absolutely pleased

Heute haben wir den Tag mal etwas chilliger angehen lassen. Das heißt aber nicht, dass wir im Hotel rum saßen.
Der erste Stopp hieß: Hollywood Sign. Durch einen guten Tip von Dominik (danke dafür :)) kamen wir sehr nah dran. Mit unserem Auto cruisten wir, vorbei an Luxuskarossen und Villen, durch die Hollywood Hills. Nach einer kleinen Wanderung bergauf zur besseren Sicht auf das Sign erlebten wir zurück am Auto eine böse Überraschung: ein Strafzettel (siehe Bild) weil ein kleiner Teil unseres Reifens am roten Bordstein stand und man innerhalb dieses Bordsteins nicht parken darf. Leider wussten wir das bis Dato nicht und müssen nun das Lehrgeld von 93$ zahlen.
Bei bestem Wetter ließen wir uns die Laune aber nicht verderben und es ging weiter zu einem schönen Steg nach Santa Barbara wo auch ein Freizeitpark und viel Action war. Da saßen wir eine Weile, genossen die geniale Aussicht, lauschten verschiedenen Straßenmusikern und lernten unter anderem die deutsche Band „Denmantau“ (Hamburg) kennen die ihr Glück in LA versuchen. Die gekaufte CD hörten wir im Auto rauf und runter. Weiter ging’s nach Venice Beach das auch total schön ist. Nach einem Strandspaziergang bei Sonnenuntergang schlenderten wir noch durch die Einkaufsstraße am Strand. Das folgende Wort trifft am besten was wir da gesehen haben: Creepy !! So viele mysteriöse Gestalten die alle das falsche Zeug nehmen. Außerdem versuchen dort alle irgendwas zu Geld zu machen, egal was. Zum Beispiel, dass man in eine Freakshow mit echten Menschen gehen kann, die etwas anders sind, wie eine dicke Frau mit langem Bart und einem kleinwüchsigen (da waren wir natürlich nicht drin). In Venice ist einfach alles verrückt, durchgeknallt und undescripable. Am Strand versammelten sich lauter komische Menschen die die ganze Zeit mit ihren Instrumenten die gleiche Melodie spielten und andere tanzten komisch drum rum.
Das Paradoxe daran ist, dass direkt daneben die Luxusvillen stehen und ein Winter-Wonderland für Kinder aufgebaut ist. Tja das ist Amerika. Extrem verrückt und absolut widersprüchlich.
Mit einem schönen Abendessen im Sizzler, wo man beim rein gehen das Essen bestellt und bezahlt und dann an den Tisch gebracht bekommt, beendeten wir diesen genialen Tag.
Liebe Grüße ins verschneite Deutschland aus der Sonne
Jenny & Nadine

 

DSC_0565DSC_0456DSC_0516DSC_0508DSC_0461DSC_0432DSC_0508DSC_0494DSC_0485DSC_0378DSC_0337DSC_0331

imageimage

…and…Action !

Heute stand Nervenkitzel in den Universal Studios auf dem Plan. Dafür sind wir früh aufgestanden und konnten noch einen fast leeren Park vorfinden. Schon bei der Tour mit dem Zug durch die Studios wurde uns klar woher die 93$ Eintritt kommen. Wir sind durch die Filmsets von Desperate Housewifes, CSI, Criminal Minds, zurück in die Zukunft, Jurassic Park und viele mehr gefahren und durften eine reißende Flut, strömenden Regen auf Knopfdruck, Feuer, ein Erdbeben und sogar die Whos von der Grinch singender Weise, live erleben. Bei einem 4D Erlebnis wo der Zug von Dinosauriern in King Kong verschlungen wurde, meinte man, man wäre mitten im Film. Uns wurde noch ein echtes Flugzeug gezeigt wie es nach einem simulierten Absturz aussah und neben uns wurde ein Taucher von einem Hai verschlungen. Die Shows die wir uns angeschaut haben, waren der Hammer: eine Stuntshow im Wasser wo ein sehr großes Styropor Flugzeug auf dem Wasser gelandet ist, eine Show die gezeigt hat wie die Filmtiere trainiert werden und es wurde uns eindrucksvoll live demonstriert, wie die Specialeffekte in Filmen funktionieren. Als Attraktionen gab es die Minions mit denen man in 4D mit einem Simulator Achterbahn fahren konnte, eine Geisterbahn die gleichzeitig eine schnelle Achterbahn war von dem Film „die Mumie“, ein 4D Film mit Shrek und dem Esel wo man zusammen mit diesen vor dem Bösen geflüchtet ist, eine Wildwasserbahn von Jurassic Park, ein Abenteuer in Krustys Erlebnispark mit den Simpsons in einem Simulator und als absolute Krönung: Transformer, wo man mit einer 4D Achterbahn gefahren ist und von Felsbrocken getroffen wurde, Hochhäuser runtergefallen ist, sich überschlagen hat und vieles mehr. Es war richtig echt und die Effekte richtig genial gemacht. Der ganze Park ist super organisiert, überall stehen Mitarbeiter die einem helfen und dafür sorgen, dass alles schnell geht, beim Warten gibt es Monitore mit lustigen Szenen, nach der Fahrt wird applaudiert, überall laufen Filmfiguren rum mit denen man sich fotografieren lassen kann, es sieht aus wie nach der Eröffnung, alles ist total modern und man kann den Park nicht ansatzweise mit dem Europapark vergleichen. Ein Mal wurden wir von einem netten Mitarbeiter in der Schlange vorgelesen, dann haben wir für eine Attraktion „First Line“ Tickets bekommen und ein anderes Mal haben wir „behind the Scenes“ Karten, weil es während des Anstehens technische Probleme gab. Die 13 Stunden im Park vergingen wie im Flug und wir fielen kaputt ins Bett.

