Last day in South-East-Asia

Montag, 04.05.15

Leider ist das mein letzter Tag in Süd-Ost-Asien, aber ich freue mich andererseits wahnsinnig auf Australien.
Jetzt hatte ich schon so lange nichts mehr, dass es langweilig wurde und deshalb hat sich mein Körper wieder eine Ohrenentzündung ausgedacht. Kommt bestimmt wieder vom Tauchen, ist aber zum Glück nicht so schlimm wie letztes Mal.
Mit den beiden Kanadiern von gestern Abend ging’s erst zur Post. Dort war es sehr lustig und es wurde um jedes Milligramm gefeilscht, weil die beiden ihr überflüssiges Zeug heim geschickt haben. Und mit 15€ ist das wesentlich günstiger als das Paket das ich für 45€ von Laos aus verschickt habe.
Mit dem MRT haben wir uns auf den Weg nach Sentosa Island gemacht. Die Jungs waren faul und haben sich auf mein Orientierungs- und Organisationstalent verlassen 😀
Es gab tolle Strände, viele Attraktionen, Meer und vieles mehr. Leider alles (auch die Universal Studios) war zu teuer, dass uns nach einer Stunde die Ideen für Unternehmungen aus gingen.
Den Jungs war das Aquarium für 25€ zu teuer und wie alles hier ist der Preis echt übertrieben. Da es aber das größte der Welt ist, gönnte ich mir den Spaß allein und das S.E.A. Aquarium (http://www.rwsentosa.com/Homepage/Attractions/SEAAquarium) hält was es verspricht. Bunte Fische, Quallen, Haie, Delfine, ein Riesenbecken und viel mehr. Es hat sich total gelohnt und ich verbrachte lange Zeit dort. Als neuer Taucher macht es umso mehr Spaß die Fische genauer anzuschauen, die man sonst in der Tiefe sieht.

Mit 3 Bahnen und einem Bus ging es weit außerhalb der Stadt zum Zoo. Der Busbahnhof ist hier wie alles super organisiert, es gibt auch Terminals, gute Beschriftungen, Schilder, für jeden Bus ein Gate und wie die Bahn auch, funktioniert dieser mit Chipkarten, damit keiner schwarz fährt und alle sofort sehen, wie oft man noch fahren darf, bis das Guthaben aus ist.
Das nächste Teure aber lohnenswerte Erlebnis das lange in Erinnerung bleibt, war somit die Nightsafari im „Singapore Zoo“ (http://www.zoo.com.sg/). Dieser ist ein „Open Zoo“ das heißt, dass die meisten Tiere in großen, offenen Gehegen gehalten werden. Oft sind nur Wassergräben dazwischen und es gibt keine Gitterstäbe. Die 2500 Tiere so frei zu sehen war der Hammer. Mit dem Bummelbähnchen fuhren wir über komplett dunkle, schmale Wege und konnten die Tiere in weitläufiger, sehr natürlicher Umgebung beim Suhlen, Fressen, Spielen und Rennen beobachten. Jedes Gehege hat eine Art Flutlicht, das aber nicht zu hell ist und so, dass es die Tiere nicht stört. Sonst gab es nicht mal am Zug ein Licht, man durfte auch kein Handylicht oder Blitz haben und es hatte was total schönes bei warmen Temperaturen die Tiere hautnah zu sehen. Wie immer hatte ich Glück und als um halb 11 schon fast keine Leute mehr da waren, wanderte ich allein die Pfade im komplett Dunklen entlang, als ich einen Tierpfleger sah. Dieser fütterte alle Tiere, ich folgte ihm einfach und konnte allein in Ruhe mit ansehen, wie die Bären Früchte, die Tiger und Löwen Fleisch, die Elefanten Gras, die Hyänen Chicken und viele andere Tiere anderes verdrückten. Als der Tiger gerade nur durch eine dünne Glasscheibe von mir getrennt und wenige cm entfernt, sein Fleisch zerfetzte, gesellte sich ein australisches Ehepaar zu mir. Debbie und Tom waren total beeindruckt, dass ich allein um die Welt reise und luden mich nach einem langen Gespräch zu sich nach Sydney ein.
Ich stellte fest, dass wir nur noch 10 min hatten, bis der letzte Bus in die Stadt fuhr und als wir am Busbahnhof ankamen erfuhren wir, dass der Letzte bereits eine halbe Stunde davor gefahren ist. Nach langem hin und her, Ratlosigkeit und viel Gefrage, bestellte uns jemand ein Taxi und zu Dritt mit Debbie und Tom ging es dort sehr lustig zu. Die beiden erzählten mir und dem Taxifahrer lustige Geschichten über Australien und ihre Tochter und als ich früher als sie aussteigen musste und einen Teil des Taxis zahlen wollte, haben sie mir es verboten. Mit viel Danke und schlechtem Gewissen verabschiedete ich mich. Auf jeden Fall werde ich sie besuchen.
Das war wieder mal ein gehfreudiger Tag mit vielen tollen Erlebnissen und genialen Sachen.
Es war schon 1 als ich im Hostel ankam und ich stellte fest, dass ich nicht genug Zeit habe von Brisbane nach Melbourne zu fahren, wenn ich schon am 18. anfangen soll zu arbeiten und Saskia von der ich das Auto kaufe noch ein paar Tage bis zur Übergabe braucht. Somit buchte ich den Flug von Brisbane nach Melbourne um, was viele Vorteile hat und außerdem kostenlos war
– Zeitersparnis
– Spritersparnis
– Saskia hat ihr Auto länger
– ich lande morgens um 8 und nicht nachts um 1
– ich bin über Weihnachten in Brisbane (wo ich eingeladen wurde) und müsste die Strecke sonst 2x fahren
– ich kann in Australien alles in Ruhe organisieren
– ich hab ein paar Stunden länger in Singapur

