Welcome Auntie Sandra

Mittwoch, 03.02.2016

Morgens wurden wir von einem Rütteln an unserem Zelt geweckt. Zum Glück war es nur Oli der uns sagte wir sollen aufwachen. Überall waren Jogger und Leute mit Hunden. Und das, obwohl die Sonne noch nicht mal ganz aufgegangen war. Schnell packten wir alles, rollten die Zelte zusammen und liefen zum Auto. Dabei kassierten wir einige merkwürdige Blicke. Am Auto angekommen, atmeten alle tief auf. Wildcampen kostet nämlich bis zu 300$ Strafe.

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Wikicamps verriet uns wo warme Duschen sind und diese waren direkt am Strand. Fast eine Stunde mussten wir warten bis diese aufmachten. Dafür saßen wir am genialen Tamarama Beach und genossen den wunderschönen Sonnenaufgang. Das war unbeschreiblich gigantisch.

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Die Anderen duschten, aber ich wollte das im Hostel machen. Anscheinend waren die Duschen eiskalt. Am Strand waren überall Hunde und sehr viele Jogger.
Danach fuhren wir zum Mc Donalds und verspeisten das gute Frühstück. Am Bondi Beach war es unmöglich einen Parkplatz zu finden. Bei Einem waren wir nicht sicher, ob man zahlen muss und fragten Australier. Diese verstanden das Schild auch nicht ganz, aber zusammen fanden wir heraus, dass es 4$ für eine Stunde waren. So fuhren wir dort nach dem Frühstück gleich wieder weg.
Die Anderen wussten nicht wo hin sie sollten und ich hatte für meine Tante und mich ein Hostel gebucht. Dort riefen wir an und konnten zu 5. in ein Fünfer-Zimmer.
Das Hostel „Glebe Point YHA“ war ganz versteckt und den Carpark fanden wir auch nicht. Ich hielt an der Straße und fragte an der Rezeption wo ich parken sollte. Meine Kinnlade fiel runter als sie mir erzählten sie hätten keine kostenlosen Parkplätze. Vor zwei Wochen hatte ich extra angerufen und danach gefragt. Wir könnten an der Straße parken, aber müssten das Auto alle 2 Stunden umstellen. Ja klar! Und wie soll ich dann irgendwo hin gehen ?
Er meinte ich kann meine Buchung kostenlos stornieren und ich kann wo anders hin gehen. In ganz Sydney findet man aber kein Hostel mit kostenlosen Parkplätzen. Parken kostet in Sydney gerne mal 20$ pro Stunde. Dann sah der Mann im System, dass wir zu 5. sind. Ganz urplötzlich hatte er einen Parkplatz. Er parkte sein Auto um und siehe da: Ein kostenloser Schlafplatz für meine Brissie.
Die Anderen gingen auf Tour und ich blieb im Hostel.
Den Tag verbrachte ich mit chillen, WLAN und nochmal chillen. Die Dachterrasse mit Hängematten, Hollywoodschaukel und Sofa war sehr einladend.
Für 18 Uhr buchte ich einen Shuttlebus für 15$ zum Flughafen. Der Fahrer fuhr so verrückt, dass mir total schlecht wurde. Ständig raste er über dunkelorangene/rote Ampeln, machte Vollbremsungen und fuhr wie gestört um Kurven. Ich lernte eine super nette Frau aus Australien kennen und unterhielt mich die ganze Fahrt über toll mit ihr.
Am Flughafen wartete ich ewig vor dem Gate und von meiner Tante war nichts zu sehen. Es wurde echt langweilig. Nach sage und schreibe eineinhalb Stunden kam Sandra als eine der Letzten endlich raus. Die Freude von beiden Seiten war sehr groß.
Ein Taxifahrer der mich heiraten wollte, fuhr uns für 38$ zurück zum Hostel.
Ich war sehr gespannt was Sandra zum Hostelleben sagt, aber ich hatte sie vorher gewarnt. Sie fand es gut und ich kannte ja auch alle in unserem Zimmer, was es einfacher machte.
In einem einstündigen Fußmarsch ging’s am toll beleuchteten Hafen vorbei zum Mc Donalds. Mein Google Maps hat irgendwie gesponnen und wir haben uns ein paar Mal verlaufen.

Bei dem Foto fiel mein Handy runter und hat jetzt eine große Macke

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Frisch gestärkt ging’s wieder zurück und die Anderen schliefen schon. Im Zimmer herrschte trotz Ventilator tropische Hitze und ich konnte lange nicht einschlafen, weil es zu heiß war.

Liebe Grüße auch von Tante Sandra
Nadine

Wake up with the greatest View in the world

Dienstag, 02.02.2016

Die Wellen rauschen, die Sonne weckt einen sanft, die Kakadus kreischen fröhlich und wenn man die Augen langsam aufschlägt sieht man den weißen Sandstrand und das azurblaue Meer. Hört sich an wie im Film ? Ja so hab ich mich auch gefühlt. Es war morgens und trotzdem schon warm. Die Duschen am Strand waren angenehm kühl und meine Cornflakes genoss ich im Campingstuhl mit Meerblick. So ein Luxus und das ohne Geld auszugeben – hach praktisch! Nachts war es so kalt, dass keiner richtig schlafen konnte. Ich machte die Fenster zu, aber das brachte nicht viel. Die anderen am Strand taten mir total leid.
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Oli und MeganDSC_0056 (FILEminimizer)

Francois schläft am Strand

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Badezimmer mit Aussichtstrand
Um 10 hatten wir alles wieder zusammen gepackt und traten nach einer netten Verabschiedung von den anderen die zweite Etappe Richtung Sydney an.

Amerika, Kanada, England, Frankreich, Deutschland – alles vertreten

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Es wurde wieder nicht viel geredet und es war langweilig zu fahren. Lustig ist auch der schrumpfenden Kilometeranzahl bis Sydney auf den Schildern zuzuschauen. Wenn man bedenkt, dass man in ein bisschen mehr als 10 Stunden (921 km) die Strecke Brisbane – Sydney bewältigt und von Oberstdorf bis nach Flensburg ca. 9 Stunden (968 km) braucht (also längs durch Deutschland), kann man sich vorstellen wie groß Australien ist.
Wir stoppten an einem schönen Parkplatz unterwegs mit kostenlosem Freibad und kühlten unsere Füße ab. Zum Glück war es nicht mehr so abartig heiß und auch nicht mehr so schwül wie gestern. Trotzdem immer noch sehr sehr warm.
Nach fast 6 Stunden erreichten wir endlich Sydney. Was ich definitiv nicht vermisst habe ist den Verkehr. Pünktlich zur Rush-Hour fanden wir uns in den Blechlawinen der Großstadt wieder. Meine Nerven und Geduld waren am Ende und für 5 km brauchten wir sage und schreibe 35 Minuten !
Eva ließen wir am Hauptbahnhof raus und suchten in meiner App Wikicamps nach einem Nachtquartier, weil die anderen auch nicht wussten wo sie hin sollten. Am schönen Watson Bay gab es kostenlose Duschen und einen Park der gerade nur zum übernachten einlud. Natürlich war auch hier campen nicht erlaubt, aber wen interessiert das schon 😉

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Francois, Oli, Megan und ich

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Im Meer kühlten wir uns ab, saßen ein bisschen im Park und fuhren los um eine Dominos Pizza zu holen.
Die anderen wollten nicht zurück nach Watsons Bay, weil sie Angst hatten, dass wir erwischt werden. Oli und Megan wussten einen versteckteren Park zu dem wir fuhren. Nach viel hin und her, auskunden eines guten Platzes und Überredungskünsten meinerseits, schlugen wir im Dunkeln zwei Zelte auf. Eva hatte ihr Zelt in meinem Auto vergessen und so hatte ich jetzt auch ein Zelt. Die Büsche gaben uns Sichtschutz zur Straße hin und man konnte die ganze Skyline überblicken. Francois war lustig und legte sich mit dem Handtuch auf die nasse Wiese, bis ich ihm sagte er kann im Zelt schlafen.
Ich konnte ewig nicht einschlafen. Draußen war es zwar kalt, aber im Zelt angenehm warm.

