Down the west coast

Die Befürchtung hat sich bewahrheitet: chronische Muffinphobie. Die Rettung: Ein richtig cooles, typisch amerikanisch eingerichtetes, Frühstücks-Diner namens „Mels“ wo wir ein gigantisches Omelette mit Kartoffeln und richtig gute Pancakes serviert bekamen. Am Tisch hatten wir sogar eine richtige Jukebox. Das Wetter war auch absolut auf unserer Seite, mit strahlend blauem Himmel, sodass der Tag gut starten konnte.

Mit neuer Energie gings bummelnder Weise zur Autovermietung, wo wir unterwegs noch in einige kleine Läden reingeschaut haben.
Mit voller Begeisterung und einer umwerfenden Freundlichkeit (Ironie aus) empfing uns die Dame von der Autovermietung die in unserem alter war. Ihre TV Show auf dem Handy wollte sie nicht für eine Sekunde aus der Hand legen. Ohne Hallo und Tschüss wurden uns der Autoschlüssel und ein kaputtes Navi in die Hand gedrückt und weg war sie. Keine Ahnung wann wir das Auto abgeben dürfen und was erlaubt ist, aber wenigstens das Navi konnten wir noch austauschen, bevor wir ins San-Francisco-Verkehrschaos mit unserem strahl blauen Nissan entlassen wurden.
Gut, dass Jenny schon insgesamt über ein Jahr mit dem Fahren in den USA vertraut ist und weiß wie man mit Meilen, Feet und Stop-Schildern umgeht.
Dank Google konnten wir das Navi unseren Wünschen entsprechend anpassen. Nachdem wir im Hotel das Gepäck geholt hatten, machten wir uns auf den über 2 stündigen Drive nach Santa Cruz entlang der Küste. Es ging ein kurzes Stück durch einen Wald der uns an den Schwarzwald erinnerte. Die Stimmung an der Küste erinnerte an einen Suizid-Film. Richtig neblig, verlassen, kalt, dunkel und eine sehr stürmische See mit hohen Wellen. Ein paar Mal haben wir halt gemacht und sogar Robben gesehen. Trotz des Nebels konnten wir schöne Bilder vom Sonnenuntergang machen. Unterwegs haben wir noch die ersten Pferde auf der Reise, viele Nationalparks und einen Leuchtturm gesehen. Es ist trotz des Nebels richtig schön an der Küste und landschaftlich total sehenswert.
Beim kurzen Einkauf unseres Abendessens (Jenny Sushi ich ein Wrap) kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Es ist glaub ich schwer vorzustellen, wie man sich so für einen Supermarkt begeistern kann, aber dieser hatte alles was das Herz begehrt in 1000-facher Ausführung, 8 Frischetheken, wo man sich unter anderem Wraps zusammen stellen kann und ist so riesig, gut beleuchtet, aufgeräumt, super sauber und mit freundlichem
Personal wie man es in Deutschland nirgendwo findet.

Das Hotel Carousel Inn in Santa Cruz war um 100% besser als unser vorheriges. Wir hatten 2 große Betten und die Zimmer waren groß und neu renoviert.
Außerdem hatten wir einen direkten Blick auf die Küste und den kleinen Freizeitpark von Santa Cruz.

Unsere abendliche Erkundungstour führte uns durch die Spielhallen des Freizeitparks wo ich am Automat 2x fast ein Kuscheltier gefischt hätte. Von dort aus ist der „Christmas Train“ gefahren der eine halbe Stunde durch Santa Cruz fährt und die Mittagsfahrten
schon lange ausverkauft sind. Der Zug war offen, ganz schön groß und sehr toll dekoriert. Für 38$ haben wir uns die Fahrt aber dann doch gespart.
Unterwegs hat Jenny dann fast eine Vollbremsung hingelegt, weil wir ein Haus gesehen haben das nur den Amis gehören kann: Es waren tausende Lichter an, es kamen verschiedene Weihnachtslieder aus den Boxen und eine Uhr hat den Countdown bis Christmas Eve angezeigt. Es sah soooo schön aus. Weihnachten wir hier wirklich ganz groß geschrieben und ich würde fast behaupten wir sind trotz Sonne und Palmen gleich oder sogar mehr in Weihnachtsstimmung als in Deutschland und immer wird „happy Holidays“ gewünscht.
Anschließend bummelten wir noch durch die Einkaufsstraßen. Seitlich dieser Straße wurden wir von vielen Straßenmusikern teils gut, teils weniger gut unterhalten. Ich konnte das erste Mal ein Coldstone Eis probieren, das mit Soße und dem gewünschten Topping auf einem kalten Stein gemischt wird. So ein leckeres Eis hab ich bei uns noch nicht gegessen. Außerdem hat die Verkäuferin einen kleinen Vers gesungen als Jenny ihr Trinkgeld in die Kasse geworfen hat. Man hört vielleicht minimal raus, wie unglaublich begeistert, beeindruckt und absolut fasziniert ich von diesem Land bin 🙂