Somit fliege ich morgen (5.5.) um 22:40 Uhr nach Melbourne.

Letzte Süd-Ost-Asien Grüße
Nadine

Post
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Moschee
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MRT Station

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Essen von Durian Früchten verbotenDSC_0079 (FILEminimizer)

Sentosa Island
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Reiseschäfchen on Tour

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Der südlichste Punkt Asiens
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Merlion (Fisch und Löwe)
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Bahn auf Sentosa
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Universal Studios leider zu teuerDSC_0109 (FILEminimizer)FHD0044 (FILEminimizer)

S.E.A. Aquarium

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Hard-Rock-Cafè

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Einzige 2 Bilder der Nachtsafari, da zu dunkel

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New Baby day

Sonntag, 03.05.2015

Heute bin ich wieder allein los gezogen.

Singapur ist absolut top sicher. Hier gibts Regeln für alles und Kaugummi kauen ist streng verboten. Überall stehen Schilder wo man jemanden hin verpfeifen kann, wenn er was verbotenes getan hat.
Auto fahren ist hier am teuersten der Welt, man muss sich richtig um das Fahren bewerben was viel Geld kostet und es können sich fast nur Reiche ein Auto leisten. Es gibt dafür ein perfektes und bezahlbares Taxisystem das auch über eine App super funktioniert. Außerdem ist das super beispiellose Bahn-System so einfach, das es sogar ich verstehe 😀 Die mit Farben und Pfeilen gekennzeichneten Bahnsteige und der übersichtliche Plan den ich hatte, machten es mir sehr leicht mit dem MRT der alle paar Minuten fährt, voran zu kommen. Auch das ist günstig und Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen.
Nach dem Hostelwechsel machte ich mich somit auf den Weg zur Shoppingmall, wo ich unterwegs den Sightseeing Cabriobus sah. Von Deutschland aus hatte ich von einem Jungen das Ticket hierfür abgekauft, das leider wie ich feststellte, nicht mehr gültig war. Unauffällig rubbelte ich so lang mit dem Finger rum, bis das Datum verwaschen war und es gab keine Probleme.
Mit 2 verschiedenen Linien ging’s durch das ganze Land und ich hab einiges gesehen. Durch Kopfhörer wurde, wie in San Francisco auch schon, alles genau erklärt. Dabei erfuhr ich auch was über das ERP, was das erste elektronische Mautsystem ist und per Chipkarte funktioniert, was schnell geht und super praktisch ist. Außerdem ist der botanische Garten der einzige mit Rio de Janeiro zusammen, der mitten in einer Großstadt ist.
Um 4 gabs die erste Mahlzeit für mich, weil es fast unmöglich ist, hier irgendwas ohne Tier drin zu finden. Ich verzweifle dabei noch.
In der elektro-Shoppingmall gab es alles was das Herz von Jungs höher schlagen lässt und sogar ich war total beeindruckt. Da meine Actioncam nun endgültig den Geist aufgegeben hat, suchte ich 3 Stunden in dieser Elektronik-Reizüberflutungsmall nach einer neuen. Für 80€ gabs eine Billigmarke und Nadine war wieder glücklich.
Im neuen Hostel ist es total cool und ich lernte 2 total hilfsbereite Kanadier kennen die mir meinen PC reparierten, nach meinem Internet guckten, meinen Youtube-Kanal auf Vordermann brachten und mir Tips für meine Spiegelreflexkamera gaben, weil einer der beiden die selbe hat. Zu 2. verbrachten wir die halbe Nacht damit auf den Straßen total coole Bilder zu machen und es kamen tolle Sachen dabei raus. (also ich meinte jetzt schon Bilder :D)
Als die Speicherkarte voll war, fiel ich müde ins Bett.

