Crocodiles

Montag, 17.09.2018 & Dienstag, 18.09.2018

Babykrokodil zum anfassen

An diesem Montag morgen hatte ich wieder erst um 8 Uhr einen Ritt und es reichte davor zum frühstücken. Unsere Stallmanagerin ist noch im Urlaub und wenn man viele Pferde zum fertig machen hat, merkt man deutlich, dass eine Person fehlt. In den vergangenen Tagen waren einige Bewerber aus Namibia da, die Probe arbeiteten, da sie die Ausbildung zum Reitguide machen wollen. Um die muss man sich dann kümmern und ihnen alles zeigen und das ist manchmal echt stressig, wenn eh viel los ist.

Wieder war ich mit dem Mädel und einem Stammgast unterwegs. Dieser war schon ein paar Mal da und bleibt diesmal drei Wochen. Ich durfte Ponyreiten und hatte den kleinen Linyanti. Es war ein schöner Ritt und ich werde das Mädel echt vermissen.

Frühstück für die Gäste (Foto: Facebook)

Nachmittags stand kein Ritt an und ich durfte mal was ganz anderes machen: Es ging für mich an die Rezeption. Alle die dort arbeiten hatten frei und so sollte ich einspringen. Zwar hatte ich davon keine Ahnung, aber sollte eigentlich nur da sein, falls jemand dort hin kommt. Von Emily bekam ich eine Einweisung und sie sagte, dass Mittags sowieso wenig los ist. Den ganzen Nachmittag kam kein Gast zu mir und es rief auch keiner an und so durfte ich mich im Internet bewegen das hier verhältnismäßig gut ist und wieder ein paar liegen gebliebene Dinge aufholen. Das kam mir echt entgegen. Zumal es an diesem Nachmittag wieder so heiß war, dass man es fast nicht aushielt. Selbst an der Rezeption lief mir der Schweiß runter. Endlich konnte ich mal Bilder von der Lodge machen:

Abends durfte ich wieder mit den Gästen essen und hatte eine richtig coole Truppe am Tisch. Die Gespräche sind total interessant und man lernt die Gäste nochmal besser kennen. Wenn ich nicht in Stallklamotten unterwegs bin, erkennt mich immer keiner und jeder guckt erstaunt, wenn ich komme. Man muss immer warten, bis der letzte Gast am Tisch aufgestanden ist und es wird da teilweise echt spät. So war es schon fast 12 Uhr, als wir gingen. Ich ließ mich überreden noch mit zur Feuerstelle zu gehen und bereute es nicht: Dort waren 10 Giraffen versammelt und tranken am Wasserloch. Das war so cool und die von der Lodge meinten, dass die da nicht oft her kommen. Wir alle standen da noch ewig und beobachteten die Tiere. Leider hatte ich meine Kamera nicht da und die Handyfotos sind echt schlecht.

Zum Glück hatte ich am Dienstag frei, denn an diesem Tag fuhr eine Chefin von der Farm in die Stadt um ihre Tochter dort in den Kindergarten zu bringen und ich konnte mit. Schon um 7 Uhr stand ich bereit zur Abfahrt und es ist morgens noch ziemlich frisch. Die eineinhalb Stunden Fahrt vergingen schnell und als wir die Kleine in den Kindergarten gebracht hatten, gingen wir los zum Einkaufen. Es fällt immer viel an, wenn jemand in der Stadt ist und so waren wir vom Elektroladen, über das Uhrengeschäft bis zur Bank überall. Auch im Supermarkt waren wir und ich konnte wieder einige Dinge  kaufen, die es auf der Farm nicht gibt. Wir setzten uns in ein total schönes Büchercafè, tranken Kaffee und unterhielten uns gut. Zur Mittagszeit holten wir die Kleine wieder ab und dann kam das Tageshighlight: Zum Mittagessen fuhren wir auf die Krokodilfarm. Dort bestellte ich Pizza und ging dann mit der Kleinen los um die Kois zu füttern, die bis zu 60 Jahre alt werden können. Man bekommt Fischfutter von dort und die Fische haben sich sichtlich gefreut und wir konnten sie sogar anfassen. Danach zahlte ich 5 Euro Eintritt und bekam mit einem deutschen Ehepaar zusammen eine kleine Führung. Der Guide erklärte uns alles über die Krokodile und zeigte uns die großen Tiere die faul in der Sonne lagen. Das Highlight war, dass wir ein 9 Monate altes Babykrokodil auf die Hand nehmen durften. Dieses ist noch so klein, dass man sich überhaupt nicht vorstellen kann, dass daraus mal so ein Riese wird. 