Actionreiche Grüße

Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke6

imageimage

imageimageimageimageimageimageimageimage

imageimage

IMG_4831 IMG_4843 IMG_4850 IMG_4891 IMG_4910 IMG_4919 IMG_4923 IMG_4928 IMG_4929 IMG_4934 IMG_4941

like a Star…

Der Tag begann mit einem, wider erwarten, guten Frühstück mit Bagels, Müsli, Äpfeln, Joghurt und sogar Waffeln die man selbst mit einem Waffeleisen und Teig aus einem Spender machen konnte, wie immer mit Plastikbesteck, Papptellern und Pappbechern.
Ich weiß, ich bin oft zu ausschweifend und ich gebe mein bestes mich möglichst kurz zu fassen, aber es ist sehr schwer wenig zu schreiben, wenn man hier an einem Tag mehr sieht und erlebt als in Deutschland in einem Jahr 😀

Von „unserem“ Downtown aus, das, sagen wir mal vorsichtig, nicht so ganz so schön aussieht und nicht wirklich sauber ist, ging es dann mit dem Hop on – Hop off-Bus in den sehr sehr schniken Teil von LA. Durch Beverly Hills und Hollywood durchgefahren, schlenderten wir zu Fuß über den berühmten Rodeo-Drive, wo wir leider keinen Star gesehen haben. Das Wetter war bestens, aber trotzdem wollten wir uns Madame Tussauds nicht entgehen lassen. Dort posierten wir mit Stars wie Barack Obama, Rihanna, Will Smith, Branangelina, Morgan Freeman und Lady Gaga. Die Wachsfiguren waren so echt, dass wir teilweise nicht mehr wussten, was echte Menschen waren und man konnte sich mit allem möglichen Zeug verkleiden. Das Museum ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert und richtig gut gemacht. Das mit inbegriffene 4D Kino machte seinem Namen alle Ehre, als man beim Kampf mit vielen berühmten Actionstars wie Spiderman und Hulk gegen Bösewichte von Wasser bespritzt, mit Laserschwertern in den Rücken gestochen, von Felsbrocken durchgeschüttelt, vom Gestank belästigt und von Speeren abgeworfen wurde.
Ein anschließender Einkauf im Hard Rock Cafe Hollywood und ein Spaziergang über den Walk of Fame gehörte auch zum Kulturausflug.
Wenn man bedenkt, dass in LA ca. 14! Mio. Menschen leben und es die kulturell vielfältigste Stadt der Welt ist, kann man sich vielleicht vorstellen, dass es nicht wie in San Francisco einfach möglich ist, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Somit sind die Cabrio-Touribusse sehr praktisch um möglichst viel von der Stadt zu sehen. Was genau wir alles erfahren haben, wann wo welcher Film gedreht wurde, welcher Star wo essen geht, in welchem Gebäude welcher TV-Sender, welches Gebäude welches Architekturwunder ist, usw. können wir hier leider nicht berichten, weil das absolut die maximale Wörteranzahl übersteigen würde, wir sowieso nur noch die Hälfte wissen und es zu viel auf einmal war. Jedenfalls ist das Metropol-Viertel mit den gepflegten Grünanlagen, sauberen Straßen, glitzernden Marmorböden, vielen Palmen, Nobelboutiquen, gut gekleideten Menschen und vielen vielen Luxuskarossen einen Besuch Wert. Außerdem ist LA die erste Stadt auf unserer Tour, die mit dem Begriff „Vegetarier“ etwas anfangen kann und wo niemand denkt, ich komme von einem anderen Stern, weil ich kein Fleisch esse 😀
Gestärkt durch einen Nutella-Crepe und Kaffee, sind wir bei der Abendtour mit dem Bus außerdem durch das Korea-Viertel (dort leben nach Korea die meisten Koreaner auf der Welt) und Chinatown (wie in San Francisco) gefahren. Dabei haben wir darüber philosophiert, dass die Deutschen, die die Begriffe nicht kennen, wahrscheinlich eher einen Coffeshop als einen Drugstore aufsuchen würden. Wer erfindet auch so verwirrende Bezeichnungen ? 😀
Die Skyline sah bei Nacht toll aus und überall waren Lichtspiele, Glitzer, Musik und viele kostümierte Leute (ähnlich wie vor dem Brandenburger-Tor nur viel cooler) und an jeder Ecke gab es was neues zu sehen.
Da wir morgen früh zu den Universal Studios aufbrechen, viel das Abendessen aus und wir sind zeitig ins Bett gegangen.

