No longer alone

Montag, 28.09.2015

Eigentlich erlaubte es Jenny nach dem Vorfall mit dem ausgebrochenen Pferd Andrew nicht mehr mich allein auf der Farm zu lassen. Da mein Chef aber Motorradrennen fährt und dies für Montag geplant war, ging er trotzdem.

Eigentlich wollte ich es mir nach der harten Woche ohne Pause gönnen ein bisschen länger zu schlafen, aber dann hatte ich ein schlechtes Gewissen und fing um halb 8 an zu füttern. Nun war ich also wieder komplett allein. Auf so einer Farm im Nirgendwo fühlt man sich da schnell einsam. So rief ich meinen Bruder via Whatsapp an, der noch wach war. Fast 2 Stunden quatschten wir über alles mögliche und ich mistete nebenher mit einer Hand die Paddocks ab. Als ich auflegte fühlte ich mich nicht mehr so einsam. Außerdem kam die Einstellerin Sarah mit ihren beiden süßen Mädels und diese ritten ihre Pferde.

Dann rief mich meine Chefin Jenny an. Schock. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, wenn sie nach Andrew fragte. Am Ende des Telefonates stellte sich raus, dass Andrew ihr doch Bescheid gesagt hatte, dass er geht. Zum Glück ! Sie sagte ich sollte das Pony reiten, solange Sarah noch da ist. Da freute ich mich und er lief echt super. Sarah sagte, ich würde auf dem Pony gut aussehen 😉 ein paar Mal sprang ich auch über ein Kreuzchen und das war gut.

Als Sarah ging, fühlte ich mich wieder gut. Den ganzen Tag stellte ich noch Pferde aufs Laufband und trödelte ein bisschen. Trotzdem machte ich alles, was mein Chef mir gesagt hatte.

Nach dem Füttern musste ich mich beeilen um noch putzen und aufräumen zu können. Außerdem musste ich noch den Müll raus bringen.

Andrew der direkt vom Motorradrennen gekommen war, brachte Aylin mit. Sie hatte ich über eine Facebook-Anzeige ausfindig gemacht, in welcher ich den Job ausgeschrieben hatte. Aylin ist 18, auch aus Deutschland und hat nach dem Abi den Weg nach Down-Under angetreten. Sie ist erst seit einer Woche da und will nun gleich mit dem Arbeiten anfangen. Andrew hatte deutsches Hofbräuhaus-Bier im Gepäck. „Für das, dass du nicht auch abgehauen bist heute“, so die Begründung als ich das Weizen bekam.

Mit Aylin unterhielt ich mich gleich super und freute mich total über neue Gesellschaft und auch Hilfe beim Arbeiten. Eine Weile saßen wir in der Küche bis es spät war und wir ins Bett gingen.

