Like a dream

Mittwoch, 01.08.2018

In der Savanne

Morgens hatte ich keinen Ritt, aber dafür waren viele Reitstunden. Die Gäste können hier auch Unterricht nehmen und es gibt einen Reitplatz dafür. So machte ich die Pferde für die Stunden fertig und schaute ein wenig dabei zu.

Der Morgen ging schnell vorbei und schon war Mittagspause.

Nachmittags hatte ich dann meinen zweiten Ritt allein. Diesmal mit zwei Geschwistern von denen das Mädchen Zuhause auch reitet. Ich hatte die 17 jährige Stute Twinky, die ein absolutes Verlasspferd ist. So ritten wir gemütlich im Schritt durch den Wald und mit Hilfe der Karte fand ich meinen Weg auch auf Anhieb. Pünktlich waren wir zurück und die Mutter war froh, dass ich ihre Kinder heil und glücklich wieder zurück brachte. Da hat man schon viel Verantwortung, wenn man mit zwei Kindern und drei fremden Pferden in einem anderen Land unterwegs ist. Zum Glück sind die Pferde hier an alles gewöhnt und erschrecken sich fast nie, auch wenn plötzlich ein Tier neben uns auftaucht.

So ging der Tag auch schon zuende und wie immer wartete nach dem Abendessen schon das Bett. Abends und morgens ist es hier immer noch sehr kalt und da geht man lieber schnell rein.

Liebe Grüße aus der Savanne
Nadine

Every path leads home

Dienstag, 31.07.2018

Viele Wege führen nach Hause

Morgens hatten Laura und ich keinen Ritt und Viva machte mit uns mit dem Jeep eine Tour. So sollten wir die 80 Hektar große Farm kennen lernen und uns mit den Wegen vertraut machen. Das war richtig super, denn mit der Karte bewaffnet, konnten wir genau mit verfolgen wo wir waren. An diesem Morgen fragte ich mich zwar immer noch, wie ich es je schaffen sollte hier die Orientierung zu behalten, aber diese Tour war super hilfreich. Außerdem hatte dieser Ausflug noch den super positiven Nebeneffekt, dass wir viele Tiere sahen. So waren es erst noch Impalas und dann plötzlich Giraffen die wir antrafen. Außerdem stießen wir auf eine riesige Herde Gnus und als Highlight rannten Zebras neben dem Jeep her. Das hätte keiner von uns erwartet und war richtig cool.

Nach der Mittagpause wurde es ernst. Viva fragte, ob ich mir zutrauen würde meinen ersten Ritt allein zu bestreiten. Irgendwann ist immer das erste Mal, dachte ich mir und so sagte ich ja. Der Ritt war mit einer Familie die alle Anfänger sind. So war es ein Schritt-Ausritt und man kann dabei in den Wanderwegen bleiben, was die Sache viel einfacher macht. Jede Abzweigung ist mit Buchstaben gekennzeichnet und ich hatte vor, meine Karte mitzunehmen. Laura erklärte mir eine einfache Route und die Reihenfolge der Buchstaben schrieb ich mir auf die Hand. Zum Glück war ich nun schon ein paar Mal in den Wanderwegen unterwegs gewesen. Ein bisschen nervös war ich trotzdem, obwohl Laura mir geduldig und ziemlich idiotensicher erklärte wo ich hin musste. Ich hatte die Stute Waldfee, die ich an meinem ersten Tag hier schon hatte.

