Life is great

Mittwoch, 20.01. – Dienstag (Morgen), 26.01.2016

Am Mittwoch war ich nochmal beim Beachvolleyball zum zuschauen dabei, was wieder total interessant war. Die Mannschaft gewann 98:34 und Sarah, eine Freundin von Steve, war diesmal auch mit. Wir unterhielten uns gut und es war ein schöner Abend.
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Ich hatte eine sehr tolle Zeit an der wunderschönen Sunshine-Coast. Mein Gastgeber Steve stellte sich als toller Typ heraus. Obwohl er so alt ist wie mein Papa war er wie ein Kumpel. Dafür, dass ich kostenlos wohnen durfte und den Essensvorrat plündern, musste ich nur ein paar Fenster und das Bad putzen und das Geschirr abwaschen. Alles nur kleine Sachen und kein Aufwand.
Steve ist ein richtig toller Gastgeber, lässt mich über das TV-Programm entscheiden, macht mit mir Ausflüge, zahlt dabei alles und ist einfach nur nett. Da könnte man ja gerade meinen, dass er irgend welche Hintergedanken pflegt, aber nein! Keine Anspielungen oder sonst was. Das war ein Sechser im Lotto für mich.
So waren wir zum Beispiel auf dem tollen, großen Sonntagsmarkt in Caloundra, sind durch schöne Wohngegenden gefahren, an die tollsten Strände und an einem Abend waren wir nochmal in Mooloolaba. Dort gab Steve eine Runde Falaffel aus welche wir am Strand genossen und danach wollte ich in ein München-Cafè. Dort war alles bayrisch dekoriert und hatte viele typischen Speisen und Getränke. Endlich gönnte ich mir mal wieder ein gutes, deutsches Bier und einen leckeren Käsekuchen. Die bayrische Besitzerin redete nett mit uns und dachte wir sind Vater und Tochter.

Außerdem frühstückten wir jeden Tag zusammen, weil ich irgendwie immer schon vor 7 wach war und einmal kochte ich Abendessen und einmal Steve.

Steve’s Frühstück – iiih

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Ein paar Mal war ich in der Bücherrei, weil Steve leider kein WLAN hat. Dort ist es total schön und ich war sportlich und bin bei über 30 Grad hingelaufen.

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An einem Abend um 9 fiel Steve ein, dass er Lust auf Eis hat. Wir fuhren dann zum MC Donalds und gönnten uns das leckere 2$ Eis. Ich genieße also meinen Urlaub in vollen Zügen 🙂
Irgendwie wird nichts tun aber irgenwann langweilig und Steve der immer arbeiten muss schlug mir vor ins Shoppingcenter zu gehen. Dieses ist gut zu Fuß zu erreichen. Da hin zu gehen war ein Fehler. Eine Frau einen Tag im Shoppingcenter – gefährlich 😀 So fand ich einige nette Sachen. Überall war Sale, weil die Sommerferien bald vorbei sind (ja richtig gelesen: hier ist Sommer)
Am Samstag gab es ein Fest in Moloolaba. Es war ein bisschen wie der Schäferlauf bei uns im Ort. Mit Fahrgeschäften, Fresständen, guter Musik und vielen Leuten. Das Highlight war ein Feuerwerk um 8. Dieses war unbeschreiblich und ging ganze 15 Minuten. So saßen wir am Strand und es sah aus als würde der ganze Himmel leuchten. Es gab außerdem eine faszinierende Lasershow gleichzeitig und man wusste gar nicht wo man hinschauen sollte. Ich hatte mich schon mittags mit dem 28 jährigen Australier Matt getroffen, mit dem ich den Tag im Shoppingcenter verbrachte. Seine Mutter die ich nicht kannte lud mich netterweise zum Abendessen ein. Sie kochte leckeres Omelette und Reis mit Gemüse und fuhr uns zum Feuerwerk. Wir bummelten noch eine Weile über den Jahrmarkt und wurden wieder von Matts Mutter abgeholt.

