New years Eve without Fireworks

Donnerstag, 31.12.2015

Der letzte Tag in 2015 fing ruhig an. Ich erledigte meine Aufgaben, aber da ich nicht reite, wenn James nicht da ist, war ich früh fertig.

Außerdem kam James` Bruder wieder um die Stute zu decken. Das war wieder ein Drama.

Vor lauter Farm habe ich (wie an Weihnachten) vergessen, dass Silvester ist. Ursprünglich war geplant, dass ich dieses in Sydney feiere, aber der Flug war von hier aus viel zu teuer und fahren wäre für einen Tag zu weit gewesen. Leider gibt es niemanden der sonst auf die Farm aufgepasst hätte, sodass mir nichts anderes übrig blieb, als hier zu feiern.

Josh vom Pub fragte mich, ob ich mit nach Toowoomba komme, aber James` Bruder der die Pferde am nächsten Morgen füttern hätte sollen, hatte Nachtschicht und so konnte ich da auch nicht mit.

Um 6 abends stand Onkel Ted bei mir vor dem Container und fragte, ob ich mit zum Pub will. Das hatte ich sowieso geplant und fuhr mit ihm und Rosie dort hin. Es gab Buffet und Ted lud mich ein. Neben viel Fleisch gab es einige Salate und viele Kartoffelgerichte, sodass auch ich satt wurde. Einige Leute kamen zum Essen, aber danach leerte sich der Pub. Wir saßen draußen, aber wegen dem Regen vor einigen Tagen war es frisch. Ted und Rosie gingen bereits um 9, aber natürlich blieb ich da.

Es spielte ein sehr guter Countrysänger und er hatte auch moderne Songs im Repertoire. Eine Weile saß ich mit Matt und seinen Freunden aus dem Northern Territory an der Bar, bis sich alles wieder nach draußen verlagerte. Die Pub-Besitzerin Michelle sagte, dass es nur halb so viele Gäste wären wie die Jahre zuvor. Bis die ersten wenigen tanzten, war es schon nach 11. Irgendwann schwangen wir uns auch auf die Tanzfläche und Yvette die an diesem Abend im Pub arbeitete, durfte eine Pause machen, um mit uns Spaß zu haben. Ich lernte einige junge Leute kennen und wir hatten sehr viel Spaß. Die ganze Zeit tanzten wir und es gab junge Cowboys, die uns aufforderten.

Um Mitternacht gab es dann einen Countdown und alle fielen sich in die Arme um ein gutes neues Jahr zu wünschen. Leider ist es in Australien für Privatpersonen verboten, Feuerwerke zu zünden und so war das mein erstes Silvester (New Years Eve) ohne Raketen. Das war sehr schade.

Trotzdem war es ein sehr lustiger Abend mit netten Leuten und viel Spaß.

Was ich auch nicht wusste: der Pub machte bereits um 1 dicht. So suchten wir eine Mitfahrgelegenheit die uns zu Matt dem Cowboy fuhr.

Wir hatten dort weiterhin Spaß, tranken noch einige Getränke bis alle spät müde in die Betten fielen.

Es fühlte sich zwar nicht an wie Silvester, aber war trotzdem ein sehr gelungener Abend.

Ich wünsche euch allen ein tolles, erfolgreiches, spannendes, gesundes, aufregendes Jahr 2016. Vielen Dank für eure Treue und den Support von meinem Blog ! Ich freue mich auf das kommende Jahr und viele weitere Erlebnisse auf meiner Reise !

Das Jahr 2015 war auf jeden Fall eines der tollsten für mich bisher. So kann es weiter gehen.

Vorsätze habe ich keine, denn dazu brauche ich keinen Jahreswechsel (ich halte die Vorsätze sowieso nicht ein 😉 )

Neujahrsgrüße
Nadine

IMG_4367 (FILEminimizer)

IMG_4371 (FILEminimizer)

IMG_4372 (FILEminimizer)

IMG_4373 (FILEminimizer)

IMG_4374 (FILEminimizer)

IMG_4375 (FILEminimizer)

IMG_4376 (FILEminimizer)

IMG_4377 (FILEminimizer)

IMG_4378 (FILEminimizer)

Lazy day

Sonntag, 29.03.2015

Dank den starken thailändischen Ibuprofen konnte ich mal wieder schlafen und so schliefen Chris und ich mal richtig aus.
Heute sind leider Chrissy und Jan weiter gezogen und nun sind wir nur noch zu 2.
Ihr beiden seid so ein süßes Paar und ihr müsst unbedingt mal eine TV-Sendung bekommen 🙂 Jan: deine witzigen Sprüche und dein Humor werden mir fehlen und Chrissy: wir hatten viel Spaß zusammen, danke euch beiden für die tolle Zeit (auch im Tauchkurs), viel Spaß weiterhin und passt auf euch auf !
Chris hat dann mit dem Roller ein 5* Frühstück geholt und es gab Frühstück im Bett.
Danach hab ich mich endlich mal auskuriert und den ganzen Tag wieder Stromberg und Tatort geguckt und viel geschlafen. Das tat meinem Ohr gut.
Abends hab ich Sophia aus Deutschland im Hotel getroffen, die Au Pair in Bangkok ist und gerade Urlaub hat. Mit ihr sind Chris und ich das letzte Mal Abendessen gefahren bis ans ganz andere Ende der Insel. Es ist total praktisch, wenn man in der Tiefgarage „seinen“ Roller stehen hat und sich überall auf der großen Insel fortbewegen kann. Für 4 Tage muss ich gerade mal 8€ zahlen. Die Fahrt dauerte eine Stunde und es ging wieder über die ausgebaute Serpentinenstraße durch den Urwald. Leider übersah Chris ein großes Schlagloch, fuhr durch und kam heftig ins Schlingern. Nach ein paar Sekunden in denen ich nicht wusste, ob sie umfallen oder nicht, fing sich Chris wieder und zum Glück ist Sophia und Chris nichts passiert. Wir hatten nur alle einen Schrecken. Ein paar Meter weiter bemerkte Chris, dass der Reifen platt war. Wie es der Zufall und meine Glückssträhne so wollten, hielten wir an einem Haus, der Besitzer kam gerade mit dem Auto angefahren und bot uns an den Reifen für 12€ zu wechseln.
Nach 15 min. hatte Chris einen neuen Reifen und die Fahrt ging weiter.
Teilweise fuhren wir durch Sand, über Holperwege und durch komplett dunkle Wälder. Wer mich kennt weiß, dass ich nachts nichts sehe, aber irgendwie haben wir es ans Ziel geschafft 😉
Das Restaurant direkt am Strand in einer einsamen, kleinen Bucht war total schön, die Wellen rauschten, es gab einen tollen Sternenhimmel und das Essen schmeckte super.
Ein paar Strände weiter hielten wir an einer Bar und tranken gemütlich Fruitshakes.
Irgendwie war das der abgelegene Teil der Insel und es begegnete uns auf dem langen Rückweg kein Fahrzeug.
Zum letzten Mal guckten wir im Bungalow Tatort an und es war schon 2 als ich einschlief.

Letzte Inselgrüße
Nadine

Teil vom Frühstück

CIMG6911

Chris mit dem Roller
CIMG6912

Abendessen von Chris
CIMG6918

Strandbar
CIMG6925