Liebe Grüße aus Sydney
Nadine

Roadtrip to Sydney

Montag, 01.02.2015 (mittags)

In verschiedenen Facebook-Gruppen hatte ich für die Strecke Brisbane – Sydney nach Mitfahrern gesucht. So kann man sich den Sprit teilen und ich muss nicht allein fahren. Der erste Mitfahrer war der Kanadier Francois. Die nächsten beiden ein Pärchen aus England, Megan und Oli und die Letzte holten wir erst in Byron Bay ab. Die Französin Eva. Josh hatte mir vor Abfahrt erklärt wie man die Spanngurte benutzt. Somit packten wir drei Rucksäcke aufs Dach, was gut klappte.
Dieser Tag war mit Abstand der Heißeste und Schwülste den ich in Australien je erlebt habe. Wir hatten alle Fenster im Auto offen. Leider ging weder das Gebläse noch die Klimaanlage und es kam nur heiße Luft raus. Wir waren alle schon nach kurzer Zeit patsch nass geschwitzt und es wurde trotz 4 offener Fenster bei 110 km/h nicht besser.
Meine Mitfahrer sind alle sehr nett. Keiner redete viel, aber die Fahrt war entspannt.
Wir fuhren so gemütlich auf einer geraden Strecke mit ca. 110 km/h als es einen lauten Knall gab. Ganz hysterisch schrie Eva ich soll sofort anhalten. Mein Herz blieb stehen und ich fuhr auf den Standstreifen. Wir alle dachten es sei was weiß ich was passiert. Eva stieg aus und entschuldigte sich tausend mal. Irgendwie ist ihre Sektflasche geplatzt und ich hatte den ganzen Inhalt im Auto. Wir alle lachten uns kaputt und ich fand es nicht schlimm. Wenigstens roch es gut 😀 ständig machten wir danach Witze darüber.
Als Tagesziel hatte ich mir Nambucca Heads gesetzt, das genau auf halber Strecke nach Sydney liegt. Wir machten nur einen kleinen Stopp im Mc Donalds, kauften im Woolworths ein und nach fast 6 Stunden kamen wir an unserem Nachtquartier an.
Wieder mal ist es nicht erlaubt dort zu campen. Die App Wikicamps brachte uns an den Strand. Dort waren auch noch vier andere Backpacker. Es war schon dunkel, aber wir parkten direkt am Strand und konnten das Meer hören. Mit Bier saßen wir auf Campingstühlen am Strand und genossen den wunderschönen, sehr warmen Abend.
Ich legte mich auf die Rückbank von meinem Auto, weil so viel Gepäck drin war, dass ich mein Bett nicht benutzten konnte. Bequem war das nicht gerade und die anderen schliefen unter freiem Himmel im Sand.

Grüße von der Road
Nadine

Nightswimming, abnormal heat and a lot of german beer

Mittwoch, 27.01. – Montag, 01.02.2016 (morgens)

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen Brisbane genauer zu erkunden. Mit Oma und Papa war ich im September dort nur einen Tag.
Dann habe ich Netflix für mich entdeckt. Da zahlt man monatlich umgerechnet 10€ und kann so viele Filme gucken wie man beliebt. Da Tish das hat, verbrachte ich stundenlang mit Filme gucken, zumal es sowieso bewölkt war.
An einem Tag war es so krass schwül, dass Tish und ich den ganzen Tag faul im Pool lagen. Eigentlich arbeiten beide und die Kinder sind in der Schule, aber sie hatte einen Tag frei.
Irgendwann packte mich die Motivation und ich machte mich mit dem Bus auf in die Stadt. Parken ist hier wie überall in Australien abartig teuer, aber die Busverbindungen super. Ca. 20 Minuten ist es zu Fuß zur Bushaltestelle und dann 10 Minuten Busfahrt. Google Maps ist dabei ein sehr guter Tipp.
Ich traf mich mit dem Australier Matt den ich von einer App kenne in einem gemütlichen Pub. Wir hatten gute Gesprächsthemen, weil er auch schon viel gereist ist. Nach einem Bier zogen wir weiter in einen anderen Pub, wo wir Essen bestellten.
Es war total nett und eine sehr gute Sängerin spielte Musik. Obwohl es ein Wochentag war, waren einige Leute da. In Brisbane ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und so entscheidet man sich selbst Abends für klimatisierte Räume, statt draußen zu sitzen.
Als wir bei einen schönen Spaziergang am Flussufer an der Lagune vorbei kamen, sagte ich zum Spaß, dass wir ja schwimmen könnten. Matt nahm das erst, aber ich hatte nicht mal ein Handtuch. Da es so warm war und sogar total legal, sprangen wir dann in Unterwäsche rein. Der Bademeister ist auch bis Mitternacht da. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und es ist ein totaler Spaß mitten in der Nacht in einer Millionenstadt in einer tollen Lagune zu schwimmen. Nicht mal das Wasser war kalt. So trockneten wir danach schnell und brauchten nicht mal ein Handtuch.

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An einem anderen Tag fuhr ich in die Stadt um mich mit Aylin zu treffen. Wir hatten zusammen auf der Pferdefarm bei Sydney gearbeitet und sind danach zusammen in den Norden gefahren. Da sie auch Vegetarierin ist, sind wir in ein gutes Burgerrestaurant gegangen, wo es vegetarische Burger gab. Wir hatten uns super viel zu erzählen und es gab viel zu lachen. Sie arbeitet seit einer Weile als Au Pair in Brisbane und ich hab mich total gefreut, dass wir uns wieder treffen konnten. Man versucht ja immer mit den Leuten die man trifft in Kontakt zu bleiben und wenn man in der selben Stadt ist, kann man sich treffen. Mittlerweile kenne ich schon Leute in ganz Australien. Super praktisch ! Da die Läden Freitags bis 9 offen haben, bummelte ich noch ein bisschen durch die Shops.

