Last day in South-East-Asia

Montag, 04.05.15

Leider ist das mein letzter Tag in Süd-Ost-Asien, aber ich freue mich andererseits wahnsinnig auf Australien.
Jetzt hatte ich schon so lange nichts mehr, dass es langweilig wurde und deshalb hat sich mein Körper wieder eine Ohrenentzündung ausgedacht. Kommt bestimmt wieder vom Tauchen, ist aber zum Glück nicht so schlimm wie letztes Mal.
Mit den beiden Kanadiern von gestern Abend ging’s erst zur Post. Dort war es sehr lustig und es wurde um jedes Milligramm gefeilscht, weil die beiden ihr überflüssiges Zeug heim geschickt haben. Und mit 15€ ist das wesentlich günstiger als das Paket das ich für 45€ von Laos aus verschickt habe.
Mit dem MRT haben wir uns auf den Weg nach Sentosa Island gemacht. Die Jungs waren faul und haben sich auf mein Orientierungs- und Organisationstalent verlassen 😀
Es gab tolle Strände, viele Attraktionen, Meer und vieles mehr. Leider alles (auch die Universal Studios) war zu teuer, dass uns nach einer Stunde die Ideen für Unternehmungen aus gingen.
Den Jungs war das Aquarium für 25€ zu teuer und wie alles hier ist der Preis echt übertrieben. Da es aber das größte der Welt ist, gönnte ich mir den Spaß allein und das S.E.A. Aquarium (http://www.rwsentosa.com/Homepage/Attractions/SEAAquarium) hält was es verspricht. Bunte Fische, Quallen, Haie, Delfine, ein Riesenbecken und viel mehr. Es hat sich total gelohnt und ich verbrachte lange Zeit dort. Als neuer Taucher macht es umso mehr Spaß die Fische genauer anzuschauen, die man sonst in der Tiefe sieht.

Mit 3 Bahnen und einem Bus ging es weit außerhalb der Stadt zum Zoo. Der Busbahnhof ist hier wie alles super organisiert, es gibt auch Terminals, gute Beschriftungen, Schilder, für jeden Bus ein Gate und wie die Bahn auch, funktioniert dieser mit Chipkarten, damit keiner schwarz fährt und alle sofort sehen, wie oft man noch fahren darf, bis das Guthaben aus ist.
Das nächste Teure aber lohnenswerte Erlebnis das lange in Erinnerung bleibt, war somit die Nightsafari im „Singapore Zoo“ (http://www.zoo.com.sg/). Dieser ist ein „Open Zoo“ das heißt, dass die meisten Tiere in großen, offenen Gehegen gehalten werden. Oft sind nur Wassergräben dazwischen und es gibt keine Gitterstäbe. Die 2500 Tiere so frei zu sehen war der Hammer. Mit dem Bummelbähnchen fuhren wir über komplett dunkle, schmale Wege und konnten die Tiere in weitläufiger, sehr natürlicher Umgebung beim Suhlen, Fressen, Spielen und Rennen beobachten. Jedes Gehege hat eine Art Flutlicht, das aber nicht zu hell ist und so, dass es die Tiere nicht stört. Sonst gab es nicht mal am Zug ein Licht, man durfte auch kein Handylicht oder Blitz haben und es hatte was total schönes bei warmen Temperaturen die Tiere hautnah zu sehen. Wie immer hatte ich Glück und als um halb 11 schon fast keine Leute mehr da waren, wanderte ich allein die Pfade im komplett Dunklen entlang, als ich einen Tierpfleger sah. Dieser fütterte alle Tiere, ich folgte ihm einfach und konnte allein in Ruhe mit ansehen, wie die Bären Früchte, die Tiger und Löwen Fleisch, die Elefanten Gras, die Hyänen Chicken und viele andere Tiere anderes verdrückten. Als der Tiger gerade nur durch eine dünne Glasscheibe von mir getrennt und wenige cm entfernt, sein Fleisch zerfetzte, gesellte sich ein australisches Ehepaar zu mir. Debbie und Tom waren total beeindruckt, dass ich allein um die Welt reise und luden mich nach einem langen Gespräch zu sich nach Sydney ein.
Ich stellte fest, dass wir nur noch 10 min hatten, bis der letzte Bus in die Stadt fuhr und als wir am Busbahnhof ankamen erfuhren wir, dass der Letzte bereits eine halbe Stunde davor gefahren ist. Nach langem hin und her, Ratlosigkeit und viel Gefrage, bestellte uns jemand ein Taxi und zu Dritt mit Debbie und Tom ging es dort sehr lustig zu. Die beiden erzählten mir und dem Taxifahrer lustige Geschichten über Australien und ihre Tochter und als ich früher als sie aussteigen musste und einen Teil des Taxis zahlen wollte, haben sie mir es verboten. Mit viel Danke und schlechtem Gewissen verabschiedete ich mich. Auf jeden Fall werde ich sie besuchen.
Das war wieder mal ein gehfreudiger Tag mit vielen tollen Erlebnissen und genialen Sachen.
Es war schon 1 als ich im Hostel ankam und ich stellte fest, dass ich nicht genug Zeit habe von Brisbane nach Melbourne zu fahren, wenn ich schon am 18. anfangen soll zu arbeiten und Saskia von der ich das Auto kaufe noch ein paar Tage bis zur Übergabe braucht. Somit buchte ich den Flug von Brisbane nach Melbourne um, was viele Vorteile hat und außerdem kostenlos war
– Zeitersparnis
– Spritersparnis
– Saskia hat ihr Auto länger
– ich lande morgens um 8 und nicht nachts um 1
– ich bin über Weihnachten in Brisbane (wo ich eingeladen wurde) und müsste die Strecke sonst 2x fahren
– ich kann in Australien alles in Ruhe organisieren
– ich hab ein paar Stunden länger in Singapur