Die Pizza mit getrockneten Tomaten und Schafskäse schmeckte richtig gut und somit hatte ich endlich mal wieder schön ungesundes Essen.
Auf dem Rückweg sammelten wir ein Mädel von der Farm am Spar-Parkplatz ein und außerdem einen weiteren Bewerber zum Reitguide.

Wir waren schon um 16 Uhr wieder zurück und ich konnte mich noch meinem Blog widmen. Das war ein genialer, abwechslungsreicher freier Tag und es tat gut mal raus zu kommen.

Liebe Grüße von den Krokos
Nadine

Crocodiles in the Everglades

Sonntag, 04.06.2017

The largest subtropical wilderness in the United States

An diesem Sonntag schliefen wir einigermaßen lange und gingen zusammen mit der Schweizerin Sira in unser Lieblingsrestaurant „Big Pink“. Das Frühstück war der hammer und wir hauten alle ordentlich rein.

Leider bekamen wir von der Miamianischen Sonne immer noch nichts zu sehen, denn bei Regen wurden wir von einem Minivan abgeholt. Bei Regen fuhren wir also eine Stunde lang in die Everglades.

Die Everglades sind ein tropisches Marschland im Süden des US-Bundesstaates Florida. Ein Teil der Everglades ist als Everglades-Nationalpark geschützt und UNESCO-Welterbe. Seit 2010 steht der Park auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes, da die zunehmende Umweltverschmutzung und Eingriffe in den Wasserhaushalt den Park bedrohten. Der Park stand aus nahezu denselben Gründen bereits in der Zeit von 1993 bis 2007 auf der roten Liste.
Wikipedia

Die Everglades bestehen aus 1,5 Millionen Hektar Feuchtgebiet und beiheimaten Krokodile, Seekühe, Delfine, Florida Panther, Schwarzbären, Schlangen und viele mehr.

Wir hatten eine Airboat Tour gebucht und es ging auch direkt los. Mit dem Sumpfboot (ein propellergetriebenes Wasserfahrzeug) schossen wir in einer Affengeschwindigkeit durch die Sumpfgebiete der Everglades. Wir fühlten uns wie in der Achterbahn und drifteten um die Kurven, wo das Wasser ordentlich spritzte. Leider nicht nur das Wasser von unten. Es regnete immer noch in Strömen und das Wasser fühlte sich auf der Haut an wie tausende Nadelstiche. Wir sahen überhaupt nichts und mussten unsere Sonnenbrillen aufziehen, sodass das Wasser nicht so weh tat. Es war total unangenehm und ich hoffte, dass die Fahrt nicht so lange gehen würde. Auf einmal bremste der Fahrer stark und wir wussten gleich warum. Ein riesiges Kroko schwamm im Schilf herum. Das war sehr beeindruckend und das Tier ließ sich nicht stören. Das Boot flog übers Wasser und durch den Sumpfgebiete. Mein Zeitgefühl war nicht vorhanden, aber mir kam die Fahrt nicht lange vor.

Als wir wieder am Startpunkt waren, sahen wir einen riesigen Alligator am Ufer chillen. Dieser bewegte sich nicht und ich dachte es sei aus Plastik.

Anschließend besuchten wir den Miccosukee Tribe (http://www.miccosukee.com/indian-village-c/alligator-demonstrations/). Dieser Indianerstamm sind eine der drei von der US-Regierung auf Bundesebene anerkannten Stämme (federally recognized tribes) der amerikanischen Ureinwohner, die in Florida leben. Der Stamm betreibt ein luxuriöses Hotel-Casino und einen Golf-Club in Miami und unterhält eine eigene Polizei. Das Miccosukee Indian Village wurde 1983 gegründet und zeigt eine Anzahl künstlerischer Arbeiten, wie Gemälde, Handarbeiten und Patchwork der Frauen, Kostümpuppen aus Palmfasern und alte Fotografien. Außerdem werden Gebrauchsgegenstände aus dem Leben in den Sümpfen gezeigt.

Wir schauten uns die ganzen Handarbeiten an, die die Stammmitglieder vorführten und waren beeindruckt, dass der Stamm im 21. Jahrhundert immer noch seiner Tradition treu geblieben ist.

