We have all the time in the world

Dienstag, 03.11.2015 (Melbourne-Cup day)

Der Melbourne-Cup ist das größte Pferderennen der Welt. in Australien wird es gefeiert wie z.B. ein WM Spiel bei uns. Alle sind aus dem Häuschen und jeder redet darüber. Das ganze Jahr über wird auf diesen Tag hingearbeitet und viele Leute schließen Wetten ab. Wir haben unseren Tag aber anders verbracht.

Eigentlich wollten Aylin und ich in den Freizeitpark „Dreamworld“. In einer Internetrecherche hatte Aylin die Eintrittspreise raus gesucht. Diese waren für uns ok. Ich wollte nur kurz die Adresse raus suchen und hatte mit 95$ pro Person noch mal einen ganz anderen Betrag gesehen. Dann stellte sich heraus, dass die Preise die Aylin gesehen hatte nur „ab“-Preise waren und für kleine Kinder galten. Wir hatten schon alles gepackt und waren kurz vor dem los fahren, aber diese horrenden Eintrittspreise waren uns schlichtweg viel zu viel. Als Backpacker gönnt man sich das nicht einfach so, zumal wir auf der Farm dafür 2 Tage arbeiten müssten.
Als ich gerade gemütlich am Pool saß unterhielten sich andere deutsche Backpacker über ihre Pläne. Wir schlossen uns ihnen an und in einer 50 minütigen Fahrt gings über achterbahnartige Straßen zum „Numinbah Valley“. Zuvor suchten wir aber noch mit meinem Auto das Auto der Jungs. Diese wussten nicht, dass man kostenlos am Hostel parken kann und hatten ihr Gefährt am anderen Ende der Stadt abgestellt.
In dem Nationalpark der im Regenwald lag, herrschte eine drückende Hitze. Auch der Regen änderte daran nichts. Während Dirk und ich auf dem Dach meines Auto rum kletterten um heraus zu finden, wie man die Spanngurte festzurrt, kochten die anderen Jungs sich Nudeln mit Pesto auf dem Parkplatz. Zitat von Dirk: „Also Zuhause würden jetzt alle drängeln und Stress machen und beim Reisen hat man einfach so viel Zeit, dass es nichts ausmacht zu warten.“ Recht hat er. Kommentar von einem anderen: „Zuhause würde man auch nicht einfach so eine Stunde zu einer Höhle fahren.“ Ich dachte ich wäre zu dumm um das Prinzip der Spanngurte zu verstehen, aber keiner der vielen Jungs bekam es hin.
Im Gänsemarsch gings hintereinander her durch den Regenwald über die schöne „Natural Bridge“ bis wir an der Höhle ankamen. Diese war nur klein und halb offen, sodass man sie von außen komplett sehen konnte. Die Strafe fürs baden wäre 1000$ gewesen, was unser Geldbeutel nicht her gab. Daneben war nämlich ein schöner Wasserfall, aber das ließen wir dann doch lieber.
Dank der Apps Wiki-Camps fanden wir eine tolle Badestelle, mit dem Auto nur 5 Minuten entfernt. Dort gabs ein Seil und die Jungs machten einige Stunts. Wir Mädels ließen es lieber, weil das Wasser an dieser Stelle nicht tief genug war.
Die anderen hatten keine Lust mehr, aber Aylin und ich ließen es uns an unserem letzten gemeinsamen Abend nicht nehmen nochmal feiern zu gehen. Es gab wieder ein Freigetränk und kostenlosen Eintritt in den „Beergarden“. Dort war brasilianische Nacht, aber fast nichts los. Auch die Musik war schlecht und so gingen wir sehr früh wieder heim. Danach saß ich noch mit ein paar anderen auf der Terrasse vom Hostel und quatsche noch eine Weile.

Grüße aus dem Regenwald
Nadine

 

Höhle

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Badestelle

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Grenze zu New South Wales

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Backpackeressen (vegetarische Würstchen und Dosenspaghetti)

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