Mit Mama, Papa, Tochter und Sohn die alle noch nie auf einem Pferd saßen ging es dann also los. Mit einem Walkie-Talkie und einem Verbands-Set ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Zum Glück gibt es das Walkie-Talkie, denn schon am Anfang ritt ich glatt mal in die falsche Richtung. Laura war zum Glück sehr aufmerksam und funkte mich an um mich dezent darauf hinzuweisen. Das ging nochmal gut. Laura sei dank!
Es ist wirklich nicht so leicht eine Gruppe durch den Busch zu guiden. Man muss genau schauen wo man hinreiten muss um keine Abzweigung zu verpassen, muss das Tempo anpassen, sodass jeder gut mit kommt (vor allem bei Anfängern darf keine Lücke entstehen), muss das eigene Pferd gut im Griff haben, muss nach Tieren Ausschau halten und muss den Leuten auch was erzählen können über Natur und Tiere. Gerade bei Anfängern gibt man außerdem noch Tipps, z.B. wie man ein Pferd vorwärts treibt oder zurück nimmt und es am Fressen hindert. Es fühlte sich aber total gut an und ich wusste der Familie einiges zu erzählen. Sie sagten, dass ich ja bestimmt schon lange da sei und mich so gut auskenne und so viel weiß. Gut, dass ich noch nicht mal eine Woche hier bin 😉 Direkt neben uns im Busch sahen wir Impalas (Antilopen) und mein Pferd erschrak und machte einen Satz zur Seite. Leider auch das Pferd von dem Papa, der dann auf dem Hals des Pferdes hing. Zum Glück konnte er sich halten und wieder richtig hin setzen. Das wäre der super-GAU gewesen: Ein Sturz bei meinem ersten angeführten Ritt. Nach eineinhalb Stunden waren alle sicher zurück und ich war erleichtert. Natürlich war ich total stolz, dass ich das erste Mal allein guiden konnte und die Familie war super zufrieden und lobte mich. Das war eine tolle Erfahrung und ich fühlte mich gleich ein wenig stärker. Zwar war ich 10 Min. zu früh zurück, da ich das mit der Zeit noch nicht richtig abschätzen konnte, aber das machte nichts aus.



Larissa die auch hier arbeitet, wollte mit einem jungen Pferd eine Runde raus und so schloss ich mich den beiden mit Waldfee an. Wir ritten bei einem wunderschönen Sonnenuntergang die Wanderwege entlang und genossen diese wunderschöne Natur die wirklich einmalig ist. Ich denke die Bilder sprechen für sich 😉

Nach dem Abendessen hatte ich Zeit diese neuen Erfahrungen zu verarbeiten und ich freue mich schon auf den nächsten Ritt.

Liebe Grüße von der Guidin
Nadine

Day off

Montag, 30.07.2018

Ein Tag in Otjiwarongo

An diesem Montag hatte ich meinen ersten freien Tag. Da man hier nichts machen kann und ich gerne ein bisschen was sehen wollte, fragte ich am Vortag, ob jemand in die Stadt fährt. Das Städtchen Otjiwarongo ist eineinhalb Stunden von der Farm entfernt und ich hatte Glück und eine von der Farm musste einkaufen und nahm mich mit.

Um halb 9 starteten wir bereits und die Fahrt war sehr kurzweilig, weil wir uns super gut unterhielten. Otjiwarongo ist eine kleine Stadt (aber 28.000 Einwohner) mitten in der Savanne und der einzige Anlaufpunkt im Umkreis von vielen hundert Kilometern. Da fährt man ewig durchs komplette Niemandsland und dann taucht plötzlich wie eine Fatamorgana die Stadt vor einem auf.  Wir hangelten uns von Laden zu Laden, angefangen bei einem Laden für Campingzubehör, über eine Apotheke, bis hin zum Nähgeschäft. Alles was man braucht, findet man hier. Es ist schon kurios, dass hier mitten im Nichts diese Stadt ist und man sogar Markenklamotten bekommt. Das Einkaufen ist ein bisschen anders als in Deutschland. Am Eingang gibt es Desinfektionstücher und wenn man bezahlt, steht neben der Kassiererin ein Angestellter, der den Einkauf in unzählige Plastiktüten verpackt (denken die denn gar nicht an die Umwelt?). Namibia ist was Autoaufbrüche angeht wohl nicht so sicher und deswegen steht auf dem Parkplatz ein Mann der für ein kleines Trinkgeld nach den Autos schaut, während man einkauft. Außerdem kommt einer und bringt den Einkaufswagen gegen ein kleines Trinkgeld zurück in den Supermarkt. Am Parkplatz stehen Männer die einem (wer erräts?) für ein Trinkgeld eine freie Parklücke zeigen. Hier zahlt man übrigens in Namibia Dollar (früher südafrikanischem Rand).

