Nightswimming, abnormal heat and a lot of german beer

Mittwoch, 27.01. – Montag, 01.02.2016 (morgens)

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen Brisbane genauer zu erkunden. Mit Oma und Papa war ich im September dort nur einen Tag.
Dann habe ich Netflix für mich entdeckt. Da zahlt man monatlich umgerechnet 10€ und kann so viele Filme gucken wie man beliebt. Da Tish das hat, verbrachte ich stundenlang mit Filme gucken, zumal es sowieso bewölkt war.
An einem Tag war es so krass schwül, dass Tish und ich den ganzen Tag faul im Pool lagen. Eigentlich arbeiten beide und die Kinder sind in der Schule, aber sie hatte einen Tag frei.
Irgendwann packte mich die Motivation und ich machte mich mit dem Bus auf in die Stadt. Parken ist hier wie überall in Australien abartig teuer, aber die Busverbindungen super. Ca. 20 Minuten ist es zu Fuß zur Bushaltestelle und dann 10 Minuten Busfahrt. Google Maps ist dabei ein sehr guter Tipp.
Ich traf mich mit dem Australier Matt den ich von einer App kenne in einem gemütlichen Pub. Wir hatten gute Gesprächsthemen, weil er auch schon viel gereist ist. Nach einem Bier zogen wir weiter in einen anderen Pub, wo wir Essen bestellten.
Es war total nett und eine sehr gute Sängerin spielte Musik. Obwohl es ein Wochentag war, waren einige Leute da. In Brisbane ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und so entscheidet man sich selbst Abends für klimatisierte Räume, statt draußen zu sitzen.
Als wir bei einen schönen Spaziergang am Flussufer an der Lagune vorbei kamen, sagte ich zum Spaß, dass wir ja schwimmen könnten. Matt nahm das erst, aber ich hatte nicht mal ein Handtuch. Da es so warm war und sogar total legal, sprangen wir dann in Unterwäsche rein. Der Bademeister ist auch bis Mitternacht da. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und es ist ein totaler Spaß mitten in der Nacht in einer Millionenstadt in einer tollen Lagune zu schwimmen. Nicht mal das Wasser war kalt. So trockneten wir danach schnell und brauchten nicht mal ein Handtuch.

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An einem anderen Tag fuhr ich in die Stadt um mich mit Aylin zu treffen. Wir hatten zusammen auf der Pferdefarm bei Sydney gearbeitet und sind danach zusammen in den Norden gefahren. Da sie auch Vegetarierin ist, sind wir in ein gutes Burgerrestaurant gegangen, wo es vegetarische Burger gab. Wir hatten uns super viel zu erzählen und es gab viel zu lachen. Sie arbeitet seit einer Weile als Au Pair in Brisbane und ich hab mich total gefreut, dass wir uns wieder treffen konnten. Man versucht ja immer mit den Leuten die man trifft in Kontakt zu bleiben und wenn man in der selben Stadt ist, kann man sich treffen. Mittlerweile kenne ich schon Leute in ganz Australien. Super praktisch ! Da die Läden Freitags bis 9 offen haben, bummelte ich noch ein bisschen durch die Shops.