Gesellschaftliche Grüße

Nadine

Lieblingspfer Lucie und ich

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toller Sonnenuntergang

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Hofhund Joey

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Escaped Horse

Donnerstag, 24.09.2015 – Sonntag, 27.09.2015

Der Rest der Woche verlief eigentlich (bis auf eine Ausnahme) ohne große Zwischenkommnisse. Es war gut, dass Tess da war, denn so hatte ich Hilfe und auch jemandem zum Reden. Es war ziemlich kalt und immer bewölkt und hat auch manchmal geregnet.
Ich bin am Freitag wieder mein Pony geritten und Jenny hat mir wieder Springstunde gegeben. Es war sehr gut und er hat alles ohne zu Zögern gemacht. Man merkt einfach, dass er jeden Tag sicherer und besser wird. Das macht total Spaß. Meine Chefin war so begeistert, dass sie meinen Chef holte. Der saß auf seinem Traktor und fuhr gleich wieder weiter. Ihn scheint es wohl nicht sonderlich zu interessieren. So lange er das Pony nicht mehr reiten muss 😛
Samstags morgens kam ich aus dem Wohnwagen und Tess war nicht zu sehen. Ich schnappte mir wie immer das erste Pferd für die Führanlage und lief mit ihm los. Andrew kam mir entgegen, sagte nicht mal Guten Morgen und schrie mich gleich wie wild an. Ich war noch nicht mal richtig wach und verstand nicht, warum er sich so aufregte. Er fragte mich was mir einfalle, dass mir das nicht auffällt und dass ich zurück gehen soll. Ich wusste gar nicht was los war und lief zurück. Alles wie immer. Außer, dass Tess` Pferd Billy nicht da war. Ok, dachte ich mir, dann ist die schon mit ihm an der Führanlage. Andrew schrie noch lauter und ich sagte, dass ich es jetzt auch verstanden hätte. Dann sagte er, dass er das nicht meinte. Ich sah, dass eine Decke eines anderen Pferdes offen war und ging um sie zu zu machen. Da rastete Andrew richtig aus und brüllte mich an. Warum ich mich hinter den Büschen verstecken würde, so die laute Frage. Meine Erklärung machte es nicht besser. Dann kamen auch Tess und meine Chefin die nur einen Bademantel an hatte. Jenny sagte mir ich solle zum Tor laufen. Dann sah ich es: Billy stand bei dem Nachbar hinter dem Stromzaun und guckte doof. Ich kletterte unter dem Zaun durch und griff mir sein Halfter. Zum Glück blieb er stehen und gottseidank haben alle Pferde immer die Halfter auf. Andrew und Jenny brüllten mich nun an, wie man so blind sein kann und warum ich nun nicht mal einen Strick mit genommen hätte. Ja klar: Wenn ich ein Pferd sehe, das abgehauen ist, laufe ich erst zum Paddock zurück, hole einen Strick und warte bis es weg rennt. Tess kam und brachte mir einen Strick. Es war nicht einfach den „Ausgang“ aus dem Stromzaun zu finden und ich frage mich, wie Billy da hin gekommen ist und wie lang er da stand. Daneben war eine Wiese mit saftigem Gras. Pferde muss man verstehen !
Meine Chefs waren total sauer und schrien Tess und mich nochmal ordentlich an. Wie man so blind sein kann, wie sowas passieren kann und dass er uns ja niemals allein lassen kann. Sogar einer Kundin erzählte er wie dumm wir wären.
Zum Glück brachte Jenny das reparierte Quad mit. So geht das Füttern wieder viel schneller.
Wenn meine Chefin da ist, ist es total stressig. Ihr fallen immer irgendwelche Zusatzaufgaben ein und so ist an Pause nicht zu denken. Wir arbeiteten von Sonnenauf-, bis Sonnenuntergang. Ich fand es sehr gemein als Jenny Tess anschrie und sie zur Sau machte, weil sie nur eine Kleinigkeit mit Decken falsch machte. Sie ist hier um zu helfen und ihre Ferien zu genießen und bekommt bestimmt nicht mal Geld dafür. Ich fand es sehr gemein, dass sie ständig angestresst wurde.
Außerdem wissen meine Chefs, dass ich gerade die einzige Backpackerin bin und gerade wenn Tess da ist, hätten sie mich abends ruhig mal zum Karten spielen oder so einladen können. Ich sitze immer allein da und esse und das ist sehr langweilig. Aber da sieht man eben, dass ich nur die „Backpackerin“ bin und mehr nicht.
Sonntags flog Tess leider schon wieder früh zurück nach Melbourne und Jenny für eine Woche ebenfalls. So war ich mit Andrew allein. Da wir die letzten Tage nicht dazu gekommen waren, musste ich einen riesige Pferdetränke sauber machen und das dauerte ewig. Als ich fast fertig war kam Andrew um mir zu helfen. Da er andere Sachen zu tun hatte, sollte ich alle Pferde nur auf die Führanlage stellen.
So ging die anstrengende und sehr stressige Woche (zum Glück) zu ende.

Exhaustete Grüße
Nadine

 

Misteimer einsammeln mit dem Traktor

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Reitplatz

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dummer kleiner Traktor

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Farm

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Brissie mit Heiligenschein

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giftige Redback Spinne

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So werden die Pferde hier „ruhig gestelt“ Fußfesseln (Hobbles) und Beißschutz, dass sie beim Warten nicht die Decken aufessen

