Melbourne here we go

Samstag, 09.05.2015

Nach dem gaaaanz langen Schlaf und Oatmeal-Frühstück haben Phil und ich uns auf den Weg zur Stadtbibliothek gemacht, wo die kostenlose Walking-Tour los ging.

In der Gruppe von ca. 40 Leuten waren so ziemlich jede Nationalität und jede Altersgruppe vertreten. Der Guide war sehr motiviert, wusste richtig viel über die Stadt, die Geschichte, die Gebäude und hatte immer wieder sehr lustige Anekdoten über Europa, das er sehr ausgiebig bereist hat. Wir haben viele neue Sachen gesehen, gehört und in einem schönen Park hatten 3 Bräute ein Fotoshooting.

Der Guide hat uns erzählt, dass die Schokolade in Australien anders schmeckt, weil da Chemie drin ist, dass die nicht schmilzt, Melbourne hat das 2. älteste Chinatown nach San Francisco und in Melbourne wurde das Prinzip 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Spielen und 8 Stunden Schlafen eingeführt. Das Trinkgeld hatte sich der tolle Guide der das kostenlos macht echt verdient. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück und es hat nicht geregnet.

Mit einer anderen Kanadierin waren wir in einem Restaurant das für Fleischbällchen bekannt ist. Dort konnten wir im fast dunkeln Raum bei guter alter Hip-Hop Musik die (für mich vegetarischen) Fleischbällchen mit Nudeln genießen die total zu empfehlen sind. Als wir im Hostel darüber berichteten, ging das große Lachen los, weil „Balls“ auf Englisch eine andere Bedeutung hat 😛

Abends gings dann mit den anderen vom Hostel das erste Mal hier feiern. Zuerst bezahlten wir 15$ Eintritt (wir waren auf der Gästeliste, sonst wären es 20$) für das, dass wir die Einzigen da waren. Dann sind wir zurück in unsere Hostelbar, haben einige günstige Getränke genossen, und dann alle weiter in einen anderen Club und zahlten nochmal 20$ Eintritt. Es waren viele junge, partylustige Leute da und die Stimmung war genial. Bis 5 morgens haben wir gefeiert und danach im Hostel noch einen Film geguckt.

Liebe Grüße

Nadine

Stadtbibliothek

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Hochhäuser

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Gefängnis

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8 Stunden Arbeit, 8 Stunden spielen, 8 Stunden schlafen

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Viele Bräute

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Ganze Gruppe

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Princess Theater

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Streetart

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Straßen von Melbourne

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Mall

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Flinders

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Sonnenuntergang über Melbourne

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Meatballs und die Rechnung dazu

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Feiern

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Amazing Great Ocean Road (GOR)

Freitag, 08.05.2015

Mit Phil den ich im Hostel kennen gelernt hab, ging es früh um 7 zum Treffpunkt für die berühmte Great Ocean Road (GOR).

Mit einem Minivan, einer Gruppe cooler, junger Leute und dem super lustigen Guide machten wir uns auf den Weg Richtung Ozean. Laut Wetterbericht sollte es schön werden, aber da das Wetter in Melbourne und Umgebung unberechenbar ist, wechselte es von Sonne, zu Regen, zu Nebel, von Kälte, zu Wärme.

Die Great Ocean Road ist einfach nur der Hammer ! Landschaftlich total schön und wie in den USA auch schon, konnte man direkt am Ozean entlang fahren. Die Aussichten sind total atemberaubend ! Es hatte viele Regenbogen, wilde Tiere und einiges zu entdecken.

So konnten wir bei einem Stopp wilde Papageien füttern die auf unseren Schultern saßen und freilebende Koalas und Kookaburra`s sehen. Auf dem Rückweg ist gerade eine riesengroße Herde Kängurus auf den Felden rum gehoppelt.

Bei den weltbekannten 12 Aposteln die nur noch 7 sind, machten wir auch nen Stopp und die sehen live noch genialer aus als auf den unzähligen Bildern. Wir standen ewig da und guckten den abartigen Wellen zu, wie sie gegen die Apostel preschten.

Beim Mittagessen an einem wunderschönen Leuchtturm gab es Würstchen, Falaffel, ungetoasteten Toast und Nudelsalat und grünen Salat ohne Dressing 😀 Zum Schluss erfuhren wir, dass Essig und Öl auch da standen :P. Oben auf dem Leuchtturm meinte man, es bläst einen weg. Wir mussten uns am Leuchtturm festhalten, um nicht weg zu fliegen. Die Aussicht aufs Meer lohnte sich aber total.