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Am Samstag als die Kinder keine Schule hatten, machte Sohn Adam ein sehr leckeres Frühstück. Er briet Speck und Ei auf dem Grill und es gab armer Ritter. Ich mag die Familie total und so saßen wir auf dem riesigen Balkon und genossen unser Frühstück.
Die Luftfeuchtigkeit ist wie bereits erwähnt unerträglich. Es war ein großer Sturm angekündigt und alle dachten es sei deshalb so abartig. Es donnerte nur einmal heftig und regnete ganz leicht und das war es. Danach war es nur noch wärmer. Die ganze Zeit war es bewölkt. Teilweise lag die Luftfeuchtigkeit bei fast 80% !
Am Samstag begab ich mich in die Stadt um eine Shoppingtour zu unternehmen. Ich schlenderte durch die schöne Queen-Street und genoss meine Freizeit. Von dort aus war es nicht weit bis zum „German Club“. Ich nahm die Fähre ans andere Ufer und lief die 30 Minuten dort hin. Eigentlich war geplant, dass sich die ganze Familie trifft. Leider riefen Josh und seine Familie an und sagten, dass Erntezeit ist und sie nicht kommen können. Da war ich traurig, weil ich mich von Josh und seiner Familie verabschieden wollte. Ich hatte auch keine Chance mehr ins 3 Stunden entfernte Kumbia zu kommen.
Am German Club angekommen, sah ich überraschender Weise Josh’s Schwester Louise und ihren Mann Warwick. Sie wären spontan doch noch gekommen, so die Aussage. Wir bestellten Bier und warteten auf Tish, Scott, die Kinder und Bekannte von den beiden.
Der German Club ist wie das Hofbräuhaus, es gibt deutsches Essen und Bier, alles ist bayrisch dekoriert und eigentlich war es mal ein deutscher Turnverein. Innen sieht es nicht wirklich deutsch aus, hat keine Bierbänke und ist eher australisch.
Als dann Josh’s Eltern kamen staunte ich nicht schlecht. Die ganze Zeit wurde ich verarscht, weil alle mich überraschen wollten. Jeder hatte es gewusst und sie freuten sich total, dass ich vor Freude ausgerastet bin. Später kamen auch Josh und seine Freundin Mikkaela.
Der Abend war super genial. Der polnisch-deutsche Andrew spielte Livemusik und er war ganz traditionell in Lederhosen gekleidet. Er hatte zwar keine deutsche Musik mitgebracht, dafür spielte er von Britney Spears, über Backstreetboys bis Red Hot Chilly Peppers alles. Insgesamt waren wir 20 Leute von uns und darunter ein schwules Pärchen. Der eine wollte tanzen aber der andere hatte keine Motivation. Als Songs von Grease gespielt wurden, zog mich Thomas dann mit und wir tanzten ausgelassen. Danach fanden wir uns sehr oft auf der Tanzfläche wieder. Als Syrtaki gespielt wurde, machten dann alle mit und es war unbeschreiblich lustig.
Ich probierte so ziemlich jede deutsche Biersorte auf der Karte und die anderen bestellten ein Schnapsbrett (Paddle) nach dem anderen.
Das einzige vegetarische Gericht das es gab war spanisch. Im German-Club wollte ich aber sicher keine Paella essen. Von den anderen bekam ich Kartoffelbrei und Sauerkraut, aber da war leider Speck drin. Außerdem bestellte ich Camembert mit Preiselbeeren (auch nicht deutsch, ich weiß). Komisch, dass es keine Käsespätzle gab, weil auf die hatte ich mich gefreut. Die anderen aßen Eisbein, Spätzle und Schnitzel. Als sie sich beschwerten, die Spätzle wären trocken, verriet ich, dass man die mit Bratensoße essen muss. Das fanden alle ganz klasse und freuten sich über den „Geheimtipp“. Zum Nachtisch aßen alle Apfelstrudel, aber der war viel zu lang im Ofen und schmeckte nicht. Es gab auch viele Speisen und Getränke die gar nicht deutsch waren.
Der Sänger Andrew kam, als es um 12 aus war, noch an unseren Tisch, weil er die Familie mittlerweile kennt. Er redete auf deutsch mit mir und meinte wenn er das gewusst hätte, hätte er deutsche Musik gespielt. Ich unterhielt mich außerdem mit einem halb-deutschen Barkeeper der meinte, dass ich an diesem Abend die einzige Deutsche wäre. Es war ein total genialer Abend und ich hatte richtig viel Spaß.

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Als wir wieder bei Tish waren, sprangen Josh und ich (mal wieder in Unterwäsche) in den Pool. Es war immer noch warm. Mikkaela (Joshs Freundin) bekamen wir leider nicht rein und sie guckte nur zu. Sehr spät gingen wir ins Bett und die ganze Familie schlief da. So räumte ich mein Bett gerne für Louise und Warwick und schlief auf einer Matratze.
Am nächsten Morgen gab es Katerfrühstück vom Grill mit Pfannkuchen und Kaffee vom Bäcker. Alle waren müde und fertig. Somit war der Tag entspannt. Wir badeten im Pool, guckten Netflix-Filme und ruhten uns aus. Mittags wurde Fish & Chips (typisch australisch) bestellt und für mich gab’s panierte Mozarellakugeln.