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Am Sonntagabend erzählte mir Steve, dass seine Nachbarn ausgezogen sind und dass er eine Idee hätte. Somit tat ich was, was ich sonst nie gemacht hätte. Wir schlichen um 8 abends an einem heißen Tag auf dieses Grundstück, weil es einen großen Pool gab. Dort war ein hohes Tor, das nicht aufging. Es sah aus als wurde dieses noch nie geöffnet. Ich fragte Steve ob es keinen anderen Eingang gäbe und er verneinte. So fing ich an über dieses Tor zu klettern. Als ich meinen Fuß auf die andere Seite vom Tor schwang, rutschte ich und fiel. Tja die kleinen Sünden. Es kam mir vor wie in Zeitlupe als ich Steve zuschrie, er solle mich auffangen. Keine Ahnung wie er das geschafft hat, aber er fing mich auf. Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn ich mit dem Hinterkopf auf den Steinboden geknallt wäre. Nochmal sehr viel Glück gehabt.
Wir fanden Steinplatten und somit konnten wir einfach über den Zaun klettern und schafften es unverletzt auf die andere Seite.
Ich hatte total Angst, dass es Kameras gibt oder irgend jemand kommt. So hatte ich nur kurz die Füße im Wasser und suchte einen anderen Ausgang. Steve schwamm ein bisschen. Auf der anderen Seite fand ich ein Tor das total einfach zu öffnen war. Ich machte daraufhin erst mal Steve zur Sau. Damit hätte ich mir die Kletteraktion ersparen können. Für solche Abenteuer bin ich zu alt 😉
Weil mein Auto auf der Farm ziemlich dreckig geworden ist und es heiß war, stand ich bei 30 Grad da und machte mehr mich beim Putzen mit dem Schlauch nasser als Brissie. Danach glänzte sie wieder wie neu.
Ein paar Mal war ich joggen, aber es ist echt anstrengend, wenn es selbst Abends noch so warm und vorallem schwül ist. Steve geht auch laufen und so sind wir ein Mal zusammen nach Kawana Island gefahren. Dort gibt es einen total schönen Weg am Fluss entlang wo man alle Luxusvillen sieht. Dieser ist 6,5 km lang und war super zu laufen. Steve ist nicht so schnell und so war es nur ein Spaziergang.

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Unterwegs sah ich an einem Mittag eine europäische Bäckerei und hielt an. Als ich ein Schokocroissant bestellte, kam mir der Azent der Bäckerdame sehr bekannt vor. Die 50 jährige Barbara kommt auch aus Deutschland, aber lebt seit 1982 in Australien. Wir unterhielten uns total nett und zufälliger Weise kommt sie aus einem Dorf nur 40 km von mir weg. Sie schenkte mir eine Brezel und sagte ich solle mal wieder kommen um hallo zu sagen. Außerdem sagte sie, dass eine andere Deutsche „Anne“ auch in der Bäckerei arbeiten würde.
An meinem letzten Tag regnete es aus Kübeln. Eigentlich wollte ich früh nach Brisbane aufbrechen aber schlief lange. Steve lud mich zum Abschied in die Europabäckerei ein. Dort traf ich die deutsche Mitarbeiterin Anne die genau so nett war wie Barbara. Sie kommt aus Norddeutschland, aber wohnt schon über 10 Jahre hier. Nach unserem Frühstück umarmte sie mich herzlich.

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Da Steve Automechaniker ist, guckte er nach meinem Auto, machte einen kleinen Service und sagte ich habe ein sehr gutes Auto und alles wäre super. Das fand ich nett, dass er danach guckte.
Alles in allem war es eine tolle, relaxte Woche mit einigen Strandbesuchen im schönen Kawana mit einem super Gastgeber. Ich bin froh, dass ich dieses Risiko eingegangen bin zu einem fremden, allein stehenden Mann zu fahren. Wer nicht wagt…

Mein Zimmer

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Küche

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Terrasse

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Weil Steve mir alles zahlte und ich nicht viel Hausarbeit machen musste, kaufe ich seinen teuren Lieblingskaffee, Pralinen und schrieb eine Dankeskarte. Er war total überrascht und meinte das sei nicht nötig gewesen. Er ist echt bescheiden.
Steve verabschiedete sich sehr herzlich, sagte ich könne jederzeit wieder kommen und meinte er freut sich über Gesellschaft.
So machte ich mich auf nach Brisbane.

Grüße vom Strand
Nadine

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