Somit fliege ich morgen (5.5.) um 22:40 Uhr nach Melbourne.

Letzte Süd-Ost-Asien Grüße
Nadine

Post
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Moschee
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MRT Station

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Essen von Durian Früchten verbotenDSC_0079 (FILEminimizer)

Sentosa Island
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Reiseschäfchen on Tour

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Der südlichste Punkt Asiens
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Merlion (Fisch und Löwe)
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Bahn auf Sentosa
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Universal Studios leider zu teuerDSC_0109 (FILEminimizer)FHD0044 (FILEminimizer)

S.E.A. Aquarium

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Hard-Rock-Cafè

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Einzige 2 Bilder der Nachtsafari, da zu dunkel

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New Baby day

Sonntag, 03.05.2015

Heute bin ich wieder allein los gezogen.

Singapur ist absolut top sicher. Hier gibts Regeln für alles und Kaugummi kauen ist streng verboten. Überall stehen Schilder wo man jemanden hin verpfeifen kann, wenn er was verbotenes getan hat.
Auto fahren ist hier am teuersten der Welt, man muss sich richtig um das Fahren bewerben was viel Geld kostet und es können sich fast nur Reiche ein Auto leisten. Es gibt dafür ein perfektes und bezahlbares Taxisystem das auch über eine App super funktioniert. Außerdem ist das super beispiellose Bahn-System so einfach, das es sogar ich verstehe 😀 Die mit Farben und Pfeilen gekennzeichneten Bahnsteige und der übersichtliche Plan den ich hatte, machten es mir sehr leicht mit dem MRT der alle paar Minuten fährt, voran zu kommen. Auch das ist günstig und Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen.
Nach dem Hostelwechsel machte ich mich somit auf den Weg zur Shoppingmall, wo ich unterwegs den Sightseeing Cabriobus sah. Von Deutschland aus hatte ich von einem Jungen das Ticket hierfür abgekauft, das leider wie ich feststellte, nicht mehr gültig war. Unauffällig rubbelte ich so lang mit dem Finger rum, bis das Datum verwaschen war und es gab keine Probleme.
Mit 2 verschiedenen Linien ging’s durch das ganze Land und ich hab einiges gesehen. Durch Kopfhörer wurde, wie in San Francisco auch schon, alles genau erklärt. Dabei erfuhr ich auch was über das ERP, was das erste elektronische Mautsystem ist und per Chipkarte funktioniert, was schnell geht und super praktisch ist. Außerdem ist der botanische Garten der einzige mit Rio de Janeiro zusammen, der mitten in einer Großstadt ist.
Um 4 gabs die erste Mahlzeit für mich, weil es fast unmöglich ist, hier irgendwas ohne Tier drin zu finden. Ich verzweifle dabei noch.
In der elektro-Shoppingmall gab es alles was das Herz von Jungs höher schlagen lässt und sogar ich war total beeindruckt. Da meine Actioncam nun endgültig den Geist aufgegeben hat, suchte ich 3 Stunden in dieser Elektronik-Reizüberflutungsmall nach einer neuen. Für 80€ gabs eine Billigmarke und Nadine war wieder glücklich.
Im neuen Hostel ist es total cool und ich lernte 2 total hilfsbereite Kanadier kennen die mir meinen PC reparierten, nach meinem Internet guckten, meinen Youtube-Kanal auf Vordermann brachten und mir Tips für meine Spiegelreflexkamera gaben, weil einer der beiden die selbe hat. Zu 2. verbrachten wir die halbe Nacht damit auf den Straßen total coole Bilder zu machen und es kamen tolle Sachen dabei raus. (also ich meinte jetzt schon Bilder :D)
Als die Speicherkarte voll war, fiel ich müde ins Bett.