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Abends fuhren Louise, Warwick, Mikkaela, Josh und ich zum Mount Coot-Tha. Das ist mit 287m der höhste Berg in Brisbane, von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang und die Aussicht war beeindruckend. Wie sich das kräftige Rot in funkelnde Lichter färbt ist sehr faszinierend. Auch viele Flugzeuge sah man.

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Josh, Louise, ich, Mikkaela

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Danach fuhren wir zum Kangaroo-Point am Fluss. Dort machten wir einen schönen Spaziergang und die Skyline sah wunderschön aus. Es war gerade ein großes Konzert und dieses konnte man sehr gut von dort aus hören. Es spielte eine total tolle australische Sängerin die eine geniale Stimme hatte.

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Der Tag danach

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Die anderen waren immer noch total fertig und wollten heim. Sie ließen mich in der Stadt raus. Ich machte einen schönen Bummel, wobei am Sonntagabend fast kein Mensch unterwegs war. Mit dem Bus fuhr ich zurück. Als ich gerade los lief, hupte ein Auto. Ich nahm mein Handy und wollte Josh anrufen, weil mir nun auch jemand zurief und ich weit und breit allein war. Das Auto kam näher und ich konnte sehen, dass es die Anderen waren. Diese hatten sich Eis gekauft und waren auf dem Heimweg. So ein gutes timing. An diesem Abend gingen alle früh ins Bett.
Der nächste Tag sah ungefähr gleich aus. Filme, chillen und Pool. Dabei spielten wir viel mit den Kindern und die ganze Familie war im Pool und hatte Spaß.

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Ich packte, lud mein Auto ein, fuhr los um der Familie ein Abschiedsgeschenk zu kaufen und dann machte ich mich um halb 1 eins auf um meinen ersten Mitfahrer abzuholen.

Die Verabschiedung war wieder sehr herzlich und ich versprach nochmal nach Kumbia zu kommen, bevor ich heim fliege.

Jetzt durfte ich doch tatsächlich so lange hier kostenlos wohnen, essen und hab eine voll aufgeladene Bahnkarte bekommen. So wollte ich mich mit Bier und viel Schokolade erkenntlich zeigen und Tish wollte nicht mal das annehmen und sagte das sei absolut nicht nötig gewesen. Und das, wo wir uns alle bis vor ein paar Wochen noch nicht mal kannten. Die Australier sind absolut faszinierend!

