2 days left

Jetzt sind es noch 2 Tage… Die Spannung steigt.. ich bin noch nicht aufgeregt, aber das kommt bestimmt noch 😉

Nachdem ich noch einige kleine organisatorischen Dinge erledigt habe, haben Tati und ich einen Ausflug ins Thermalbad nach Böblingen gemacht. Dort haben wir sehr nette Jungs getroffen (Grüße an Matthias und Alex 😉 ). Der Tag war richtig schön und wir konnten uns gut erholen.

Abends ging es dann entspannt mit der Familie in den Botenfischer nach Herrenberg zum Essen. Dort war es richtig gut. Der Abschied hat sich mehr so angefühlt als würde man sich in ein paar Tagen wieder sehen 😉 Ganz normal ohne große Umschweife trennten sich nach dem Essen unsere Wege und ich machte mich zum letzten Mal auf den Weg zum Hof.

Zum Abschluss durfte ich noch Marinas Carino und ein letztes Mal Blacky reiten. Mit Bella bin ich auch noch eine Abschiedsrunde gelaufen. Die Pferde werden mir auch richtig arg fehlen.

Müde bin ich dann spät ins Bett gefallen.

 

Finja und ich
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Family 🙂
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Bella und Silvester farblich passend 🙂
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goodbye to the stable

Morgens sind Marina und ich nochmal zum Abschied ausreiten gegangen und das bei absolut genialem Wetter. Obwohl Blacky ein bisschen gesponnen hat, war es trotzdem schön 🙂
Dann haben wir im Real noch Sekt und Knabberzeug für den Abschied auf dem Hof gekauft. Leider waren nicht so viele Leute da wie gedacht, aber dafür war es mit denen die gekommen sind umso schöner, das Wetter war ideal zum draußen sitzen und ich hab den vorletzten Tag auf dem Hof voll genossen. Mit Diana, Alex und Fabi war ich noch mit Bella spazieren was auch sehr cool war. Danke an Marina, mit der ich immer viel Spaß auf dem Hof hatte, die mir so viel geholfen hat, mit der ich mir Blacky geteilt hab, von der ich das Pferd reiten durfte und die immer für mich da war. Du wirst mir auch total fehlen !

Abends war ich zum letzten Mal bei Calli und bin in der Halle geritten, was nochmal super viel Spaß gemacht hat. Danke an Familie Schlotter, dass ihr mir Calli anvertraut habt, ich ihn reiten durfte, viel auf ihm lernen konnte und wir uns immer so super unterhalten haben. Euch 4 vermisse ich auch schon jetzt und ich hatte eine tolle Zeit bei euch. Veri und Nadine haben sich auch total nett von mir verabschiedet, obwohl ich sie kaum kenne, was mich umso mehr gefreut hat !

Danach hat mich Bruder-♥ ins El Zapata nach Herrenberg eingeladen, wo wir einen schönen Abend verbracht haben. Das Essen war wie immer sehr lecker und der darauffolgende Tequila natürlich auch 😀 Nach dem Film „Vaterfreuden“ den wir zu Hause angeguckt haben, schliefen wir glücklich und zufrieden ein.

Blacky und Carino
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Ausritt mit Marina
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schönes Wetter
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Bella, Fabi, Diana
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Calli
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Bruder-♥

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feelings like a Rollercoaster