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Am Samstag als die Kinder keine Schule hatten, machte Sohn Adam ein sehr leckeres Frühstück. Er briet Speck und Ei auf dem Grill und es gab armer Ritter. Ich mag die Familie total und so saßen wir auf dem riesigen Balkon und genossen unser Frühstück.
Die Luftfeuchtigkeit ist wie bereits erwähnt unerträglich. Es war ein großer Sturm angekündigt und alle dachten es sei deshalb so abartig. Es donnerte nur einmal heftig und regnete ganz leicht und das war es. Danach war es nur noch wärmer. Die ganze Zeit war es bewölkt. Teilweise lag die Luftfeuchtigkeit bei fast 80% !
Am Samstag begab ich mich in die Stadt um eine Shoppingtour zu unternehmen. Ich schlenderte durch die schöne Queen-Street und genoss meine Freizeit. Von dort aus war es nicht weit bis zum „German Club“. Ich nahm die Fähre ans andere Ufer und lief die 30 Minuten dort hin. Eigentlich war geplant, dass sich die ganze Familie trifft. Leider riefen Josh und seine Familie an und sagten, dass Erntezeit ist und sie nicht kommen können. Da war ich traurig, weil ich mich von Josh und seiner Familie verabschieden wollte. Ich hatte auch keine Chance mehr ins 3 Stunden entfernte Kumbia zu kommen.
Am German Club angekommen, sah ich überraschender Weise Josh’s Schwester Louise und ihren Mann Warwick. Sie wären spontan doch noch gekommen, so die Aussage. Wir bestellten Bier und warteten auf Tish, Scott, die Kinder und Bekannte von den beiden.
Der German Club ist wie das Hofbräuhaus, es gibt deutsches Essen und Bier, alles ist bayrisch dekoriert und eigentlich war es mal ein deutscher Turnverein. Innen sieht es nicht wirklich deutsch aus, hat keine Bierbänke und ist eher australisch.
Als dann Josh’s Eltern kamen staunte ich nicht schlecht. Die ganze Zeit wurde ich verarscht, weil alle mich überraschen wollten. Jeder hatte es gewusst und sie freuten sich total, dass ich vor Freude ausgerastet bin. Später kamen auch Josh und seine Freundin Mikkaela.
Der Abend war super genial. Der polnisch-deutsche Andrew spielte Livemusik und er war ganz traditionell in Lederhosen gekleidet. Er hatte zwar keine deutsche Musik mitgebracht, dafür spielte er von Britney Spears, über Backstreetboys bis Red Hot Chilly Peppers alles. Insgesamt waren wir 20 Leute von uns und darunter ein schwules Pärchen. Der eine wollte tanzen aber der andere hatte keine Motivation. Als Songs von Grease gespielt wurden, zog mich Thomas dann mit und wir tanzten ausgelassen. Danach fanden wir uns sehr oft auf der Tanzfläche wieder. Als Syrtaki gespielt wurde, machten dann alle mit und es war unbeschreiblich lustig.
Ich probierte so ziemlich jede deutsche Biersorte auf der Karte und die anderen bestellten ein Schnapsbrett (Paddle) nach dem anderen.
Das einzige vegetarische Gericht das es gab war spanisch. Im German-Club wollte ich aber sicher keine Paella essen. Von den anderen bekam ich Kartoffelbrei und Sauerkraut, aber da war leider Speck drin. Außerdem bestellte ich Camembert mit Preiselbeeren (auch nicht deutsch, ich weiß). Komisch, dass es keine Käsespätzle gab, weil auf die hatte ich mich gefreut. Die anderen aßen Eisbein, Spätzle und Schnitzel. Als sie sich beschwerten, die Spätzle wären trocken, verriet ich, dass man die mit Bratensoße essen muss. Das fanden alle ganz klasse und freuten sich über den „Geheimtipp“. Zum Nachtisch aßen alle Apfelstrudel, aber der war viel zu lang im Ofen und schmeckte nicht. Es gab auch viele Speisen und Getränke die gar nicht deutsch waren.
Der Sänger Andrew kam, als es um 12 aus war, noch an unseren Tisch, weil er die Familie mittlerweile kennt. Er redete auf deutsch mit mir und meinte wenn er das gewusst hätte, hätte er deutsche Musik gespielt. Ich unterhielt mich außerdem mit einem halb-deutschen Barkeeper der meinte, dass ich an diesem Abend die einzige Deutsche wäre. Es war ein total genialer Abend und ich hatte richtig viel Spaß.

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Als wir wieder bei Tish waren, sprangen Josh und ich (mal wieder in Unterwäsche) in den Pool. Es war immer noch warm. Mikkaela (Joshs Freundin) bekamen wir leider nicht rein und sie guckte nur zu. Sehr spät gingen wir ins Bett und die ganze Familie schlief da. So räumte ich mein Bett gerne für Louise und Warwick und schlief auf einer Matratze.
Am nächsten Morgen gab es Katerfrühstück vom Grill mit Pfannkuchen und Kaffee vom Bäcker. Alle waren müde und fertig. Somit war der Tag entspannt. Wir badeten im Pool, guckten Netflix-Filme und ruhten uns aus. Mittags wurde Fish & Chips (typisch australisch) bestellt und für mich gab’s panierte Mozarellakugeln.

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Abends fuhren Louise, Warwick, Mikkaela, Josh und ich zum Mount Coot-Tha. Das ist mit 287m der höhste Berg in Brisbane, von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang und die Aussicht war beeindruckend. Wie sich das kräftige Rot in funkelnde Lichter färbt ist sehr faszinierend. Auch viele Flugzeuge sah man.

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Josh, Louise, ich, Mikkaela

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Danach fuhren wir zum Kangaroo-Point am Fluss. Dort machten wir einen schönen Spaziergang und die Skyline sah wunderschön aus. Es war gerade ein großes Konzert und dieses konnte man sehr gut von dort aus hören. Es spielte eine total tolle australische Sängerin die eine geniale Stimme hatte.

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Der Tag danach

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Die anderen waren immer noch total fertig und wollten heim. Sie ließen mich in der Stadt raus. Ich machte einen schönen Bummel, wobei am Sonntagabend fast kein Mensch unterwegs war. Mit dem Bus fuhr ich zurück. Als ich gerade los lief, hupte ein Auto. Ich nahm mein Handy und wollte Josh anrufen, weil mir nun auch jemand zurief und ich weit und breit allein war. Das Auto kam näher und ich konnte sehen, dass es die Anderen waren. Diese hatten sich Eis gekauft und waren auf dem Heimweg. So ein gutes timing. An diesem Abend gingen alle früh ins Bett.
Der nächste Tag sah ungefähr gleich aus. Filme, chillen und Pool. Dabei spielten wir viel mit den Kindern und die ganze Familie war im Pool und hatte Spaß.

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Ich packte, lud mein Auto ein, fuhr los um der Familie ein Abschiedsgeschenk zu kaufen und dann machte ich mich um halb 1 eins auf um meinen ersten Mitfahrer abzuholen.

Die Verabschiedung war wieder sehr herzlich und ich versprach nochmal nach Kumbia zu kommen, bevor ich heim fliege.