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Mittagessen

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Paddocks

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Another day at work

Mittwoch, 23.09.2015

Mit vielen Blasen an den Füßen und fettem Muskelkater im A****, an den Schenkeln und im Bauch bin ich aufgewacht. Ja, Reiten ist eben doch ein Sport 😉
Der Tag war sehr hart. Gestartet haben wir wie immer um halb 8 mit Paddocks abmisten. Gefüttert hat mein Chef Andrew heute.
Dann brachten wir wieder alle Pferde die mussten aufs Laufband.
Wir standen geschlagene 2 Stunden mit gesattelten Pferden da, weil wir dachten Andrew reitet. Bis dann der Tierarzt kam und diese Pferde behandelte. So mussten wir andere Pferde holen und diese fertig machen. Dem Tierarzt John halfen wir auch noch.
Dann gings Schlag auf Schlag. Jenny, meine Chefin ritt einige Pferde und Andrew mein Chef auch. Gemeinsam sattelten Tess und ich viele Pferde, sattelten sie ab, stellten andere aufs Laufband und duschten alle Pferde ab. Da die beiden nicht sehr lange reiten, war das alles stressig und wir mussten immer gleich schon das jeweils nächste Tier fertig haben.
Als wir das geschafft und alle Pferde geritten waren, verabschiedete ich mich um 3 um kurz mein Müsli zu essen. Tess hatte als ich zurück kam schon „mein Pferd geholt“. Ich ritt also das gleiche Pferd wie gestern und es war wieder sehr gut. Von Tess bekam ich viele Komplimente. Da wurde ich glatt rot. Das Pferd und ich waren beide gleich nass geschwitzt, als ich nach 20 Minuten wieder abstieg. Jenny erzählte mir, dass es ein Grand-Prix Dressurpferd sei – Wow cool !
Tess sattelte ihr Pferd Billy und kam als ich gerade fertig war. Jenny gab ihr Unterricht, ich versorgte mein Pferd und holte mein Pony. Das ist das, das ich gestern schon geritten bin. Heute war er schon deutlich gechillter und total super drauf. Er machte ein paar Sätze zur Seite als Andrew mit dem Traktor kam und dieser lachte. Jenny sagte ich soll im Trab über ein Kreuzchen springen. Normalerweise hat das Pony auch vor Hindernissen Angst und Jenny zeigte mir, wie ich das Pony an die Hindernisse gewöhne, ohne ihm Angst zu machen. Diese Technik klappte super und er sprang 1A. Wir machten 4 andere Hindernisse auf die gleiche Art und es war richtig genial. Das Pony sprang alles ohne zögern und Jenny war begeistert. Sie sagte ständig zu mir „good girl“ und „good job“ und lobte mich total. Ich war nur happy, dass ich nach so einer langen Springpause nichts verlernt hatte und alles gut war.
Als Tess und ich die Pferde bzw. Pony versorgt hatten, war es schon 5. Normalerweise füttern wir um halb 5 ! Also ganz schnell die Ladefläche des Utes (Auto) beladen und in Rekordzeit gefüttert. Leider ist das Quad noch nicht wieder aus der Reparatur da, aber mit dem Auto geht es super. Das ist viel besser als mit dem kleinen, langsamen Traktor. Andrew fütterte wieder mit dem großen Traktor die Fohlen. Wir schafften es gerade noch, bevor es richtig dunkel wurde.
Der Tag war somit sehr lange und ich bin fix und fertig. Es war aber total schön.

Schnitzelfertige Grüße
Nadine

Nadine and the horses

Dienstag, 22.09.2015

Tess war schon früher als ich draußen und begann die Paddocks abzumisten. Neben Pferde aufs Laufband stellen, kam der Tierarzt dem wir beide assistierten. Ein Pferd hatte Fieber und er wies uns an, die Temperatur des Fuchses 2 Mal am Tag zu messen. Ich fragte, ob es richtig sei, dass die Temperatur bis 38,5 Grad normal wäre. Jenny und Andrew protestierten beide stark und waren sich einig, dass es bis 37,5 normal ist. Ich warf den beiden einen selbstzufriedenen Blick zu, als der Tierarzt mir recht gab 😀
Eine Kundin kam, Andrew ritt einige ihrer Pferde und Jenny gab Reitunterricht. Tess ritt nebenher ihr Pferd Billy.
Ich sattelte anschließend Pferde für meinen Chef. Das dauerte fast den ganzen Tag und ich konnte nur kurz gehen und was essen.
Dann kam mein Tageshighlight: Nach Ewigkeiten durfte ich wieder aufs Pferd 🙂 Ich freute mich den ganzen Tag darauf. Der Wallach gehört Kunden und er steht hier um ihn auf den Verkauf vorzubereiten. Nach dem Satteln fragte ich meinen Chef, ob er mir zugucken kommt. Er hatte aber keine Zeit und ging Feuer machen. Ich saß nun auf diesem Pferd das ich nicht kannte und wusste nicht was ich mit ihm machen sollte. Ich hatte ja keine Ahnung wie die Australier ihre Pferde arbeiten, was der Wallach kann, ob er brav ist und wie lange ich ihn reiten sollte. Ich tat einfach so, als wäre es ein Pferd das ich zuhause schon geritten bin und machte ganz normal Schritt, Trab und Galopp und legte zu, nahm ihn wieder zurück, ritt Volten, usw. Das klappte gut, der Wallach lief glaub ich ganz ordentlich und er war sehr brav. Alles ging gut und ich strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Endlich wieder auf einem Pferd ! So ritt ich das nette Tier eine Weile und brachte es zurück.
Als nächstes kam dann eine größere Herausforderung. Ein Berittpony das einem 14 jährigen Mädel gehört. Das Pony hat bestimmt mal schlechte Erfahrungen gemacht. Leider hat es vor ziemlich allem Angst. Seit es hier ist, ist es schon viel besser geworden, aber es ist nicht einfach mit ihm. Schon beim Decke runter machen, zuckt er zusammen und hat Angst. Er wurde davor schon ein paar Tage nicht geritten und als ich aufstieg, wollte er gleich mit mir auf und davon. Ich ließ mich nicht beirren und ritt in Ruhe zum Reitplatz. Dort gruselte es ihn noch mehr und er machte ständig Sätze zur Seite. Zum Glück weiß ich aber, dass er nicht bockt. Er rannte mir auch ständig unter dem A**** davon. Nach einer Weile Reiten mit viel gutem Zureden und Geduld, wurde es deutlich besser und er wurde ruhiger. Mit diesem guten Erlebnis hörte ich dann auf.
Andrew half uns anschließend mit dem Füttern. Das ist gut, weil er den großen Traktor fährt der 100 Mal schneller als der Kleine ist. So waren wir zu dritt ruckzuck fertig.
Trotzdem war der Tag sehr lang und ich schlief nach X-Faktor im TV glücklich ein.