Ein weiterer Punkt unserer Touri-Tour war das „Alligator Wrestling“ das in diesem Dorf statt fand. Ich wollte nicht hin, weil ich dachte, dass das abläuft wie Hahnenkämpfe. Zum Glück stellte sich heraus, dass es eine Art „Krokodilflüsterei“ der Mikasuki ist. Wir waren total beeindruckt, wie ein Stammmitglied irgendeinen Alligator anlockte und lebensgefährliche „Kunststücke“ zeigte. Ohne Gewalt und ohne fesseln, o.ä. hob er den Kopf des Alligators nur mit seinem Kinn fest, steckte seine Hand ins offene Maul und saß dabei auf dem Rücken des Tieres. Wir hatten jede Sekunde Angst, dass der Alligator zubeißen würde. Das war wirklich sehr beeindruckend und man merkt, wie gut die Mikasuki diese gefährlichen Tiere kennen.

Anschließend hatten wir weiterhin Zeit die Heimat des Stamms zu erkunden. Ein kleiner Junge zeigte uns, wie man mit Pfeil und Bogen schießt und wo bei mir der Pfeil Anfangs noch ständig zu Boden fiel, traf ich am Ende auf eine Zielscheibe und ein Plastik-Reh (zum Glück bin ich Vegetarier). Auch Vroni und Berni waren gut und wir wollten gar nicht aufhören.

Der kleine Junge spritzte mit dem Gartenschlauch einige Alligatoren ab, denen das sichtlich zu gefallen schien.

Im Museum schauten wir uns zwei Filme über die Traditionen und Entstehung des Stammes an und begutachteten den größten Alligator der Welt.

Die Alligatoren die herum lagen, waren wirklich faul und bewegten sich kaum. Schwer vorzustellen, wie diese attackieren können. Die Höchstlänge dieser Tiere beträgt 6m und sie können sage und schreibe 100 Jahre alt werden. Die bis zu 454 kg schweren Tiere sind aber nur so faul um sich ihre Energie aufzusparen, falls sie angegriffen werden. Sie attackieren nicht grundlos Menschen, sondern nur, wenn sie sich bedroht fühlen.

Die Schildkröten fühlen sich wohl auf dem Rücken der Krokos

Der Minivan brachte uns nach diesem Ereignis zurück ins Hostel, wo wir mit den anderen zusammen saßen und endlich unsere Finanzen klärten. Wir hatten uns oft abgewechselt mit Zahlen und so kostete es Berni viel Nerven um alles getrennt auszurechnen.

Um den letzten Abend von Vroni und Berni hier nochmal zu feiern, ging es für uns ein letztes Mal zusammen auf die Partymeile von Miami. Da das ein „Must-do“ hier ist, suchten wir uns auf dem berühmten Ocean Drive eine coole Bar, um den Superdrink zu probieren. Die „Fishbowl“ (Fischglas) hat nichts mit Fisch zu tun, sondern ist ein Getränk im 1L Glas mit vielen verschiedenen Spirituosen und in unserem Fall zwei Flaschen Corona drin. Ich war zu geizig, die bis zu 50$ für einen Drink auszugeben, aber die anderen probierten von dem Getränk, das ziemlich schnell zu Kopfe steigt. Irgendwann war ich zu müde um meine Augen offen zu halten und ging am Strand entlang zurück zum Hostel. Die anderen zogen noch ein bisschen weiter.