Insgesamt hatten wir einen super tollen Tag mit einer beeindruckenden Landschaft, 800km Fahrtweg, 13 Stunden on the road, super coolen Leuten und einem guten Tourguide der uns viel erklärt hat.

Abends wollte ich dann nicht wie die anderen weg gehen und schlief müde ein.

Ozenanische Grüße

Nadine

Unser Auto

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Amazing GOR

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Kookaburras

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Papageien

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Koalas

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freilebende Papageien

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Mittagessen

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Leuchtturm

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bissl windig

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12 Apostels

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Melbourne the hipster City

Donnerstag, 07.05.2015

Extra früh hab ich mich aus dem Bett gequält um bei der Walking-Tour vom Hostel aus dabei zu sein. Halb 12 ist aber auch echt eine ungesegnete Zeit 😛 Leider fand diese dann wegen Unterbesetzung nicht statt, aber uns wurden anhand der Karte genau die Route und die wichtigsten Spots erklärt.

Da wir über 10 Leute waren und sich keiner auskannte, trennten sich unsere Wege schon nach wenigen Minuten, aber unsere 5er Mädelsgruppe funktionierte perfekt, die Karte war verständlich und so sahen wir wieder Streetart, konnten Kunst vom berühmten, geheimen Künstler Banksy (http://de.wikipedia.org/wiki/Banksy) bewundern, die schöne Stadt anschauen und die John F Kennedy Statute und die Fitzroy Gardens bestaunen. In einem süßen Cafè machten wir Halt und gönnten uns einen der besten Kaffees in der Umgebung.

Dafür, dass es hier Winter ist, sind die Temperaturen um die 10 Grad ok, aber wenn man von täglich fast 40 Grad kommt, ist es sau kalt. Zum Glück hab ich gleich eine Mütze gefunden, weil für meine Ohrenentzündung der Wind natürlich nicht förderlich ist.

Wir waren eineinhalb Stunden nach den anderen zurück, die nur eine Bahntour gemacht haben.

Um alles fürs Arbeiten vorzubereiten, ging ich erst zur Commonwealth-Bank um ein Konto zu eröffnen, dann zum Telstra-Store um eine Simkarte zu beantragen und dann ins Internet um die TFN (Tax-File-Number/Steuernummer) zu besorgen. Von vielen anderen Backpackern hörte ich verschiedene Storys uns stellte mich auf das Schlimmste und Komplizierteste ein, aber die Frau Mitte 20 von der Bank redete ewig mit mir, wollte alles über meine Reise wissen, erklärte mir viele Sachen ausführlich und verständlich und eine halbe Stunde später hatte ich ein neues Konto und Super Annuation (wie Riesterrente) (http://en.wikipedia.org/wiki/Superannuation_in_Australia). Beim Telefonshop das Selbe: junge, nette Frau mit der ich auch nette Gespräche hatte und die mir meine 30$ Prepaid-Karte gleich ins Handy machte. Auch die TFN (Steuernummer) war schnell beantragt und wird zu meiner Arbeit geschickt.

Somit waren die organisatorischen Dinge unter Dach und Fach und ich erst Mal beruhigt. Das ging schnell und einfach.

Das erste Mal auf meinem Trip war ich dann richtig einkaufen (7-eleven zählt nicht :D). Dass die Preise in Australien sehr hoch sind, wusste ich ja, aber für einen Salat wollte ich dann doch keine 8$ zahlen. Somit war mein Motto: Schnäppchenjagt und ich kaufte die „günstigen“ Sachen ein.

In der großen Hostelküche mit neuem Induktionsherd „kochte“ ich dann fertig-Kürbissuppe und dazu gabs billig-Salat aus der Plastikbox. Das schmeckte gar nicht schlecht.

Im Hostel fühlt man sich wie in einer WG und manche leben hier tatsächlich ein paar Monate.

Abends fragte mich dann der Kassierer vom 7-eleven Supermarkt den ich mittags dort kennen gelernt hatte, ob er mir die Stadt zeigen soll. Das Angebot kam mir entgegen und so führte mich der indisch stämmige Manny durch Melbourne bei Nacht. Coole Bars, eine Feuershow vor einem teuren Hotel und zum Casino wo wir zusehen konnten, wie ein Mann mehrere tausend $ beim Roulette gewann. Überall gabs gute Livemusik und die Stimmung in Melbourne ist absolut super. Sehr sympatische Stadt mit vielen coolen Leuten. Nach ein paar Bier und einem Kurzen mit Kaffee drin, der einem den Boden unter den Füßen weg gezogen hat, ging ich ins Bett, weil es morgen ganz früh los geht.