Grüße aus dem modernen Singapur
Nadine

 

Schrittzaehler App

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Bestes Hostel

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Bei der Sightseeing Busfahrt

größter Springbrunnen der Welt

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Chinatown

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Schaf darf auch mit Bus fahren

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Cabriobus

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IT-Shoppingmall

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Nachtversuche mit der Kamera

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Diskussion Nummer 1: Warum rasieren sich die europäischen Männer unter den Armen und die restlichen Männer finden es schwul?

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Rules-Country Singapore

Samstag, 02.05.2015

Mit den anderen 6 deutschen Mädels aus meinem Zimmer ging es nach dem eingekauften und verzehrten Müsli auf Sightseeing Tour.
Der Botanic Garden ist ganz nach Backpacker Geschmack, weil er nichts kostet. Der MRT (Bahn) da hin ist richtig gut. Wie alles in Singapur super organisiert, geordnet, leicht, modern, verständlich und sauber. Man darf in den kompletten Bahnstationen nicht mal Wasser trinken, es gibt keine Bäcker oder Essensläden und auch keine Tauben. Hier kann man quasi vom Boden essen.
Im Botanic Garden kann man 13km weit laufen, aber wir beschränkten uns auf Bambusbäume und Schildkröten-Seen.
An das andere Ende der Stadt ging es wieder mit dem MRT zur Promenade und dann zum berühmten Marina Bay. Das ist eine architektonische Meisterleistung und ein Hotel mit Infinity-Pool und nachgebautem Schiff auf dem Dach.
Zum Mittagessen ging es in ein Luxus Einkaufszentrum wo es allerlei kulturelle Hochgenüsse gab. Die Mädels sind ins Reisebüro gegangen und ich hab solang die Läden wie Gucci, Versace, Ferrari, D&G, Rolex usw. abgeklappert, aber da kein Platz im Backpack mehr ist, mussten die Prada-Stiefel leider im Schaufenster bleiben.
Romantisch wurde es bei der Flussrundfahrt und der Sonnenuntergang sah super aus. Als die riesige, moderne Skyline von Singapur langsam vom Sonnenlicht in moderne Farben wechselte, tuckerte das Schiff gemütlich vorwärts und ich erfuhr viele interessante Dinge.
Zu 12. trafen wir uns und waren mega beeindruckt von der gigantischen Lasershow. Auf Wasserspielen wurden ganze Filme mit Lasern gezeigt und es war so gut gemacht, dass man jedes Gesicht im Film genau erkennen konnte. Die Musik passte super dazu, es gab Seifenblasen und es war ein richtiges Gänsehautgefühl vor der Skyline zu sitzen und die perfekt abgestimmten Laser vom Marina Bay aus zu sehen.
Im Garden gab es nochmal eine Lightshow mit vielen Effekten und Disneymusik die mit den abgestimmten Farben und beleuchteten Bäumen genau so perfekt aussah.
In Chinatown gabs für uns Abendessen und da hat es auch einiges zu sehen und es ist toll gestaltet.
Im Hostel saßen wir wieder alle eine Weile zusammen und hatten viel Spaß. Die Mädels sind genau so verrückt wie ich und total lustig drauf 🙂
Nach 19.000 Schritten und 13,5 km waren wir froh in den gemütlichen Betten zu liegen.

Laufgrüße
Nadine

Mädels beim Früstücken

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In der MRT Station darf man nicht mal Wasser trinkenDSC_0003 (FILEminimizer)

Botanical Garden

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Skyline von Singapur mit der Mädelstruppe und SchäfchenDSC_0035 (FILEminimizer) DSC_0043 (FILEminimizer)

DNA/Helix Bridge

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Singapore Flyer

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Shoppingcenter mit Gondeln, Kanälen und Eislaufbahn

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Wir im Spiegel

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Sonnenuntergang

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Hotel Marina Bay mit Schiff und Infinity Pool

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Flussrundfahrt

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Merlion

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Lasershow

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Gruppenfoto mit den Mädels

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Lichtshow im Gardens by the Bay

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Deutschland und Australien

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Berühmter indischer Tempel

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Hostelzimmer

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Lustiger Abend

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Do I ever see my destination?