Liebe Grüße vom letzten Tag zu dritt
Nadine

Crocodile attack

Freitag, 19.02.2016

Schon wieder mussten wir früh raus, weil wir einen Tagesausflug gebucht hatten. Der Kleinbus mit ca. 15 anderen Leuten holte uns direkt am Hostel ab. Unser Tourguide war super lustig und total nett. Schon auf dem Weg erzählte er uns viel über die Landschaft, Cairns, über das Zuckerrohr das an der Straße wuchs und einiges mehr.
Der erste Stopp war eine Raststätte wo es „Morning-Tea“ gab. Das war Tee oder Kaffee und die berühmten Tim Tams (australischer Schokoladenkeks). Unser Guide stresste ziemlich und nach einer kurzen Pause gings schon wieder weiter.
Wir fuhren durch das kleine süße Städtchen Port Douglas und auch hier wusste unser Guide viel über Touristen, Hotels, Pubs und die Strände zu erzählen.
Den ganzen Weg ging es an der Küste entlang und der Scenic Coastal Drive ist wunderschön. Die ganze Zeit hat man das Meer im Blick. In Australien gibt es nicht viele Straßen wo das der Fall ist. Dafür waren die Straßen sehr schlecht und es hatte viele Schlaglöcher.
Das erste Ziel das wir nach zweieinhalb Stunden ansteuerten war der Alexandra Range Lookout in Walu – Wugirriga. Dort kann man den tollen Regenwald überblicken.
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Der Daintree Rainforest (http://www.daintreerainforest.com/) ist mit 1200 m² der größte Regenwald auf dem australischen Kontinent. Außerdem ist das Ökosystem das vielfältigste der Welt. Und er gehört zu den UNESO-Weltkulturerben. Und noch ein Rekord: Mit über 800 Mio. Jahren ist er dazu der Älteste der Welt.
Lange fuhren wir durch den Regenwald und der Guide erzählte uns sehr viele interessante Dinge. Fast jeden Satz übersetzte ich Sandra, die sonst nach eigenen Aussagen nur Bahnhof verstanden hätte. Manchmal dachte sie, sie habe etwas verstanden und übersetzte das stolz. Leider war das nicht immer richtig und anstatt Snake (Schlange) verstand sie schon mal sneake (schleichen), wobei der Satz gleich eine andere Bedeutung bekam.
Im Meer hat es die Box-Jelly-Fische, was sehr gefährliche Quallen sind. Man kann an keinem Strand baden, weil diese tödlich sind und man sie vorher nicht sieht. Außerdem gibt es sehr viele Krokodile, weshalb man auch in die Flüsse nicht rein soll, bzw. sich in Ufernähe aufhalten.
Mit einer mini-Fähre gings mitsamt Bus auf die andere Seite des Daintree-Rivers und die Fahrt war nur 2 min. kurz.

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Als weiteres Highlight stand eine Führung durch den Regenwald an. Auf dem Jindalba Boardwalk hatte es sehr viele riesengroße Spinnen die total genial aussahen. Manch einer hätte Angst bekommen können, aber uns machen die Krabbeltiere nichts aus. Außerdem sahen wir einige Echsen und viele Vögel. Wie schon erwähnt ist es in Cairns tropisch heiß und vorallem im Regenwald hält man es nicht aus. Wenn man da noch nicht war kann man sich auch nicht vorstellen wie einem der Schweiß überall runter läuft und auch unser Guide der wieder viel erzählte blieb nicht trocken. Jedem tropften die Schweißperlen nur so von der Nase und wir waren froh nach 45 min. wieder im klimatisierten Bus zu sitzen.

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Der nächste Stopp lag auch noch im Regenwald, aber hier war es schon deutlich angenehmer. Wir bekamen eine Lunchbox mit so viel Salat, dass ich ihn gar nicht essen konnte. Kartoffelsalat, grüner Salat und gemischter Salat in drei verschiedenen Boxen, dazu Brötchen, Käse und eine Orange. Das schmeckte total gut und wir saßen mitten im Regenwald um zu essen. Danach liefen wir einen Pfad entlang und kamen an einem total schönen Aussichtspunkt an.

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Der Guide wartete schon auf uns und das straffe Zeitprogramm ließ keine Verzögerungen zu. Unterwegs im Wald erzählte uns der Guide gerade von den großen Truthähnen, den Cassowarys. Er meinte diese wären total schwer zu sichten und sind sehr menschenscheu. Als ein Mädchen rief er solle anhalten, lachte er sie erst aus und sagte es sei ein guter Witz. Sie blieb ernst und er legte den Rückwärtsgang ein. Tatsächlich war im Busch versteckt ein überdimensionaler Cassowary. Wir hatten so viel Glück dieses Tier live zu sehen und sogar für unseren viel erfahrenen Guide war es was Besonderes.

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Wir kamen an der Teeplantage vorbei, von der wir am Morgen den Tee getrunken hatten. Dort stoppten wir leider nicht. Dafür an einer Eis-Farm, die aus eigenem Obst Eis herstellen. Für 6$ teilten wir uns einen Becher mit drei Kugeln, was sehr lecker war. Leider wurde uns nichts erklärt und die Farmerin war nicht gerade höflich.