Grüße aus dem modernen Singapur
Nadine

 

Schrittzaehler App

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Bestes Hostel

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Bei der Sightseeing Busfahrt

größter Springbrunnen der Welt

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Chinatown

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Schaf darf auch mit Bus fahren

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Cabriobus

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IT-Shoppingmall

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Nachtversuche mit der Kamera

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Diskussion Nummer 1: Warum rasieren sich die europäischen Männer unter den Armen und die restlichen Männer finden es schwul?

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Rules-Country Singapore

Samstag, 02.05.2015

Mit den anderen 6 deutschen Mädels aus meinem Zimmer ging es nach dem eingekauften und verzehrten Müsli auf Sightseeing Tour.
Der Botanic Garden ist ganz nach Backpacker Geschmack, weil er nichts kostet. Der MRT (Bahn) da hin ist richtig gut. Wie alles in Singapur super organisiert, geordnet, leicht, modern, verständlich und sauber. Man darf in den kompletten Bahnstationen nicht mal Wasser trinken, es gibt keine Bäcker oder Essensläden und auch keine Tauben. Hier kann man quasi vom Boden essen.
Im Botanic Garden kann man 13km weit laufen, aber wir beschränkten uns auf Bambusbäume und Schildkröten-Seen.
An das andere Ende der Stadt ging es wieder mit dem MRT zur Promenade und dann zum berühmten Marina Bay. Das ist eine architektonische Meisterleistung und ein Hotel mit Infinity-Pool und nachgebautem Schiff auf dem Dach.
Zum Mittagessen ging es in ein Luxus Einkaufszentrum wo es allerlei kulturelle Hochgenüsse gab. Die Mädels sind ins Reisebüro gegangen und ich hab solang die Läden wie Gucci, Versace, Ferrari, D&G, Rolex usw. abgeklappert, aber da kein Platz im Backpack mehr ist, mussten die Prada-Stiefel leider im Schaufenster bleiben.
Romantisch wurde es bei der Flussrundfahrt und der Sonnenuntergang sah super aus. Als die riesige, moderne Skyline von Singapur langsam vom Sonnenlicht in moderne Farben wechselte, tuckerte das Schiff gemütlich vorwärts und ich erfuhr viele interessante Dinge.
Zu 12. trafen wir uns und waren mega beeindruckt von der gigantischen Lasershow. Auf Wasserspielen wurden ganze Filme mit Lasern gezeigt und es war so gut gemacht, dass man jedes Gesicht im Film genau erkennen konnte. Die Musik passte super dazu, es gab Seifenblasen und es war ein richtiges Gänsehautgefühl vor der Skyline zu sitzen und die perfekt abgestimmten Laser vom Marina Bay aus zu sehen.
Im Garden gab es nochmal eine Lightshow mit vielen Effekten und Disneymusik die mit den abgestimmten Farben und beleuchteten Bäumen genau so perfekt aussah.
In Chinatown gabs für uns Abendessen und da hat es auch einiges zu sehen und es ist toll gestaltet.
Im Hostel saßen wir wieder alle eine Weile zusammen und hatten viel Spaß. Die Mädels sind genau so verrückt wie ich und total lustig drauf 🙂
Nach 19.000 Schritten und 13,5 km waren wir froh in den gemütlichen Betten zu liegen.