Freitag, 01.05.2015

Euch allen in Deutschland einen schönen 1. Mai und einen tollen Feiertag 🙂
Noch 5 Tage und dann wird es ernst. Da ich mich immer aufs Reisen und neue Städte und Länder freue, fiel mir das Aufstehen um 5 nicht schwer. Vor meiner Zimmertür fand ich einen Abschiedsbrief vom Hotel mit der Nummer von der Rezeption. Da wieder ein starkes Unwetter mit heftigem Regen herrschte, rief ich kostenlos die Rezeption an und bestellte ein Auto. Dieses parkte direkt vor meiner Tür und brachte mich die paar Meter trockenen Fußes zur Rezeption. Von dort aus ging es zum Pier und dann mit der Fähre nach Mersing.
Bei der Hinfahrt sagten mir die Leute im Reisebüro, dass um 11 immer ein Bus nach Singapur fährt. Leider war dem nicht so und nach einer halben Stunde Gefrage und viel Rennerei, buchte ich einen Bus in eine andere Stadt von wo aus es weiter gehen sollte. Der Mann, Mitte 70 der neben mir saß war Engländer und in Tioman hängen geblieben und hat nochmal geheiratet. Mit ihm philosophierte ich die ganze Fahrt über das Leben, Reisen und vieles mehr und wir hatten tolle Gespräche.
Er zeigte mir anschließend in welchen Bus ich einsteigen muss. Es gab kein Wechselgeld und so musste ich statt 3,40, 5 Ringgit für einen Stehplatz zahlen. Kurze Fahrt, dann Buswechsel. Die wollten mein Ticket nochmal sehen aber das hatte ich nicht mehr. 5 Leute hab ich bekniet und unter Zeugen gesagt, dass ich ein Ticket hatte, aber es half nichts. Es befanden sich auch nur noch 50 Ringgit in meinem Geldbeutel und Wechselgeld gabs auch hier nicht. Nach 10 min. unfreundlicher Diskussion, konnte einer Geld wechseln, ich zahlte nochmal und es ging weiter.
Nach 5 min. Fahrt sind alle aus dem Bus gestürmt und es ging zum Ausstempeln aus Malaysia, dann wieder in einen Bus, 5 min. später an der Grenze angehalten, Zettel ausfüllen, Pass zeigen und Stempel für Singapur bekommen. Ich war nach der ewigen Reise das erste mal so genervt, dass ich auf Deutsch laut vor mich hin geflucht hab. Es ging viel zu langsam und die Beamten waren so unfreundlich und alles kompliziert. Dann wieder in Bus, wieder stehen und nach 5 Minuten raus. Leider hatte ich vergessen einen Screenshot von der Hosteladresse zu machen und musste mich sage und schreibe eine Stunde bei brütender Hitze mit Gepäck durch Menschenmassen kämpfen um WLAN zu finden. Das erste mal hab ich ein Land gehasst bevor ich es richtig gesehen hab.
Eine nette Reiseleiterin erklärte mir den Weg mit dem Bus zum Hostel und das war eine Tortur und hätte ewig gedauert.
Nach weiterer endloser Suche fand ich eine Wechselstube, wechselte mein Geld und bestellte ein Taxi zum Hostel. Das klappte wenigstens gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal dort ankomme und war total genervt und hatte schlechte Laune. Das Hostel war aber ok.
Um halb 7 holte mich Doug, ein Freund von unserem Bekannten Jojo von Deutschland mit dem Auto ab. Er ist Engländer und lebt seit einigen Jahren in Singapur und fuhr mich durch die ganze Stadt. Wir waren lecker indisch essen und Singapur sieht super aus bei Nacht. Er zeigte mir die Insel Sentosa Island, viele Reichenvillen, Restaurants und einiges mehr. Die Stadtrundfahrt war super und ich hab viel gesehen und erfahren. Außerdem haben wir Litschi-Martini in einer schicken Reichenbar getrunken und seinen Hund in seiner coolen Wohnung im Hochhaus besucht.
Zurück im Hostel war Party und meine vielen deutschen Zimmerkolleginnen, 2 Österreicher und 2 Australier hatten viel Spaß und ich setzte mich eine Weile dazu bis mir die Augen zufielen.
Fix und fertig schlief ich ein

