With the church around the village

Freitag, 11.09.2015

Oma weckte uns wieder mit einem tollen Frühstück auf unserem Motelbalkon mit Poolblick.

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Ein Anruf bei der Rezeption ergab leider, dass wir unseren Aufenthalt nicht verlängern können, da ausgebucht.
Also haben wir uns früh auf den Weg zum Sightseeing in Byron Bay gemacht.
Für 7$ ergatterten wir einen Parkplatz direkt neben dem Leuchtturm Cape Byron Light. Man sieht die endlosen Weiten des Ozean und wir standen da und guckten in die Ferne. Dann plötzlich eine Fontäne: Ein Delfin tummelte sich im Meer ! Ewig beobachteten wir den wunderschönen Ozean und sahen sogar Wale, Haie und mehr Delfine. Es war richtig beeindruckend und ein total schönes Erlebnis. Dann kam eine Frau und fragte, ob wir an einer kostenlosen Besichtigung des Leuchtturms interessiert wären. Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen und so folgten wir dem ehrenamtlichen Guide die 71 Stufen bis ganz nach oben. Er erklärte uns alles über die Technik dieses Turms und die Leute die früher dort arbeiteten. Die Wale bekommen ihre Jungen in Whitsundays und kommen immer in die Gegend von Byron. Wir hatten Glück und der Cape Byron hatte nach einer langen Restaurationsphase erstmals wieder geöffnet. Das Highlight war aber, als wir oben angekommen waren. Zur Türe gings raus und dann hatten wir eine gigantische Sicht aufs Meer. Hier konnten wir die Haie, Delfine und Wale noch besser beobachten und auch Papa und Oma kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Der nette Guide ließ uns eine ganze Weile gucken. Irgendwann mussten wir aber leider wieder nach unten 😦 Das war auf jeden Fall sehr lohnenswert und weiter zu empfehlen. Unten im Leuchtturm war ein kleines Marinemuseum mit der Geschichte der Soldaten und einigen Ausstellungsstücken. Dann gings weiter mit dem Sightseeing.

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Eine google-Suche ergab, dass man die Schokoladenfabrik besichtigen sollte. Als wir dort vor dem Tor standen und uns ein kleiner Hund anbellte, sah das nach nicht viel Zivilisation aus. Als ein nicht gerade freundlicher Mann (ja es gibt auch sehr selten mal unfreundliche Aussies) und erzählte, dass man seine Fabrik nicht besichtigen könne, waren wir sehr enttäuscht.
Dafür wollten wir dann ins Crystal Castle fahren und die Kristalle besichtigen. Es ging ewig durch den Wald, über holprige Serpentinenstraßen und mir wurde schlecht, obwohl ich gefahren bin. Lange lange führte uns Google Maps durch den Dschungel und dann standen wir auf einem Parkplatz. Als ich nach dem Eintritt fragte, schluckte ich: 22$ Pro Person für ein paar Kristalle? Nein danke ! Da waren wir uns alle einig wieder umzudrehen. Das hieß aber leider auch, den ganzen Weg wieder zurück zu fahren.
Papa dachte er hätte eine schöne Abkürzung und da mein Google Maps im Wald kein Empfang hatte, hörte ich auf ihn. Die Strecke zurück war noch viel länger, wir hatten nicht mal Telefonempfang und fragten uns, ob wir jemals wieder raus finden würden. Also kurvten wir gefühlt den halben Tag weiter durch den Urwald. So sind wir also mit der Kirche ums Dorf, äääääh mit Brissie um Byron Bay gefahren. Irgendwann fanden wir aber wieder den Pacific Highway und konnten unsere Route wie gewünscht fortsetzten.
Die Suche nach einer Tankstelle gestaltete sich ebenfalls schwierig. Am Highway war ein Tankstellenschild an einer Ausfahrt und da es direkt am diesem keine Tankstellen gibt, fuhr ich die Ausfahrt raus. Danach hörten die Beschilderungen auf und nur mein Google Maps half mir, Trinken für Brissie zu finden.
Natürlich durfte auch der obligatorische Stopp im Mc Donalds nicht fehlen. Dort buchten wir auch gleich im WLAN unsere nächste Bleibe. Danach gabs ein Sandwich bei Subway und dann mussten wir uns beeilen. Überall herrschte Stau und wiedermal zeigte sich, dass die Australier einfach nicht Auto fahren konnten. So musste ich öfter links überholen. Die Rezeption schloss um 5 und es war schon nach 4. Neben dem Highway sahen wir viele Achterbahnen die dem Freizeitpark „Dreamworld“ angehören. Die Preise auf der Homepage (106$ pro Person) hielten uns aber davon ab, diesen in unsere Planung aufzunehmen.

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Kurz vor Brisbane hatten wir dann die 1.000 km Marke auf unserer Reiseroute erreicht. Rechtzeitig checkten wir im Motel „Tottenham Court Accomodation“ direkt neben dem Highway ein. Es ist trotzdem sehr leise, es gibt ein großes Shoppingcenter direkt daneben, wir haben Balkon und Küche und es ist sauber.
Oma und Papa sind noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen gegangen, aber ich hab mir ein kleines Schläfchen gegönnt. Fahren macht müde.

Liebe Grüße aus Brisbane
Nadine

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