Sonnige, cruisige Grüße

Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

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extremely impressed

Nach dem gleichen ausgewogenen Frühstück im Bett wie gestern sind wir sportlich bei bewölktem Wetter mit einer Stunde Fußmarsch zur Fishermans Wharf gestartet. Die Aussicht von einem Park auf die Golden-Gate-Bridge war trotz Nebel schön 🙂 Dass die Amis Weihnachten sehr ernst nehmen, sieht man unter anderem auch an den Weihnachtsmännern und der Deko an den Booten. Die Straße mit toll gestalteten Läden und sehr vielen Fisch-Restaurants ist richtig sehenswert. An uns sind komische Gefährte vorbei gefahren, die wir nicht zuordnen konnten: wir glauben das waren eine Art schwimmende Busse mit vielen Touristen besetzt.

Eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars durfte bei uns auch nicht fehlen. Diese werden eigentlich durch ein Kabel im Boden die steilen Straßen hochgezogen und Berg runter von starken Männern mit einer großen Bremse verlangsamt. Leider hat diese Technik schon nach kurzem bei unserem nicht mehr seine Dienste geleistet, sodass wir umsteigen, bzw. zu Fuß gehen mussten. Dadurch, dass man bei den Cable Cars draußen stehen kann, hat man eine richtig geniale Sicht auf die Stadt.

Auf dem Weg zum Pier 39 ging es über eine Art Markt, wo eine Eislaufbahn neben Palmen zu finden war, was richtig witzig aussah.

Nach einem kurzen Snack mit viel, viel Knoblauch fanden wir uns schon bald auf einem schönen Schiff Richtung Alcatraz wieder. Die Sicht auf die Skyline von San Francisco ist vom Schiff aus amazing und die Kamera klickte sehr oft. Auf dem Weg dahin war mitten im Pazifik eine kleine Sandbank, wo man Seelöwen beobachten konnte. Nach einer Rundtour um die Insel wurde angelegt. Auf Alcatraz gibt es seit 1964 keine Gefangenen mehr und es dient seither als Besuchermagnet. Es gab eine richtig interessante Audio-Guide Tour, wo man sehr viel erfahren hat, unter anderem mit nachgesprochenen Szenen von Fluchtversuchen, Schießereien und Berichten von Gefangenen, bei denen man sich mitten drin fühlte. Da wir die Nachttour gebucht hatten und es schon dunkel war, waren die dunklen, kalten, kahlen Räume die man auf eigene Faust erkundet hat, richtig unheimlich. Saw war ein scheiß dagegen, wie wir in den gruseligen Räumen ständig erschrocken sind. In diesem Moment konnte man das so beschreiben: schön gruselig. Es gibt eine große Halle, mit mini-Zellen die nur durch Gitterstäbe abgetrennt sind, wo man außer einem Klo, einer Schlafpritsche und eine Art Tisch und Stuhl nichts weiter findet. Es liegen immer 3 Zellenreihen übereinander. Für die aufsässigen Häftlinge gab es Zellen die komplett dunkel waren. Außerdem gibt es eine Fabrik, Bücherei, Krankenhaus, Schule für die Wärterkinder, Essensraum, Duschraum mit einer riesigen, offenen Gemeinschaftsdusche und einer abgeschlossenen Etage mit Waffen. Es gab mehrere Fluchtversuche: 3 Männer wurden nie gefunden und einer der sich eine Art Luftmatratze mit aufgeblasenen Gummihandschuhen baute, wurde vom Militär entdeckt und zurück nach Alcatraz gebracht. Dieser Aufenthalt ging einem sehr unter die Haut und man kann sich relativ gut vorstellen, wie es dort gewesen sein musste. Nach der Tour, draußen angekommen, kann man nicht mehr mit Worten beschreiben, was sich uns für eine Aussicht bot: die komplette Skyline von San Francisco versank in der Nacht in tausend Lichtern welches ein richtiger Gänsehautmoment war. Man konnte die Augen nicht mehr davon lassen. Vom Schiff aus konnten wir  wieder viele schöne Bilder machen. Fazit: Die Tour hat sich auf alle Fälle absolut gelohnt und war sehr gut gemacht.