Der Tag war gekommen. Es stand mein letzter Arbeitstag an. 5 und halb Jahre (fast so lang wie meine Realschulzeit) bin ich in diesem Büro ein und aus gegangen, hab Höhen und Tiefen mit erlebt, viele Kollegen willkommen geheißen und verabschiedet, Freundschaften geschlossen, viele nette Kunden erlebt, ich durfte meine Ausbildung zur Mediengestalterin erfolgreich abschließen, in dieser Firma „aufwachsen“, vieles lernen, auch vieles weiter geben, es gab gute Tage, es gab weniger gute Tage, ich durfte ein cooles Fahrsicherheitstraining und eine total lustige Skiausfahrt mit machen und konnte fürs Leben lernen.
Ich bin euch allen so so so dankbar für das alles und möchte mich auch hiermit nochmal ganz ganz arg bei meinen Kollegen von serv4ness, den Kollegen von GPS und ganz besonders meinen Chefs Harry, Verena und Micha danken, die immer hinter mir gestanden sind und mir das alles ermöglicht haben. Ich weiß es sehr zu schätzen, was ihr alles für mich getan habt! Auch nochmal danke für das Angebot mich zum Flughafen zu fahren. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Vielen vielen Dank auch für euer tolles Abschiedsgeschenk, über das ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ich hab ein Plüschkänguru mit Geld im Beutel, einen Hüttenschlafsack, ein lustiges australisches Wörterbuch, kleine Reiseutensilien und ein total tolles Gedicht bekommen. Außerdem noch eine Abschiedskarte mit australischen Münzen und Scheinen drin von Anja und Micha und eine coole Daimler Kappi von Dirk. DANKE an euch alle, ihr seid der Wahnsinn !!
Umso trauriger war dann der Abschied nach meinem Frühstück und ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich euch alle total vermissen werde. Wir waren ein sehr tolles Team und hatten viel Spaß zusammen. Lena und Diana: unsere „Weiberecke“ wird mir total fehlen !
Auch nochmal danke an Lena die mir extra einen Kuchen ohne Zucker gebacken hat,  Diana die mir so arg beim Vorbereiten vom Frühstück geholfen hat und Lena, Harry und Verena die so schnell mit mir aufgeräumt haben. Und Andi: toll, dass du mir ein Sprachmemo mit „Hallo Nadine“ für traurige Tage gemacht hast. Ihr seid toll! Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben!
Ganz toll fand ich auch, dass meine Babysittkinder Angelina und Justin sich noch verabschiedet haben und mir auch noch was gebastelt haben. Richtig süß von euch ! Ich habe 7 Jahre lang super gern auf euch aufgepasst !

Abends gings dann noch einmal mit den Mädels auf die Piste. Erst waren wir gemütlich im Provo essen, dann beim Mexikaner Sangria trinken und anschließend haben wir ein letztes Mal in unserem heiß geliebten Multi abgedanced. Es war der absolute hammer, die Nacht war total cool, wir hatten mega viel Spaß, haben unsere alten Klassenkameraden Philipp und Oli getroffen, konnten mal wieder richtig gut feiern und ich hab den letzten Abend mit euch total genossen. Vielen vielen Dank, dass wir noch einmal so einen geilen Abschluss feiern konnten. Euch werde ich auch so abartig vermissen 😦 DANKE Tati die leider krank zu Hause war :(, Silvi und Jenny :). Ihr seid die BESTEN ! Wir feierten bis das Multi zu machte 🙂

Abschiedsfrühstück
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Abschiedsgeschenk
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Familie Gürtler mit meinen Babysittkindern Angelina und Justin und Bürohund Lucie
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Kollegin und Freundin Lena und ich
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Teil des Teams von GPS
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Lieblingskolleginnen Diana, ich, Lena
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Team von serv4ness

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Jenny, Silvi und ich
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Oli, Philipp, ich, Silvi im Multi
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Silvi, Philipp, Marian, ich

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USA in review

Unser Video über die Reise in die USA ist online 🙂

Am Zahnrad einstellen, HD mit 1080p
Ich bin nicht verantwortlich für Schwindelanfälle und Seekrankheiten wegen meiner schlechten Kameraführung und die Musikübergänge sind auch sehr sehr krass, sorry sorry hatte keine Zeit mehr 😦
Wers zu Ende guckt bekommt n Keks 😛

Danke an Denmantau  www.denmantau.com und Fever Fever www.feverfeverband.com für die Nutzung eurer Musik.

Thanks to Denmantau www.denmantau.com and Fever Fever www.feverfeverband.com for the great music 🙂

Gerne bin ich für jede Kritik offen 🙂

Liebe Grüße und gute Nacht

Nadine

Ready??

Jetzt sind es nicht mal mehr 3 Wochen…. Wahrscheinlich geht das schneller als ich gucken kann…

Ganz realisiert habe ich noch nicht, dass ich bald 1 Jahr weg von hier bin.

