Crocodile attack

Freitag, 19.02.2016

Schon wieder mussten wir früh raus, weil wir einen Tagesausflug gebucht hatten. Der Kleinbus mit ca. 15 anderen Leuten holte uns direkt am Hostel ab. Unser Tourguide war super lustig und total nett. Schon auf dem Weg erzählte er uns viel über die Landschaft, Cairns, über das Zuckerrohr das an der Straße wuchs und einiges mehr.
Der erste Stopp war eine Raststätte wo es „Morning-Tea“ gab. Das war Tee oder Kaffee und die berühmten Tim Tams (australischer Schokoladenkeks). Unser Guide stresste ziemlich und nach einer kurzen Pause gings schon wieder weiter.
Wir fuhren durch das kleine süße Städtchen Port Douglas und auch hier wusste unser Guide viel über Touristen, Hotels, Pubs und die Strände zu erzählen.
Den ganzen Weg ging es an der Küste entlang und der Scenic Coastal Drive ist wunderschön. Die ganze Zeit hat man das Meer im Blick. In Australien gibt es nicht viele Straßen wo das der Fall ist. Dafür waren die Straßen sehr schlecht und es hatte viele Schlaglöcher.
Das erste Ziel das wir nach zweieinhalb Stunden ansteuerten war der Alexandra Range Lookout in Walu – Wugirriga. Dort kann man den tollen Regenwald überblicken.
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Der Daintree Rainforest (http://www.daintreerainforest.com/) ist mit 1200 m² der größte Regenwald auf dem australischen Kontinent. Außerdem ist das Ökosystem das vielfältigste der Welt. Und er gehört zu den UNESO-Weltkulturerben. Und noch ein Rekord: Mit über 800 Mio. Jahren ist er dazu der Älteste der Welt.
Lange fuhren wir durch den Regenwald und der Guide erzählte uns sehr viele interessante Dinge. Fast jeden Satz übersetzte ich Sandra, die sonst nach eigenen Aussagen nur Bahnhof verstanden hätte. Manchmal dachte sie, sie habe etwas verstanden und übersetzte das stolz. Leider war das nicht immer richtig und anstatt Snake (Schlange) verstand sie schon mal sneake (schleichen), wobei der Satz gleich eine andere Bedeutung bekam.
Im Meer hat es die Box-Jelly-Fische, was sehr gefährliche Quallen sind. Man kann an keinem Strand baden, weil diese tödlich sind und man sie vorher nicht sieht. Außerdem gibt es sehr viele Krokodile, weshalb man auch in die Flüsse nicht rein soll, bzw. sich in Ufernähe aufhalten.
Mit einer mini-Fähre gings mitsamt Bus auf die andere Seite des Daintree-Rivers und die Fahrt war nur 2 min. kurz.

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Als weiteres Highlight stand eine Führung durch den Regenwald an. Auf dem Jindalba Boardwalk hatte es sehr viele riesengroße Spinnen die total genial aussahen. Manch einer hätte Angst bekommen können, aber uns machen die Krabbeltiere nichts aus. Außerdem sahen wir einige Echsen und viele Vögel. Wie schon erwähnt ist es in Cairns tropisch heiß und vorallem im Regenwald hält man es nicht aus. Wenn man da noch nicht war kann man sich auch nicht vorstellen wie einem der Schweiß überall runter läuft und auch unser Guide der wieder viel erzählte blieb nicht trocken. Jedem tropften die Schweißperlen nur so von der Nase und wir waren froh nach 45 min. wieder im klimatisierten Bus zu sitzen.

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Der nächste Stopp lag auch noch im Regenwald, aber hier war es schon deutlich angenehmer. Wir bekamen eine Lunchbox mit so viel Salat, dass ich ihn gar nicht essen konnte. Kartoffelsalat, grüner Salat und gemischter Salat in drei verschiedenen Boxen, dazu Brötchen, Käse und eine Orange. Das schmeckte total gut und wir saßen mitten im Regenwald um zu essen. Danach liefen wir einen Pfad entlang und kamen an einem total schönen Aussichtspunkt an.

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Der Guide wartete schon auf uns und das straffe Zeitprogramm ließ keine Verzögerungen zu. Unterwegs im Wald erzählte uns der Guide gerade von den großen Truthähnen, den Cassowarys. Er meinte diese wären total schwer zu sichten und sind sehr menschenscheu. Als ein Mädchen rief er solle anhalten, lachte er sie erst aus und sagte es sei ein guter Witz. Sie blieb ernst und er legte den Rückwärtsgang ein. Tatsächlich war im Busch versteckt ein überdimensionaler Cassowary. Wir hatten so viel Glück dieses Tier live zu sehen und sogar für unseren viel erfahrenen Guide war es was Besonderes.

