Happy Halloween

Samstag, 31.10.2015

Endlich konnten wir entspannt schlafen und waren erholt als wir aufwachten.
Aylin und ich ließen uns viel Zeit mit Duschen und frühstücken. Als wir dann auf die Uhr schauten der Schock: in 15 min hätten wir zur gebuchten Tour da sein sollen, aber mussten noch zusammen packen und da hin fahren.
Mit ein mal Verfahren kamen wir um Punkt 10 am Hafen an (15 vor war Treffpunkt). Die mitt-sechziger im Boot und die beiden Kapitäne zeigten Verständnis und warteten geduldig.
Auf der sogenannten „Eco Rainforest River Cruise“ mit kostenlos Kuchen, Kaffee und Tee war es wie im Bilderbuch. Der Fluss „Brunswick River“ führt durch den Regenwald und wir waren auf dem kleinen Boot nur 6 Passagiere und 2 Kapitäne.
Wir lernten sehr viel über die Natur, Pflanzen und Tiere, sahen traumhafte Landschaften und viele Fische, Rochen und Vögel, unter anderem Adler. Jeder bekam ein Fernglas und ein Vogelbuch und so konnten wir uns genau informieren. In denen im Endeffekt fast 2 Stunden Fahrt ging es durch den Cape Byron Marine Park und es war super toll. Die Firma hat nicht umsonst so gute Bewertungen auf Trip-Advisor: es blieben keine Wünsche offen, unsere Guides wussten sehr viel, es war entspannt und wir lernten eine Menge. Es heißt auch nicht umsonst Eco-Cruise: die Kapitäne sammelten jedes Müllstück ein das sie fanden.
Hier ein Link zu diesem empfehlenswerten Erlebnis:
http://www.byronbaycruises.com.au/
Wir bedankten uns und dann ging’s zum Aussichtspunkt „Lions Lookout“. Von diesem aus sieht man die unendlichen Weiten des Ozeans und ganz Byron Bay. Es war traumhaft schön da.
Leider mussten wir einen Umweg über den Campingplatz machen, weil ich nach meiner Zeltplane fragen wollte. Kein Mitarbeiter hat diese gesehen und das heißt, dass sie geklaut wurde. Sehr ärgerlich. So fuhren wir über den ganzen Platz und suchten nach der Plane und den Zeltstangen. Ich war sauer, als wir diese nicht fanden, zumal jeder so eine graue Plane hat.
Im MC Donalds-WLAN suchten wir nach einem Park-, oder Campingplatz an der Gold Coast. Leider ist das hier schwierig bis unmöglich und so mussten wir ins Hostel. Der günstigste Campingplatz kostete 50$ und das Hostel 29$ die Nacht. Wir hatten totales Glück mit dem Hostel. Es wurde sogar eine Halloweenparty angeboten und so fiel die Entscheidung leicht.
Wir kamen im „Surf n Sun“ (http://www.surfnsunbackpackers.com) in Surfers Paradise in einem guten 6-Bett Zimmer unter. Direkt neben dem Strand und wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt hat es die perfekte Lage. Der Besitzer ist total freundlich und machte Scherze mit uns.
Mit Katie aus Kanada die in unserem Zimmer ist, kauften wir uns ein bisschen was kostümartiges. Um 8 ging das gemütliche Beisammensein im Hostel los und am Pool genossen wir einige Getränke.
Mit dem Bus wurde die große Partymeute in die Stadt gebracht und der Club-Crawl (http://www.goldcoastbackpackers.net/the-backpackers-big-night-out/) startete. Einmalig zahlte man 30$, bekam freien Eintritt in 4 Clubs und 4 Freigetränke. Der erste Club „Melbas“ war sehr gut. Irgendwie verloren wir die Gruppe, bzw. sie löste sich auf. Nils der aus Deutschland ist und im Hostel arbeitet, führte uns zum anderen Club dem „Beergarden“. Da war es sehr schlecht und eine Band spielte viel zu krassen Rock. Die anderen 4 mit denen wir unterwegs waren, verabschiedeten sich dann und Aylin und ich waren allein. Wir hatten keinen Plan welche beiden anderen Clubs noch freien Eintritt enthielten und schrieben Nils. Er gab uns die Namen von zwei weiteren Clubs aber als wir da waren, erfuhren wir, dass es die falschen sind und somit nicht kostenlos waren. 20$ hätten wir nochmal zahlen sollen. Wir hatten Glück und kamen in den Club „Vanity“ trotzdem for free rein. Die Stimmung dort war der Hammer, es war krass voll und der DJ hat die beste Musik gespielt. Viele verkleidete Leute tanzten bei der Halloweenparty und wir hatten total viel Spaß.
Dank Google Maps fanden wir den Weg „nach Hause“ und schliefen gegen halb 4 nach einem gigantischen Abend glücklich ein.