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Grüße vom German Club

Nadine

Australia day

Dienstag, 26.01.2015

Der Tag war nicht ganz wie erwartet. Auf der eineinhalb stündigen Fahrt nach Brisbane lief es nicht so gut. Überall war starker Verkehr, weil alle zum Australia day nach Brisbane wollten. Dieser ist ein Nationalfeiertag und es wird an die Ankunft der ersten britischen Schiffe (first Fleet) in Sydney Cove am 26. Januar 1788 erinnert. Captain Arthur Phillip leitete dies. Sydney wurde bereits von James Cook in 1770 erkundet und eingefordert.
Leider fing es unterwegs sehr stark an zu regnen. Auf der Autobahn konnte man maximal 60 fahren, weil die Sicht aus der Scheibe gleich Null war. Selbst die Spur konnte ich nicht wechseln. Die Seitenfenster trieften nur so. Selbst in dieser langsamen Geschwindigkeit fühlte ich mit meinem Jeep das Aquaplaning und konnte teilweise gar nicht mehr lenken. Gut, dass der starke Regen nicht die ganze Fahrt andauerte. Regen heißt hier nicht, dass es abkühlt, sondern, dass das Klima absolut tropisch wird. Die Luftfeuchtigkeit steigt ins Unendliche, man meint nicht mehr atmen zu können und trieft den ganzen Tag vor Schweiß.
In Brisbane angekommen hatte ich gleich eine Anlaufstelle. Tish, Scott und ihre beiden Kinder Adam und Dulcie empfingen mich freundlich. Tish ist die Schwester von Josh (mein Kumpel den ich aus dem Kumbia Pub kenne) und lässt mich netterweise hier schlafen.
Als ich das Haus sah, konnte ich es gar nicht glauben. Es ist gigantisch groß und das Beste: Ich habe ein eigenes Stockwerk mit Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer mit großem TV für mich alleine. Außerdem gibt es einen wunderschönen Pool. Ich bekam gleich eine Bahnkarte, einen Hausschlüssel und Scott fuhr mich in die Stadt.
In einer Backpacker-Facebookgruppe habe ich mich mit ein paar Mädels vor dem „Storybride Hotel“ verabredet. Es war viel los, gab Livemusik und ein „Cockroach-Rennen“. Ja, das gibt es nur in Australien. Da wird tatsächlich ein Rennen mit Kakerlaken veranstaltet.
Die Mädels schrieben mir, dass sie was zu Essen holen würden und in einer halben Stunde da wären. Nach geschlagenen 2 Stunden Wartezeit immer noch keine Spur und keine Antwort auf meine Nachrichten. So wartete ich allein vor dem Eingang.
Weil es zu langweilig wurde, wollte ich rein gehen und schauen, was es dort so gibt. Gegen eine Spende eines Gold-Dollars (1 oder 2$) kam man rein. Leider ich nicht. Schlauerweise hatte ich meinen Personalausweis vergessen. Die Australier sind damit sehr streng und die bulligen Türsteher gaben mir keine Chance. Dem einen machte ich ein bisschen schöne Augen und erzählte ihm ich sei 28 (hört sich älter an). Er winkte mich schnell durch als der andere nicht schaute – puh, man muss mal Glück haben.
Drinnen war viel los und die Liveband gab alles. Es hatte viele Getränke- und Essenstände und Bars. Allein macht das aber nicht wirklich Spaß und die Mädels hatten sich in der Zwischenzeit immer noch nicht gemeldet. Ganz viele Leute waren verkleidet und hatten Australienflaggen überall. Ich fand eine Gruppe Backpacker (die erkennt man immer), aber traute mich nicht sie anzusprechen. Als ich danach noch andere Backpacker sah, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Ganz nett fragte ich, wo sie her kommen würden. Ich bekam die unfreundliche Antwort „Frankreich“ zu hören und weg waren sie. Ja Franzosen sind halt oft so. Leider waren sonst keine Gleichgesinnten unterwegs.
In der Facebook-Gruppe fand ich noch ein Pärchen die in einem Pub waren. So machte ich mich auf den Weg dort hin. Die Bushaltestelle wurde für diesen Tag verlegt und keiner konnte mir sagen wo der Bus hält. Zum Laufen war es zu weit. Dank meines googleMaps fand ich den Anleger für die Fähre. Der Fluss der durch ganz Brisbane fließt ist zwar wunderschön anzusehen, aber halt einfach total unpraktisch. Man könnte eigentlich fast ans andere Ufer schwimmen, aber muss immer auf die Fähre warten.
Ewig kam keine Fähre und ich gesellte mich zu einer großen Gruppe anderer Backpacker. Ein Mädchen wusste welche Fähre kostenlos ist und wir warteten eine halbe Stunde. Leider fragte ich die anderen nicht wo sie hin mussten und es war die falsche Fähre für mich – super ! Das hieß nochmal warten.