Schöne Grüße aus Hollywood
Jenny & Nadine

DSC_0002DSC_0001DSC_0004DSC_0011DSC_0062DSC_0078DSC_0147DSC_0145DSC_0151DSC_0152DSC_0163DSC_0253DSC_0179DSC_0999 DSC_1010 DSC_0953 DSC_0976DSC_0877 DSC_0905 DSC_0912 DSC_0931 DSC_0934 DSC_0945 DSC_0948 DSC_0954 DSC_0955 DSC_0960 DSC_0974 DSC_0981 DSC_0996

 

on the way to LA…

Nachdem wir vor einem Kamin das vom netten Personal (keine Ironie), kulinarisch vielfältige Frühstück genossen haben, ging es auf, Richtung LA. Das Wetter war genial und die Landschaft ebenfalls.

Den ersten Stopp verbrachten wir mit einem riesigen Cheesecake-Cookie-Eis an der Stearns-Wharf in Santa Barbara, wo es sehr schön war.

Leider war ein Stück von der Straße die am Meer entlang führt gesperrt, aber wir schafften es trotzdem noch rechtzeitig zu einem tollen Sonnenuntergang am Strand von Malibu in Los Angeles, wo viele Promis wie Pink, Charlie Sheen und einige andere leben.

Kurz vor unserem Hotel in Downtown blieb uns fast das Herz stehen, als wir durch ein Ghettoviertel gefahren sind, von dem wir glaubten es sei unsere Heimat für die nächste 4 Tage. Zum Glück haben wir eine besser Gegend und ein neu renoviertes Hotel erwischt.

Um uns gut an das amerikanische Leben anzupassen, feierten wir deren Weihnachten auch und zwar in einem sehr vornehmen japanischen Restaurant wo wir panierte Shrimps, paniertes Gemüse, Suppe mit Ei und Sushi bekamen. Ja, ich hab zum ersten Mal Sushi gegessen und es war super. Und nein, es war vollkommen vegetarisch und aus Gemüse 😀 Nachdem wir die Rechnung über 84$ bezahlt hatten, spazieren wir zum Hotel und schliefen nach dem Film Shrek very pleased ein.

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke5

DSC_0564 DSC_0569 DSC_0611 DSC_0615 DSC_0627 DSC_0638 DSC_0643 DSC_0646 DSC_0674 DSC_0682 DSC_0691 DSC_0702 DSC_0701 DSC_0707 DSC_0709 DSC_0750 DSC_0759 DSC_0765 DSC_0804 DSC_0816 DSC_0831 DSC_0844 DSC_0853

European Christmas Day

Zuerst einmal: Merry Christmas, frohe Weihnachten und tolle Feiertage, unseren Familien, Freunden, Bekannten und unseren treuen Bloglesern und Leserinnen 🙂

DSC_0253

Heute ist der 24. und wir haben ein schönes Weihnachtsfrühstück mit Bagels, Müsli und Bananen genossen, wo wir noch deutsche Mädels getroffen haben.

Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang mit Muscheln sammeln, ging es auf, Richtung Solvang, wo wir unterwegs noch einen Steckdosenadapter gekauft haben, weil wir unseren liegen gelassen haben. Unser Plan war, unseren gekauften Snack am Strand zu essen, aber da wir nur eine Art Wüste und sowas wie den Schwarzwald passiert haben, wurde der Snack im Auto genossen.

2 und halb Stunden später durften wir das kleine, gemütliche, schwedisch/finnisch/dänische Dörfchen Solvang kennen lernen. Unser Hotel SVENdsgaard Lodge (Jennys Freund heißt Sven) war wieder total super und das Zimmer riesig.