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Wir kamen an der Teeplantage vorbei, von der wir am Morgen den Tee getrunken hatten. Dort stoppten wir leider nicht. Dafür an einer Eis-Farm, die aus eigenem Obst Eis herstellen. Für 6$ teilten wir uns einen Becher mit drei Kugeln, was sehr lecker war. Leider wurde uns nichts erklärt und die Farmerin war nicht gerade höflich.

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Für mich das Beste des Tages: Die Eco-Cruise-Tour auf dem Daintree River. In einem überdachten Boot fuhren wir am Ufer entlang und bekamen von dem Kapitän einiges über die Vegetation und Tiere erklärt. Wir wussten, dass es hier Krokodile hat und hielten fleißg Ausschau. Plötzlich bewegte sich was im Busch: Am Flussufer konnte man ein Babykrokodil erkennen. Wir fuhren näher ran und das ca. 1 m lange Kroko sprang ins Wasser. Dort konnten wir es immer noch gut sehen. Wir freuten uns total und das Kleine sah so harmlos aus. Weiter gings flussabwärts und dann das Unglaubliche: Ein riesengroßes, fettes Krokodil mit weeeeeit aufgerissenem Maul lag im Matsch am Ufer. Der Kapitän konnte es gar nicht glauben und meinte sowas hätten sie seit Monaten nicht gesehen. Er erklärte, dass sie das Maul offen haben, dass sie abkühlen weil es so heiß ist. Das Kroko war über unsere Anwesenheit nicht gerade erfreut und machte das deutlich, zumal wir lange da standen, alle Fotos machten und es sich gerade sonnte. Ganz nahe kamen wir an das Tier und das war richtig faszinierend. So einem gefährlichem Tier direkt in die Augen zu schauen, hat was Cooles. Ich freute mich, dass wir die Glücklichen waren und ein großes Krokodil sahen.

Kleines Kroko

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Großes Kroko

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Nach der 45 minütigen Tour gab’s Kaffee und Kekse und weiter gings.
Wir saßen gerade wieder im Bus als sich von der einen auf die andere Sekunde der Himmel zu zog. Es dauerte keine 5 min. als es aus Kübeln goss. Da merkte man die Regensaison auf einmal doch. Der Guide hatte Zweifel, ob wir trotzdem am Fluss schwimmen konnten, weil es auch ein bisschen donnerte.

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So schnell wie der Regen kam, ging er auch wieder und genau als wir im Mossman George Dorf (http://www.mossmangorge.com.au/) ausstiegen, war es trocken. Es kühlte nur leider nicht wirklich ab und wir schwitzten wieder. In dem Aborigini-Dorf wurden wir mit einem großen Bus zum anderen Stück des Regenwalds gebracht. Jeder durfte allein los ziehen und Sandra und ich liefen erst mal über eine sehr Wackelbrücke von wo aus man die schönen Wasserfälle sehen konnte. Danach zog es uns ins Wasser und davor wurde Entwarnung gegeben und wir durften schwimmen. Das Wasser war angenehm kalt und mit Überwindung ging es rein. Dort waren viele große Fische und es waren bestimmt mehr als im Great Barrier Reef 😉 Eine Weile plantschten wir und sogar der Guide war zum Baden gekommen.

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Ganz im Stress gings wieder zurück über einen tollen Wanderweg. Sandra und ich waren so mit Fotografieren beschäftigt, dass wir komplett die Zeit vergaßen. Der Guide meinte der Bus würde nicht warten. Wir kamen noch rechtzeitig und wurden wieder zurück zum Sammelpunkt gebracht.
Mit unserem kleinen Bus gings im Bikini wieder Richtung Cairns. Ein mal stoppten wir, weil hunderte von Kängurus auf einer Koppel saßen und ein anderes Mal, weil wir an einem schönen Aussichtspunkt (Rex Range Lookout) Halt machten. Von dort konnte man das ganze Meer überblicken.

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Nach weiteren eineinhalb Stunden und insgesamt 300 km an diesem Tag waren wir wieder am Hostel und Sandra gab dem netten Guide Trinkgeld, was er gar nicht annehmen wollte. Trinkgeld ist nämlich in Australien nicht sehr gängig. Wir hatten eine total tolle, nette Gruppe und alle verabschiedeten sich super nett.
An unserem letzten Abend gönnten wir uns ein mal im Restaurant essen zu gehen. Es war ein Fish & Chips in Cairns. Sandra bestellte einen Fischteller und ich hatte Canneloni. Dazu gabs guten Wein und wir ließen den letzten Abend in Cairns sehr gemütlich ausklingen.

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Natürlich kamen wir wieder nicht ums Souveniershopping drum rum. Trotz dem Regen am Mittag tropfte der Schweiß nur so.
Da wir am nächsten Tag wieder so früh raus mussten, wurden wir nicht alt und schliefen zeitig. Klimaanlage sei dank !