Jetzt durfte ich doch tatsächlich so lange hier kostenlos wohnen, essen und hab eine voll aufgeladene Bahnkarte bekommen. So wollte ich mich mit Bier und viel Schokolade erkenntlich zeigen und Tish wollte nicht mal das annehmen und sagte das sei absolut nicht nötig gewesen. Und das, wo wir uns alle bis vor ein paar Wochen noch nicht mal kannten. Die Australier sind absolut faszinierend!

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Grüße vom German Club

Nadine

Australia day

Dienstag, 26.01.2015

Der Tag war nicht ganz wie erwartet. Auf der eineinhalb stündigen Fahrt nach Brisbane lief es nicht so gut. Überall war starker Verkehr, weil alle zum Australia day nach Brisbane wollten. Dieser ist ein Nationalfeiertag und es wird an die Ankunft der ersten britischen Schiffe (first Fleet) in Sydney Cove am 26. Januar 1788 erinnert. Captain Arthur Phillip leitete dies. Sydney wurde bereits von James Cook in 1770 erkundet und eingefordert.
Leider fing es unterwegs sehr stark an zu regnen. Auf der Autobahn konnte man maximal 60 fahren, weil die Sicht aus der Scheibe gleich Null war. Selbst die Spur konnte ich nicht wechseln. Die Seitenfenster trieften nur so. Selbst in dieser langsamen Geschwindigkeit fühlte ich mit meinem Jeep das Aquaplaning und konnte teilweise gar nicht mehr lenken. Gut, dass der starke Regen nicht die ganze Fahrt andauerte. Regen heißt hier nicht, dass es abkühlt, sondern, dass das Klima absolut tropisch wird. Die Luftfeuchtigkeit steigt ins Unendliche, man meint nicht mehr atmen zu können und trieft den ganzen Tag vor Schweiß.
In Brisbane angekommen hatte ich gleich eine Anlaufstelle. Tish, Scott und ihre beiden Kinder Adam und Dulcie empfingen mich freundlich. Tish ist die Schwester von Josh (mein Kumpel den ich aus dem Kumbia Pub kenne) und lässt mich netterweise hier schlafen.
Als ich das Haus sah, konnte ich es gar nicht glauben. Es ist gigantisch groß und das Beste: Ich habe ein eigenes Stockwerk mit Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer mit großem TV für mich alleine. Außerdem gibt es einen wunderschönen Pool. Ich bekam gleich eine Bahnkarte, einen Hausschlüssel und Scott fuhr mich in die Stadt.
In einer Backpacker-Facebookgruppe habe ich mich mit ein paar Mädels vor dem „Storybride Hotel“ verabredet. Es war viel los, gab Livemusik und ein „Cockroach-Rennen“. Ja, das gibt es nur in Australien. Da wird tatsächlich ein Rennen mit Kakerlaken veranstaltet.
Die Mädels schrieben mir, dass sie was zu Essen holen würden und in einer halben Stunde da wären. Nach geschlagenen 2 Stunden Wartezeit immer noch keine Spur und keine Antwort auf meine Nachrichten. So wartete ich allein vor dem Eingang.
Weil es zu langweilig wurde, wollte ich rein gehen und schauen, was es dort so gibt. Gegen eine Spende eines Gold-Dollars (1 oder 2$) kam man rein. Leider ich nicht. Schlauerweise hatte ich meinen Personalausweis vergessen. Die Australier sind damit sehr streng und die bulligen Türsteher gaben mir keine Chance. Dem einen machte ich ein bisschen schöne Augen und erzählte ihm ich sei 28 (hört sich älter an). Er winkte mich schnell durch als der andere nicht schaute – puh, man muss mal Glück haben.
Drinnen war viel los und die Liveband gab alles. Es hatte viele Getränke- und Essenstände und Bars. Allein macht das aber nicht wirklich Spaß und die Mädels hatten sich in der Zwischenzeit immer noch nicht gemeldet. Ganz viele Leute waren verkleidet und hatten Australienflaggen überall. Ich fand eine Gruppe Backpacker (die erkennt man immer), aber traute mich nicht sie anzusprechen. Als ich danach noch andere Backpacker sah, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Ganz nett fragte ich, wo sie her kommen würden. Ich bekam die unfreundliche Antwort „Frankreich“ zu hören und weg waren sie. Ja Franzosen sind halt oft so. Leider waren sonst keine Gleichgesinnten unterwegs.
In der Facebook-Gruppe fand ich noch ein Pärchen die in einem Pub waren. So machte ich mich auf den Weg dort hin. Die Bushaltestelle wurde für diesen Tag verlegt und keiner konnte mir sagen wo der Bus hält. Zum Laufen war es zu weit. Dank meines googleMaps fand ich den Anleger für die Fähre. Der Fluss der durch ganz Brisbane fließt ist zwar wunderschön anzusehen, aber halt einfach total unpraktisch. Man könnte eigentlich fast ans andere Ufer schwimmen, aber muss immer auf die Fähre warten.
Ewig kam keine Fähre und ich gesellte mich zu einer großen Gruppe anderer Backpacker. Ein Mädchen wusste welche Fähre kostenlos ist und wir warteten eine halbe Stunde. Leider fragte ich die anderen nicht wo sie hin mussten und es war die falsche Fähre für mich – super ! Das hieß nochmal warten.
Bis ich nach der Überfahrt und einem Fußmarsch endlich bei den anderen war, war bereits Abend. Wir trafen uns in einem Pub, wo diese schon seit einer Weile tranken. Gut, dass das Bier günstig war und nach diesem gescheiterten Tag gönnte ich mir auch eins.
Claire und ihr Freund Aaron aus England und die beiden Australier Daniel und Enya stellten sich als super nett heraus. Wir saßen eine Weile gemütlich zusammen und hatten Spaß. Am Nachbartisch war ein sehr gutaussehender, junger Mann der einem Model glich. Claire die schon ein bisschen was getrunken hatte ging zu ihm hin und redete mit ihm. Die beiden guckten ständig zu mir rüber und lachten. Dann winkte der Typ mich her und Claire verschwand. Ich fragte ihn was sie gesagt hätte, aber das wollte er mir nicht verraten. Statt dessen unterhielten wir uns eine Weile sehr gut und er war absolut sympatisch. Leider vergaß ich nach seiner Nummer oder ähnlichem zu fragen.
Dann machten wir fünf uns auf zum Treasury-Casino. Dieses ist in einem Atrium und sieht gigantisch aus. Das Gebäude gleicht von Außen einem Kolonial-Gebäude. Wie bereits erwähnt sind die Australier sehr streng mit dem Ausweisen und ich hatte keine große Hoffnung rein zu kommen. Die Dame am Eingang fragte wie alt ich sei und wo ich her komme, als ich sagte ich habe meinen Ausweis vergessen. Auf Deutsch wünschte sie mir daraufhin viel Spaß. Ja man muss einfach an die richtigen Leute kommen. Gut, dass sie auch Deutsch war. Alle vier freuten sich für mich mit.
Die beiden Jungs „gambelten“ (zockten) was das Zeug hielt. Keine Maschine und kein Spiel wurden ausgelassen. Ich hatte viel Spaß beim Zuschauen und obwohl beide erst 20 sind, kannten sie sich voll aus. Ein Chinese gewann beim „Black-Jack“ mehrere tausend Dollar und wir alle staunten. Die beiden Mädels waren super genervt, dass ihre Freunde das ganze Geld verzockten. Am Ende gingen beide mit 15$ Gewinn raus.
Ich liebe die moderne Technik. So auch, dass mein Handy mir verrät welchen Bus ich nehmen und wo ich nach Hause laufen muss. Leider doof, dass der Akku auch mal leer geht. Selbst die Adresse hatte ich nicht im Kopf und somit ein großes Problem. Gut, dass dafür mobile Ladestationen erfunden wurden. Im Casino gab es kleine Spinte mit Ladekabeln drin. Für sage und schreibe 3$ konnte man das Smartphone gerade mal eine halbe Stunde laden. Naja, das war aber auch fast die einzige Ausgabe an diesem Tag.
Vor lauter Handy laden und Spielen vergaßen wir total das Feuerwerk. Dieses wurde an der Southbank, nicht weit vom Casino veranstaltet. Als wir es Knallen hörten, stürmten wir raus und sahen nur noch die letzten Minuten. Es war sehr groß und wunderschön. Nur dachte ich nicht mehr daran, dass ich wieder einen Ausweis brauche um rein zu gehen. Die nette Deutsche war auch nicht mehr da. Zum Glück hatte ich aber den Schlüssel vom Spint in dem mein Handy war und ich durfte wieder rein. Unglaublich, dass das bereits das dritte Mal an diesem Tag war, dass ich ohne Ausweis rein kam.
Die anderen waren müde und machten sich nach dem Casino auf den Heimweg. Ich lief eine Weile am Fluss entlang an der schönen Soutbank, wo die Lichter nachts atemberaubend aussehen. Dort kaufte ich mir nur ein Sandwich und lief zurück zur Bushaltestelle.
Problemlos fand ich zurück. Das Doofe ist nur, dass man nie weiß, wo der Bus hält, weil es keine Ansagen oder Anzeigen gibt. Ich fand den richtigen Bus und stieg an der richtigen Haltestelle aus.Zum Haus muss ich einen sehr steilen Berg hoch, aber das ist ein guter Spaziergang.
So war ich bereits um Mitternacht wieder bei Tish Zuhause. Zwar hätte ich mir meinen Australia day anders erhofft, aber er hatte noch ein schönes Ende mit netten Leuten.

