestern da, die mich ratlos anschauten und wild auf thailändisch diskutierten. Selbst Zeichensprache brachte nichts und sie wurden alle immer wütender. Erst als Krankenschwester Nummer 6 dazu kam, fand ich mich endlich beim Arzt wieder. Dieser leuchtete mir nochmal ins Ohr, meinte es ist alles vereitert und dass es morgen wegen der Spülung schlimmer werden wird. Er verschrieb Antibiotika und betonte ausdrücklich, dass ich diese sofort nehmen sollte.
Als es ums Zahlen ging, dann der Schock: keine Kreditkartenzahlung möglich und 700 Baht zu wenig dabei. Ich solle es nochmal am Automaten versuchen. Auf die Frage, wo der nächste Geldautomat sei, nur Gelächter. Mit einem pochenden Ohr musste ich die ganze Stecke durch den Urwald zurück in die Stadt fahren, mit dem Hintergrundgedanke wieder kein Geld zu bekommen. Liebe Eltern: vielen Dank, dass ich euer Gemüt geerbt habe. Ich glaube sonst wäre ich in dieser Situation ausgeflippt. Wer mich kennt weiß, dass mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt und ich hatte sogar Glück und ein Automat gab mir Geld.
Das Antibiotika bekam ich gleich im Krankenhaus mit. Der Gesamtpreis von 26€ war ok, aber ich wünsche trotzdem niemandem, einmal im Ausland krank zu werden. Die Verhältnisse sind doch teilweise abenteuerlich. Da hab ich eine komplette Reiseapotheke mit allem drum und dran dabei, aber für sowas war ich natürlich nicht gewappnet. Natürlich bin ich sehr froh, dass ich nichts schlimmes habe, sonst wäre ich hier aufgeschmissen.
In der Stadt erledigte ich noch Sachen wie: Passfotos für das Vietnam-Visum machen, im Internetcafe nach Flügen suchen, Sachen in der Apotheke kaufen, ein bisschen bummeln, usw.
Die zulässige Tagesdosis an Schmerzmitteln war erreicht und besser wurde es nicht, aber ich wartete trotzdem 2 Stunden auf die anderen um auf dem gleichen Markt wie gestern erneut zu schlemmen.
Nach dem Einkauf unseres Outfits für die Halbmondparty in Neonfarben wollten wir uns gerade mit den Rollern auf den Heimweg machen, als sich ein Straßenhund in den Fußraum meines Rollers setzte. Davor hatte ich noch keinerlei Kontakt zu ihm, aber er war auch nicht runter zu bewegen. Also nahm ich ihn ein großes Stück mit und ließ ihn am Stadtrand in der Bevölkerung „raus“.
Zurück heizten wir wieder durch die Nacht. Unsere Tachos gehen nicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen gibts nicht, genau so wenig wie Polizei oder Vekehrsregeln. Die Eltern fahren hier mit dem Roller ihre 3 Kinder spazieren und Autos sind eher selten.
Im Bungalow angekommen, wollte ich nur noch schlafen und die anderen machten das Selbe wie die Abende davor.
Ich hoffe das Antibiotika hilft und es geht mir morgen wieder besser. Vielen Dank hiermit an Jan der sich als gelernter Krankenpfleger immer um mich kümmert, mir Tips und Medikamente gibt und mich ermahnt, wenn ich irgendwas nicht richtig mache 😉 danke auch Chrissy und Chris, dass ihr so lieb zu mir seid und mir helft 🙂 ihr 3 seid super !

Geplagte Grüße
Nadine

Krankenhaus außen

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Krankenhaus innen

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Bungalow und Anlage

 

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Straßen von Koh Phangan

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Müllberg vom Essen

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Goodbye to Saskia

Sonntag, 22.03.2015

Nach der durchzechten Nacht und dem anstrengenden Tauchen gestern stand mal ausschlafen auf dem Plan.
Die Anderen von meiner Tauchgruppe starteten in den Advanced Kurs (fortgeschrittenen Kurs).
Leider hatte ich immer noch einen Druck auf den Ohren und kaufte mir Ohrentropfen. Die halfen zwar nicht, aber das soll ja normal sein, dass es eine Weile dauert bis der Druck vom Tauchen weg geht.
Mit Saskia und Milena kaufte ich Obst und wir saßen ewig auf der Hostelterrasse, aßen, chillten und redeten mit den Anderen.
Als die Leute von der anderen Tauchgruppe vorbei kamen, schlossen wir uns an und gingen alle zusammen Mittag essen.
Eigentlich wollten wir eine Bootstour machen, aber die fiel wörtlich ins Wasser. Zwei von den Anderen haben ein Bungalow am Strand und da chillten wir wieder bis der Regen vorbei war und danach lagen wir am Strand und taten immer noch nichts 😀
Nach einer Pediküre aßen wir alle noch ein letztes mal gemeinsam zu Abend. Schön gemütlich am Strand, mit Meerblick ließen wir den faulen Tag ausklingen.
Dann wurde es wieder traurig: Saskia ist nach Koh Phi Phi aufgebrochen. Der Abschied war natürlich richtig doof und gleichzeitig ist auch Milena gegangen 😦 Saskia: ich werde dich auch total vermissen. Es wird einfach zu selbstverständlich, dass man zusammen isst, sich trifft und Nächte durchfeiert. Es war eine total coole Woche, wir haben so geniale Sachen gemacht und auch mit dir konnte ich immer über alles reden. DANKE dafür !!! Wir wohnen ja in Deutschland zum Glück nicht weit auseinander und ich freue mich auf unser Treffen zusammen mit Vroni wenn ich wieder da bin 🙂 Pass gut auf dich auf und ganz viel Spaß beim weiter Reisen !
Milena: es war schön, dass wir uns noch kennen gelernt haben 🙂 wir haben uns auch super verstanden 🙂 dir auch noch eine richtig tolle Weiterreise.
Heute hab ich mich auch zum Advanced Kurs angemeldet und freue mich total darauf, morgen wieder tauchen zu können.
In unserem Resort ging der Chillertag bei ein paar Bier schön zu Ende.