Melbournische Grüße

Nadine

neue Mütze 😀

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Streetart again

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Banksy

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toller Park

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super Mädels

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John F Kennedy

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Parlament

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Trams

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Melbourne hat auch Sonne 😀

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alle Dokumente unter Dach und Fach

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Am I in the right country? (Australia)

Mittwoch, 06.05.2015

Irgendwann hab ich mal irgendwo gehört, dass es in Australien warm sein soll. Keine Ahnung wer mir das erzählt hat, aber als ich aus dem Flughafengebäude raus bin, schlug mir ein eisiger Wind entgegen, die Temperaturanzeige sprach 12 Grad und es fing an zu regnen. Ok, in Australien ist Winter und das wusste ich und Melbourne ist einer der kältesten Orte.

Dass die Australier total nett sind, habe ich schon am Flughafen und an der Busstation gemerkt und ich wurde herzlich empfangen.

Der Skybus brachte mich für 18$ in einer halbstündigen Fahrt in die City und von dort aus nahm ich ein kostenloses Sammeltaxi zum United Backpackers Hostel. Als ich dort um halb 9 aufschlug, deponierte ich wie ausgemacht meine Sachen. Das Hostel „United Backpackers“ ist mit 21 Euro die Nacht zwar das Teuerste bisher, aber für Melbourne City sehr gut. Es ist ganz neu, super modern, steril sauber, die Mitarbeiter sind sehr nett und die Meisten davon selbst Backpacker. Es gibt eine Bar, TV-Raum, Chillout-Area, große Küche und Esszimmer und jede Menge kostenloser Aktionen wie: Pastaabend, Walking-Tour, Spieleabend, Disco, usw. Alles geht hier mit Chipkarte. Das Hostel ist sehr groß, hat Platz für 280 Reisende, jedes Bett hat eine richtige Bettdecke, bequeme Matratzen, Nachttischlampen, Ladestationen, es gibt neue Bäder mit separaten Duschen (ja, der erste Ort nach Tioman seit 2 Monaten wo die Dusche nicht im Klo ist) und es liegt super zentral. Zu 12. schlafen wir im besten Zimmer im Hostel weil es das einzige mit WIFI ist, neben dem TV Raum, Küche und Bad und Klo. Ich bin super begeistert und halte es hier glaub ich ein paar Nächte aus 😉 http://unitedbackpackers.com.au/facilities/

Um 2 meldete ich mich zur Mystery-Tour an und mit der Bahn ging es ein bisschen außerhalb. Wir konnten (leider bei Regen und Kälte) viele coole Streetart-Gemälde an Häuserfassaden angucken und hatten eine coole Guidin und Gruppe. Nach einer Weile rum laufen, gönnten wir uns ein Cheesecake-Eis (sehr zu empfehlen) in der in Australien berühmten Eisdiele „Messina`s“, wo gerade ein Werbefilm gedreht wurde. Danach ging es in eine sehr coole abgefahrene Bar, wo wir im Iglu-Zelt unsere Getränke genossen.

Melbourne ist wie versprochen eine Hipster-Stadt, die super cool ist.

Als es weiter ging und wir fleißig knipsten, kam ein kleines Kind und die Konversation war folgendermaßen:

Kind (auf englisch): „Warum macht ihr Bilder?“

Wir: „Wir sind Touristen und für uns ist das hier besonders.“

Kind zu mir: „Hast du einen starken Akzent?“

Ich: „Neeeeein!“

Anderes Kind: „Und wie seit ihr hierher gekommen?“

Wir: „Mit dem Flugzeug“

Beide Kinder machen große Augen.

Zurück im Hostel gabs den „free-Pasta“ Abend und wir genossen die Nudeln mit vielen anderen Backpackern zusammen in der Bar.

Anschließend gabs super Livemusik von einem Mädel mit Gitarre die eine geniale Stimme hat.

So ging mein erster Tag in Autralien gemütlich zu Ende und ich freute mich auf mein weiches Bett.