Reiterische Grüße
Nadine

Riding or not?

Montag, 21.09.2015

Als ich montags raus kam, war meine Chefin Jenny da und hatte jemanden mitgebracht. Die 16 jährige Tess aus Melbourne war für eine Woche in ihren Schulferien gekommen um zu helfen. Außerdem gehört ihrer Mutter der Wallach Billy der hier zum Langzeitberitt steht und den wollte sie in der Woche reiten.
Ich war sehr froh, dass Tess da war, weil allein ist alles fast unmachbar. Das Abmisten der Paddocks dauerte zwar länger als sonst, aber immerhin hatte ich Hilfe.
Ich fragte meine Chefin, ob ich diese Woche auch mal Reiten dürfe und sie sagte ja. Ich freute mich riesig und sie versprach, dass ich noch heute Abend die Chance hätte auf ein Pferd zu kommen.
Den ganzen Tag beeilte ich mich total, wies Tess ein und freute mich aufs Reiten.
Wie immer fielen Jenny hunderte von Extraaufgaben ein (es soll ja nicht langweilig werden) und als Tess Billy ritt, war es schon fast dunkel. Mit sehr großer Enttäuschung machten wir nach dem Füttern Feierabend und ich hatte es irgendwie davor schon im Gefühl, dass das mit dem Reiten nichts werden sollte. Den ganzen Tag hatte ich nur 10 min Pause um kurz was zu essen.
Dementsprechend fertig war ich nach einem langen Tag und das Wetter war schlecht. Es war kalt und regnete.
Wenigstens kamen „Home and away“ und X-Faktor im TV.

Nicht reiterische Grüße
Nadine

Help with Emirates Issue

Hallo Leute,

zuerst einmal tut es mir leid, dass ihr so lange kein Update mehr bekommen habt. Das liegt daran, dass das Internet & WLAN hier sehr miserabel bis nicht vorhanden ist und ich so viel arbeite, sodass ich abends hunde-, oder pferdemüde ins Bettchen falle. Gleich lade ich aber wieder einen neuen Eintrag hoch.
Nun aber zuerst was anderes:
Ich habe ein Problem mit meiner Fluggesellschaft Emirates. Und zwar ein Gewaltiges. Der Service ist unter aller Sau und so habe ich bisher schon 4! Mails geschrieben die leider unbeantwortet blieben. Nun habe ich heute angerufen. Das Englisch der Dame war total schlecht. Ich behaupte hiermit steif und fest, dass mein Englisch um Welten besser ist! Ich habe sehr oft nachfragen müssen um zu verstehen was die Gute Frau meint.
Ich habe Ende letztes Jahres meinen Hin-, und Rückflug nach Australien gebucht. Die Flugpläne waren nur bis Mitte Oktober dieses Jahres draußen und so musste ich den Rückflug dort voerst einbuchen. Am Telefon (auf Deutsch) wurde mir versichert, dass wenn ich das Datum für den Rückflug wüsse, ich dieses kostenlos umbuchen könne. Nun fragte ich die Telefondame, ob es möglich wäre, im Mai nach Kambodscha zu fliegen und Mitte nächstes Jahres zurück nach Deutschland. Sie meinte, dass mein Rückflug nur spätestens 12 Monate nach dem Hinflug gültig wäre. Also im März 2016. Das hörte ich zum ersten Mal. Meine Frage, ob ich den Passagiernamen gegen Kosten ändern könnte, verneinte sie. Sonst hätte ich den Flug wenigstens verkaufen können. Nun bin ich sehr aufgeschmissen und die Dame mit dem schlechten Englisch wollte mir auch nicht helfen.
Hat jemand eine Idee, was ich machen kann um im Mai zurück zu fliegen ? Oder kennt jemand jemanden der bei Emirates arbeitet und mir eine gute! Auskunft geben kann?
Ich bin verzweifelt. Ich will nicht im März nach Hause !
Vielen Dank an meine Blogleser für jede Hilfe!
Meine Kontaktadresse:
Nadines10@gmx.de