Liebe Grüße
Nadine

Ready for the island (Koh Lanta)

Samstag 07.03.15

Horror Busfahrt und nieeee wieder eine lange Strecke mit dem Bus!

Als wir im Bus aufwachten, wurde es gerade hell. Mit den vielen anderen Backpackern mussten wir in einem Vorhof wieder eine halbe Stunde warten. Dann ging es mit einem kleinen Bus ca. eineinhalb Stunden nach Krabi und die Fahrt war ziemlich angenehm. Hier herrscht fast kein Verkehr, aber ein paar Mal haben Hunde die Straße überquert und wurden um ein Haar von unserem Fahrer erwischt, der gerade noch hupen konnte und ein toter Hund lag am Straßenrand. Ein Mitfahrer warf sich 2 Valium Tabletten ein und der Busfahrer musste 2 Mal anhalten und nach dem Weg fragen. In dem kleinen Ort gab es wieder eine halbe Stunde Aufenthalt. Einige andere vom Bus hatten irgendwie nicht das richtige Ticket bekommen und wurden irgendwo anders hin gebracht. Ob die jemals das Ziel sehen bleibt offen… Dann noch was Krasses: Ein Einheimischer kam vorbei und wollte den Rucksack von einem Mädchen klauen, den der Busfahrer gerade ausgeladen hatte. Das Mädchen und der Busfahrer konnten ihn in letzter Sekunde zum Glück noch verjagen.

Wir unterhielten uns aber sehr nett mit den 4 anderen Deutschen Übriggebliebenen, 2 davon studieren in Bangkok. In Krabi selbst sind die anderen 4 Backpacker ins Hostel gegangen und nur noch wir 2 blieben übrig. Wir sollten unsere Sachen im Reisebüro lassen und eineinhalb Stunden später (um 11) wieder kommen. Das war uns nicht so recht, weil im ersten Bus schon Vronis Rucksack aufgemacht wurde.

Solang erkundigten wir den Anlegesteg von Krabi und kauften Chips. Die letzte Mahlzeit war ja schon 17 Stunden her ! Das Klima hier ist angenehmer als in Bangkok und es hat viele Palmen. Der Steg ist sieht schön aus und links und rechts davon sind Wälder.

Beim Reisebüro zurück, warteten noch viele andere Backpacker und als alle nach und nach abgeholten wurden fragten wir, was mit uns sei. Unser Fahrer hätte Verspätung und wir sollten nochmal eine Stunde warten. Wir waren nach so vielen Stunden meeeega angepisst und ließen das am Inhaber des Reisebüros aus. Er gab uns nicht mal eine Flasche Wasser als wir danach fragten. Als der Fahrer endlich da war, freuten wir uns, dass wir die Einzigen waren und hatten das Ziel schon vor unserem bildlichen Auge. Leider wussten wir bis dahin nicht, dass wir noch eine weitere Stunde unterwegs sein würden, bis wir alle restlichen Gäste eingesammelt hatten. Eine Amerikanerin hat unseren bis oben hin vollgestopften Bus so beschrieben: „sweating Box“. Von den Klimaanlagen waren Vroni und ich nun endgültig erkältet und in dem Bus war an Schlafen nicht zu denken. Wir fühlten uns wie Schweine im Tiertransporter. Gurte gabs natürlich nicht. Leider war das noch nicht alles: Wir warteten nach der Fahrt 2 Stunden bis wir endlich direkt vor der Fähre standen um zu erfahren, dass wir da nicht mehr drauf passten. Die Hitze war mittlerweile unerträglich und wir wollten nur noch ins Hostel. Es hat noch 20min gebraucht bis wir Richtung Koh Lanta gebracht wurden. Koh heißt auf Thailändisch Insel und es ist schwer, sich die ganzen Koh Namen zu merken :P. Die Fähre hat den Namen eigentlich nicht verdient, denn es war mehr eine schwimmende Nussschale und wir wurden immer unsicherer, ob wir jemals das Ziel sehen würden. Die Fahrt dauerte 20 min, wir mussten auf dem heißen Boden in der Sonne sitzen und hätten gern gewusst wie lang die Tortur noch dauern würde, aber der Busfahrer konnte kein Wort englisch. So ungefähr müssen sich die Flüchtlinge mit Schleppern vor kommen, nur noch krasser. Auf der Insel angekommen: wieder 10min fahren, wieder 1 Stunde warten, wieder Fähre. Beim Warten kamen Einheimische die was verkauft haben und die Leute bei uns im Bus nahmen das Angebot dankend an und aßen, was verkauft wurde.

