Giraffes to touch

Sonntag, 29.07.2018

Giraffen in Namibia

Dadurch, dass ich abends so früh ins Bett gehe, fällt mir das Aufstehen echt leicht, aber morgens ist es noch dunkel und so kalt, dass einem eine eisige Kälte ins Gesicht schlägt, wenn man die Tür aufmacht. Ohne Mütze, Schal, Handschuhe und drei Jacken gehe ich hier nicht aus dem Haus. Denn nachts hat es noch Minusgrade. Tja, Winter in Namibia halt.


Diesmal durfte ich wieder mit Viva mitreiten. An diesem Tag bekam ich die braune Stute Sterni. Diese ist total hübsch und ich freute mich darauf sie zu reiten. Unsere Gäste waren wieder die Mutter und Tochter vom Vortag. Wir ritten der Sonne entgegen und plötzlich kreuzten Warzenschweine unseren Weg. Diese sind total süß und sie blieben stehen und beobachteten uns genau. Die Ritte hier sind so schön und man kann die Natur vom Pferderücken aus total genießen. Da die Mutter nicht galoppieren wollte, sollte ich mit ihr einen anderen Weg einschlagen wie Viva und die Tochter. Sterni fand das gar nicht so witzig, aber es klappte trotzdem. So ritten wir Trab und die anderen beiden Galopp, bis sich unsere Wege wieder kreuzten. Das machten wir ein zweites Mal so und da war Sterni noch nervöser und machte ein paar Sätze zur Seite und spielte sich auf wie ein Hengst, als sie von der Herde weg sollte. Wieder fand ich meinen Weg und an einer Gabelung trafen wir die anderen beiden. Als es im Busch raschelte und wir uns umdrehten, entdeckten wir dort Giraffen. Wieder war ich so fasziniert und erstaunt wie nah uns diese großen Tiere kommen lassen. Wir standen eine ganze Weile da und beobachteten die Tiere die sich kein bisschen aus der Ruhe bringen ließen und genüsslich fraßen. Das sind Erlebnisse die man gar nicht wirklich beschreiben kann, so toll sind sie.


Nach eineinhalb Stunden war der Ritt leider schon wieder vorbei und alle waren super froh, dass wir so viel Glück hatten.

Nachmittags durfte ich dann mit Laura mitreiten. Wir hatten eine Familie als Gäste, wo Mama, die beiden Töchter und der Sohn mit ritten. Wir waren wieder einhalb Stunden unterwegs (diesmal im Schritt) und Laura ritt und führte den Sohn am Führstrick. Das ist auf den teilweise sehr schmalen Wegen manchmal nicht sehr leicht und oft wollen die Pferde fressen. Man muss die Gruppe zusammenhalten, nach Tieren schauen und aufpassen, dass das Pferd am Strick nicht zu nahe kommt. Ich hatte die Falbenstute Savannah die das auch super brav machte. Die Familie genoss den Ritt sehr und wir stiegen mit einem guten Gefühl von den Pferden.

Der Abend verlief wie immer und mit vielen tollen Eindrücken von einem weiteren perfekten Tag legte ich mich ins Bett.

Liebe Grüße auch von den Giraffen
Nadine

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