Laufgrüße
Nadine

Mädels beim Früstücken

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In der MRT Station darf man nicht mal Wasser trinkenDSC_0003 (FILEminimizer)

Botanical Garden

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Skyline von Singapur mit der Mädelstruppe und SchäfchenDSC_0035 (FILEminimizer) DSC_0043 (FILEminimizer)

DNA/Helix Bridge

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Singapore Flyer

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Shoppingcenter mit Gondeln, Kanälen und Eislaufbahn

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Wir im Spiegel

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Sonnenuntergang

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Hotel Marina Bay mit Schiff und Infinity Pool

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Flussrundfahrt

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Merlion

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Lasershow

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Gruppenfoto mit den Mädels

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Lichtshow im Gardens by the Bay

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Deutschland und Australien

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Berühmter indischer Tempel

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Hostelzimmer

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Lustiger Abend

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Do I ever see my destination?

Freitag, 01.05.2015

Euch allen in Deutschland einen schönen 1. Mai und einen tollen Feiertag 🙂
Noch 5 Tage und dann wird es ernst. Da ich mich immer aufs Reisen und neue Städte und Länder freue, fiel mir das Aufstehen um 5 nicht schwer. Vor meiner Zimmertür fand ich einen Abschiedsbrief vom Hotel mit der Nummer von der Rezeption. Da wieder ein starkes Unwetter mit heftigem Regen herrschte, rief ich kostenlos die Rezeption an und bestellte ein Auto. Dieses parkte direkt vor meiner Tür und brachte mich die paar Meter trockenen Fußes zur Rezeption. Von dort aus ging es zum Pier und dann mit der Fähre nach Mersing.
Bei der Hinfahrt sagten mir die Leute im Reisebüro, dass um 11 immer ein Bus nach Singapur fährt. Leider war dem nicht so und nach einer halben Stunde Gefrage und viel Rennerei, buchte ich einen Bus in eine andere Stadt von wo aus es weiter gehen sollte. Der Mann, Mitte 70 der neben mir saß war Engländer und in Tioman hängen geblieben und hat nochmal geheiratet. Mit ihm philosophierte ich die ganze Fahrt über das Leben, Reisen und vieles mehr und wir hatten tolle Gespräche.
Er zeigte mir anschließend in welchen Bus ich einsteigen muss. Es gab kein Wechselgeld und so musste ich statt 3,40, 5 Ringgit für einen Stehplatz zahlen. Kurze Fahrt, dann Buswechsel. Die wollten mein Ticket nochmal sehen aber das hatte ich nicht mehr. 5 Leute hab ich bekniet und unter Zeugen gesagt, dass ich ein Ticket hatte, aber es half nichts. Es befanden sich auch nur noch 50 Ringgit in meinem Geldbeutel und Wechselgeld gabs auch hier nicht. Nach 10 min. unfreundlicher Diskussion, konnte einer Geld wechseln, ich zahlte nochmal und es ging weiter.
Nach 5 min. Fahrt sind alle aus dem Bus gestürmt und es ging zum Ausstempeln aus Malaysia, dann wieder in einen Bus, 5 min. später an der Grenze angehalten, Zettel ausfüllen, Pass zeigen und Stempel für Singapur bekommen. Ich war nach der ewigen Reise das erste mal so genervt, dass ich auf Deutsch laut vor mich hin geflucht hab. Es ging viel zu langsam und die Beamten waren so unfreundlich und alles kompliziert. Dann wieder in Bus, wieder stehen und nach 5 Minuten raus. Leider hatte ich vergessen einen Screenshot von der Hosteladresse zu machen und musste mich sage und schreibe eine Stunde bei brütender Hitze mit Gepäck durch Menschenmassen kämpfen um WLAN zu finden. Das erste mal hab ich ein Land gehasst bevor ich es richtig gesehen hab.
Eine nette Reiseleiterin erklärte mir den Weg mit dem Bus zum Hostel und das war eine Tortur und hätte ewig gedauert.
Nach weiterer endloser Suche fand ich eine Wechselstube, wechselte mein Geld und bestellte ein Taxi zum Hostel. Das klappte wenigstens gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal dort ankomme und war total genervt und hatte schlechte Laune. Das Hostel war aber ok.
Um halb 7 holte mich Doug, ein Freund von unserem Bekannten Jojo von Deutschland mit dem Auto ab. Er ist Engländer und lebt seit einigen Jahren in Singapur und fuhr mich durch die ganze Stadt. Wir waren lecker indisch essen und Singapur sieht super aus bei Nacht. Er zeigte mir die Insel Sentosa Island, viele Reichenvillen, Restaurants und einiges mehr. Die Stadtrundfahrt war super und ich hab viel gesehen und erfahren. Außerdem haben wir Litschi-Martini in einer schicken Reichenbar getrunken und seinen Hund in seiner coolen Wohnung im Hochhaus besucht.
Zurück im Hostel war Party und meine vielen deutschen Zimmerkolleginnen, 2 Österreicher und 2 Australier hatten viel Spaß und ich setzte mich eine Weile dazu bis mir die Augen zufielen.
Fix und fertig schlief ich ein