1 Jahr ohne Freunde, Familie, meinen Hund, die Pferde…

Aber ich freue mich soooo wahnsinnig drauf, dass ich es andererseits kaum abwarten kann.

Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen: Ich habe einen Backpack, Visum, Krankenversicherung, Rechtsschutz, Unfallversicherung, Hostel in Bangkok, Flug, Reiseutensilien, Reiseführer, Actioncam, sämtliche Ersatzakkus und Ladegeräte, Adapter, usw. und das allerwichtigste: Ich habe einen Job ! Darüber freue ich mich so arg und kann nun beruhigt nach Down-Under reisen 🙂

Hiermit möchte ich nochmal ein gaaaaaaanz FETTES DANKE an die Leute aussprechen, die mir so wahnsinnig geholfen haben, mit Rat und Tat zur Seite stehen und immer mit viel Geduld meine Fragen beantworten: Lena, Erle, Manu, Samira, Mip, Micha Raisch, Anja, Saskia, Greta, Yara, Nick, Lucia und Guido Neil.

Vorfreudige Grüße

Nadine

 

All about the money

Hallo zusammen,

in diesem Blogeintrag möchte ich einmal erklären, woher ich das Geld für solche Reisen nehme. Ich muss sagen ich bin froh, wenn mich jemand persönlich darauf anspricht. So kann ich es erklären und werde besser verstanden. Den Leuten die hintenrum darüber spekulieren, ob ich im Lotto gewonnen habe, kann ich nun sagen, dass es (leider) nicht so ist 😉

Der erste Grund warum ich mir die Reisen leisten kann ist, dass ich im März seit ganz genau 5 und halb Jahren in meiner Firma arbeite. Dort habe ich die Ausbildung gemacht und wurde glücklicherweise übernommen. Vielen die Abi gemacht und/oder studiert haben, o.ä. geht es da eben (logischerweise) anders.

Dann war ich nie faul. Früher habe ich ausgetragen, war Jahre lang als Babysitterin tätig, habe mich in den Ferien um anderer Leuts Tiere gekümmert, hab auf verschiedenen Festen bedient wenn andere gefeiert haben und hatte 3 Jahre lang nebenher einen Job als Bedienung, wenn andere Wochenende hatten. Teilweise mit einer 7 Tage Woche. Darüber hab ich mich nicht beklagt und das war auch völlig ok so. Wenn man so viel arbeitet hat man auch keine Zeit um das Geld auszugeben und so sind bei mir wöchentliche Shopping-, Kino- und Feiertouren eine lange Zeit ausgefallen. Da ich generell sehr sparsam bin (mal abgesehen von den Pferden die ich Jahre lang hatte 🙂 ), habe ich nun das Geld zum Reisen.

Ein anderer Punkt ist die allgemeine Urlaubssituation. Sätze wie: „So viel Urlaub hätte ich auch mal gern“, sind mir nur allzu bekannt. USA war nur ein normaler 3-wöchiger Urlaub den ich mit Jenny verbracht habe, so wie andere ihren Sommerurlaub nehmen. Da unserer Büro sowieso über Weihnachten/Silvester zu hatte, konnte ich das mit meinem Jahresurlaub und den Überstunden super abdecken. Wie viele Leute habe ich also am 08.01.2015 wieder angefangen zu arbeiten und bleibe auch bis 28.02. noch in meiner Firma. Mein Flug geht am 3.3. nach Bangkok, wo meine Weltreise startet. Für dieses eine Jahr musste ich leider kündigen und mich selbst krankenversichern. In Australien werde ich nicht 1 Jahr auf der faulen Haut liegen wie es sich manche vorstellen, sondern habe mich von hier aus schon um einen Job gekümmert, sodass ich dort gleich anfangen kann zu arbeiten.