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Für mich das Beste des Tages: Die Eco-Cruise-Tour auf dem Daintree River. In einem überdachten Boot fuhren wir am Ufer entlang und bekamen von dem Kapitän einiges über die Vegetation und Tiere erklärt. Wir wussten, dass es hier Krokodile hat und hielten fleißg Ausschau. Plötzlich bewegte sich was im Busch: Am Flussufer konnte man ein Babykrokodil erkennen. Wir fuhren näher ran und das ca. 1 m lange Kroko sprang ins Wasser. Dort konnten wir es immer noch gut sehen. Wir freuten uns total und das Kleine sah so harmlos aus. Weiter gings flussabwärts und dann das Unglaubliche: Ein riesengroßes, fettes Krokodil mit weeeeeit aufgerissenem Maul lag im Matsch am Ufer. Der Kapitän konnte es gar nicht glauben und meinte sowas hätten sie seit Monaten nicht gesehen. Er erklärte, dass sie das Maul offen haben, dass sie abkühlen weil es so heiß ist. Das Kroko war über unsere Anwesenheit nicht gerade erfreut und machte das deutlich, zumal wir lange da standen, alle Fotos machten und es sich gerade sonnte. Ganz nahe kamen wir an das Tier und das war richtig faszinierend. So einem gefährlichem Tier direkt in die Augen zu schauen, hat was Cooles. Ich freute mich, dass wir die Glücklichen waren und ein großes Krokodil sahen.

Kleines Kroko

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Großes Kroko

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Nach der 45 minütigen Tour gab’s Kaffee und Kekse und weiter gings.
Wir saßen gerade wieder im Bus als sich von der einen auf die andere Sekunde der Himmel zu zog. Es dauerte keine 5 min. als es aus Kübeln goss. Da merkte man die Regensaison auf einmal doch. Der Guide hatte Zweifel, ob wir trotzdem am Fluss schwimmen konnten, weil es auch ein bisschen donnerte.

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So schnell wie der Regen kam, ging er auch wieder und genau als wir im Mossman George Dorf (http://www.mossmangorge.com.au/) ausstiegen, war es trocken. Es kühlte nur leider nicht wirklich ab und wir schwitzten wieder. In dem Aborigini-Dorf wurden wir mit einem großen Bus zum anderen Stück des Regenwalds gebracht. Jeder durfte allein los ziehen und Sandra und ich liefen erst mal über eine sehr Wackelbrücke von wo aus man die schönen Wasserfälle sehen konnte. Danach zog es uns ins Wasser und davor wurde Entwarnung gegeben und wir durften schwimmen. Das Wasser war angenehm kalt und mit Überwindung ging es rein. Dort waren viele große Fische und es waren bestimmt mehr als im Great Barrier Reef 😉 Eine Weile plantschten wir und sogar der Guide war zum Baden gekommen.

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Ganz im Stress gings wieder zurück über einen tollen Wanderweg. Sandra und ich waren so mit Fotografieren beschäftigt, dass wir komplett die Zeit vergaßen. Der Guide meinte der Bus würde nicht warten. Wir kamen noch rechtzeitig und wurden wieder zurück zum Sammelpunkt gebracht.
Mit unserem kleinen Bus gings im Bikini wieder Richtung Cairns. Ein mal stoppten wir, weil hunderte von Kängurus auf einer Koppel saßen und ein anderes Mal, weil wir an einem schönen Aussichtspunkt (Rex Range Lookout) Halt machten. Von dort konnte man das ganze Meer überblicken.

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Nach weiteren eineinhalb Stunden und insgesamt 300 km an diesem Tag waren wir wieder am Hostel und Sandra gab dem netten Guide Trinkgeld, was er gar nicht annehmen wollte. Trinkgeld ist nämlich in Australien nicht sehr gängig. Wir hatten eine total tolle, nette Gruppe und alle verabschiedeten sich super nett.
An unserem letzten Abend gönnten wir uns ein mal im Restaurant essen zu gehen. Es war ein Fish & Chips in Cairns. Sandra bestellte einen Fischteller und ich hatte Canneloni. Dazu gabs guten Wein und wir ließen den letzten Abend in Cairns sehr gemütlich ausklingen.

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Natürlich kamen wir wieder nicht ums Souveniershopping drum rum. Trotz dem Regen am Mittag tropfte der Schweiß nur so.
Da wir am nächsten Tag wieder so früh raus mussten, wurden wir nicht alt und schliefen zeitig. Klimaanlage sei dank !

Grüße von den Krokos
Nadine