Singapurische Grüße
Nadine

 

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Indischer Tempel in little IndiaCIMG7890 (FILEminimizer)CIMG7892 (FILEminimizer)

Litschi Martini -leckerCIMG7894 (FILEminimizer)

Doug
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Chillen im HostelCIMG7896 (FILEminimizer)

Say hello to Nemo, Nesaja & Co

Donnerstag, 30.04.2015

Den letzten Tag in Malaysia und auf der tollen Insel Tioman wollte ich mit Tauchen abschließen. Beim Frühstück kam deshalb ein Rezeptionist zu meinem Tisch und teilte mir mit, um halb 9 an der Tauchschule sein zu sollen.
Voll gefressen, lernte ich meine beiden Mittaucher, ein französisches Pärchen, sowie den Tauchleiter kennen. Wir sollen den Tauchgang genießen und nichts machen müssen, so die Ansage. Also ohne Ausrüstung aufs Boot und die Fahrt genießen. Leider war im Wetterbericht Gewitter angekündigt und auch der schwarze Himmel verriet ein starkes Unwetter. Unser Divemaster sagte, dass es nicht gefährlich sei sich im Wasser aufzuhalten und dass wir trotzdem tauchen gehen.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf dem Schiff mit ordentlichem Seegang, schien die Sonne und das Wetter war perfekt.
Der Divemaster hielt Wort und bereitete alles für uns vor und wir mussten nur da sitzen und wurden in unsere Ausrüstung gesteckt. Das nennt man Luxus. Gut, dass es weltweit einen einheitlichen Tauchstandard gibt und somit alles gleich war wie in meiner Tauchschule und ich vor meinem ersten Tauchgang außerhalb eines Kurses nichts befürchten musste.
Das Abtauchen auf 18m ging ohne Ohrenprobleme und was wir sahen, war noch gigantischer als in Thailand. Das Südchinesische Meer hatte eine ewig weite, klare Sicht zu bieten und sehr viele verschiedene Pflanzen, Korallen und Fische. So sahen wir ganz viele Nemos, schöne Rochen, sehr große Fische und sogar eine Riesenschildkröte die schlief. Der 40 minütige Tauchgang und somit der 10. meines Lebens verging viel zu schnell und wir alle waren begeistert. Zu Viert und ohne andere Taucher und Schiffe weit und breit konnte man alles noch viel mehr genießen und es war super entspannt. Dann hatten wir noch großes Glück mit dem Wetter. Plötzlich gab es blauen Himmel und Sonnenschein und das Wasser war badewannenwarm.
Nach der großen, kostenlosen Lunchbox startete dann in einer anderen Location der zweite Tauchgang. Auch hier war die Sicht gigantisch und die Unterwasserwelt wie im Film. Es sah so schön aus, es leuchtete in allen möglichen Farben und das Highlight war außer der zweiten Riesenschildkröte die gefressen hat, definitiv das Höhlentauchen. Es war ein bisschen dunkel, aber man konnte noch gut was sehen und so schwammen wir ein paar Minuten durch eine wunderschöne sehr enge Höhle die viele Korallen hatte.
Ein paar mal durften wir auch allein zwischen Riffen durchschwimmen wo es so eng war, dass unsere Flaschen anstießen.
Da ich es mittlerweile mit meinem Luftverbrauch gut im Griff hab und einschätzen kann, konnten wir lange 50 Minuten unter Wasser bleiben. Das ist echt gut.
Das Tauchen war es für mich absolut wert und diesmal hatte ich keine Probleme. Auch der Preis für die hoteleigene Tauchschule war angemessen und die Leute erledigten alles für einen und nach dem Ausfüllen meines Tauchbuchs konnte ich gleich gehen. Ich war total froh, dass ich diese zwei Tauchgänge mit gemacht habe.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und entspannen am Pool.
Abends gönnte ich mir ein Essen im Hotelrestaurant und lauschte wieder der tollen Livemusik der Band, die auch an meinen Tisch kam um zu singen.
Hier wird man behandelt, als zahle man 1000€ für die Nacht, kann die Rechnungen aufs Zimmer schreiben lassen und der Chefkoch kam persönlich um zu fragen, was ich gerne in meinem vegetarischen Lunchpaket haben möchte.
Somit war der letzte Tag nach dem Packen in Malaysia leider vorbei und so langsam wird es ernst. Ab morgen dann nur noch Singapur und dann beginnt das große Abenteuer „down under“.
Morgen ist das Luxus-Urlauben vorbei und ich bin wieder offiziell Backpacker und muss mich nicht mehr tarnen 😀