Australische Grüße
Nadine

 

Australische Karte

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Storybridge-Hotel

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Im Pub

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Casino

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Daniel, Enya, ich, Claire, Aaron

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Brisbane’s Riesenrad

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Life is great

Mittwoch, 20.01. – Dienstag (Morgen), 26.01.2016

Am Mittwoch war ich nochmal beim Beachvolleyball zum zuschauen dabei, was wieder total interessant war. Die Mannschaft gewann 98:34 und Sarah, eine Freundin von Steve, war diesmal auch mit. Wir unterhielten uns gut und es war ein schöner Abend.
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Ich hatte eine sehr tolle Zeit an der wunderschönen Sunshine-Coast. Mein Gastgeber Steve stellte sich als toller Typ heraus. Obwohl er so alt ist wie mein Papa war er wie ein Kumpel. Dafür, dass ich kostenlos wohnen durfte und den Essensvorrat plündern, musste ich nur ein paar Fenster und das Bad putzen und das Geschirr abwaschen. Alles nur kleine Sachen und kein Aufwand.
Steve ist ein richtig toller Gastgeber, lässt mich über das TV-Programm entscheiden, macht mit mir Ausflüge, zahlt dabei alles und ist einfach nur nett. Da könnte man ja gerade meinen, dass er irgend welche Hintergedanken pflegt, aber nein! Keine Anspielungen oder sonst was. Das war ein Sechser im Lotto für mich.
So waren wir zum Beispiel auf dem tollen, großen Sonntagsmarkt in Caloundra, sind durch schöne Wohngegenden gefahren, an die tollsten Strände und an einem Abend waren wir nochmal in Mooloolaba. Dort gab Steve eine Runde Falaffel aus welche wir am Strand genossen und danach wollte ich in ein München-Cafè. Dort war alles bayrisch dekoriert und hatte viele typischen Speisen und Getränke. Endlich gönnte ich mir mal wieder ein gutes, deutsches Bier und einen leckeren Käsekuchen. Die bayrische Besitzerin redete nett mit uns und dachte wir sind Vater und Tochter.

Außerdem frühstückten wir jeden Tag zusammen, weil ich irgendwie immer schon vor 7 wach war und einmal kochte ich Abendessen und einmal Steve.

Steve’s Frühstück – iiih

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Ein paar Mal war ich in der Bücherrei, weil Steve leider kein WLAN hat. Dort ist es total schön und ich war sportlich und bin bei über 30 Grad hingelaufen.

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An einem Abend um 9 fiel Steve ein, dass er Lust auf Eis hat. Wir fuhren dann zum MC Donalds und gönnten uns das leckere 2$ Eis. Ich genieße also meinen Urlaub in vollen Zügen 🙂
Irgendwie wird nichts tun aber irgenwann langweilig und Steve der immer arbeiten muss schlug mir vor ins Shoppingcenter zu gehen. Dieses ist gut zu Fuß zu erreichen. Da hin zu gehen war ein Fehler. Eine Frau einen Tag im Shoppingcenter – gefährlich 😀 So fand ich einige nette Sachen. Überall war Sale, weil die Sommerferien bald vorbei sind (ja richtig gelesen: hier ist Sommer)
Am Samstag gab es ein Fest in Moloolaba. Es war ein bisschen wie der Schäferlauf bei uns im Ort. Mit Fahrgeschäften, Fresständen, guter Musik und vielen Leuten. Das Highlight war ein Feuerwerk um 8. Dieses war unbeschreiblich und ging ganze 15 Minuten. So saßen wir am Strand und es sah aus als würde der ganze Himmel leuchten. Es gab außerdem eine faszinierende Lasershow gleichzeitig und man wusste gar nicht wo man hinschauen sollte. Ich hatte mich schon mittags mit dem 28 jährigen Australier Matt getroffen, mit dem ich den Tag im Shoppingcenter verbrachte. Seine Mutter die ich nicht kannte lud mich netterweise zum Abendessen ein. Sie kochte leckeres Omelette und Reis mit Gemüse und fuhr uns zum Feuerwerk. Wir bummelten noch eine Weile über den Jahrmarkt und wurden wieder von Matts Mutter abgeholt.