Gruselige Halloween Grüße
Nadine

 

„Flusskreuzfahrt“

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Rochen

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Unser Boot und Guide

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Selfie

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Aussichtspunkt

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Teufel

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Zwei Teufel

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Alle zusammen

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With the church around the village

Freitag, 11.09.2015

Oma weckte uns wieder mit einem tollen Frühstück auf unserem Motelbalkon mit Poolblick.

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Ein Anruf bei der Rezeption ergab leider, dass wir unseren Aufenthalt nicht verlängern können, da ausgebucht.
Also haben wir uns früh auf den Weg zum Sightseeing in Byron Bay gemacht.
Für 7$ ergatterten wir einen Parkplatz direkt neben dem Leuchtturm Cape Byron Light. Man sieht die endlosen Weiten des Ozeans und wir standen da und guckten in die Ferne. Dann plötzlich eine Fontäne: Ein Delfin tummelte sich im Meer ! Ewig beobachteten wir den wunderschönen Ozean und sahen sogar Wale, Haie und mehr Delfine. Es war richtig beeindruckend und ein total schönes Erlebnis. Dann kam eine Frau und fragte, ob wir an einer kostenlosen Besichtigung des Leuchtturms interessiert wären. Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen und so folgten wir dem ehrenamtlichen Guide die 71 Stufen bis ganz nach oben. Er erklärte uns alles über die Technik dieses Turms und die Leute die früher dort arbeiteten. Die Wale bekommen ihre Jungen in Whitsundays und kommen immer in die Gegend von Byron. Wir hatten Glück und der Cape Byron hatte nach einer langen Restaurationsphase erstmals wieder geöffnet. Das Highlight war aber, als wir oben angekommen waren. Zur Türe gings raus und dann hatten wir eine gigantische Sicht aufs Meer. Hier konnten wir die Haie, Delfine und Wale noch besser beobachten und auch Papa und Oma kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Der nette Guide ließ uns eine ganze Weile gucken. Irgendwann mussten wir aber leider wieder nach unten 😦 Das war auf jeden Fall sehr lohnenswert und ist zu empfehlen. Unten im Leuchtturm war ein kleines Marinemuseum mit der Geschichte der Soldaten und einigen Ausstellungsstücken. Dann gings weiter mit dem Sightseeing.

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Eine google-Suche ergab, dass man die Schokoladenfabrik besichtigen sollte. Als wir dort vor dem Tor standen und uns ein kleiner Hund anbellte, sah das nach nicht viel Zivilisation aus. Als ein nicht gerade freundlicher Mann (ja es gibt auch sehr selten mal unfreundliche Aussies) uns erzählte, dass man seine Fabrik nicht besichtigen könne, waren wir sehr enttäuscht.
Dafür wollten wir dann ins Crystal Castle fahren und Kristalle besichtigen. Es ging ewig durch den Wald, über holprige Serpentinenstraßen und mir wurde schlecht, obwohl ich gefahren bin. Lange lange führte uns Google Maps durch den Dschungel und dann standen wir auf einem Parkplatz. Als ich nach dem Eintritt fragte, schluckte ich: 22$ Pro Person für ein paar Kristalle? Nein danke ! Da waren wir uns alle einig wieder umzudrehen. Das hieß aber leider auch, den ganzen Weg wieder zurück zu fahren.
Papa dachte er hätte eine schöne Abkürzung und da mein Google Maps im Wald kein Empfang hatte, hörte ich auf ihn. Die Strecke zurück war noch viel länger, wir hatten nicht mal Telefonempfang und fragten uns, ob wir jemals wieder raus finden würden. Also kurvten wir gefühlt den halben Tag weiter durch den Urwald. So sind wir also mit der Kirche ums Dorf, äääääh mit Brissie um Byron Bay gefahren. Irgendwann fanden wir aber wieder den Pacific Highway und konnten unsere Route wie gewünscht fortsetzten.
Die Suche nach einer Tankstelle gestaltete sich ebenfalls schwierig. Am Highway war ein Tankstellenschild an einer Ausfahrt und da es direkt am diesem keine Tankstellen gibt, fuhr ich die Ausfahrt raus. Danach hörten die Beschilderungen auf und nur mein Google Maps half mir, Trinken für Brissie zu finden.
Natürlich durfte auch der obligatorische Stopp im Mc Donalds nicht fehlen. Dort buchten wir auch gleich im WLAN unsere nächste Bleibe. Danach gabs ein Sandwich bei Subway und dann mussten wir uns beeilen. Überall herrschte Stau und wiedermal zeigte sich, dass die Australier einfach nicht Auto fahren konnten. So musste ich öfter links überholen. Die Rezeption schloss um 5 und es war schon nach 4. Neben dem Highway sahen wir viele Achterbahnen die dem Freizeitpark „Dreamworld“ angehören. Die Preise auf der Homepage (106$ pro Person) hielten uns aber davon ab, diesen in unsere Planung aufzunehmen.