Grüße von Nemo und Nesaja
Nadine

Frühstück

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Ready to dive

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Unwetter im Anmarsch

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Regenbogen

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Unwetter ist weg

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Nach dem ersten Tauchgang

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Malaysia – Flagge und Lieblingsschäfchen darf auch mit Tauchen

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Glasklares Wasser

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Strand von Tioman

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Tauchcenter

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Pool

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Sonnenuntergang

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Abendessen

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Goodbye to Saskia

Sonntag, 22.03.2015

Nach der durchzechten Nacht und dem anstrengenden Tauchen gestern stand mal ausschlafen auf dem Plan.
Die Anderen von meiner Tauchgruppe starteten in den Advanced Kurs (fortgeschrittenen Kurs).
Leider hatte ich immer noch einen Druck auf den Ohren und kaufte mir Ohrentropfen. Die halfen zwar nicht, aber das soll ja normal sein, dass es eine Weile dauert bis der Druck vom Tauchen weg geht.
Mit Saskia und Milena kaufte ich Obst und wir saßen ewig auf der Hostelterrasse, aßen, chillten und redeten mit den Anderen.
Als die Leute von der anderen Tauchgruppe vorbei kamen, schlossen wir uns an und gingen alle zusammen Mittag essen.
Eigentlich wollten wir eine Bootstour machen, aber die fiel wörtlich ins Wasser. Zwei von den Anderen haben ein Bungalow am Strand und da chillten wir wieder bis der Regen vorbei war und danach lagen wir am Strand und taten immer noch nichts 😀
Nach einer Pediküre aßen wir alle noch ein letztes mal gemeinsam zu Abend. Schön gemütlich am Strand, mit Meerblick ließen wir den faulen Tag ausklingen.
Dann wurde es wieder traurig: Saskia ist nach Koh Phi Phi aufgebrochen. Der Abschied war natürlich richtig doof und gleichzeitig ist auch Milena gegangen 😦 Saskia: ich werde dich auch total vermissen. Es wird einfach zu selbstverständlich, dass man zusammen isst, sich trifft und Nächte durchfeiert. Es war eine total coole Woche, wir haben so geniale Sachen gemacht und auch mit dir konnte ich immer über alles reden. DANKE dafür !!! Wir wohnen ja in Deutschland zum Glück nicht weit auseinander und ich freue mich auf unser Treffen zusammen mit Vroni wenn ich wieder da bin 🙂 Pass gut auf dich auf und ganz viel Spaß beim weiter Reisen !
Milena: es war schön, dass wir uns noch kennen gelernt haben 🙂 wir haben uns auch super verstanden 🙂 dir auch noch eine richtig tolle Weiterreise.
Heute hab ich mich auch zum Advanced Kurs angemeldet und freue mich total darauf, morgen wieder tauchen zu können.
In unserem Resort ging der Chillertag bei ein paar Bier schön zu Ende.