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Am Sonntagabend erzählte mir Steve, dass seine Nachbarn ausgezogen sind und dass er eine Idee hätte. Somit tat ich was, was ich sonst nie gemacht hätte. Wir schlichen um 8 abends an einem heißen Tag auf dieses Grundstück, weil es einen großen Pool gab. Dort war ein hohes Tor, das nicht aufging. Es sah aus als wurde dieses noch nie geöffnet. Ich fragte Steve ob es keinen anderen Eingang gäbe und er verneinte. So fing ich an über dieses Tor zu klettern. Als ich meinen Fuß auf die andere Seite vom Tor schwang, rutschte ich und fiel. Tja die kleinen Sünden. Es kam mir vor wie in Zeitlupe als ich Steve zuschrie, er solle mich auffangen. Keine Ahnung wie er das geschafft hat, aber er fing mich auf. Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn ich mit dem Hinterkopf auf den Steinboden geknallt wäre. Nochmal sehr viel Glück gehabt.
Wir fanden Steinplatten und somit konnten wir einfach über den Zaun klettern und schafften es unverletzt auf die andere Seite.
Ich hatte total Angst, dass es Kameras gibt oder irgend jemand kommt. So hatte ich nur kurz die Füße im Wasser und suchte einen anderen Ausgang. Steve schwamm ein bisschen. Auf der anderen Seite fand ich ein Tor das total einfach zu öffnen war. Ich machte daraufhin erst mal Steve zur Sau. Damit hätte ich mir die Kletteraktion ersparen können. Für solche Abenteuer bin ich zu alt 😉
Weil mein Auto auf der Farm ziemlich dreckig geworden ist und es heiß war, stand ich bei 30 Grad da und machte mehr mich beim Putzen mit dem Schlauch nasser als Brissie. Danach glänzte sie wieder wie neu.
Ein paar Mal war ich joggen, aber es ist echt anstrengend, wenn es selbst Abends noch so warm und vorallem schwül ist. Steve geht auch laufen und so sind wir ein Mal zusammen nach Kawana Island gefahren. Dort gibt es einen total schönen Weg am Fluss entlang wo man alle Luxusvillen sieht. Dieser ist 6,5 km lang und war super zu laufen. Steve ist nicht so schnell und so war es nur ein Spaziergang.

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Unterwegs sah ich an einem Mittag eine europäische Bäckerei und hielt an. Als ich ein Schokocroissant bestellte, kam mir der Azent der Bäckerdame sehr bekannt vor. Die 50 jährige Barbara kommt auch aus Deutschland, aber lebt seit 1982 in Australien. Wir unterhielten uns total nett und zufälliger Weise kommt sie aus einem Dorf nur 40 km von mir weg. Sie schenkte mir eine Brezel und sagte ich solle mal wieder kommen um hallo zu sagen. Außerdem sagte sie, dass eine andere Deutsche „Anne“ auch in der Bäckerei arbeiten würde.
An meinem letzten Tag regnete es aus Kübeln. Eigentlich wollte ich früh nach Brisbane aufbrechen aber schlief lange. Steve lud mich zum Abschied in die Europabäckerei ein. Dort traf ich die deutsche Mitarbeiterin Anne die genau so nett war wie Barbara. Sie kommt aus Norddeutschland, aber wohnt schon über 10 Jahre hier. Nach unserem Frühstück umarmte sie mich herzlich.

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Da Steve Automechaniker ist, guckte er nach meinem Auto, machte einen kleinen Service und sagte ich habe ein sehr gutes Auto und alles wäre super. Das fand ich nett, dass er danach guckte.
Alles in allem war es eine tolle, relaxte Woche mit einigen Strandbesuchen im schönen Kawana mit einem super Gastgeber. Ich bin froh, dass ich dieses Risiko eingegangen bin zu einem fremden, allein stehenden Mann zu fahren. Wer nicht wagt…

Mein Zimmer

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WohnzimmerIMG_5086 (FILEminimizer)

Küche

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Terrasse

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Weil Steve mir alles zahlte und ich nicht viel Hausarbeit machen musste, kaufe ich seinen teuren Lieblingskaffee, Pralinen und schrieb eine Dankeskarte. Er war total überrascht und meinte das sei nicht nötig gewesen. Er ist echt bescheiden.
Steve verabschiedete sich sehr herzlich, sagte ich könne jederzeit wieder kommen und meinte er freut sich über Gesellschaft.
So machte ich mich auf nach Brisbane.

Grüße vom Strand
Nadine

Breakfast at the Picknick-Point and Japanese Garden

Sunday, 27/12/2015

I could have had a sleep in, but my inner clock is set on farm work. That means that I was awake at 5 already. At 7 Lyn and Brett were awake too and one hour later Alyce and the kids came.
Lyn was really nice and invited me to a delicious breakfast. We went to Picnic Point again. It was rainy again and cloudy but the view was nice. We had a good chat and sat down for a while.
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After that they drove me through the luxury part of Toowoomba and it was impressive what massive houses there were.
As the last thing for my time in Toowoomba, we drove to the Japanese gardens which is close to the Uni. It’s big and beautiful. We walked around a bit and as we were on our way back to the car it started to pour. That was good timing.

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Unfortunately I had to say goodbye to Lyn then. She invited me to visit her anytime when I’m around which I really appreciate. She was so solicitous and lovely to me and I will miss her much.
Brett and I drove to a pub. There were two friends of his which spent two years in Canada and had great stories to tell. Brett’s brother Jarrod came as well and two more friends. We had good talks and they were all really nice. The others drank some beers but I had to drive. We had a nice afternoon but every good time is over at some point.
I don’t like to drive when it’s dark especially when it rains. I said goodbye to everyone. Brett promised to visit me on the farm. I was so thankful that I was able to spend such a great time with him and his family. I won’t forget this great Christmas. Hopefully he will come to visit me.
We gave each other a nice hug and then I started my drive back to my farm.
On the way the roads were partly really wet and I had to be careful, even if I have a 4WD jeep. The way seemed endless and on the 2 hour drive there were just three cars. I had time to think about the last days. That gave me a big grin on my face. My Christmas stocking, the food for the reindeers, the kindness of everyone, the waterslide in the dam, the water fight in the backyard, the traditions, the ride on the motorbike, the cricket match, the church, the bonfire, the shooting and so much more. So different than the Christmas in Germany with cold (okay, this year it wasn’t cold at home, I know).
Back on the farm my boss James welcomed me. He was about to feed the horses. I told him that I’ll do that and he was grateful.
For dinner Uncle Ted and Aunt Rosie were there. From the kids I got another Christmas present. A hat from the Kumbia pub. Now I always have a memory of the good time in Kumbia on my head. The other presents I opened on the 25th were a cup with the logo of the farm and apple-cider. I was a bit concerned because of the alcohol. At home I think it’s not a good sign to get alcohol from your boss but everyone told me it’s a really common present in Australia. So funny the Aussies
We had a nice evening with wine and I was totally exhausted and went to bed early.

That was my Aussie Christmas adventure and I couldn’t think of a better one.

Happy Greetings
Nadine

Aussie Boxing-day

Saturday, 26/12/2015

At already 7am there were people walking in the house. I was awake early as well. On Boxing Day, it’s tradition in Australia to watch cricket on TV. That means that all of us sat in front of the TV and watched the spectacle. I have to admit that it’s not really exciting to see cricket on TV. Many people just stood on the field doing nothing, there are three moderators and they have to talk about random things because there is not much to say. After already 10 minutes, half of the people left their seats on the couch already. Many people asked me if it’s interesting for me. After about one hour I gave up and went outside. It was nice to see once I think, but I don’t think I’ll become a cricket-watcher.
There was breakfast already. Like the day before they put sausages and bacon on the BBQ and there were eggs and cereals.
We had a great morning in the garden, played some games like Frisbee and had much fun.