Nach knappen 24 Stunden unterwegs sind wir endlich am Ziel Koh Lanta angekommen und haben uns alle geschworen: Nieeeeee wieder !!!! Das Flugzeug ist nur minimal teurer und fliegt gerade mal eine Stunde. Aber dann freuten wir uns nach 800km auf den Strand, Essen, Trinken, Zähne putzen, Duschen und ein Bett.

Aaaaber: Jedes Negative hat was Positives: Als wir auf der Insel ankamen, hat es uns fast umgehauen. Unser Hostel für umgerechnet 8 Euro ist mega cool. Auf der Insel die nicht großartig touristisch erschlossen ist, gibt es zwar kein fließend Wasser, wir müssen kalt duschen und im Klo mit einem Eimer spülen, aber das Hostel steht direkt im Wasser und es gibt keinen Boden, nur Holzdielen. Das ist aber anderer Seits auch unpraktisch, wenn man wie Vroni den Schlüssel weg schmeißt, weil alles fliegt ins Wasser. Im Bett hört man das Wasser unter sich plätschern und zur Meerseite gibt’s vor dem Hostel eine Bar und Hängematten. Da gerade alle auf dem nahe gelegenen Koh Phangan bei der Vollmondparty sind, sind wir in einem 20er Zimmer zu 4. und haben viel Platz. Das Hostel „Peacock Hostel“ ist sehr sauber und man hat einen guten Blick aufs Meer. Unsere Buchung haben wir leider für den darauffolgenden Tag gemacht (als Backpacker weiß man nicht was für ein Tag ist), aber es war zum Glück kein Problem. Als wir nach der Ankunft noch ans Meer gegangen sind, waren wir absolut fasziniert: Den Sonnenuntergang haben wir im brüh warmen Meer sitzend angeguckt und der Strand ist weiß, weich und total sauber. Wir waren weit und breit die Einzigen und hatten perfekte Sicht auf die Felsen in weiter Ferne und den endlosen schönen Strand. Da es auch nach Sonnenuntergang nicht abkühlt, sammelten wir Muscheln und wunderten uns, was sich da bewegt. Es kam ein Krebs in der Muschel zum Vorschein und wir ließen diese dann lieber doch da. Der Strandspaziergang war bei Ebbe wunderschön und wir liefen neben Fischen und Krebsen weit raus. Vroni warnte mich vor totem Zeug und ich sie vor lebenden Krebsen. Beim Bummeln durch die kleine süße Straße von Koh Lanta lächelten uns viele Thais zu und wir waren wieder die Einzigen Touris. Am Straßenrand wurden Haie und große Fische zum Verkauf angeboten was total ekelig war.

Nach der langen Reise erholten wir uns bei einer 60 minütigen Thaimassage von der Strapazen, für umgerechnet 8 Euro. Vroni wurde dabei von einem Ladyboy massiert :D.

Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, suchten wir uns ein nettes kleines Restaurant und aßen direkt am Wasser wieder Pad Thai, Frühlingsrollen und Curry-Kokos-Chicken Suppe und tranken frisch gepressten Orangensaft.

Und das beste: bisher habe ich genau das dabei was ich brauche, alles ist total praktisch (vor allem die Kompressionsbeutel, das Schloss, die Reisehandtücher und die Reiseapotheke hat bisher schon ein paar Mal super Dienste geleistet (danke Su :)). Auch das Moskitospray ist mein bester Freund geworden ;). Mein Rucksacktrolley hat sich als total praktisch erwiesen und ist einfach perfekt für meine Zwecke. Also Silvi und Tati: Alles richtig gemacht :).

Nach diesem langen Tag schliefen wir glücklich auf unserer tollen Robinson Crusoe Insel in den gemütlichen Betten ein.

Liebe Grüße

Nadine

Zwischenstopp in Suratthani

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Auf dem Weg nach Krabi

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Zwischenstopp mit den anderen Backpackern

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Krabi

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Vroni war müde 🙂

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Unsere Fähre

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Blick von der Fähre aus

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Vroni und ich auf der Fähre

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Koh Lanta

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Vroni beim Abendessen

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Unser Abendessen

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Unsere Route mit der APP aufgezeichnet (bisher) ca. 800km

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Bilder der Insel gibts morgen