Liebe Grüße
Nadine

Amazing diving day

Freitag, 20.03.2015

Der Tag startete gemütlich um 8 beim Frühstück nebst Theorie. Da wurde mein geliebtes Mathe wieder präsent: wir mussten unter anderem ausrechnen wie viele Tauchgänge und wie lange wir machen können, ohne dass es gefährlich wird. Alle waren gespannt auf den nachfolgenden schriftlichen Test. Zeit hatten wir unbegrenzt und die 50 Fragen in englisch waren kein Problem. Ich hatte sogar eine Frage richtig die die Jungs falsch hatten 😛 mit 98% konnte sich auch das Ergebnis sehen lassen 🙂
Nach dem wir im Tauchshop in der Stadt verschiedene Tauchbrillen aufprobiert hatten, wurde nach der Mittagspause unsere Ausrüstung zusammen gestellt. Um halb 1 wurde es ernst: mit dem Longtailboot wo wir durchs Wasser waten und kompliziert rauf klettern mussten, wurden wir zum großen Schiff gebracht. Das war neu, total gut ausgestattet, es gab Kaffee, Tee, Kekse, Wasser und Obst for free und es war sehr groß. Es fanden heute schließlich 60 Leute dort Platz.
Selbstständig mussten wir unsere Ausrüstung anziehen, alles kontrollieren, uns bereit machen, unseren Tauchbuddy checken und dann ans Ende vom Boot kommen. Das klappte bis dahin alles gut. Mit einem großen Schritt, musste ich als Erste unserer Instructorin Denja vom Boot folgen. Das Gefühl von Sicherheit gab uns eine Boje, an dessen Seil wir Denja nach einigen Metern schwimmen in die Tiefen des Thailändischen Golfs folgten. Ich hatte große Probleme beim Druckausgleich der total wichtig ist und alle hinter mir mussten warten, weil ich solche Schmerzen hatte, bis ich den Druckausgleich hin bekam. Langsam suchten wir am Seil entlang den Weg in 12m Tiefe. Hier konnten wir uns aber alle nicht wirklich auf die Fische konzentrieren, weil wir so damit beschäftigt waren, Luft in unsere Westen zu lassen und nicht zu schnell auf oder ab zu steigen. Das war ein großes Kunstwerk und schwieriger als wir alle gedacht hatten. Entweder schwamm ich mit dem Bauch an den Riffen oder ich stieg zu schnell auf und bekam Ohrenweh. Die 40 min. vergingen viel zu schnell und ich folgte Denja langsam zurück an die Oberfläche. Dort mussten wir noch ein paar Übungen machen, wie: Weste ausziehen, Bleigürtel ausziehen, unseren Buddy hinterher ziehen, usw. Zurück auf dem Schiff analysierten wir alles genau, Denja zeigte uns die Fische die wir gesehen haben und alle waren zufrieden mit dem ersten Tauchgang, der am Japanese Garden statt fand.
Nur eine kurze Zeit später mussten wir uns wieder allein vorbereiten, wobei Denja aber alles nochmal kontrollierte, unseren Buddy kontrollieren und dann ging es am „Twin“ (eine schönere Stelle) wieder ins Wasser. Ich war wieder die Erste und diesmal klappte es besser mit dem Druckausgleich, aber ich hatte immer noch Schmerzen im Ohr. Ich hatte aber ein Gewicht weniger am Bleigürtel und war absolut begeistert. Wir haben soooooooo viele gigantische Fische, Korallenriffe, Muscheln und vieles mehr gesehen. Seit November war die Sicht wohl nicht mehr so klar (25m Sicht), Denja zeigte uns sehr viele tolle Sachen und es fiel mir total leicht auf der selben Höhe zu bleiben (nur mit Hilfe der Atmung), zu atmen und ich konnte alles total genießen. Dann saßen wir auf dem Meeresgrund im Sand und mussten die Übungen vom Pool wiederholen: Wasser aus der Maske entfernen, auf und ab schweben mit Hilfe der Lunge, dem Partner mit Luft aushelfen, unser Atemgerät weg tun und wieder holen usw. Das klappte so gut, dass ich von den Jungs anerkennende Blicke bekam. Wir blieben wieder 40 min. unter Wasser und das Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt, ist schwerelos, die Fische lassen sich nicht stören und schwimmen einem entgehen, die Sonne bricht sich im Wasser und man ist einfach nur ruhig und genießt alles. An einer großen Muschel sollten wir klatschen, dann ging sie auf und zu und kleine Fische saugten sich überall an mir fest. Außerdem sahen wir mehrere „Triggerfische“ die, wenn man sie berührt gefährlich sind. Denja hat uns allen das Gefühl von Sicherheit vermittelt und wir konnten trotz der vielen vielen Dinge auf die wir achten mussten, den Tauchgang total genießen. Den Aufstieg hab ich irgendwie gar nicht mit bekommen und es ist ein komisches Gefühl plötzlich wieder an der Oberfläche zu sein. Ich hatte danach zwar sehr stark Nasenbluten, Ohrenweh und Blasen von den Schwimmflossen aber das alles war das zu 100% Wert. Denja meinte das Nasenbluten kann von meiner Erkältung kommen und der Kapitän kam und brachte mir Taschentücher, weil es gar nicht mehr aufhörte.
Zurück im Boot räumten wir das Equipment auf und die Jungs sprangen ein paar Mal vom Schiff aus ins Wasser. Wir haben so eine tolle Gruppe, bekommen alles super hin und die Jungs sind „ihrem Küken“ gegenüber sehr hilfsbereit, nett und rücksichtsvoll. Ich hätte es mit allem mal wieder nicht besser erwischen können. Wir redeten auf dem Schiff noch mit einigen anderen die Anfangs ein wenig Angst vor dem Tauchen hatten und ich war umso stolzer auf mich, dass ich das geschafft habe. Heute darf ich mich nun „Scuba Diver“ nennen.
Beim Sonnenuntergang ging es zurück und wir alle saßen noch bei einigen Bier gemütlich im Restaurant am Strand und redeten über den genialen Tag.