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It felt like the breakfast was just 10 minutes ago as we had lunch. The leftovers had to get eaten. The food was still good and I still loved the salads.

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Then Brett’s sister Alyce came with her husband and three kids and it was already the third time that the kids got presents.

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Really traditional, there was a Christmas cake which was cut by 83 year old Grandma Esme. She gave a speech where she thanked everyone, said how happy she is with this family and that she couldn’t imagine anything better, the tears were running and that was really emotional. This was a touching moment. Indeed the family is great!

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Even if everyone is close together for two days there were no fights. Everyone is really nice to each other, everyone is welcoming, everyone helps and I am also treated as a long time family member.
That’s really great and a big honor for me to spend Christmas in this lovely family. I couldn’t think of anything better and I’m really lucky.
The 24 year old son of Judy, Zac took us for a drive to one of the farms. This is a cotton farm as well and quite big. There is a big house, garage and even a tennis court. We drove over the muddy paddocks with the ute. The landscape looked beautiful and the weather was perfect. I saw and learned a few things and it was great to see it.
It’s fascinating how many people have land in Australia. It’s so nice here and I would like to live here.

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After that we drove to the cemetery where the Grandpa of the kids is buried. He died a few years ago in a tragic farm accident.
Because the farm is too far outside there is no refuse collection. So we drove to the dump to unload the trash. It was really smelly. There was also a car and some interesting things.
As we were back the guys asked me if I want to do a trip to the river. Sounds good, were my thoughts. I just didn’t know yet why the boys wanted to go there. As we sat in the Ute I knew why. They went shooting. As a vegetarian not the best thing to watch. Every time we stopped I closed my eyes and ears. Good for me that they couldn’t shoot any wildpigs or kangaroos that day. They asked me if I want to learn how to shoot but it was just too loud and I thought it’s too dangerous for me to try – I’m so clumsy. I just held the gun and was happy with that. Chris was really good and shot at trees.

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Cameron came to the paddock with his dirt bike. Chris and Lachlan drove back with the Ute but as a passionate motorbiker I wanted to join Cameron. It felt like 200 km/h as we drove over the paddocks. If I wouldn’t know that the 21 year old Cameron drives the motorbike probably longer then he can walk, I think I would have peed my pants but I enjoyed the wind while driving.
We drove around the entire farm and it’s huge. At this point I shouldn’t probably admit that we didn’t even wear helmets.
Until he showed me I didn’t even know that cotton is a flower. Cameron explained a lot and I learned much. The watering system is also great and works via a satellite.
A few days ago there was a big storm with hale. This destroyed a big part of the harvest and some houses still don’t have electricity. Good, that Judy’s farm has electricity.
Cameron also drove up the dam with me which is really steep. My heart dropped but I grinned. As we were on the way back it started to rain a little bit. Even faster we drove to the house and I enjoyed this ride so much and was happy. It’s a good experience to speed over wet paddocks with a dirtbike. Maybe I change from a road to a off road bike when I get home 😉
We weren’t prepared for it but we didn’t even enter the backyard as we felt cold water running down our bodies. The backyard had changed into a huge water fight and everyone was soaked wet. The best: Even 83 year old Esme was in the middle of it and had fun. All of the family were happy to soak everyone else and none (except baby Charlie) could escape. Even my shoes were wet and it was funny. I had a dog-bowl, there were water-pistols and hoses. We had so much fun and laughed (again) so much.

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Unfortunately we had to say goodbye then. The farewells were as warm as the welcomes and the time here. Everyone wished me a good time and they said thank you that I was there. I’m really glad that I got to meet such a great family and could spend Christmas with them.
Then we drove to Brett’s Dad Geoff who also lives in Toowoomba. There were Brett’s sisters Renae, Alyce, the husbands and kids. Because the children still didn’t have enough presents (joke) they got more for the fourth time already. There were some tears because Santa didn’t bring the right presents but soon everything was good again.
Geoff plants a lot of veggies and fruits in his garden and showed us everything which was interesting. I found corn and put it on the BBQ. The food was – who guesses: meat and salad. The corn tasted really good.
For a while we sat down with a few beers, talked and watched a bit of cricket. It was a nice, relaxing evening after all that action the last days.

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Back at Lyn’s house she welcomed us friendly and had washed my clothes already. We watched a bit of Lord of the Rings but were too tired and went to bed soon.
A great, eventful, funny second Christmas-day (boxing-day) was over. I’m already sad to leave this lovely family tomorrow.

Greetings from the waterfight
Nadine

Typical Aussie-Christmas

The second Part of Christmas translated into english! Thanks again Brett for correcting !

Friday, 25/12/2015 Christmas day

In the Flowers family, it’s tradition on Christmas day for everyone to get up early, because the children are awake early. After just 4 hours of sleep I was already awake at 5am and waited for the kids. Whoever isn’t awake yet is woken up via the kids tipping water over the sleeping persons. Luckily I was awake already! The others were shocked when they had water tipped on them. I had to laugh and the kids had fun. The little boy Riley provided biscuits and milk for Santa. Santa wrote a letter back which was on the table and Riley was really grateful and happy to get a letter from Santa.

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Everyone looked what was in their Christmas stocking. That’s a sock which is normally hung on the chimney. Everyone got one and this is from Santa.
The highlight for the kids was the presents. In Australia they get it on the 25th in the morning. It lasted a while until all the presents were unpacked and everyone was happy. I also got presents. Yummy chocolate and perfume. I thought it was really nice that the Aussies think of me and that I got presents as well.

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The weather was good and even if thought it was still wet, the sun was shining. We played in the garden with the kids, jumped on the trampoline and had fun like kids with the bubbles.

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I skyped my family again because they celebrated the holy evening. They had secret Santa and it was funny to be live with them.

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At already 7:30 am, Chris had Sausages and bacon on the BBQ. There were Hash-Browns, fried Tomatoes, Fruit salad, Croissants, fried egg and Toast aswell. A typical Aussie-Brekkie. It was a great, delicious breakfast.

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I gave Renae a hand with the salads and chopped a few things and then we drove to the cotton farm of Brett’s Uncle and Aunt. The landscape on the one hour-drive was beautiful.
The farm is huge and they also have a big house. The four cousins between the ages 16 and 24 gave me warm welcomes. Brett’s Aunt Judy was dressed in Christmas-clothes and decorated everything really nice and Christmas like.
On the farm it was really hot and the sun was shining.
I felt like we just had breakfast as the lunch was ready. Judy gave a speech and we all sang “Happy Birthday“ to Jesus. They also said Grace which everyone could say. That was funny.
Because it’s so warm at Christmas, the Aussies have cold lunch. That means that there was cold meat like chicken, turkey and also prawns. I was happy with the big choice of salads which were delicious. And the choice of the deserts was huge as well.
At each table place there were “Bon-Bons“. Your neighbor pulls on the other end, it makes a bang and you can find little presents, a paper crown (hat) and a joke. I was the only one who had a pink hat (my favorite color). Everyone had to wear the hats and that looked really cool. All of us read their jokes out loud and we had to laugh a lot.

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After lunch the kids got presents again. There were a lot of kids and in total there was more than 25 people. The little ones had to wear reindeer antlers to get their presents. Everyone was happy with their presents again.