Beim kleinen Bummel durch das Örtchen, vorbei an Windmühlen, mussten wir leider feststellen, dass die meisten Leute dort auch am 24. und nicht wie die Amis am 25. Weihnachten feiern. Somit begann die lange Suche nach einem offenen Restaurant. Zum Glück feiern die Chinesen kein Weihnachten, sodass wir abends gemütlich unser leckeres 3-Gängemenü genießen konnten. Es gab Frühlingsrollen, Schwein, Beef, Tofusuppe mit Ei und als Hauptgang Reis mit Tofu für mich und für Jenny frittierte Shrimps süß-sauer.

Der gute Rotwein den wir danach auf dem Zimmer genießen wollten, machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Dumme Korken da 😀 aber die nette Dame von der Rezeption konnte uns mit einem Korkenzieher zu unserem Glück verhelfen. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke3

DSC_0395 DSC_0399 DSC_0407 DSC_0414 DSC_0463 DSC_0466 DSC_0509 DSC_0492 DSC_0513 DSC_0526 DSC_0534 DSC_0541 DSC_0552 DSC_0556

every day gets a little greater

Immer wenn du denkst es kann nicht besser werden, kommt der nächste Hammer. Thanks God, I’m here!

Zum Frühstück gab’s hier zum Glück tatsächlich Abwechslung und zwar Bagels und Melonen.

Das Wetter war genial für einen Strandspaziergang direkt vor der Hoteltüre durch den Freizeitpark durch, der leider geschlossen war. Hier konnten wir das erste Mal barfuß am Strand entlang schlendern und die Wärme genießen.

Auf dem Weg nach Morro Bay mussten wir noch beim Laden „Target“ eine Jogginghose kaufen, weil ich meine im Hotel davor liegen gelassen hab.

Es ging wieder die ganze Strecke am Meer entlang immer gerade aus und wir haben oft gehalten, weil die Aussicht genial war. Die endlosen Weiten des Pazifik waren beeindruckend. Unterwegs haben wir an einem Café mit Sonnendeck gehalten um den Akku vom Foto zu laden. Die Gegend sonst war so verlassen, dass wir nicht mal Empfang hatten.

Kurz vor dem Sonnenuntergang haben wir uns ein nettes Plätzchen gesucht und was wir dann gesehen haben, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Eine halbe Stunde da sitzen und gucken wie die Sonne hinterm Horizont verschwindet kann so unglaublich toll sein. Ich glaube die Bilder sprechen Bände. So was schönes hab ich noch nie gesehen. Absolut der Hammer sowas erleben zu können.
Auf dem Weg haben wir noch ein paar Mal halt gemacht weil der Himmel so schön aussah in der Dämmerung.
Das Hotel „Morro Shores“ war so schön wie das vom Vortag und unser Zimmer hatte sogar einen künstlichen Kamin der mit Gas betrieben wurde. Bei einem Italiener haben wir uns noch Nudeln und Pizza geholt, wie gewohnt im Bett gegessen 😀 und den Abend mit amerikanischem Bier und Erdbeer-Magaritas gemütlich ausklingen lassen.
Morgen ist dann der 24. und ich bin gespannt wie das erste Weihnachten ohne Familie sein wird.

Liebe Grüße
Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke2

DSC_0081 DSC_0083 DSC_0085 DSC_0086 DSC_0117 DSC_0140 DSC_0157 DSC_0194 DSC_0218 DSC_0242 DSC_0252 DSC_0262 DSC_0284 DSC_0314 DSC_0387 DSC_0329 DSC_0245

Down the west coast

Die Befürchtung hat sich bewahrheitet: chronische Muffinphobie. Die Rettung: Ein richtig cooles, typisch amerikanisch eingerichtetes, Frühstücks-Diner namens „Mels“ wo wir ein gigantisches Omelette mit Kartoffeln und richtig gute Pancakes serviert bekamen. Am Tisch hatten wir sogar eine richtige Jukebox. Das Wetter war auch absolut auf unserer Seite, mit strahlend blauem Himmel, sodass der Tag gut starten konnte.