Wer noch Fragen hat, kann gerne schreiben 🙂

 

Liebe Grüße

Nadine

Hard Facts USA

Hier nochmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten über unsere USA Reise:

– 2014 + 2015 miterlebt

– ca. 3.000 km gefahren (1.864 Meilen) (Strecke Deutschland – Türkei)

– ca. 20.877 km geflogen

– ca. 476 Stunden miteinander verbracht

– 4 Nationalparks gesehen (Death Valley, Zion, Bryce Canyon, Grand Canyon)

– 4 Staaten durchreist (Kalifornien, Utah, Nevada, Arizona)

– Temperaturunterschiede von 58C° erlebt (-38C° – +20°)

– in 12 Hotels geschlafen

– 3 Sachen vergessen (2 Adapter, 1 Jogginghose und in fast jedem Kühlschrank was zu essen)

– 3 große Städte besucht (San Francisco, Los Angeles, Las Vegas)

– 0 Mal verfahren

– 1 Stau gehabt

– 1 Strafzettel bekommen

– 0 Pannen gehabt

– 5 Mal getankt

– 2 Steinschläge gehabt

– 3.000 Fotos gemacht

– 4 Mal mit dem Auto aufgesetzt

– 3.000 Blogaufrufe gehabt

– 4 Strände besucht

– ca. 1,50m Schnee gehabt

– gefühlte 50 Mal Mac&Cheese gegessen

– ca. 50 Menschen kennen gelernt (aus 6 verschiedenen Ländern)

– ca. 1000 Mal gesagt „ich will nie wieder heim“

– ca. 200 Mal gefragt worden „how are you?“

– ca. 45 Mal gefragt worden „where are you from?“

– ca. 30 Postkarten geschrieben

– ca. 200 Mal „all about the bass“ im Radio gehört

 

Shopping Day

Heute haben Tati und ich uns auf nach Esslingen zum Decathlon gemacht um die Mission: „Backpack“, complete zu machen.
Der Laden ist riesig und alles so günstig, dass wir schon 2 Wagen voll schöner Sachen hatten, bis wir bei den Rucksäcken gelandet sind. So gefühlt in jeder Abteilung von Segeln über Golfen bis Reiten haben wir was tolles gefunden. So ist nun auch Tati um 3 Jacken, Transportgamaschen und vieles mehr, reicher :D.
Nachdem ich Rabatt für ein Ausstellungsstück bekommen habe und ich eine ganze Survivalausrüstung zusammen hatte, standen wir ratlos vor dem Rucksackregal. Obwohl ich viele Leute gefragt und diverse Umfragen gesehen hab, war ich nicht schlauer. Rucksack, Trolley oder Koffer war die große Frage. Nach viel hin und her und einigen Überlegungen fiel die Wahl auf einen Rucksack den man als Koffer verwenden kann: den Trolley light 60l von Newfeel. Er hat eine ausklappbare Stange und Rollen zum ziehen und ist total praktisch und mit 70€ sehr günstig.
An der Kasse wäre ich damit auf dem Rücken fast ohne bezahlen raus gelaufen :D. Der Kassierer hätte dann noch fast vergessen ihn zu kassieren.
Nach einem 4 stündigen Shoppingmarathon genossen wir ein 5* Menü im Subway bis das Einkaufscenter zu machte.
Auf dem Rückweg wurde ich leider noch auf der Autobahn geblitzt.
Anschließend folgte noch ein Nachtausflug zu „meinen“ Pferden die sich dachten „jetzt spinnen se komplett“ :).
Der Tag war richtig schön und ich bin jetzt zwar um 237,25€ ärmer aber hab dafür nun endlich alles was ich brauche.
Biet-o-Matik für ebay hat gute Dienste geleistet und so habe ich nun ein Notebook, weil das Tablet nicht richtig funktioniert hat, für 83€ ersteigert.
Nach 145km Strecke an diesem Tag sind wir nachts glücklich und zufrieden in unsere Betten gefallen.
Liebe Grüße
Nadine

Tati mit unserer Ausbeute

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Tati und ich

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Jogginghose, Uhr, Multifunktions-Jacke, Zahlenschloss, 2 Reisehandtücher, Taschenmesser, Campingbesteck, Schrittzähler, Taucherbrille, Regenhülle Rucksack, Thermoskanne, Luftmatratze, Thermosbecher, Decke, Koffer-Rucksack

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Fazit

Hier nochmal ein Résumé aus der Reise in die USA vom 18.12.2014-06.01.2015:

USA war mega cool, landschaftlich total vielfältig, wir haben viel erlebt, zusammen Spaß gehabt, gelacht und die Investition war es absolut Wert. Ob die Menschen dort freundlich sind, kann ich nach 3 Wochen nicht beurteilen, aber wir wurden überall sehr nett empfangen. Ich würde es jedem empfehlen der die Möglichkeit (und das nötige Kleingeld 😀 ) dazu hat. Es war eine unvergessliche Zeit die ich nicht missen will.