Lonesome Cow

(Überschrift von Stefan)

Sonntag, 20.09.2015

Eine Stunde bevor mein Wecker klingelte, weckte mich das sanfte Geräusch eines Quads direkt neben meinen Ohren. Ich suchte vergeblich nach Oma neben mir und stellte fest, dass es kein Traum war und sie wirklich gegangen waren.
Meine Kollegin Daryn fütterte schon die Pferde und da Brissie in der Futterkammer stand, raffte ich mich auf fuhr ich sie sehr verschlafen dort raus.
Der Tag begann nicht so gut. Keine Oma die Frühstück machte, statt Kaffee am Bett gabs Nutellabrot allein im alten Container 😦
Die beiden Mädels auch aus Deutschland die seit 4 Tagen hier arbeiten hatten heute frei und durften ausschlafen.
Ich wusste, dass ich zurück in der Realität war, als ich mit Gummistiefeln im ersten matschigen Pferdepaddock stand und den Mist einsammelte. Tja, das Leben ist kein Ponyhof und sogar in Australien muss man arbeiten um sich seine Brötchen, äh Nutellabrot zu verdienen…
Die Gummistiefel waren viel zu groß, da ich sie von meinem Chef ausgeliehen hatte. Meine hatten während meines Urlaubs Füße bekommen und standen im Regen. So nass konnte ich die nicht anziehen.
Viel zu früh wollte mein Chef reiten und brachte mein ganzes Konzept durcheinander. Die Paddocks waren noch nicht mal fertig und die Misteimer noch nicht auf dem Misthaufen, als ich das erste Pferd sattelte. Daryn brachte so lange die restlichen Pferde nacheinander auf das Laufband. So ging das den ganzen Morgen und ich sattelte und trenste fleißig, während Daryn das Laufband machte. Zu allem Übel sprang mir auch noch ein Pferd auf den Fuß.
Erst spät war ich fertig und Daryn ging schon früher (sie hatte auch früher angefangen), duschte und packte. Die beiden anderen Mädels die eigentlich frei hatten, wollten die Misteimer auf die Miste bringen. Als das Quad nicht mehr ansprang, ahnten wir böses. Leider stellte sich heraus, dass es kaputt war und am nächsten Tag zur Reparatur gebracht werden musste. Ohne dieses tolle Transportmittel geht hier nix. Kein Füttern, kein Mist wegbringen, einfach nix !
Ich freute mich, dass ich endlich Pause hatte und auf was zu Essen, weil ich hungrig ohne Ende war. Andrew sagte mir, dass ich Daryn zum Zug fahren sollte, weil er keine Lust hatte. Fand ich in meiner Pause natürlich nicht so cool, aber war ja für einen guten Zweck.
Dann fuhr ich sie also mit knurrendem Magen ins 40 km entfernte Windsor, weil sie planmäßig die Farm verließ um weiter zu ziehen. Der Weg dort hin ist zäh wie Kaugummi und scheint immer unendlich. Daryn war spät dran und wollte, dass ich schnell fahre um Zeit rein zu holen. Das sah ich nicht ein, da ich ja schon mal Strafe zahlen musste. Gut, dass ich es nicht gemacht hatte, weil schon die Polizei da stand und laserte. Dann kam noch hinzu, dass ich mit Andrews Ute fuhr und dieser mit Schaltung ist. Da ich seit Ewigkeiten kein Schaltauto mehr gefahren bin, war ich ein bisschen überfordert und der Ute tat mir leid, weil ich nie den doofen 4. Gang gefunden hab.
Als ich wieder zurück kam, erzählten mir die anderen Mädels, dass sie heute noch abhauen wollen. Sie baten mich innig darum, sie zum Zug zu fahren. Da ich weiß, dass es ohne Auto nicht möglich ist nach Windsor zu kommen, ließ ich mich erweichen. Ich war zwar überhaupt und gar nicht begeistert, aber wollte die beiden netten Mädels auch nicht hängen lassen. Zumal mein Chef nichts davon wusste und sie nur einen Zettel schrieben. Gemeinsam zu dritt fütterten wir noch. Das war ein richtiger Scheiß, weil wir nur den dummen, kleinen, langsamen Traktor hatten. Zu Fuß nebenher ist man eindeutig schneller, aber irgendwie muss man das Futter transportieren. Die einzelnen Wege haben wir mit einer großen Schubkarre gemacht und den Traktor stehen lassen. Sonst wären wir nie fertig geworden. Die große Fohlenweide machte zum Glück Andrew mit dem großen Traktor.
Dann ging’s wieder auf die gleiche Strecke und ich musste mich schweren Herzens von den Mädels verabschieden. Ganz plötzlich war ich wieder allein.
Bei der Rückfahrt zur Farm hatte ich ein sehr doofes Gefühl im Magen. Erstens bin ich die ganze Strecke durch den Wald mit 50 km/h gefahren, weil es dort sehr oft Kängurus hat. Dann war ich nicht so begeistert, dass ich die ganze Arbeit allein machen darf, weil das fast unmöglich ist. Ich wusste auch, dass mein Chef am nächsten Tag frei hat und das nicht einfach wird. Die Mädels wussten das auch und deswegen war es ein ungünstiger Zeitpunkt zu gehen. Ich konnte sie aber auch gut verstehen. Außerdem kam ich mir wieder sehr einsam vor, weil ich jetzt niemanden mehr hatte und ja gerade erst von Papa und Oma „verlassen“ wurde. So wurden aus 4 Mädels an einem Tag eine.
Ich hatte Zeit zum Nachdenken und hätte es besser gefunden nicht mehr allein frühstücken zu müssen.
Ziemlich verzweifelt und niedergeschlagen kam ich auf der Farm an und mein Chef war noch draußen. Ich redete eine Weile mit ihm und er fand es höchst seltsam, dass die Mädels nur einen Zettel geschrieben haben, aber war nicht sauer. Er war froh, dass ich nicht auch noch gegangen bin. Eine Weile quatschten wir und dann ging ich ins Bett. Dort skype ich mit der Family und Oma und Papa waren gerade angekommen und verteilten in Live-Übertragung die Souvenirs.