Mit neuer Energie gings bummelnder Weise zur Autovermietung, wo wir unterwegs noch in einige kleine Läden reingeschaut haben.
Mit voller Begeisterung und einer umwerfenden Freundlichkeit (Ironie aus) empfing uns die Dame von der Autovermietung die in unserem alter war. Ihre TV Show auf dem Handy wollte sie nicht für eine Sekunde aus der Hand legen. Ohne Hallo und Tschüss wurden uns der Autoschlüssel und ein kaputtes Navi in die Hand gedrückt und weg war sie. Keine Ahnung wann wir das Auto abgeben dürfen und was erlaubt ist, aber wenigstens das Navi konnten wir noch austauschen, bevor wir ins San-Francisco-Verkehrschaos mit unserem strahl blauen Nissan entlassen wurden.
Gut, dass Jenny schon insgesamt über ein Jahr mit dem Fahren in den USA vertraut ist und weiß wie man mit Meilen, Feet und Stop-Schildern umgeht.
Dank Google konnten wir das Navi unseren Wünschen entsprechend anpassen. Nachdem wir im Hotel das Gepäck geholt hatten, machten wir uns auf den über 2 stündigen Drive nach Santa Cruz entlang der Küste. Es ging ein kurzes Stück durch einen Wald der uns an den Schwarzwald erinnerte. Die Stimmung an der Küste erinnerte an einen Suizid-Film. Richtig neblig, verlassen, kalt, dunkel und eine sehr stürmische See mit hohen Wellen. Ein paar Mal haben wir halt gemacht und sogar Robben gesehen. Trotz des Nebels konnten wir schöne Bilder vom Sonnenuntergang machen. Unterwegs haben wir noch die ersten Pferde auf der Reise, viele Nationalparks und einen Leuchtturm gesehen. Es ist trotz des Nebels richtig schön an der Küste und landschaftlich total sehenswert.
Beim kurzen Einkauf unseres Abendessens (Jenny Sushi ich ein Wrap) kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Es ist glaub ich schwer vorzustellen, wie man sich so für einen Supermarkt begeistern kann, aber dieser hatte alles was das Herz begehrt in 1000-facher Ausführung, 8 Frischetheken, wo man sich unter anderem Wraps zusammen stellen kann und ist so riesig, gut beleuchtet, aufgeräumt, super sauber und mit freundlichem
Personal wie man es in Deutschland nirgendwo findet.

Das Hotel Carousel Inn in Santa Cruz war um 100% besser als unser vorheriges. Wir hatten 2 große Betten und die Zimmer waren groß und neu renoviert.
Außerdem hatten wir einen direkten Blick auf die Küste und den kleinen Freizeitpark von Santa Cruz.

Unsere abendliche Erkundungstour führte uns durch die Spielhallen des Freizeitparks wo ich am Automat 2x fast ein Kuscheltier gefischt hätte. Von dort aus ist der „Christmas Train“ gefahren der eine halbe Stunde durch Santa Cruz fährt und die Mittagsfahrten
schon lange ausverkauft sind. Der Zug war offen, ganz schön groß und sehr toll dekoriert. Für 38$ haben wir uns die Fahrt aber dann doch gespart.
Unterwegs hat Jenny dann fast eine Vollbremsung hingelegt, weil wir ein Haus gesehen haben das nur den Amis gehören kann: Es waren tausende Lichter an, es kamen verschiedene Weihnachtslieder aus den Boxen und eine Uhr hat den Countdown bis Christmas Eve angezeigt. Es sah soooo schön aus. Weihnachten wir hier wirklich ganz groß geschrieben und ich würde fast behaupten wir sind trotz Sonne und Palmen gleich oder sogar mehr in Weihnachtsstimmung als in Deutschland und immer wird „happy Holidays“ gewünscht.
Anschließend bummelten wir noch durch die Einkaufsstraßen. Seitlich dieser Straße wurden wir von vielen Straßenmusikern teils gut, teils weniger gut unterhalten. Ich konnte das erste Mal ein Coldstone Eis probieren, das mit Soße und dem gewünschten Topping auf einem kalten Stein gemischt wird. So ein leckeres Eis hab ich bei uns noch nicht gegessen. Außerdem hat die Verkäuferin einen kleinen Vers gesungen als Jenny ihr Trinkgeld in die Kasse geworfen hat. Man hört vielleicht minimal raus, wie unglaublich begeistert, beeindruckt und absolut fasziniert ich von diesem Land bin 🙂

Sonnige, cruisige Grüße

Jenny und Nadine

Hier unsere Strecke an diesem Tag:

strecke1

DSC_0872 DSC_0877DSC_0996DSC_0972DSC_0945DSC_0949DSC_0928DSC_0927DSC_0888DSC_0885DSC_0878DSC_0010DSC_0024DSC_0042DSC_0072DSC_0003 DSC_0048

extremely impressed

Nach dem gleichen ausgewogenen Frühstück im Bett wie gestern sind wir sportlich bei bewölktem Wetter mit einer Stunde Fußmarsch zur Fishermans Wharf gestartet. Die Aussicht von einem Park auf die Golden-Gate-Bridge war trotz Nebel schön 🙂 Dass die Amis Weihnachten sehr ernst nehmen, sieht man unter anderem auch an den Weihnachtsmännern und der Deko an den Booten. Die Straße mit toll gestalteten Läden und sehr vielen Fisch-Restaurants ist richtig sehenswert. An uns sind komische Gefährte vorbei gefahren, die wir nicht zuordnen konnten: wir glauben das waren eine Art schwimmende Busse mit vielen Touristen besetzt.

Eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars durfte bei uns auch nicht fehlen. Diese werden eigentlich durch ein Kabel im Boden die steilen Straßen hochgezogen und Berg runter von starken Männern mit einer großen Bremse verlangsamt. Leider hat diese Technik schon nach kurzem bei unserem nicht mehr seine Dienste geleistet, sodass wir umsteigen, bzw. zu Fuß gehen mussten. Dadurch, dass man bei den Cable Cars draußen stehen kann, hat man eine richtig geniale Sicht auf die Stadt.

Auf dem Weg zum Pier 39 ging es über eine Art Markt, wo eine Eislaufbahn neben Palmen zu finden war, was richtig witzig aussah.

Nach einem kurzen Snack mit viel, viel Knoblauch fanden wir uns schon bald auf einem schönen Schiff Richtung Alcatraz wieder. Die Sicht auf die Skyline von San Francisco ist vom Schiff aus amazing und die Kamera klickte sehr oft. Auf dem Weg dahin war mitten im Pazifik eine kleine Sandbank, wo man Seelöwen beobachten konnte. Nach einer Rundtour um die Insel wurde angelegt. Auf Alcatraz gibt es seit 1964 keine Gefangenen mehr und es dient seither als Besuchermagnet. Es gab eine richtig interessante Audio-Guide Tour, wo man sehr viel erfahren hat, unter anderem mit nachgesprochenen Szenen von Fluchtversuchen, Schießereien und Berichten von Gefangenen, bei denen man sich mitten drin fühlte. Da wir die Nachttour gebucht hatten und es schon dunkel war, waren die dunklen, kalten, kahlen Räume die man auf eigene Faust erkundet hat, richtig unheimlich. Saw war ein scheiß dagegen, wie wir in den gruseligen Räumen ständig erschrocken sind. In diesem Moment konnte man das so beschreiben: schön gruselig. Es gibt eine große Halle, mit mini-Zellen die nur durch Gitterstäbe abgetrennt sind, wo man außer einem Klo, einer Schlafpritsche und eine Art Tisch und Stuhl nichts weiter findet. Es liegen immer 3 Zellenreihen übereinander. Für die aufsässigen Häftlinge gab es Zellen die komplett dunkel waren. Außerdem gibt es eine Fabrik, Bücherei, Krankenhaus, Schule für die Wärterkinder, Essensraum, Duschraum mit einer riesigen, offenen Gemeinschaftsdusche und einer abgeschlossenen Etage mit Waffen. Es gab mehrere Fluchtversuche: 3 Männer wurden nie gefunden und einer der sich eine Art Luftmatratze mit aufgeblasenen Gummihandschuhen baute, wurde vom Militär entdeckt und zurück nach Alcatraz gebracht. Dieser Aufenthalt ging einem sehr unter die Haut und man kann sich relativ gut vorstellen, wie es dort gewesen sein musste. Nach der Tour, draußen angekommen, kann man nicht mehr mit Worten beschreiben, was sich uns für eine Aussicht bot: die komplette Skyline von San Francisco versank in der Nacht in tausend Lichtern welches ein richtiger Gänsehautmoment war. Man konnte die Augen nicht mehr davon lassen. Vom Schiff aus konnten wir  wieder viele schöne Bilder machen. Fazit: Die Tour hat sich auf alle Fälle absolut gelohnt und war sehr gut gemacht.

Nach einer Runde schlendern über den Pier 39 haben wir im Applebees Tachos und Appetizer gegessen und sind mit dem Bus zurück ins Hotel gefahren wo wir glücklich und zufrieden ins Bett gefallen sind.

Liebe beeindruckte Grüße

Jenny und Nadine

DSC_0009 DSC_0018DSC_0033DSC_0061DSC_0106DSC_0139DSC_0203DSC_0125DSC_0221DSC_0237DSC_0288DSC_0305DSC_0313DSC_0321DSC_0346DSC_0410

Californication

Bald kann ich keine Muffins mehr sehen 😀 ich dachte es gibt vielleicht mal Abwechslung beim Frühstück und hatte sogar Recht: statt Auswahl gab es dieses mal nur ein Einziges süßes Stückle für uns beide. Eine halbe Stunde später war es zum Glück aber wieder mehr.