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The big advantage of Christmas in Australia is the weather. All members of the family played cricket in the backyard. This sports is really common here. First I just watched it but none could escape to play. I got a short instruction and then the fun began. You have to watch your wickets that the ball is not coming there. We had a tennis ball and the player on the opposite side had to throw the ball on to the wickets. My goal was to hit the ball and run to the other side before someone threw the ball at the wickets. That was so much fun and everyone was standing there and tried to catch the ball. On my first try Brett forgot to tell me that I have to run and all were lying on the floor laughing as I watched the ball flying back.

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The highlight was as we drove to the dam with two Utes. We all jumped in and the water was warm. The strong guys prepared the waterslide. They put posts into the ground and rolled a big plastic sheet out. With a firehose and dishwashing-liquid the waterslide was perfect.

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The boys wanted to let me have a go first but I refused and let them try it. There wwas endless number of air mattresses, boats, inflatables and so on. I was fascinated and said a hundred times how cool this was what the boys built. Every year for Christmas they build this slide. The dogs were swimming in the dam as well.
It was so much fun to slide down the dam. In all possible combinations the whole family slid down and sometimes four strong boys sat in a small boat and did it backwards. I also found myself in such combinations. Even Lyn and Judy had fun with the slide. Until the twilight we played and it was a great family adventure. The que for the shower afterwards was really long.
It was already dinner time and we ate the same as for lunch which was good. We all had nice conversations and I felt like it was my family. Everyone asked me about Christmas in Germany and none could believe that we don’t have Santa Claus and we celebrate it totally different.
The boys prepared a nice camp fire and we sat down with a couple of beers and everyone told stories. First we played a card game which nobody understood. The entire time we all laughed because the rules weren’t clear. One guy didn’t understand it at all. That was funny and we laughed the more we played. After that, Jarrod brought his card game up. They read the questions and one after the other had to answer one. Examples were: If you would win 1 Million how would you spend it, Where would you beam yourself if it was possible? What do you prefer: Bathing or showering? And so on. That was funny as well and everyone laughed lots.

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It was late as, so we went to our dormitory in the living room. With ten people we slept there. Most of the people slept on the farm and the entire house was a huge dormitory. Even the 83 year old Grandma slept there.
The couch looked comfy and I decided to sleep there. Judy said I can’t do that because I’ll have a sore back tomorrow. I told her I’m young and I want to sleep there. Before I could think of anything I felt asleep as the first one.

That was the greatest, best Christmas-day I could have ever imagined.

Aussie-Christmas-greetings
Nadine

Brett, me, Jarrod, Cameron, Lachlan

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Holy night – but not in Australia

Hey Guys,

Thats my first Blog in english.

Because the family I spend Christmas with is Australian I translated the Christmas-days-Blogs into english. Every day I will upload a other one. Have fun reading.

Thanks Brett for correction everything ! If you find a mistake it’s Brett’s one 😛

 

Thursday, 24/12/2015 (Holy evening – but just in Europe)

My boss was nice and I just had to do the important things, so we put the horses all on the walker. I was slow with packing but I already started my way to Toowoomba at 10am. Surprisingly I got presents from my boss and his family. I am just allowed to open them at the 25th though. I thought it was really nice of them to think about me. James drew me a map with the fastest way to Toowoomba.

It rained really heavy and there were no cars on the way. The road was really narrow. It went along paddocks and everything was nice and green. After the two hour drive I ended up in a really nice living area in Toowoomba.

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The house was big and the grass really looked after.

Last year I spent New Year’s Eve in Las Vegas (America) where I met the Australian guy, Brett. I didn’t even know him for five minutes and he invited me to spend Christmas with him and his family this year. He said that he doesn’t want that me to spend it alone. I am the kind of person who keeps promises but you never know what’s one year later. Brett is 27 and works close to San Francisco in America and see what happened: Exactly one year later we are still in touch and I’m about to ring on the door. Australia is bigger than Europe and his family lives so close to my farm. Really cool! Brett and his Mum Lyn gave me a really warm hug. Brett’s Sister Alyce and her little baby Charlie were there as well. We talked for a while and they are all really friendly and were so nice to me. Lyn even said thank you that I was to spend Christmas with them. I’m the one who has to say thank you They said I should park on that beautiful grass and I had a bad conscience because I don’t want to destroy it. It was pouring rain and it wasn’t even 20 degrees as we started a sightseeing tour with the car. I saw Picnic Point which has a great view, we visited Brett’s brother Jarrod at the pub where he works for some beer and saw Brett’s school. Toowoomba is really nice.

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After the car was packed to the roof, Lyn, Brett and I drove to Church. Okay, Church is the wrong description. It looked more like a giant concert hall with a disco ball and big sound system. There were even guys who showed us our parking spot outside. The 1500 seats of the Hume Ridge Church of Christ were all full. Unbelievable! It was everything but a usual service.
A really good, modern band played one song after the other and on the big LED-screen was the lyrics to sing along. There was also many young talents who played the piano and electric guitar. I just knew the songs in German and “Silent Night” sounded funny in English. Suddenly there was Captain-Jack-Sparrow and famous faces from Star-Wars. In the acting they showed that God is the anchor because the pirate lost his one. After that there was a nice Christmas story in a video on the screen. The highlight was definitely a survey with kids. They were about 4-10 years old and they asked them typical questions about Christmas. The answers were hilarious and everyone had to laugh. With these answers, two men composed a song and the band sang it live. The song was great and totally funny. They said Christmas stands for: Christ – Man a Saviour and so on. This church is really unusual and something I`ve never seen before. If this is what it was like in Germany, I´m sure more people would go to Church.

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In the rain we drove to Brett’s sister Renae and her husband Chris who also live in Toowoomba. They have two kids (Aria and Riley) who were really nice. They baked a yummy pizza and we drank beer. In Australia they celebrate Christmas on the 25th and it was a nice normal evening. Chris` Dad from England, David was also there and Brett`s brother Jarrod and his girlfriend Sherri. After dinner we sat in front of the TV and watched a really nice Christmas concert which was live from Melbourne. There were many celebrities who sang.

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In Australia it`s a tradition to provide food for the reindeers. The six of Santa’s reindeer have official names. We spread oats with glitter on the pavement and put carrots out. I think it’s a really sweet tradition. The food for Santa is in the house.
The family is really nice. Renae offered me the Wi-Fi and that’s a real luxury. I finally could skype my family again after months. In Germany it was still morning. It was nice and I could see that they are all fine. Lyn asked me if I’m homesick but with Skype I felt like I was sitting at home and Brett`s family is a perfect alternative. They all wanted to say hello to my family and they enjoyed it much. My family isn’t really good in English and I had to translate everything.

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Then we prepared our night dormitory and the people slept everywhere in the house. I slept in the dining room and the others in the living room.

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The others were asleep already as I was standing in the garden and skyped in the dark with my Mom, Uli, my Sister Jolina and my brother Luca til after midnight. That was great and my siblings were really excited for their presents.
I had a really great holy night and was really excited for the following days.

Merry Christmas to Germany
Nadine