Einsame, verlassene Grüße
Nadine

They leave already

Samstag, 19.09.2015

Das letzte Mal neben Oma aufwachen, das letzte mal Frühstück zusammen, das letzte Mal, dass Oma meinen Backpack packt, die letzten Stunden mit der Familie.
Nach dem Auschecken ging es sehr rechtzeitig zum Flughafen. Mittlerweile kenne ich den Verkehr in Sydney zu gut. Zum Glück. Überall war Stau und die Ankunftszeit in meinem GoogleMaps wurde nicht kürzer. Der Verkehr war noch schlimmer als sonst und nichts ging.
Kurz vor der Abzweigung zum Flughafen fiel mir ein, dass ich als Ziel den internationalen Flughafen Sydney eingegeben hatte, der erste Flug der beiden aber nach Melbourne ging. Papa war noch nicht ganz der Überzeugung, dass das stimmte und meinte ich solle lieben zum anderen Flughafen fahren. Für mich machte das aber keinen Sinn und so ließ ich mich nicht beirren. Papa hatte seinen Flug über Check24 gebucht. Diese haben in der Bestätigungsmail aber nicht geschrieben mit welcher Airline das ist. Eigentlich haben sie aber mit Ethiad gebucht. Das war so kompliziert, dass sogar ich als mittlerweile Vielfliegerin nicht mehr durchblickte. Also sind Oma und ich, als wir endlich am Flughafen waren, zur Info gegangen. Diese haben uns zum Schalter von Virgin Airlines verwiesen. Nicht mal die Flugnummer in der Mail stimmte und der Flug war mit Virgin Airlines. Zum Glück hatte meine Vermutung gestimmt und wir sind zum richtigen Flughafen gefahren. Nachdem die nette Dame uns dann erklärt hatte zu welchem Schalter die beiden müssen, waren wir dann echt ein bisschen spät dran. Ich suchte die richtige Flugnummer raus und dann kam der lang gefürchtete Moment: Der Abschied. Es ist immer schwierig wenn man weiß, dass man geliebte Leute für eine lange Zeit nicht wieder sieht. Da mein Ende in Australien nicht abzusehen ist, fiel das Tschüss sagen unglaublich schwer. So war der Abschied sehr traurig und auch Oma und Papa fiel es sichtlich nicht leicht zu gehen.
Als ich dann mit Brissie vom Flughafen weg fuhr verspürte ich das erste Mal so etwas wie Heimweh. Ich wünschte mich nicht unbedingt nach Hause, aber hätte gerne alle Menschen die mir lieb sind um mich gehabt. Plötzlich fühlte sich alles so einsam an.
Dann wollte ich mich ablenken. Dafür bot sich der Mc Donalds mit WLAN an. In mein Google Maps gab ich MC Donalds ein und fuhr durch viel Verkehr für 5 Minuten. Irgendwas wollte mich komplett verarschen und so stand ich nach einer sehr großen Runde im Kreis wieder vor dem Flughafen. Den zweiten MC den ich eingegeben hab fand ich dann, aber als ich drin saß merkte ich, dass er kein WLAN hatte. Beim dritten Versuch fand ich dann einen direkt neben der Landebahn und mit WLAN. Eine Stunde saß ich dort, aber leider funktionierte aus diversen Gründen das WLAN nicht. Irgendwas gönnte mir keine Ablenkung und so dachte ich viel nach.
Als der Flieger von Oma und Papa um 12 startete, stand ich mit meinem Auto hinter dem Zaun neben der Landebahn. Dummerweise sah man aber von dort keine Flugzeuge starten.
Der nächste Ablenkungsversuch war dann der 2-Wochen-Einkauf im Aldi. Dort machte ich mir wenigstens Gedanken darüber was ich die nächsten 2 Wochen essen wollte.