Nach einer Runde schlendern über den Pier 39 haben wir im Applebees Tachos und Appetizer gegessen und sind mit dem Bus zurück ins Hotel gefahren wo wir glücklich und zufrieden ins Bett gefallen sind.

Liebe beeindruckte Grüße

Jenny und Nadine

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Californication

Bald kann ich keine Muffins mehr sehen 😀 ich dachte es gibt vielleicht mal Abwechslung beim Frühstück und hatte sogar Recht: statt Auswahl gab es dieses mal nur ein Einziges süßes Stückle für uns beide. Eine halbe Stunde später war es zum Glück aber wieder mehr.

Gestärkt haben wir uns auf den Weg zum ersten Besichtigungspunkt dem „Palace of Fine Arts“ gemacht. Das ist eine Art Tempel der richtig schön angelegt ist, mit einem kleinen See drum rum. Jenny: „Komm wir fragen die Chinesen, ob die uns fotografieren. Die machen immer so viele Bilder, die können das.“

Next Stop war… Trommelwirbel.. die berühmt berüchtigte, riesige, hohe, coole…. Golden-Gate-Bridge. Wir haben Bilder von unten gemacht und sind dann einen kleines Stück drüber gelaufen, wo man Alcatraz und endlose Weiten des Pazifik sieht. Leider lag die Brücke noch im Nebel, weil es nachts geregnet hatte, aber die Sonne war schon auf ihrem Weg. Zum Bus zurück hätten wir über eine 7-spurige Autobahn gehen müssen und da wir die Unterführung nicht gefunden haben, sind wir auf einer abgelegenen, weniger schöne Seite der Brücke gelandet, von wo wir allerdings die schönsten Bilder machen konnten und den schönsten Blick aufs Meer hatten.

Als wir dann in den Bus zurück in die Stadt gestiegen sind, hat sich gerade dessen Busnummer geändert und wir sind in die falsche Richtung gefahren. Der Weg bis zum Golden-Gate-Park entwickelte sich zur kleinen Weltreise. An diesem vorbei führt eine breite Straße für Fußgänger und Radfahrer, wo reger Betrieb herrschte. Der Japanese-Tea-Garden wo wir anschließend für 8$ durchgelaufen sind, war sehr liebevoll angelegt und befindet sich auch im Park. Leider hat wegen der Jahreszeit nicht viel geblüht und wir waren schnell durchgelaufen, aber ein Besüchle war es trotzdem wert. Im Park hat man sich teilweise wie im Regenwald gefühlt, auch wegen dem tropischen Klima und den verwachsenen Bambussträuchern.

Ein Fluch und Segen gleichzeitig sind diese vielen vielen steilen Berge, an denen wir nach einer weiteren Busfahrt hochgekeucht sind. Dass sich das lohnt, durften wir nun schon öfter feststellen, aber diesmal wurde es nochmal getoppt. Als wir das typische Motiv von San Francisco sehen konnten, waren wir beeindruckt. Die viktorianischen Häuser sehen tatsächlich aus wie auf den Bildern.

Unterwegs haben wir Bekanntschaft mit 2 Obdachlosen Brüdern gemacht, die nach 2 Tagen hungern dankbar Jennys Apfel annahmen. Diese sind dann im gleichen Ghettobus wie wir gefahren, in dem uns nicht ganz wohl war. Zwischendrin wurde es etwas lauter und uns unbehaglich.

Von Amerika, über China nach Italien in einer Stunde – das schafft man nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Auf dem Weg zum nächsten Stopp ging es zu Fuß durch einen Tunnel. Umso länger man dort drin läuft, desto weiter weg kommt einem das Ende vor. Um möglichst viel zu sehen, haben wir fast die ganze Stadt zu Fuß erkundet. So auch China-Town das sehr schön gestaltet war und wo es ausschließlich chinesische Läden gibt. Über den Straßen hängen Lampions und aus jeder Ecke kommt chinesische Musik.

