Crazy Motel, Funeral and lonely Beach

Montag. 14.09.2015

Wir sind morgens aufgewacht. Ja wirklich. Hätten wir abends noch nicht gedacht. In unserem Gruselmotel… Hab da eher an so einen Mord gedacht. Wie in einem Horrorfilm.

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In dem Motelprospekt wurde groß mit mega Frühstücks-Buffet geworben. Für 10$ sagten wir nicht nein. Es war auch noch nicht schlimm, als wir dafür zum anderen Hotel von gestern Abend mussten. Es wurde schlimm, als wir das Frühstück sahen. Toastbrot und Kaffee. Das wars. Sonst nix. Ich frage die nette Empfangsdame wo denn das Buffet sei. Das gäbe es heute nicht, so die Antwort. Wurde uns nicht gesagt. Also zurück in unser Motel und Geld zurück verlangt. War auch möglich. Die Dame wusste auch nicht, warum es an diesem Tag kein Buffet gibt.
Dafür wollten Oma und ich uns eine Runde im Motelpool entspannen. Wurde ebenfalls groß dafür geworben. Dieser hatte trotz eigentlichen Öffnungszeiten geschlossen. Gottseidank ! In so einen dreckigen, ekeligen Innenpool wären wir beide nicht freiwillig rein.
Auf jeden Fall sind wir dann zum Frühstücken ins Einkaufszentrum zum Mc Donalds. So lange Oma und Papa shoppen waren, hab ich mir eine Massage gegönnt. Nach der anstrengenden Arbeit auf meiner alten Farm tat das richtig gut und war bitternötig. Danach war mir schwindlig, aber das war es wert. Ich fühlte mich wie neu geboren.
Um ein bisschen unseren Übernachtungsort Grafton zu erkunden, ging’s zu Fuß los. Das verschlafene Örtchen ist gemütlich und es gibt einen schönen, kleinen Memorial-Park mit vielen Denkmälern an z.B gefallene Soldaten.

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Daneben fließt gemächlich der kristallblaue Clarence-River. Im Internet stand, dass die Stadt mit ihren Häusern aussieht wie eine Westernstadt. Das fanden wir alle drei nicht und so waren wir nicht wirklich beeindruckt. Es gibt aber sehr alte Häuser, teilweise von 18 Hundert und diese sehen toll aus.

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Die Kirche „St Marys Church“ ist schön und als wir dort ankamen fand gerade ein Gottesdienst statt. Wir stellten uns dazu und entdeckten eine Collage. Leider fanden wir heraus, dass es sich um eine Beerdigung handelte und die vielen Leute haben schon gar nicht mehr in die Kirche gepasst. Ich hatte den ganzen Tag die Bilder der Collage des erst 22 jährigen, (so alt wie ich) verstorbenen im Kopf. Es sind aber keine Tränen geflossen und es war niemand schwarz gekleidet. Vielleicht ist das hier unüblich. Ich war jedenfalls sehr geschockt und mitgenommen und wir sind dann ganz schnell gegangen.

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Sonst gabs in Grafton nicht viel zu besichtigen und auch wegen des strengen Zeitplans machten wir uns auf zum Highway.
Das nächste Ziel war wieder unser geliebtes Port Macquarie. Papa fuhr und Oma und ich schliefen ein bisschen.
Als wir an einem vielversprechenden Schild vorbei kamen googelte ich den Ort und beschloss, dass der 30 minütige Umweg lohnenswert ist. Oma schrie plötzlich Halt und Papa fuhr links ran. Auf der Wiese bei 2 Pferden entdeckte sie 2 Kängurus. Leider waren diese ganz schnell wieder weg. Mit offenen Augen ging’s weiter und tatsächlich hielten wir nochmal. Bestimmt 20 Kängurus waren auf einer anderen Pferdekoppel. Ganz vorsichtig öffnete ich die Autotüre um Bilder zu machen, aber sie waren genau so schnell weg wie die anderen. Ein paar Bilder hatte ich schon aus dem Auto raus gemacht.

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Der Umweg nach „Minnie Water & Woolie“ hat sich sonst aber kaum gelohnt. Dort war absolut der Hund begraben und es gab gerade mal 30 Häuser. Dafür wurden wir mit einem gigantischen, langen Sandstrand belohnt den wir menschenleer vorfanden.

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Nach kurzer Zeit gingen wir aber wieder und das Navi schickte uns kompliziert im Kreis.
Nach insgesamt 3 (endlosen) Stunden Fahrt (245 km), erreichten wir bei Sonnenuntergang das selbe Motel wie das letzte Mal in Port Macquarie. Der Besitzer vom John Oxley Motel empfing uns wieder sehr freundlich, gab uns dasselbe Zimmer und fragte, wie unser Trip war – ja die netten Aussies eben ❤
Nach dem Wäsche waschen ging’s zu Fuß nochmal zum Dominos Pizza.
Papa hatte so viel Hunger, dass er gleich 2 Pizzen bestellte.
Im Motel machten wir es uns gemütlich und es schmeckte genau so gut wie beim letzten Mal. Natürlich schaffte Papa nur eine Pizza und das musste er sich den ganzen Abend noch von uns anhören.
Spät ging’s ins Bett und wir waren alle müde von der langen Fahrt.

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Liebe Grüße aus Port Macquarie
Nadine

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