Californication

Bald kann ich keine Muffins mehr sehen 😀 ich dachte es gibt vielleicht mal Abwechslung beim Frühstück und hatte sogar Recht: statt Auswahl gab es dieses mal nur ein Einziges süßes Stückle für uns beide. Eine halbe Stunde später war es zum Glück aber wieder mehr.

Gestärkt haben wir uns auf den Weg zum ersten Besichtigungspunkt dem „Palace of Fine Arts“ gemacht. Das ist eine Art Tempel der richtig schön angelegt ist, mit einem kleinen See drum rum. Jenny: „Komm wir fragen die Chinesen, ob die uns fotografieren. Die machen immer so viele Bilder, die können das.“

Next Stop war… Trommelwirbel.. die berühmt berüchtigte, riesige, hohe, coole…. Golden-Gate-Bridge. Wir haben Bilder von unten gemacht und sind dann einen kleines Stück drüber gelaufen, wo man Alcatraz und endlose Weiten des Pazifik sieht. Leider lag die Brücke noch im Nebel, weil es nachts geregnet hatte, aber die Sonne war schon auf ihrem Weg. Zum Bus zurück hätten wir über eine 7-spurige Autobahn gehen müssen und da wir die Unterführung nicht gefunden haben, sind wir auf einer abgelegenen, weniger schöne Seite der Brücke gelandet, von wo wir allerdings die schönsten Bilder machen konnten und den schönsten Blick aufs Meer hatten.

Als wir dann in den Bus zurück in die Stadt gestiegen sind, hat sich gerade dessen Busnummer geändert und wir sind in die falsche Richtung gefahren. Der Weg bis zum Golden-Gate-Park entwickelte sich zur kleinen Weltreise. An diesem vorbei führt eine breite Straße für Fußgänger und Radfahrer, wo reger Betrieb herrschte. Der Japanese-Tea-Garden wo wir anschließend für 8$ durchgelaufen sind, war sehr liebevoll angelegt und befindet sich auch im Park. Leider hat wegen der Jahreszeit nicht viel geblüht und wir waren schnell durchgelaufen, aber ein Besüchle war es trotzdem wert. Im Park hat man sich teilweise wie im Regenwald gefühlt, auch wegen dem tropischen Klima und den verwachsenen Bambussträuchern.

Ein Fluch und Segen gleichzeitig sind diese vielen vielen steilen Berge, an denen wir nach einer weiteren Busfahrt hochgekeucht sind. Dass sich das lohnt, durften wir nun schon öfter feststellen, aber diesmal wurde es nochmal getoppt. Als wir das typische Motiv von San Francisco sehen konnten, waren wir beeindruckt. Die viktorianischen Häuser sehen tatsächlich aus wie auf den Bildern.

Unterwegs haben wir Bekanntschaft mit 2 Obdachlosen Brüdern gemacht, die nach 2 Tagen hungern dankbar Jennys Apfel annahmen. Diese sind dann im gleichen Ghettobus wie wir gefahren, in dem uns nicht ganz wohl war. Zwischendrin wurde es etwas lauter und uns unbehaglich.

Von Amerika, über China nach Italien in einer Stunde – das schafft man nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Auf dem Weg zum nächsten Stopp ging es zu Fuß durch einen Tunnel. Umso länger man dort drin läuft, desto weiter weg kommt einem das Ende vor. Um möglichst viel zu sehen, haben wir fast die ganze Stadt zu Fuß erkundet. So auch China-Town das sehr schön gestaltet war und wo es ausschließlich chinesische Läden gibt. Über den Straßen hängen Lampions und aus jeder Ecke kommt chinesische Musik.

Ähnliches Prinzip nur nicht ganz so liebevoll gestaltet, fanden wir danach in little Italy. Dort hat Jenny in einer sehr mysteriösen „Bar“ die Restrooms aufsuchen müssen und fand es genau so gruselig wie ich die Restrooms in einem kleinen Laden.

Eigentlich wollten wir unseren Füßen eine kleine Pause gönnen und den folgenden Berg mit dem Cable Car erklimmen, bei dem man überall zusteigen kann, aber dieses kam leider nicht. Getreu unserem stetig begleitendem Motto: „Laufen ist gesund“ schleppten wir uns diesen hoch und haben eine Aussicht geschenkt bekommen, die sich so leicht nicht mehr übertreffen lässt. An der berühmten Blumenstraße hat man die wahrscheinlich atemberaubendste Aussicht weit und breit. Den Sonnenuntergang konnten wir dort voll und ganz genießen.

Auf dem Weg mit dem Cable Car nach unten sind wir mitten im großen Verkehrschaos gelandet, was es uns erst viel zu Spät ermöglicht hat in der berühmten Cheesecakefactory nach einem Tisch zu fragen. Die Wartezeit von 3h war uns nach ganztägigem Hunger dann zu lang, sodass wir uns für das Restaurant „Loris Diner“ entschieden. Das war typisch amerikanisch eingerichtet Mit einem Oldtimer in der Mitte. Dort haben wir zum ersten Mal unseren Urlaub mit Wein begießen können. In den USA bekommt man Wasser im Restaurant kostenlos, was ein echter Schwabe natürlich immer ausnutzt :D.

Nachdem der Bus uns zurück ins Hotel gebracht hat, sind wir zufrieden eingeschlafen.

Beeindruckte Grüße
Jenny und Nadine
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