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Sonst waren die beiden Supermärkte in denen wir waren ziemlich ähnlich zu denen in Deutschland, obwohl die Preise höher sind. Ein Glas Marmelade kann da schon mal 5 Euro kosten. Es gibt auch eine Ecke, wo es sämtliche Deutsche Produkte gibt, aber 5 Euro für eine Packung Prinzenrolle wollte ich dann doch nicht ausgeben. Das Meiste hier kommt aus Südafrika und Namibia selbst produziert fast nichts. Wir kauften einige Sachen die für die Farm benötigt werden und hatten schon bald den Einkaufswagen voll bis oben hin. Gefühlt waren wir in jedem Laden dieses Ortes und kauften fleißig ein. Dadurch, dass man von der Farm aus so selten weg kommt, bekommt derjenige der in die Stadt fährt, immer eine endlos lange Einkaufsliste von sämtlichen Leuten mit.

Auf einen Kaffe und für eine kleine Pause setzten wir uns in eine Art Cafè (Wimpy), wo es auch Fast-Food gibt und hier traf man ausschließlich auf Europäer. Da mein Pin für meine Kreditkarte irgendwie nicht funktionierte, versuchte ich diesen im WLAN des Cafès zurück zu setzen. Ich atmete auf als es nach endlosen Versuchen endlich ging und ich meiner Begleitung das Geld zurück zahlen konnte. Jetzt habe ich auch Namibia Dollar im Geldbeutel.

Die Fahrt zurück war wieder richtig unterhaltsam und wir redeten viel.

Es war schon 18 Uhr als wir nach diesem schönen Tag zurück auf die Farm kamen. Es war ein richtig heißer Tag und einkaufen macht echt müde.

Nach dem Abendessen fiel ich glücklich und fertig ins Bett.

Liebe Grüße aus Otjiwarongo
Nadine

Giraffes to touch

Sonntag, 29.07.2018

Giraffen in Namibia

Dadurch, dass ich abends so früh ins Bett gehe, fällt mir das Aufstehen echt leicht, aber morgens ist es noch dunkel und so kalt, dass einem eine eisige Kälte ins Gesicht schlägt, wenn man die Tür aufmacht. Ohne Mütze, Schal, Handschuhe und drei Jacken gehe ich hier nicht aus dem Haus. Denn nachts hat es noch Minusgrade. Tja, Winter in Namibia halt.


Diesmal durfte ich wieder mit Viva mitreiten. An diesem Tag bekam ich die braune Stute Sterni. Diese ist total hübsch und ich freute mich darauf sie zu reiten. Unsere Gäste waren wieder die Mutter und Tochter vom Vortag. Wir ritten der Sonne entgegen und plötzlich kreuzten Warzenschweine unseren Weg. Diese sind total süß und sie blieben stehen und beobachteten uns genau. Die Ritte hier sind so schön und man kann die Natur vom Pferderücken aus total genießen. Da die Mutter nicht galoppieren wollte, sollte ich mit ihr einen anderen Weg einschlagen wie Viva und die Tochter. Sterni fand das gar nicht so witzig, aber es klappte trotzdem. So ritten wir Trab und die anderen beiden Galopp, bis sich unsere Wege wieder kreuzten. Das machten wir ein zweites Mal so und da war Sterni noch nervöser und machte ein paar Sätze zur Seite und spielte sich auf wie ein Hengst, als sie von der Herde weg sollte. Wieder fand ich meinen Weg und an einer Gabelung trafen wir die anderen beiden. Als es im Busch raschelte und wir uns umdrehten, entdeckten wir dort Giraffen. Wieder war ich so fasziniert und erstaunt wie nah uns diese großen Tiere kommen lassen. Wir standen eine ganze Weile da und beobachteten die Tiere die sich kein bisschen aus der Ruhe bringen ließen und genüsslich fraßen. Das sind Erlebnisse die man gar nicht wirklich beschreiben kann, so toll sind sie.