Singapurische Grüße
Nadine

 

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Indischer Tempel in little IndiaCIMG7890 (FILEminimizer)CIMG7892 (FILEminimizer)

Litschi Martini -leckerCIMG7894 (FILEminimizer)

Doug
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Chillen im HostelCIMG7896 (FILEminimizer)

Say hello to Nemo, Nesaja & Co

Donnerstag, 30.04.2015

Den letzten Tag in Malaysia und auf der tollen Insel Tioman wollte ich mit Tauchen abschließen. Beim Frühstück kam deshalb ein Rezeptionist zu meinem Tisch und teilte mir mit, um halb 9 an der Tauchschule sein zu sollen.
Voll gefressen, lernte ich meine beiden Mittaucher, ein französisches Pärchen, sowie den Tauchleiter kennen. Wir sollen den Tauchgang genießen und nichts machen müssen, so die Ansage. Also ohne Ausrüstung aufs Boot und die Fahrt genießen. Leider war im Wetterbericht Gewitter angekündigt und auch der schwarze Himmel verriet ein starkes Unwetter. Unser Divemaster sagte, dass es nicht gefährlich sei sich im Wasser aufzuhalten und dass wir trotzdem tauchen gehen.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf dem Schiff mit ordentlichem Seegang, schien die Sonne und das Wetter war perfekt.
Der Divemaster hielt Wort und bereitete alles für uns vor und wir mussten nur da sitzen und wurden in unsere Ausrüstung gesteckt. Das nennt man Luxus. Gut, dass es weltweit einen einheitlichen Tauchstandard gibt und somit alles gleich war wie in meiner Tauchschule und ich vor meinem ersten Tauchgang außerhalb eines Kurses nichts befürchten musste.
Das Abtauchen auf 18m ging ohne Ohrenprobleme und was wir sahen, war noch gigantischer als in Thailand. Das Südchinesische Meer hatte eine ewig weite, klare Sicht zu bieten und sehr viele verschiedene Pflanzen, Korallen und Fische. So sahen wir ganz viele Nemos, schöne Rochen, sehr große Fische und sogar eine Riesenschildkröte die schlief. Der 40 minütige Tauchgang und somit der 10. meines Lebens verging viel zu schnell und wir alle waren begeistert. Zu Viert und ohne andere Taucher und Schiffe weit und breit konnte man alles noch viel mehr genießen und es war super entspannt. Dann hatten wir noch großes Glück mit dem Wetter. Plötzlich gab es blauen Himmel und Sonnenschein und das Wasser war badewannenwarm.
Nach der großen, kostenlosen Lunchbox startete dann in einer anderen Location der zweite Tauchgang. Auch hier war die Sicht gigantisch und die Unterwasserwelt wie im Film. Es sah so schön aus, es leuchtete in allen möglichen Farben und das Highlight war außer der zweiten Riesenschildkröte die gefressen hat, definitiv das Höhlentauchen. Es war ein bisschen dunkel, aber man konnte noch gut was sehen und so schwammen wir ein paar Minuten durch eine wunderschöne sehr enge Höhle die viele Korallen hatte.
Ein paar mal durften wir auch allein zwischen Riffen durchschwimmen wo es so eng war, dass unsere Flaschen anstießen.
Da ich es mittlerweile mit meinem Luftverbrauch gut im Griff hab und einschätzen kann, konnten wir lange 50 Minuten unter Wasser bleiben. Das ist echt gut.
Das Tauchen war es für mich absolut wert und diesmal hatte ich keine Probleme. Auch der Preis für die hoteleigene Tauchschule war angemessen und die Leute erledigten alles für einen und nach dem Ausfüllen meines Tauchbuchs konnte ich gleich gehen. Ich war total froh, dass ich diese zwei Tauchgänge mit gemacht habe.
Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lesen und entspannen am Pool.
Abends gönnte ich mir ein Essen im Hotelrestaurant und lauschte wieder der tollen Livemusik der Band, die auch an meinen Tisch kam um zu singen.
Hier wird man behandelt, als zahle man 1000€ für die Nacht, kann die Rechnungen aufs Zimmer schreiben lassen und der Chefkoch kam persönlich um zu fragen, was ich gerne in meinem vegetarischen Lunchpaket haben möchte.
Somit war der letzte Tag nach dem Packen in Malaysia leider vorbei und so langsam wird es ernst. Ab morgen dann nur noch Singapur und dann beginnt das große Abenteuer „down under“.
Morgen ist das Luxus-Urlauben vorbei und ich bin wieder offiziell Backpacker und muss mich nicht mehr tarnen 😀