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Kurz vor Brisbane hatten wir dann die 1.000 km Marke auf unserer Reiseroute erreicht. Rechtzeitig checkten wir im Motel „Tottenham Court Accomodation“ direkt neben dem Highway ein. Es ist trotzdem sehr leise, es gibt ein großes Shoppingcenter direkt daneben, wir haben Balkon und Küche und es ist sauber.
Oma und Papa sind noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen gegangen, aber ich hab mir ein kleines Schläfchen gegönnt. Fahren macht müde.

Liebe Grüße aus Brisbane
Nadine

Rain, Roadworks and Reception

Donnerstag, 10.09.2015

Oma kann einfach nicht ausschlafen. Somit fegte sie wieder um 6 durchs Zimmer. Leider hatten wir in diesem weder Tische noch Stühle und mussten auf dem Bett essen (also ich finde Frühstück im Bett ja super).

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Frisch gestärkt ging es (leider bei bewölktem Himmel und einer Brise) zum Hafen. Irgendwie verarschte mich mein google Maps und wir landeten an einem Fluss mit Sandstrand. Nicht das was wir wollten…
Beim 2. Versuch klappte es und wir waren an einem schönen kleinen Yachthafen mit vielen Booten. Ganz gemütlich schlenderten wir einen wunderschönen Weg am Meer entlang, wo es einen steilen Hügel rauf ging. Vom Muttonbird Island Natur Reserve hatte man eine atemberaubende Aussicht auf den Hafen und aufs Meer. Und wer glaubts: sogar WLAN fand man hier vor.

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Dann verließen wir die 45.580 Einwohner große Küstenstadt in New South Wales.
In der 3 stündigen Fahrt (240 km) gings nach Byron Bay. Die Strecke war gesäumt von unendlich vielen Baustellen und die 40, 60 und 80 km/h Schilder gaben sich die Hand. Es war sehr nervig dort zu fahren. Unterwegs sagte Papa ich soll anhalten. Mitten auf einem Highway-Parkplatz stand er dann da und baute meine neu gekaufte Antenne provisorisch ein. Das hieß dann, dass sie nicht außen am Auto steckte, sondern quer über Brissies Armaturenbrett lag. Er ist einfach ein leidenschaftlicher Hobbymechaniker 😉

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Leider empfing uns Byron Bay nicht gerade freundlich und es regnete. Dafür hatten wir ein wunderschönes Motel mit einem riesigen Zimmer mit Küche und Balkon, einer großen Gartenanlage, sehr freundlichem Personal und einem Pool. Das „Sunseeker Motel“ (http://www.byronsun.com.au/) hat uns also gleich voll zugesagt.

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Da es schon Abend war und sich das Wetter auch nicht bessern wollte, entschieden wir uns zu einem Ausflug zum Italiener (http://www.earthnseapizzabyronbay.com.au/). Sowohl meine Pasta Carbonara ohne Speck, Omas Mozzarella-Pizza und Papas Lasagne schmeckten sehr gut und bei frisch gezapften Bier aus Byron Bay, ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

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Zum shoppen von Frühstücksartikeln gings anschließend in den Aldi und Coles.
Hundemüde fiel ich sehr früh ins Bett.

Liebe Grüße aus Byron Bay