Australische Grüße

Nadine

Streetart

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Das ist das was ich mache: ich lebe meinen Traum

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Ma beachte das Wort hinter dem „P“ (war bestimmt n betrunkener Backpacker)

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Zitronenbaum – Lemontree

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Straßen von Melbourne

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Messinas Eisdiele

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Käsekuchen-Eis

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Mein neuer Freund (hat nen tollen Körper :P)

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sehr coole Bar

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Let’s fly to down-under

Dienstag, 05.05.15

Nun bin ich seit ziemlich genau 2 Monaten unterwegs und es ging wahnsinnig schnell rum. Sehr krass wie die Zeit rast.
Ich hatte eine mega geniale Zeit in Süd-Ost-Asien, hab unzählige nette Menschen getroffen, tolle Lebensgeschichten gehört, viel erlebt und es total genossen. Mit einem weinenden und lachenden Auge breche ich nun also Richtung Australien auf.
Nachdem ich alles organisieren musste wegen der Flugumbuchung und gepackt habe, ging ich zur Post und schickte ein paar unnötige Sachen heim.
Im Gegensatz zu meinem Magen fiel mir auf, dass ich seit über 24h nichts mehr gegessen hatte. Wider erwarten fand ich im KFC Reis, Käsepommes und Käsebällchen und haute mir ordentlich die Kalorien rein. Den Rest packte ich für schlechte Zeiten ein 😛
Nach dem chilligen Tag im Hostel fuhr ich abends mit dem MRT zum Flughafen. Obwohl dieser nicht gerade klein ist, fand ich mich auch hier wegen der guten Organisation schnell zu recht.
Wegen meinem vegetarischen Essen auf dem Flug hatte ich 2 mal im Voraus bei Emirates angerufen und in der Bestätigungsmail war es immer noch falsch. Auf meine Mail hin kam keine Antwort. Als ich am Schalter nachfragte, war tatsächlich kein vegetarisches Essen reserviert. Gut, dass die Dame das vor Ort noch regeln konnte.
Wie immer hatte ich viel Zeit und verbrachte diese mit den vielen Möglichkeiten am Airport. Surfen an den PC’s, laden vom Handy an Ladestationen, shoppen und senden von E-Mails inkl. Bild nach Hause vom Terminal-PC.
Der Flug hatte ein bisschen Verspätung und beim Warten redeten 2 Männer in Deutsch miteinander darüber, dass der ältere Mann sein Nähzeug mit Schere im Handgepäck vergessen hat und es somit zu Problemen beim Sicherheitscheck kam. Als ich lachte, waren die beiden schockiert, weil sie dachten, dass niemand sie versteht. Wir kamen ins Gespräch und Vater (ca. 75) und Sohn (ca.50) erzählten mir, dass sie 6 Wochen mit einem Campervan durch Australien reisen – Hut ab!
Ich wunderte mich, dass ich einen Platz am Fenster bekam, trotz der späten Umbuchung. Als das Flugzeug startete, war mir klar warum. Man konnte die Leute zählen und ganze 4er Reihen in der Boeing 777-300 waren frei. Somit hatte ich 3 Sitze für mich allein und machte es mir mit hochgeklappten Armlehnen für den 7 stündigen Flug bequem.
Komischerweise hatte ich im Gegensatz zu an Land keine Ohrenschmerzen und war richtig froh, dass ich endlich schmerzfrei war. Leider gab es wegen dem schlechten Wetter am Anfang leichte Turbulenzen, sodass mein Puls nach oben schnellte und meine Hände nass wurden. Zum Glück fielen mir nach dem (vegetarischen) Essen die Augen zu.
Als ich sie kurze Zeit später wieder aufmachte, stand Frühstück neben mir – hä?
Ich zwängte es in mich rein und schaute den Film „Frozen“, um meine Bildungslücke zu füllen. Nach ein paar Minuten Film die Durchsage: wir landen in Kürze. Also hab ich, ohne es mitbekommen zu haben, bestimmt 5 Stunden geschlafen und fand es sogar ein bisschen schade den Film nicht fertig gucken zu können 😛
Der Sonnenaufgang im Flugzeug war gigantisch und der Himmel super klar. Als über Melbourne gerade die Sonne aufgegangen war, setzten wir um halb 8 zur Landung an und ich hab den vorerst letzten Flug überlebt 😀

Grüße aus dem Himmel
Nadine

 

Lecker KFC Essen – schön gesund

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Karte

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Ready for boarding

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Flugzeug

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Es kann los gehen

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So kann man sein Essen in Liegen genießen

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Flugroute

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toller Sonnenaufgang

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Melbourne

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Geschafft

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Ich wurde mit Sonne empfangen

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