Grüße von Nemo und Nesaja
Nadine

Frühstück

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Ready to dive

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Unwetter im Anmarsch

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Regenbogen

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Unwetter ist weg

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Nach dem ersten Tauchgang

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Malaysia – Flagge und Lieblingsschäfchen darf auch mit Tauchen

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Glasklares Wasser

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Strand von Tioman

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Tauchcenter

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Pool

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Sonnenuntergang

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Abendessen

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Feels like paradise

Mittwoch, 29.04.2015

Von der Sonne und dem sanften Meeresrauschen wurden wir geweckt.
Beim Frühstück fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Es gab ALLES was das Herz begehrt und mehr als bei einem Brunch in Deutschland. Von Brot, bis Schokocroissant, alle Obstsorten, Müsli, Joghurt, Ei das vom Koch auf Wunsch zubereitet wurde über Nudeln mit Sahnesoße, Reis, Suppen bis Macaroni mit Tomatensoße und vielem mehr. Nach zweieinhalb Monaten konnte ich endlich mal wieder in den Hochgenuss eines Käsebrotes kommen 😛 ich hatte den grandiosen Geschmack schon vergessen.
Gestärkt machten wir es uns am Strand gemütlich und verbrachten den Tag mit plantschen und sonnen.
Man kann im Meer ewig weit im flachen, kristallklaren Wasser raus laufen und sich dann in den weichen Sand setzen und wie wir ewig reden 🙂
Leider wurden wir irgendwann von einem Araber angequatscht der uns sehr auf die Nerven ging und nicht gehen wollte. Meine Zimmernummer hatte ich „vergessen“, mein Handy war „kaputt“ und in Facebook habe ich ihm einen falschen Namen eingetippt. Er wollte auch nicht verstehen, dass wir uns abends nicht mit ihm treffen wollten. Hoffentlich begegnet er uns nicht im Hotel, dachten wir nur.
Zum Abendessen fuhren wir mit dem Jeep in die Inselstadt „Tekek“ und es schmeckte super.
Bei guter Livemusik, Käsekuchen, Bier und Pina Colada ließen wir den Traumtag und den Letzten von Marie im Hotelrestaurant am Strand ausklingen.
Ich bin einfach ein Glückspilz und so habe ich über booking.com das Hotel für eine Nacht verlängert, weil nichts Anderes auf der Insel mehr frei war. Wenn ich es an der Rezeption gemacht hätte, hätte ich 30€ mehr bezahlt. Leider buchte ich nur das Standardzimmer, obwohl wir das Bessere hatten. Unauffällig upgradete die nette Rezeptionistin meine Buchung kostenlos und ich kann eine weitere Nacht in unserem tollen Zimmer bleiben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉
Den Job in Australien auf der Pferdefarm habe ich aber heute fest zugesagt bekommen und fange am 18.05. in Moorooduc (bei Melbourne) an zu arbeiten.

Sonnige Urlaubsgrüße

Nadine

Frühstück

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Trauminsel

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Reiseschäfchen ist natürlich auch dabei

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Bloggen, Cocktails und Livemusik

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Willkommensdrink

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Sonnenuntergang am Strand

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Das Hotel Berjaya Tioman Beach Resort