Ähnliches Prinzip nur nicht ganz so liebevoll gestaltet, fanden wir danach in little Italy. Dort hat Jenny in einer sehr mysteriösen „Bar“ die Restrooms aufsuchen müssen und fand es genau so gruselig wie ich die Restrooms in einem kleinen Laden.

Eigentlich wollten wir unseren Füßen eine kleine Pause gönnen und den folgenden Berg mit dem Cable Car erklimmen, bei dem man überall zusteigen kann, aber dieses kam leider nicht. Getreu unserem stetig begleitendem Motto: „Laufen ist gesund“ schleppten wir uns diesen hoch und haben eine Aussicht geschenkt bekommen, die sich so leicht nicht mehr übertreffen lässt. An der berühmten Blumenstraße hat man die wahrscheinlich atemberaubendste Aussicht weit und breit. Den Sonnenuntergang konnten wir dort voll und ganz genießen.

Auf dem Weg mit dem Cable Car nach unten sind wir mitten im großen Verkehrschaos gelandet, was es uns erst viel zu Spät ermöglicht hat in der berühmten Cheesecakefactory nach einem Tisch zu fragen. Die Wartezeit von 3h war uns nach ganztägigem Hunger dann zu lang, sodass wir uns für das Restaurant „Loris Diner“ entschieden. Das war typisch amerikanisch eingerichtet Mit einem Oldtimer in der Mitte. Dort haben wir zum ersten Mal unseren Urlaub mit Wein begießen können. In den USA bekommt man Wasser im Restaurant kostenlos, was ein echter Schwabe natürlich immer ausnutzt :D.

Nachdem der Bus uns zurück ins Hotel gebracht hat, sind wir zufrieden eingeschlafen.

Beeindruckte Grüße
Jenny und Nadine
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Nasty weather

One day if I go to heaven.. I’ll look around and say “ It ain’t bad, but it ain’t San Francisco“. (Herb Caen) 

Nach einigen wenigen Stunden Schlaf konnte der Morgen mit einem sehr ausgewogenen Hotelfrühstück im Bett beginnen: Muffins, süßes Stückle und Äpfel (die immer noch auf „Hold“ in Jennys Tasche liegen – wir versuchen uns an das amerikanische Leben so gut wie möglich anzupassen 😉). Danach konnte es nur noch schlimmer werden: Regen! Viel viel Regen und Regen in Strömen. Der nette Inder von der Rezeption meinte, dass es seit 2008 nicht mehr so geregnet hatte. Beim Warten auf den Bus mussten wir uns auf die Sitze stellen, weil um uns rum Bäche flossen. Sonst hat San Francisco wohl durchschnittlich einen Regentag pro Monat.

Unser Kulturerlebnis startete zunächst im Starbucks mit einem Kaffee, um dann im riesigen Shoppingcenter „Macys“ dem Regen zu entkommen. Meine Schuhe waren so durchnässt, weil auf der Straße überall das Wasser stand, dass ich mir erst mal Stiefel und Socken kaufen musste. Zum Mittagessen gab es eine Box, bei Jenny mit Chicken und bei mir mit Tofu und Reis. Bei mir wurde die Soße verwechselt und ich konnte es fast nicht essen, weil es so scharf war.

Es hat dann zwar immer noch geregnet, aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und mit dem Touri-Bus im Regenponcho und Handtüchern als Einzige eine Stadtrundfahrt gemacht. Wir konnten viele Bilder machen, sind unter anderem an der Kirche von Sister Act und am Pier vorbei gefahren. Der Guide hat das richtig cool erklärt und somit verging die Zeit sehr schnell, bis wir wieder am Macys ankamen. Wir waren dann nochmal bummeln und in einem anderen, noch viel größeren Einkaufszentrum, wo wir im Hollister ein cooles T-Shirt gekauft haben und uns ein supertolles, neues Glätteisen präsentiert wurde: glatte und lockige Haare inklusive.