Nach eineinhalb Stunden war der Ritt leider schon wieder vorbei und alle waren super froh, dass wir so viel Glück hatten.

Nachmittags durfte ich dann mit Laura mitreiten. Wir hatten eine Familie als Gäste, wo Mama, die beiden Töchter und der Sohn mit ritten. Wir waren wieder einhalb Stunden unterwegs (diesmal im Schritt) und Laura ritt und führte den Sohn am Führstrick. Das ist auf den teilweise sehr schmalen Wegen manchmal nicht sehr leicht und oft wollen die Pferde fressen. Man muss die Gruppe zusammenhalten, nach Tieren schauen und aufpassen, dass das Pferd am Strick nicht zu nahe kommt. Ich hatte die Falbenstute Savannah die das auch super brav machte. Die Familie genoss den Ritt sehr und wir stiegen mit einem guten Gefühl von den Pferden.

Der Abend verlief wie immer und mit vielen tollen Eindrücken von einem weiteren perfekten Tag legte ich mich ins Bett.

Liebe Grüße auch von den Giraffen
Nadine

Wildlife in Namibia

Samstag, 28.07.2018

Ein Traum!

Wie die Tage davor auch, standen wir pünktlich alle um 6.30 Uhr im Stall.


Diesmal durfte ich mit der anderen Guidin Viva mitreiten. Ich bekam die Falbenstute Pewa und wir hatten als Gäste Mutter und Tochter dabei, die schon im Vorjahr hier waren. Das spricht sehr für die Farm, zumal viele Gäste wieder kommen. Wir ritten einen Weg den ich noch nicht kannte und am Anfang war Viva vorne. Dann durfte ich an die Spitze und die Gruppe anführen. Pewa ist super toll zu reiten und machte echt Spaß. Der Weg führte in Schlangenlinien durch den Wald und war super schön. Wie auch die letzten Tage war es morgens noch ziemlich kühl und ich hatte drei Jacken an. Im Schritt und im Trab ritten wir vorbei an vielen Termitenhügeln und Dornenbüschen. Nach eineinhalb Stunden waren wir zurück auf der Farm und ich fütterte wieder Heu und Kraftfutter. Das Heu piekst hier total und ich hatte es später überall. Dann ging es um 11.30 Uhr in die wohl verdiente Mittagspause.


Nachmittags hatte ich keinen Ritt und half nur beim Pferde fertig machen. Ich hatte Glück und Marie gab mir eine weitere Wildlife-Stunde, wo ich wieder sehr viel über Natur und Tiere lernte. Sie weiß total viel und gibt ihr Wissen gern weiter. Es macht super viel Spaß so vieles zu lernen und alles über Flora und Fauna zu erfahren.

Als der Ritt von Laura zurück war, half ich beim absatteln und dann ging es wieder ans Heu füttern. Um 18.30 Uhr war Schluss für diesen Tag und nach dem Abendessen (Brot wie immer), ging ich wieder zeitig ins Bett. Hier kann man in der Freizeit nicht viel machen und WLAN habe ich auch nur an dem Platz wo es auch das Essen gibt.


Bisher kann ich nur sagen, dass es mir hier total gut gefällt und ich mich super wohl fühle. Beeindruckende Natur, viele wilde Tiere und den ganzen Tag Pferde um mich herum. Besser geht`s nicht.