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Lecker Käsekuchen

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Effortful Journey to Tioman

Dienstag, 28.04.2015 Um 6 klingelte der Wecker und um 7 stand ich an der Bushaltestelle. Leider kam ewig kein Bus, aber dafür ein Auto (kein Taxi) und der Fahrer bot 3 Plätze an. Silvi: wir finden es gefährlich in Deutschland von einem Kaff ins nächste mit einem mitzufahren den wir nicht kennen und ich steig im gefährlichen Malaysia bei einem wildfremden ein 😀 Ich kam aber günstig am Busbahnhof an. Mit dem Reisebus ging es 5 Stunden nach Mersing und dort kaufte ich ein Fährticket für die Insel Tioman.
Ich lernte ein Mädel aus Tirol kennen und zusammen ging es nach dem Mittagessen zum Pier. Die Leute vom Reisebüro sagten, dass wegen der Feiertage auf der ganzen Insel kein Hostel mehr frei wäre, aber Maria hatte ein Doppelzimmer in einem Luxushotel, das wir uns teilen können. Prozesse haben die Malayer definitiv nicht erfunden und so mussten wir 5! Stationen durchlaufen, bis wir nach über einer Stunde auf die Fähre konnten. In der Wartehalle ist was krasses passiert: 3 Männer trugen eine Leiche bedeckt mit einem Müllsack mitten durch die Menschen. Ich hab gedacht ich spinne ! Die Fähre war so stark klimatisiert, dass wir trotz Jacke froren und es herrschte starker Seegang. Nach 3 Stunden war es geschafft und Tioman erwartete uns mit Traumwetter.
Die Insel sieht tatsächlich aus wie im Film. Ein Traumstrand mit schönem beigen Sand, kristallklares Meer, sauber, viele Palmen und eine richtige Wohlfühloase. Als wir mit dem Luxusfahrzeug kostenlos vom Pier zum Hotel gefahren wurden, unser Gepäck zur Lobby gebracht wurde und wir einen Gutschein für einen Willkommensdrink erhielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pool mit Rutschen, Fitnesscenter, Luxushotel, gepflegte, große Anlage, ruhig, Raum mit Spielen, inkl. Frühstück und vielem mehr. Für 25€ pro Person zwar so viel wie ich für eine Woche Hostel zahle, aber ich bin unendlich froh mir das zu gönnen. Unser Chalet ist direkt am Strand, wir haben einen Balkon mit Meerblick, direkt am Pool, es gibt eine Minibar, kostenlose Getränke, TV, warme Dusche mit Duschvorhang, Safe,  wir haben ein großes, weiches Bett mit Decke, es ist penibel sauber, es hat viel Platz, eine Klimaanlage und vieles mehr. Seit langem muss ich nicht mehr meine eigene Decke benutzen, kann ohne Flip Flops duschen, brauche kein eigenes Duschgel, kein Vorhängeschloss, hab kein Stockbett, brauche kein eigenes Klopapier, kein teueres Taxi, muss nicht warten bis ich ins Bad kann, muss kein Frühstück suchen und fühle mich wie bei einer Pauschalreise im 5* Hotel. Das leckere Essen in einem Restaurant bei kühlen Bier haben Marie und ich uns nach der langen Reise verdient und fielen danach überglücklich in die Luxusbetten.
Verwöhnte Luxusgrüße Nadine Fähre von Mersing DSC_0019 (FILEminimizer)DSC_0020 (FILEminimizer) DSC_0024 (FILEminimizer)DSC_0029 (FILEminimizer) Trauminsel Tioman DSC_0032 (FILEminimizer)DSC_0044 (FILEminimizer) DSC_0001 (FILEminimizer) DSC_0002 (FILEminimizer) DSC_0003 (FILEminimizer) DSC_0004 (FILEminimizer) DSC_0005 (FILEminimizer) DSC_0006 (FILEminimizer) DSC_0008 (FILEminimizer) DSC_0010 (FILEminimizer) DSC_0015 (FILEminimizer) Hotellobby DSC_0036 (FILEminimizer) Luxuszimmer DSC_0037 (FILEminimizer) DSC_0039 (FILEminimizer) DSC_0041 (FILEminimizer)

A map for saturday

Montag, 27.04.2015

Mit einem deutschen Mädel ging’s wieder zu Fuß durchs Städtchen und da es nix Neues mehr zu sehen gab, waren wir früh zurück, warteten im Hostel bis das Gewitter vorbei war und brachen dann auf zur River Cruise. Das ist ein Touriboot das uns 45 min. lang auf dem Fluss sg Melaka rum transportierte. Leider regnete es die ganze Zeit und war ungemütlich.
Nach dem Abendessen saßen wir alle im Wohnzimmer vom Hostel auf der Couch und schauten mit dem chinesischen Hostelbesitzer Horward den Film „A map for saturday“ an. Dabei dokumentierte ein Backpacker vor 10 Jahren mit seiner Kamera seine einjährige Reise um die Welt. Er gab selbst oft Interviews, befragte andere Backpacker und filmte unter anderem den Abschied und die Begrüßung seiner Familie. Der Film wurde schon oft ausgezeichnet.
Wir alle waren sehr berührt von diesem Film. Das Meiste ist gleich geblieben wie „damals“ und jeder von uns konnte sich genau in die Situationen reinversetzen. Leute die noch nie gereist sind, können nach diesem berührenden Film besser die Reisenden verstehen und wir haben uns in jeder einzelnen Szene wieder gefunden und mussten oft lachen, weil es einfach alles gestimmt hat. Vorallem als die jungen Leute über ihre Rückkehr berichtet haben, blieb fast kein Auge trocken. „Ich bin zwar zu Hause in meiner gewohnten Umgebung aber ich hab mich verändert und so viel erlebt. Die Leute sind aber alle gleich geblieben. Ich fühle mich, als ob ich hier jetzt nicht mehr rein passe.“
„Wenn mich jemand fragt, wie die Reise war, lache ich nur. Wie will ich jemanden in 5 Minuten erklären, was ich in einem Jahr an Lebenserfahrung gewonnen habe.“
„Wie will ich jemals wieder einem 9-7 Job nachgehen, nachdem ich so viel erlebt und gesehen habe und einfach nur frei war.“ „Als ich zurück geflogen bin war es, als würde ich meine Heimat verlassen. Ich hab nur geweint, weil ich wusste jetzt ist es vorbei.“
Die Worte der Reisenden haben uns alle sehr zum Nachdenken gebracht und für viel Gesprächsstoff danach gesorgt.
Ich empfehle jedem diesen Film anzugucken.