Erschöpft haben wir uns auf den Weg zum Bus zurück gemacht und im Hotel noch TV geschaut. Das konnten wir am ersten Tag feststellen:

– viele nette und hilfsbereite Amis

– super geordnete, aufgeräumte sehr gut strukturierte, blitzeblanke, moderne Supermärkte

– mega günstig zum Shoppen und rießige Auswahl

– überall Polizeisirenen und viele Stretchlimousinen

– wenn man nicht wüsste, dass Waffen legal sind, würde man sich sehr sicher fühlen

– überall Essen und alles was das Herz begehrt

– wenn man was sucht, findet man es nicht (Briefmarken, Wechselbüro, Wein, Tourismusbüro)

– sehr chaotischer Verkehr

– sehr gewöhnungsbedürftige Fahrweise (immer stark bremsen und schnell anfahren)

– Weihnachten wird groß geschrieben (überall Weihnachtsmusik, viele Weihnachtsbäume, alles dekoriert und geschmückt)

– alte Busse in denen IMMER (auch bei Regen) alle Fenster offen sind und mit Überwachungskameras ausgestattet

– nur steile Straßen (sehr steil)

– runter zählende Fußgängerampeln (wann man gehen darf und bis wann)

– sehr große Autos

– mega viele Chinesen und Japaner

– sehr sehr schlechte Straßen

– es gibt fast keinen Sprudel 😀

– arm und reich klafft weit auseinander und es gibt viele Extreme beider Seiten

Viele regnerische Grüße

Jenny und Nadine

 

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You can’t buy Happiness,

But you can go to the west coast, and that’s pretty close.

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First impressions

Nachdem Jenny mich endlich gefunden hatte (sie war am anderen Ende des Flughafens), war die Wiedersehensfreude groß. Ihr Koffer war dann auch nicht mehr ziehbar, weil er kaputt gegangen ist, was den weiten Weg nicht besser machte. Wir stiegen gleich ins Taxi (mussten einen SUV nehmen, weil wir so viel Gepäck haben, wofür wir vom Taxifahrer lustige Kommentare geerntet haben) und fuhren in unser Hotel. Das ist klein aber gemütlich und sauber. Mein erster Eindruck von den Amis ist, dass sie nett und hilfsbereit sind. Ich bin gespannt, ob sich dieser erste Eindruck hält. Hier stehen überall massenweise große Weihnachtsbäume auf einem Haufen, die sehr übertrieben geschmückt sind. Im Walgreen wo wir sehr mysteröse Menschen gesehen haben, haben wir uns noch mit sehr gesundem 😉 „Essen“ eingedeckt und noch gemütlich im Bett gegessen. Jetzt ist es halb 12 abends, wir sind beide total fertig und ich bin auch schon länger als 48h auf den Beinen, weshalb wir jetzt schlafen werden.

Guten Morgen Germany and good Night San Francisco

Grüße Jenny und Nadine

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lasset das Chaos beginnen…

Donnerstag 18.12.14: 4:30 Abfahrt Dad zum Stuttgarter Hauptbahnhof. 5:50 Abfahrt ICE nach Frankfurt, dort 7 Uhr Ankunft. Hilfe!! Der Flughafen ist größer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ein Mal mit Shuttlebus fahren, ewig suchen, dann Koffer abgeben. Puh! Zum Glück war ich rechtzeitig dran. Dann ne super nette deutsche Familie kennen gelernt. Um 9 auf zum Security Check gemacht. Dort waren aber alle Schalter on-hold und die Schlange wurde immer unübersichtlicher. Angeblich wurde bei jemand was gefunden und überall ist Polizei rumgewuselt. Zeit: 9:35 Uhr und um 9:30 war Boarding. Da die Familie und ich nicht die einzigen in der Situation waren und wir auch noch n Mädel gefunden haben die den gleichen Flug hatte, hätten wir uns eigentlich keine Sorgen machen müssen, aber es herrschte ein heilloses Durcheinander. Der Sohn von der Familie musste dann auch noch mit den Security mit, um sein Buch auf Sprengstoff überprüfen zu lassen. Als wir endlich im Flieger saßen, hatte dieser schon 40 min Verspätung. Der Flug war sehr angenehm und die Zeit verging beim Reden mit der Mutter der Familie, mit meinem coolen Sitznachbarn und den mega Unterhaltungsmöglichkeiten (Spiele, Radio, Filme, usw.) relativ schnell (10h Flug). Ab und zu hat es mal stärker geruckelt, aber in starke Turbulenzen kamen wir zum Glück nicht. Außerdem gab es ständig Essen. Erst Pasta, Kekse, Kuchen, Brötchen und Tomate-Mozzarella Salat, dann Eis, dann kleine Salzbrezeln und dann noch Pizzaschnitte und Schokobrot. Irgendwann hab ich das dann meinem Nachbar geschenkt, weil ich nicht mehr konnte. Die Flugbegleiterinnen von US Airways waren nicht besonders freundlich aber der Service war Alles in Allem gut. Ein paar von ihnen waren schon in Weihnachtsstimmung und hatten Lichterketten um und Nikolaussticker auf ihren Blusen.