Gestärkt haben wir uns auf den Weg zum ersten Besichtigungspunkt dem „Palace of Fine Arts“ gemacht. Das ist eine Art Tempel der richtig schön angelegt ist, mit einem kleinen See drum rum. Jenny: „Komm wir fragen die Chinesen, ob die uns fotografieren. Die machen immer so viele Bilder, die können das.“

Next Stop war… Trommelwirbel.. die berühmt berüchtigte, riesige, hohe, coole…. Golden-Gate-Bridge. Wir haben Bilder von unten gemacht und sind dann einen kleines Stück drüber gelaufen, wo man Alcatraz und endlose Weiten des Pazifik sieht. Leider lag die Brücke noch im Nebel, weil es nachts geregnet hatte, aber die Sonne war schon auf ihrem Weg. Zum Bus zurück hätten wir über eine 7-spurige Autobahn gehen müssen und da wir die Unterführung nicht gefunden haben, sind wir auf einer abgelegenen, weniger schöne Seite der Brücke gelandet, von wo wir allerdings die schönsten Bilder machen konnten und den schönsten Blick aufs Meer hatten.

Als wir dann in den Bus zurück in die Stadt gestiegen sind, hat sich gerade dessen Busnummer geändert und wir sind in die falsche Richtung gefahren. Der Weg bis zum Golden-Gate-Park entwickelte sich zur kleinen Weltreise. An diesem vorbei führt eine breite Straße für Fußgänger und Radfahrer, wo reger Betrieb herrschte. Der Japanese-Tea-Garden wo wir anschließend für 8$ durchgelaufen sind, war sehr liebevoll angelegt und befindet sich auch im Park. Leider hat wegen der Jahreszeit nicht viel geblüht und wir waren schnell durchgelaufen, aber ein Besüchle war es trotzdem wert. Im Park hat man sich teilweise wie im Regenwald gefühlt, auch wegen dem tropischen Klima und den verwachsenen Bambussträuchern.

Ein Fluch und Segen gleichzeitig sind diese vielen vielen steilen Berge, an denen wir nach einer weiteren Busfahrt hochgekeucht sind. Dass sich das lohnt, durften wir nun schon öfter feststellen, aber diesmal wurde es nochmal getoppt. Als wir das typische Motiv von San Francisco sehen konnten, waren wir beeindruckt. Die viktorianischen Häuser sehen tatsächlich aus wie auf den Bildern.

Unterwegs haben wir Bekanntschaft mit 2 Obdachlosen Brüdern gemacht, die nach 2 Tagen hungern dankbar Jennys Apfel annahmen. Diese sind dann im gleichen Ghettobus wie wir gefahren, in dem uns nicht ganz wohl war. Zwischendrin wurde es etwas lauter und uns unbehaglich.

Von Amerika, über China nach Italien in einer Stunde – das schafft man nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Auf dem Weg zum nächsten Stopp ging es zu Fuß durch einen Tunnel. Umso länger man dort drin läuft, desto weiter weg kommt einem das Ende vor. Um möglichst viel zu sehen, haben wir fast die ganze Stadt zu Fuß erkundet. So auch China-Town das sehr schön gestaltet war und wo es ausschließlich chinesische Läden gibt. Über den Straßen hängen Lampions und aus jeder Ecke kommt chinesische Musik.

Ähnliches Prinzip nur nicht ganz so liebevoll gestaltet, fanden wir danach in little Italy. Dort hat Jenny in einer sehr mysteriösen „Bar“ die Restrooms aufsuchen müssen und fand es genau so gruselig wie ich die Restrooms in einem kleinen Laden.

Eigentlich wollten wir unseren Füßen eine kleine Pause gönnen und den folgenden Berg mit dem Cable Car erklimmen, bei dem man überall zusteigen kann, aber dieses kam leider nicht. Getreu unserem stetig begleitendem Motto: „Laufen ist gesund“ schleppten wir uns diesen hoch und haben eine Aussicht geschenkt bekommen, die sich so leicht nicht mehr übertreffen lässt. An der berühmten Blumenstraße hat man die wahrscheinlich atemberaubendste Aussicht weit und breit. Den Sonnenuntergang konnten wir dort voll und ganz genießen.

Auf dem Weg mit dem Cable Car nach unten sind wir mitten im großen Verkehrschaos gelandet, was es uns erst viel zu Spät ermöglicht hat in der berühmten Cheesecakefactory nach einem Tisch zu fragen. Die Wartezeit von 3h war uns nach ganztägigem Hunger dann zu lang, sodass wir uns für das Restaurant „Loris Diner“ entschieden. Das war typisch amerikanisch eingerichtet Mit einem Oldtimer in der Mitte. Dort haben wir zum ersten Mal unseren Urlaub mit Wein begießen können. In den USA bekommt man Wasser im Restaurant kostenlos, was ein echter Schwabe natürlich immer ausnutzt :D.

Nachdem der Bus uns zurück ins Hotel gebracht hat, sind wir zufrieden eingeschlafen.