Bis ich nach der Überfahrt und einem Fußmarsch endlich bei den anderen war, war bereits Abend. Wir trafen uns in einem Pub, wo diese schon seit einer Weile tranken. Gut, dass das Bier günstig war und nach diesem gescheiterten Tag gönnte ich mir auch eins.
Claire und ihr Freund Aaron aus England und die beiden Australier Daniel und Enya stellten sich als super nett heraus. Wir saßen eine Weile gemütlich zusammen und hatten Spaß. Am Nachbartisch war ein sehr gutaussehender, junger Mann der einem Model glich. Claire die schon ein bisschen was getrunken hatte ging zu ihm hin und redete mit ihm. Die beiden guckten ständig zu mir rüber und lachten. Dann winkte der Typ mich her und Claire verschwand. Ich fragte ihn was sie gesagt hätte, aber das wollte er mir nicht verraten. Statt dessen unterhielten wir uns eine Weile sehr gut und er war absolut sympatisch. Leider vergaß ich nach seiner Nummer oder ähnlichem zu fragen.
Dann machten wir fünf uns auf zum Treasury-Casino. Dieses ist in einem Atrium und sieht gigantisch aus. Das Gebäude gleicht von Außen einem Kolonial-Gebäude. Wie bereits erwähnt sind die Australier sehr streng mit dem Ausweisen und ich hatte keine große Hoffnung rein zu kommen. Die Dame am Eingang fragte wie alt ich sei und wo ich her komme, als ich sagte ich habe meinen Ausweis vergessen. Auf Deutsch wünschte sie mir daraufhin viel Spaß. Ja man muss einfach an die richtigen Leute kommen. Gut, dass sie auch Deutsch war. Alle vier freuten sich für mich mit.
Die beiden Jungs „gambelten“ (zockten) was das Zeug hielt. Keine Maschine und kein Spiel wurden ausgelassen. Ich hatte viel Spaß beim Zuschauen und obwohl beide erst 20 sind, kannten sie sich voll aus. Ein Chinese gewann beim „Black-Jack“ mehrere tausend Dollar und wir alle staunten. Die beiden Mädels waren super genervt, dass ihre Freunde das ganze Geld verzockten. Am Ende gingen beide mit 15$ Gewinn raus.
Ich liebe die moderne Technik. So auch, dass mein Handy mir verrät welchen Bus ich nehmen und wo ich nach Hause laufen muss. Leider doof, dass der Akku auch mal leer geht. Selbst die Adresse hatte ich nicht im Kopf und somit ein großes Problem. Gut, dass dafür mobile Ladestationen erfunden wurden. Im Casino gab es kleine Spinte mit Ladekabeln drin. Für sage und schreibe 3$ konnte man das Smartphone gerade mal eine halbe Stunde laden. Naja, das war aber auch fast die einzige Ausgabe an diesem Tag.
Vor lauter Handy laden und Spielen vergaßen wir total das Feuerwerk. Dieses wurde an der Southbank, nicht weit vom Casino veranstaltet. Als wir es Knallen hörten, stürmten wir raus und sahen nur noch die letzten Minuten. Es war sehr groß und wunderschön. Nur dachte ich nicht mehr daran, dass ich wieder einen Ausweis brauche um rein zu gehen. Die nette Deutsche war auch nicht mehr da. Zum Glück hatte ich aber den Schlüssel vom Spint in dem mein Handy war und ich durfte wieder rein. Unglaublich, dass das bereits das dritte Mal an diesem Tag war, dass ich ohne Ausweis rein kam.
Die anderen waren müde und machten sich nach dem Casino auf den Heimweg. Ich lief eine Weile am Fluss entlang an der schönen Soutbank, wo die Lichter nachts atemberaubend aussehen. Dort kaufte ich mir nur ein Sandwich und lief zurück zur Bushaltestelle.
Problemlos fand ich zurück. Das Doofe ist nur, dass man nie weiß, wo der Bus hält, weil es keine Ansagen oder Anzeigen gibt. Ich fand den richtigen Bus und stieg an der richtigen Haltestelle aus.Zum Haus muss ich einen sehr steilen Berg hoch, aber das ist ein guter Spaziergang.
So war ich bereits um Mitternacht wieder bei Tish Zuhause. Zwar hätte ich mir meinen Australia day anders erhofft, aber er hatte noch ein schönes Ende mit netten Leuten.

Australische Grüße
Nadine

 

Australische Karte

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Storybridge-Hotel

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Im Pub

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Casino

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Daniel, Enya, ich, Claire, Aaron

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Brisbane’s Riesenrad

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