Bei der Landung haben wir noch was spezielles gesehen: der Pilot ist nach 45 Dienstjahren in Rente gegangen und hatte dort seinen letzten Flug. Zur Verabschiedung kam die Feuerwehr aufs Rollfeld und spitzte das Flugzeug ab. Dann gab’s für die Besatzung Sektempfang und mega Tam-Tam. Der Landeanflug auf Charlotte war bei tollem Wetter gigantisch.

Leider hatte der Flieger so viel Verspätung, dass ich durch den ganzen Flughafen rennen musste, um gerade so noch den Anschlussflug zu erreichen. Erst muss man durch die Passkontrolle wo man Bilder machen und 4 Fingerabdrücke abgeben muss, dann den Koffer holen und wieder abgeben, dann durch den Zoll und wieder zum sehr ausgiebigen Sicherheitscheck. Das alles in einer halben Stunde.

Der 5 stündige Flug in einer kleineren Maschine verlief mit ein bisschen mehr ruckeln, aber dank einer halben von meinen Wundertabletten konnte ich die ganze Zeit durchschlafen. Bei Nacht sieht San Francisco von oben unbeschreiblich aus. Lichter so weit das Auge reicht und Alcatraz hat man auch gesehen.

Nun bin ich 24h nach dem ich das Haus verlassen hab in San Francisco angenommen und freue mich wenn Jenny gleich (mit Verspätung) landet und ich sie endlich wieder sehe.

Die Flugroute an diesem Tag:

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First Stop: USA

Am 12.08.2014 einem schönen sonnigen Urlaubstag trafen Jenny und ich uns im Anker Beach in Nagold auf ein paar Cocktails als sie mir von ihrem geschäftlichen Aufenthalt in der USA erzählte. Aus der Idee einer gemeinsamen Reise im Anschluss daran, wurde am 02.09. ein gebuchter Flug. Nach einigen Treffen stand die Route fest und waren einige Hotels gebucht. Als Jenny ihr Visum hatte, hab ich mein ESTA beantragt und angefangen eine Packliste zu schreiben. Über Facetime konnten wir, als Jenny schon in Amerika war, noch einige Details besprechen.

Am 18.12. geht es für mich dann auch endlich los nach San Francisco mit Zwischenstopp in Charlotte. Jenny landet (wenn alles nach Plan läuft) ca. 15 min. nach mir. Weihnachten feiern wir in einem kleinen Örtchen namens Flagstaff und Silvester in Las Vegas 😍. Das Mietauto haben wir auch von Deutschland aus gebucht. Das begleitet uns fast 3 Wochen bevor wir am 06.01. von Las Vegas aus wieder heim fliegen. Jetzt sind es nicht mal mehr 3 Wochen und die Vorfreude wird mit jedem Tag größer. Es fehlen nur noch die Krankenversicherung, ein Koffer, ein Steckdosenadapter und die vom Arzt verschriebenen (hoffentlich wirksamen) Tabletten gegen die Angst beim Fliegen.

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Hallo erst mal…

…dies ist (wie ihr unschwer erkennen könnt) mein erster Blogeintrag 🙂 Im nächsten Jahr werde ich euch hier von meinen (positiven & negativen) Erfahrungen auf meiner Reise berichten. Hier meine Reisedaten im Überblick:

18.12.14 – 06.01.15: USA (Urlaub mit Jenny in San Fransisco, LA und Las Vegas)

03.03.15 – 05.05.15: Süd-Ost-Asien (Backpacker Rundreise: Bangkok – Vietnam – Malaysia – Singapur)

05.05.15 – ca. 02.03.16: Australien (Work & Travel angefangen in Brisbane)

zwischen Australien: Neuseeland (Backpacker Rundreise)

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen, bin über Kritik & Verbesserungsvorschläge sehr dankbar und freue mich über Follower und Kommentare 🙂