Liebe Grüße vom atemberaubenden Namibia
Nadine

The early bird flys to Kuala Lumpur

Samstag, 18.04.2015

Wer mich kennt weiß, dass Fliegen nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ist. Da ich aber einen günstigen Flug gefunden hab und es einfach und schnell ist, quälte ich mich nach nur 3 Stunden Schlaf aus dem Bett um nach Kuala Lumpur (Malaysia) zu fliegen. Den Kommentar vom Rezeptionist, dass ich gut aussehe, konnte ich damit nicht ernst nehmen 😉 Das Tuk Tuk brachte mich zum Flughafen und ich war so früh da, dass ich noch nicht mal mein Gepäck aufgeben konnte. Da es aber meine Panik lindert wenn ich rechtzeitig dran bin, machte es mir nichts aus, dass ich 3 Stunden am Flughafen rum saß. Der Flughafen ist sehr klein und ich konnte mich schnell zurecht finden. Mein Geld hatte ich perfekt geplant und gab die letzten Cent für ein Frühstück aus. Beim Gepäck waren 20kg erlaubt und ich hatte 19,9 😉
Mit meinem Lieblingsplatz am Fenster an den Tragflächen für den ich 4€ investiert habe, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Als der Pilot aber noch am Boden verkündete, dass das Wetter in Kuala Lumpur schlecht sei und der Flug „bumpy“ (unruhig/holprig) werden würde, wurde ich wahrscheinlich kreidebleich, suchte zitternd meine Wunderpillen und fragte die Stewardess panisch nach Wasser für diese. Meine Nerven lagen also schon vor dem Start blank und nach dem letzten Absturz war AirAsia auch nicht gerade meine erste Wahl.
Der Flug war aber sehr gut und die 3 Stunden vergingen schnell. Ich glaube ja die Tabletten haben nicht so gut geholfen, aber das Wetter in Kuala Lumpur war super.
Der Flughafen in Kuala Lumpur ist riesig und erinnert eher an eine Shoppingmall. So musste ich ewig das Gepäckband und den Ausgang suchen.
Ich habe einen super netten Amerikaner und seine süße Tochter kennen gelernt die mich eingeladen haben, kostenlos in deren eigenem Hotel in Bali zu wohnen. Eine andere Frau aus Thailand reist auch allein um die Welt und sie bot mir an mir die Stadt zu zeigen und mich vom Flughafen in die Stadt zu fahren, weil ihre Familie hier wohnt.
Draußen wartete aber schon Gado, bei dem ich die nächsten Tage schlafen werde. Über die Seite „Couchsurfing“ habe ich ihn kennen gelernt und da übernachtet man kostenlos bei Leuten die einem die Stadt zeigen und kocht im Gegenzug mal oder so. Er war Fußballprofi bei der FIFA, bevor er sich letztens das Knie verletzt hat und nun ist er Scout und sucht junge Spieler. Er ist in Afrika geboren und aufgewachsen und lebt seit 4 Jahren in Kuala Lumpur wegen dem Fußball.
Die Luftfeuchtigkeit ist hier höher als in Thailand und mit 34 Grad ist es drückend heiß.
Kuala Lumpur ist sehr groß und industriell. Zuerst sind wir zu Gados Freund und dessen Freundin gefahren, die eine hammer geile Wohnung im 10. Stock eines Hochhauses haben. Der Blick vom Balkon war gigantisch und wir saßen eine Weile da und redeten. Der Kumpel telefonierte dann kurz, 5min. später klingelte es an der Tür und 4 Magnum wurden uns gebracht. Das nennt man Luxus 😉
Danach waren wir zu Dritt essen und das Essen ist genau so gut wie in Thailand.
Die Wohnung ist groß, ordentlich und ich habe ein eigenes Zimmer. Die Anlage auf der sich die Wohnung befindet, sieht aus wie eine Hotelanlage, hat einen Sicherheitsdienst mit Schranke und einen kostenlosen Pool.
Der andere ebenfalls afrikanische Mitbewohner „Elvis“ ist auch total nett. Wir saßen lange auf dem Sofa, redeten, erzählten uns gegenseitig über unsere Kulturen und die Jungs fragten immer, ob es mir gut geht oder ich was brauche oder Hunger hab und waren mega cool und total gastfreundlich. Es kamen noch andere afrikanische Freunde der beiden vorbei und es war lustig. Die anderen gingen noch weg, aber ich blieb in der Wohnung, weil ich so müde war. Echt krass wie man jemandem den man ein paar Stunden kennt, seine komplette Wohnung anvertraut.

Couchsurferische Grüße
Nadine

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