Auf dem Weg Richtung Stadt kam ich an ein Massagestudio vorbei und gönnte mir noch eine Thai-Massage. Danach ging es mir etwas besser.
Dann wurde es Zeit sich auf den Weg zur Farm zu machen. Dieser zog sich ewig, weil ich im Samstagsverkehr steckte. Nach eineinhalb Stunden kam ich dann wieder im Niemandsland an und wurde nett von den Hunden empfangen.
Das Mädel aus Deutschland mit der ich vor meinem Urlaub zusammen gearbeitet hatte (Daryn) und die zwei anderen Mädels die ich bei meinem Besuch diese Wochen kennen lernte saßen im Container und quatschten. Das war eine gute Ablenkung, genau so wie das Auto Ausladen.
Ich setzte mich eine Weile zu den Mädels und wir quatschten.
Da wir nur zwei Wohnwagen haben und ja zu Viert waren, richtete ich in Brissie mein Nachtquartier ein und legte mich früh ins Bett.
Weil meine keine Schwester Jolina Einschulung hatte, skypte ich mit ihr. Es war sooo schön meine beiden kleinen Geschwister und meinen großen Bruder zu hören und Jolina erzählte von ihrer Schule, den Lehrern, der Schultüte, usw. Das hat mich richtig gefreut und ich wollte gar nicht mehr auflegen. Auch wieder mit meiner Mama zu reden war richtig schön und ich vermisse auch sie alle ganz arg. Zum Glück gibt es FaceTime und wir können so Kontakt halten. Es war als wäre ich live im Wohnzimmer. Es ist einfach schön zu sehen, dass es allen gut geht und genieße jede Minute die ich mit ihnen reden kann.
Als es dann schon später war schickte ich mit Saskia 1000 Sprachnachrichten hin und her und sie hat meine Stimmung auch nochmal richtig aufgeheitert. Sie hat alles gegeben um mich abzulenken bis ich so müde war und lachend einschlief.
Mein Auto stellte ich in den Heuschuppen, sodass es ein bisschen windgeschützt war, weil es kalt werden sollte. Ich wachte von einem Autolicht auf, das mich blendete. Das Auto fuhr sehr langsam und es war mysteriös. Mein Chef war es nicht, weil sein Auto da stand. Und die Farm ist so im Nirgendwo, dass sich dort keiner hin verirrt. Ich versuchte nicht mehr an das Auto zu denken und schlief wieder ein.

Liebe Grüße aus Brissie
Nadine

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We`re going to the Zoo

Freitag, 18.09.2015

Oma gönnte uns ausschlafen und so waren wir erst um 9 wach. Nach dem gemütlichen Frühstück im Zimmer, holte uns der gleiche Mechaniker von gestern mit Brissie im Motel ab.

Mit den 2 neuen, schwarz angesprühten Reifen sieht sie nun wieder aus wie neu und außerdem bekam sie neue Bremsen. Die Werkstatt war sehr günstig und Papa meinte für diesen Preis hätte man das in Deutschland nicht bekommen. Wer mal Hilfe mit dem Auto in Sydney braucht. Einfach nach David bei Jax Tyres fragen. Der macht alles und hat schon vielen Backpackern mit ihren Autos geholfen.

Direkt von der Werkstatt aus gings mit einer neuen Brissie zum Taronga Zoo (https://taronga.org.au/taronga-zoo). Dieser liegt in Manly, ein sehr sehenswerter Teil von Sydney. Wie immer herrschte pures Verkehrschaos und es ging nur sehr schleppend voran. Als wir ewig durch ein Wohngebiet fuhren fragten wir uns, ob wir überhaupt noch richtig sind. Nach einer Stunde kamen wir aber am Zoo an.