Grüße von den Krokos
Nadine

Happy Halloween

Samstag, 31.10.2015

Endlich konnten wir entspannt schlafen und waren erholt als wir aufwachten.
Aylin und ich ließen uns viel Zeit mit Duschen und frühstücken. Als wir dann auf die Uhr schauten der Schock: in 15 min hätten wir zur gebuchten Tour da sein sollen, aber mussten noch zusammen packen und da hin fahren.
Mit ein mal Verfahren kamen wir um Punkt 10 am Hafen an (15 vor war Treffpunkt). Die mitt-sechziger im Boot und die beiden Kapitäne zeigten Verständnis und warteten geduldig.
Auf der sogenannten „Eco Rainforest River Cruise“ mit kostenlos Kuchen, Kaffee und Tee war es wie im Bilderbuch. Der Fluss „Brunswick River“ führt durch den Regenwald und wir waren auf dem kleinen Boot nur 6 Passagiere und 2 Kapitäne.
Wir lernten sehr viel über die Natur, Pflanzen und Tiere, sahen traumhafte Landschaften und viele Fische, Rochen und Vögel, unter anderem Adler. Jeder bekam ein Fernglas und ein Vogelbuch und so konnten wir uns genau informieren. In denen im Endeffekt fast 2 Stunden Fahrt ging es durch den Cape Byron Marine Park und es war super toll. Die Firma hat nicht umsonst so gute Bewertungen auf Trip-Advisor: es blieben keine Wünsche offen, unsere Guides wussten sehr viel, es war entspannt und wir lernten eine Menge. Es heißt auch nicht umsonst Eco-Cruise: die Kapitäne sammelten jedes Müllstück ein das sie fanden.
Hier ein Link zu diesem empfehlenswerten Erlebnis:
http://www.byronbaycruises.com.au/
Wir bedankten uns und dann ging’s zum Aussichtspunkt „Lions Lookout“. Von diesem aus sieht man die unendlichen Weiten des Ozeans und ganz Byron Bay. Es war traumhaft schön da.
Leider mussten wir einen Umweg über den Campingplatz machen, weil ich nach meiner Zeltplane fragen wollte. Kein Mitarbeiter hat diese gesehen und das heißt, dass sie geklaut wurde. Sehr ärgerlich. So fuhren wir über den ganzen Platz und suchten nach der Plane und den Zeltstangen. Ich war sauer, als wir diese nicht fanden, zumal jeder so eine graue Plane hat.
Im MC Donalds-WLAN suchten wir nach einem Park-, oder Campingplatz an der Gold Coast. Leider ist das hier schwierig bis unmöglich und so mussten wir ins Hostel. Der günstigste Campingplatz kostete 50$ und das Hostel 29$ die Nacht. Wir hatten totales Glück mit dem Hostel. Es wurde sogar eine Halloweenparty angeboten und so fiel die Entscheidung leicht.
Wir kamen im „Surf n Sun“ (http://www.surfnsunbackpackers.com) in Surfers Paradise in einem guten 6-Bett Zimmer unter. Direkt neben dem Strand und wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt hat es die perfekte Lage. Der Besitzer ist total freundlich und machte Scherze mit uns.
Mit Katie aus Kanada die in unserem Zimmer ist, kauften wir uns ein bisschen was kostümartiges. Um 8 ging das gemütliche Beisammensein im Hostel los und am Pool genossen wir einige Getränke.
Mit dem Bus wurde die große Partymeute in die Stadt gebracht und der Club-Crawl (http://www.goldcoastbackpackers.net/the-backpackers-big-night-out/) startete. Einmalig zahlte man 30$, bekam freien Eintritt in 4 Clubs und 4 Freigetränke. Der erste Club „Melbas“ war sehr gut. Irgendwie verloren wir die Gruppe, bzw. sie löste sich auf. Nils der aus Deutschland ist und im Hostel arbeitet, führte uns zum anderen Club dem „Beergarden“. Da war es sehr schlecht und eine Band spielte viel zu krassen Rock. Die anderen 4 mit denen wir unterwegs waren, verabschiedeten sich dann und Aylin und ich waren allein. Wir hatten keinen Plan welche beiden anderen Clubs noch freien Eintritt enthielten und schrieben Nils. Er gab uns die Namen von zwei weiteren Clubs aber als wir da waren, erfuhren wir, dass es die falschen sind und somit nicht kostenlos waren. 20$ hätten wir nochmal zahlen sollen. Wir hatten Glück und kamen in den Club „Vanity“ trotzdem for free rein. Die Stimmung dort war der Hammer, es war krass voll und der DJ hat die beste Musik gespielt. Viele verkleidete Leute tanzten bei der Halloweenparty und wir hatten total viel Spaß.
Dank Google Maps fanden wir den Weg „nach Hause“ und schliefen gegen halb 4 nach einem gigantischen Abend glücklich ein.

Gruselige Halloween Grüße
Nadine

 

„Flusskreuzfahrt“

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Rochen

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Unser Boot und Guide

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Selfie

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Aussichtspunkt

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Teufel

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Zwei Teufel

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Alle zusammen

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