Hiermit will ich mich auch einmal bei Jenny bedanken: Vielen vielen Dank, dass wir diese Reise gemeinsam machen konnten, wir uns so super verstanden haben, obwohl wir 3 Wochen 24 Stunden zusammen verbracht haben (oft sogar im gleichen Bett geschlafen haben), du immer so geduldig warst, rücksichtsvoll, wir über alles reden konnten, wir uns immer einig waren, du mich sicher an jedes der vielen Ziele gebracht hast, du die ganze Strecke gefahren bist, dich um alles gekümmert hast (auch meine Haare 😀 ) und wir einfach eine total tolle Zeit hatten. Unser Plan: Jenny hat den Plan, Nadine die Fotos ist super aufgegangen ;).

Aaaaaaber: Jede Medallie hat zwei Seiten. Wie schon gesagt ist die USA als Tourist genial, aber mit dem Leben dort würde ich nicht tauschen wollen. Wir konnten mit vielen Leuten reden und haben auch die andere Seite erfahren.

„Die Amerikaner geben die Arbeit in ihrem Geschäft erst auf, wenn sie entweder tot herausgetragen werden oder aus dem Fenster springen.“

(Der amerikanische Professor Arthur Goodhart in einer Vorlesung in Oxford.)

Die Amerikaner leben um zu Arbeiten, haben teilweise nur 7-10 Tage Urlaub im Jahr (gesetzlich nur 5, Deutschland 28), es gilt das Prinzip: Hire and Fire (Heuern und Feuern) das heißt, es besteht kein gesetzlicher Kündigungsschutz (http://karrierebibel.de/jobs-im-ausland-arbeiten-in-den-usa/). Die Mitarbeiter kommen morgens normal zur Arbeit und verlassen diese nur ein paar Stunden später ohne Job wieder. Genau so wenig gibt es Arbeitslosengeld wie in Deutschland. So bekommen die Leute teilweise nur ein halbes Jahr Geld und manchmal sind das gerade mal 128$ im Monat (http://www.rp-online.de/politik/deutschland/arbeitslosengeld-so-regeln-es-andere-laender-bid-1.567319). Somit gibt es viele Obdachlose (auch Eltern mit Kindern) die sich nicht mal was zu essen leisten können.

Die Waffenlegalität ist ebenfalls ein großes Problem und viele fühlen sich nicht mal in der eigenen Nachbarschaft sicher. Letzte Woche hat wieder ein 3 jähriger „ausversehen“ seine Mutter erschossen. Laut Angaben von mehreren Quellen gibt es in den USA jedes ca. 30.000 Tote durch Waffen (http://www.n-tv.de/politik/Die-Macht-der-US-Waffenlobby-article9792376.html).

Die Krankenversicherung ist ein weiterer Negativpunkt. Bis 2014 gab ein keine Pflichtkrankenversicherung, was sich nun trotz heftigen Protesten wegen der sogenannten „Obamacare“ geändert hat. Viele konnten sich keinen Arzt leisten und das Gesundheitssystem der USA ist das Teuerste der Welt. Die Amerikaner können Krankheiten wie z.B. Krebs teilweise gar nicht bezahlen (http://www.fr-online.de/us-wahl/usa-krankenversicherung-gericht-bestaetigt-obamas-gesundheitsreform,11442534,16500826.html). Außerdem ist das Leben in USA generell sehr teuer.

 In Amerika sind die Aussichten für eine Revolution ungefähr so groß wie für eine Ausbreitung des Buddhismus. Henry Miller

Ich bin nun sehr gespannt wie es in Australien wird, aber USA (vorallem die Westküste) ist sehr schwer zu toppen. Auf jeden Fall werde ich die täglichen Starbucksbesuche und den Toffee Nut Latte mit Jenny sehr vermissen.

Liebe Grüße

Nadine