Tauchfreudige Grüße
Nadine

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Unser Boot

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Pool Diving Day

Donnerstag, 19.03.2015

Gechillt konnte ich morgens direkt im Resort am Strand mit Meerblick mein Frühstück genießen und dann in aller Ruhe um halb 9 zum Übungspool kommen, wo die erste Tauchstunde auf dem Programm stand.

Nach viel Theorie mussten wir beweisen, dass wir schwimmen können und 14 Bahnen schwimmen und anschließend 10 min. auf einer Stelle. Als die ganze viele Ausrüstung zusammen gestellt und angezogen war, wurde es ernst. Das erste Mal sollten wir unter Wasser mit der Flasche atmen. Es klappte bei allen super und unsere 5 köpfige Truppe, unser Hilfsguide Fabi und unsere Tauchlehrerin Denja waren zufrieden. Neben 2 Deutschen, einem Kanadier und einem halb Deutschen/halb Spanier bin ich das einzige Mädel, aber wir haben eine total tolle Truppe. Nach ein paar weiteren Übungen, wie: Retten unseres Tauchbuddys, ohne Flasche 3 Meter tauchen, Schnorcheln, auf und ab schweben mit Hilfe der Weste, Brille und Gewichte im Wasser abnehmen, Druckausgleich, schnelles und langsames Abtauchen, Wasser aus der Brille lassen und vielem mehr, schwirrten mir die vielen Fachbegriffe auf englisch durch der Kopf. Hinzu kam noch, dass ich wegen meiner Erkältung den Druckausgleich nicht richtig machen konnte und Ohrenweh bekam. Das gab sich aber wieder. Erst übten wir alles im flachen, dann im tiefen Wasser. Denja war sehr zufrieden, wir waren schnell und so konnten wir um 1 unser Zeug reinigen, abgeben und zum Hauptgebäude laufen, wo es nochmal Videos gab. Dort orderten wir Essen und konnten das während der Videos verspeisen.

Anschließend gab es nochmal eineinhalb Stunden Theorie, wo wir viel über beißende Fische, bunte Pflanzen, Haie, usw. gelernt haben. Um die Theorie zu festigen, bekamen wir wieder Hausaufgaben. Um 4 war dann nach 7 Stunden Ende. Nach dem heutigen Tag darf ich mich nun „Indoor Diver“ nennen.

Ich holte noch meine Sachen aus der Reinigung die für umgerechnet nicht mal 3 Euro blitz sauber waren, hob Geld für den Kurs ab, schlenderte durch Koh Tao und traf viele Leute die ich kannte, mit denen ich noch hier und da ein Schwätzchen hielt. Ja die Insel ist so klein, dass man sich hier öfter begegnet.

Das gute Abendessen (Fried-Rice) genoss ich beim traumhaften Sonnenuntergang am Strand. Ich bin fertig wie Schnitzel und ich fand das heute anstrengender als unsere Bergwanderung und das Joggen, aber es macht total viel Spaß und ich freue mich total aufs Tauchen morgen im Meer.

Schnitzelfertige Grüße
Nadine

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