Nachdenkliche Grüße
Nadine

lustiges Hostel

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Moschee

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Wohnzimmer im Hostel

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I’m walking….

Sonntag, 26.04.2015

…durch ganz Melaka den ganzen Tag mit zwei deutschen Mädels bei Sonne. Französischer Flair, sauberer Fluss, kleine Gassen, Sonne, Blumen, gepflegte Stadt, Windmühlen, Piratenschiffe, Marineflugzeuge, Gemälde an den Mauern und ein Eiskaffee am Fluss. Was will man mehr ? Der Tag verging sehr schnell.
Abends haben wir alle vom Hostel lecker Buffett gegessen.
Danach auf dem Nachtmarkt meine Mutprobe: probieren der Stinkfrucht „Durian“. Jeder hier muss es ein Mal mitmachen und mein Tag war gekommen. Beschreibungen wie: schmeckt nach Kuhscheiße, Furz, usw. und Warnvideos schreckten mich ab, aber ich kam nicht drum rum. Die Frucht ist sogar teilweise verboten, wegen dem strengen Geruch. Es schmeckte total ekelig, aber war noch auszuhalten und ich hatte endlich meinen „soll“ erfüllt 😛
Um 10 Abends erneut bei einer geführten Radtour des Hostelbesitzers „Horward“ sportlich betätigt. Mit lauter deutscher Partymusik gespielt vom Chinesen 6 Deutsche bei Nacht mit Damenfahrrädern durch Melaka gurken zu sehen, war für die Einwohner sehr belustigend und viele winkten. Die Tour war romantisch, überall waren viele tolle Lichter und bei Nacht ist die liebenswürdige kleine Stadt noch toller.

Sportliche Grüße
Nadine

Melaka

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Melaka bei Night

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A Backpackers Life

Da ich mich seit einigen Wochen in diesem Lebensstil befinde, beschreibe ich nun mal für Außenstehende das Leben eines Backpackers:

Mich erinnert es an ein Festival oder eine Klassenfahrt ohne Lehrer:

  • man tut worauf man Lust hat
  • man hat absolut kein Zeitgefühl: „welcher Tag ist heute?“
  • man guckt nicht auf die Uhr und isst, wenn der Magen knurrt
  • einige spielen mitten am Tag Bier-Pong oder Flunkyball
  • das Grundnahrungsmittel vieler Backpacker ist Bier oder Goon 🙂
  • das ganze Hab und Gut passt in einen Rucksack und die Leute haben ihr Leben mit ca. 10kg auf dem Rücken
  • es ist scheiß egal wie man aussieht (Schminken und Haare machen wird überbewertet), es interessiert eh keinen
  • man steht auf wann man will und tut dann wonach einem ist (Pläne gibt’s in den meisten Fällen nicht)
  • Wildfremde werden in kurzer Zeit zu Freunden
  • Backpacker vertrauen sich gegenseitig und halten zusammen
  • mit einer Gruppe Backpackern lässt es sich super feiern
  • Backpacker probieren (fast) alles an Essen und Trinken und es ist egal was es ist
  • Backpacker sind minimalistisch
  • Backpacker sind sehr kreativ, weil sie meistens kein Geld haben
  • es ist egal was man für ein Hostel hat, hauptsache ein Bett
  • Waschmaschinen werden überbewertet (Wozu gibt’s Duschen und Duschgel?)
  • Das Unerwartete wird zum Normalfall
  • Backpacker lassen sich treiben und wissen oft nie, wo sie nächste Woche sein werden
  • Backpacker sind sehr spontan und offen für (fast) alles

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