Beeindruckte Grüße
Jenny und Nadine
DSC_0417 DSC_0432 DSC_0472 DSC_0476 DSC_0516 DSC_0547 DSC_0629 DSC_0654 DSC_0701 DSC_0774 DSC_0795 DSC_0819 DSC_0852 DSC_0860 DSC_0866

Nasty weather

One day if I go to heaven.. I’ll look around and say “ It ain’t bad, but it ain’t San Francisco“. (Herb Caen) 

Nach einigen wenigen Stunden Schlaf konnte der Morgen mit einem sehr ausgewogenen Hotelfrühstück im Bett beginnen: Muffins, süßes Stückle und Äpfel (die immer noch auf „Hold“ in Jennys Tasche liegen – wir versuchen uns an das amerikanische Leben so gut wie möglich anzupassen 😉). Danach konnte es nur noch schlimmer werden: Regen! Viel viel Regen und Regen in Strömen. Der nette Inder von der Rezeption meinte, dass es seit 2008 nicht mehr so geregnet hatte. Beim Warten auf den Bus mussten wir uns auf die Sitze stellen, weil um uns rum Bäche flossen. Sonst hat San Francisco wohl durchschnittlich einen Regentag pro Monat.

Unser Kulturerlebnis startete zunächst im Starbucks mit einem Kaffee, um dann im riesigen Shoppingcenter „Macys“ dem Regen zu entkommen. Meine Schuhe waren so durchnässt, weil auf der Straße überall das Wasser stand, dass ich mir erst mal Stiefel und Socken kaufen musste. Zum Mittagessen gab es eine Box, bei Jenny mit Chicken und bei mir mit Tofu und Reis. Bei mir wurde die Soße verwechselt und ich konnte es fast nicht essen, weil es so scharf war.

Es hat dann zwar immer noch geregnet, aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und mit dem Touri-Bus im Regenponcho und Handtüchern als Einzige eine Stadtrundfahrt gemacht. Wir konnten viele Bilder machen, sind unter anderem an der Kirche von Sister Act und am Pier vorbei gefahren. Der Guide hat das richtig cool erklärt und somit verging die Zeit sehr schnell, bis wir wieder am Macys ankamen. Wir waren dann nochmal bummeln und in einem anderen, noch viel größeren Einkaufszentrum, wo wir im Hollister ein cooles T-Shirt gekauft haben und uns ein supertolles, neues Glätteisen präsentiert wurde: glatte und lockige Haare inklusive.

Erschöpft haben wir uns auf den Weg zum Bus zurück gemacht und im Hotel noch TV geschaut. Das konnten wir am ersten Tag feststellen:

– viele nette und hilfsbereite Amis

– super geordnete, aufgeräumte sehr gut strukturierte, blitzeblanke, moderne Supermärkte

– mega günstig zum Shoppen und rießige Auswahl

– überall Polizeisirenen und viele Stretchlimousinen

– wenn man nicht wüsste, dass Waffen legal sind, würde man sich sehr sicher fühlen

– überall Essen und alles was das Herz begehrt

– wenn man was sucht, findet man es nicht (Briefmarken, Wechselbüro, Wein, Tourismusbüro)

– sehr chaotischer Verkehr

– sehr gewöhnungsbedürftige Fahrweise (immer stark bremsen und schnell anfahren)

– Weihnachten wird groß geschrieben (überall Weihnachtsmusik, viele Weihnachtsbäume, alles dekoriert und geschmückt)

– alte Busse in denen IMMER (auch bei Regen) alle Fenster offen sind und mit Überwachungskameras ausgestattet

– nur steile Straßen (sehr steil)

– runter zählende Fußgängerampeln (wann man gehen darf und bis wann)

– sehr große Autos

– mega viele Chinesen und Japaner

– sehr sehr schlechte Straßen

– es gibt fast keinen Sprudel 😀

– arm und reich klafft weit auseinander und es gibt viele Extreme beider Seiten

Viele regnerische Grüße

Jenny und Nadine

 

WIN_20141210_231601

You can’t buy Happiness,

But you can go to the west coast, and that’s pretty close.

CIMG5632DSC_0001

IMG_4280 IMG_4281 IMG_4282 IMG_4283 IMG_4284 IMG_4285 IMG_4286 IMG_4288 IMG_4289 IMG_4290 IMG_4291 IMG_4292

DSC_0003DSC_0008DSC_0011DSC_0014DSC_0016DSC_0020DSC_0028DSC_0030DSC_0035DSC_0044DSC_0061DSC_0152 IMG_4299 IMG_4300 IMG_4301 IMG_4302 IMG_4303 IMG_4307 IMG_4311 DSC_0173 DSC_0191 DSC_0194 DSC_0206