Im Parkhaus wollten die 17$ und auf dem Parkplatz daneben stolze 19$ für den Tag. Da stellten wir mein geliebtes Auto lieber in ein Wohngebiet. Dort war es erlaubt und kostenlos.

Der Zoo kostete für Oma als Senior 36$ und für Papa und mich 46$ Eintritt. Der Ausblick vom ganzen Zoo ist einfach gigantisch. Man sieht die Skyline von Sydney und somit die Harbour-Bridge und die Oper.

Es gibt eine für Zoobesucher kostenlose Seilbahn, die bis runter an den Hafen fährt, von wo aus man mit der Fähre bis ins Innere von Sydney kommt. Wir ließen uns den Spaß einer Rundfahrt in einer Gondel nicht nehmen und fühlten uns wie im Skigebiet, nur ohne Schnee und mit besserer Aussicht. Das Wetter war wieder gigantisch und so sahen wir ewig weit und hatten perfekte Sicht auf die hammermäßige Skyline. Oma und Papa waren genau so begeistert wie ich.

Der Zoo an sich ist ebenfalls total genial. Er ist sehr toll gestaltet, überall wird für Umweltfreundlichkeit geworben und sogar die Restaurants werden mit Solarzellen betrieben. Auch für die Tiere im Regenwald werden überall Spenden gesammelt und sich für sie eingesetzt.

Auch die Tiere im Zoo haben sehr schöne, teilweise riesige Gehege und wo es geht, wird auf Zäune verzichtet. Ich denke, dass Zoos nie artgerecht sein können, aber für Zootiere leben diese hier nicht schlecht.

Trotz Wochentag war viel los und auch viele Schulklassen waren anzutreffen. Der Rundweg geht die ganze Zeit den Berg runter und wenn man am Ende des Tages keine Lust mehr hat, fährt man mit einer Gondel wieder hoch. Wir sahen viele Tiere wie Haie, Robben, Giraffen, Gorillas, Schimpansen, Reptilien, Vögel, Zebras, Pinguine, Krokodile, Elefanten und vieles mehr. Insgesamt kann der Taronga ca. 1400 Tiere vorweisen. Alles ist mit Liebe zum Detail gestaltet und regelmäßig werden Fütterungen abgehalten und die Pfleger erklären alles zu den Tieren. Der Zoo an sich ist riesig und da wir erst um 12 da waren, mussten wir alles im Schnellverfahren abhandeln. Trotzdem blieb noch Zeit für ein Mittagessen im Restaurant, wo die Preise hoch waren, aber auch nicht viel höher, als wenn man irgendwo anderes in Australien essen geht.

Fast alle Tiere haben wir gesehen und blieben teilweise lange vor den Gehegen stehen, um sie zu beobachten.

Bestimmt war das nicht das letzte Mal, dass ich in diesem Zoo war.

Nach dem Einkauf im Woolworths, wo Papa meine Antenne richtig montiert hat, ging dieser wunderschöne Tag mit einem Vesper im Motel zu Ende.

Leider war dies unser vorerst letzter gemeinsamer Abend und ich bin jetzt schon traurig, wenn ich an den morgigen Abschied denke.

Letzte Grüße zusammen mit Papa & Oma

Nadine

 

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Shopping-Time

Donnerstag, 17.09.2015

Die Nacht in unserem schönen Motel war sehr angenehm, aber Oma war wieder viel zu früh wach. Das Frühstück gabs für mich wieder im Bett, weil es nur 2 Stühle gab.
Für morgens bekam ich einen Termin in der Werkstatt zum Reifenwechseln von Brissie. Zwei Reifen waren nicht mehr gut. Der Mechaniker fuhr uns netterweise zum Bahnhof, da Brissie den ganzen Tag über da bleiben musste.
Weil schlechtes Wetter vorausgesagt war, beschlossen wir einen Shoppingtag einzulegen. Oma wollte nochmal auf ihren „Polenmarkt“ und auch Papa war von der Idee begeistert. So fuhren wir mit dem Zug und Bus zum Centre und verbrachten den ganzen Tag auf dem Paddys Markt. Es war nicht so viel los wie beim letzten Mal, und wir fanden sehr viele schöne Dinge wie Souveniers Klamotten und so weiter. Oma fand endlich eine lang gesuchte Handtasche und wollte sie erst nicht kaufen, da die Frau nicht handeln wollte. Auf dem ganzen Markt will niemand mit sich verhandeln lassen. Als die Frau aber doch noch nachgab, entschied sich Oma für die Tasche und war sehr glücklich.
Außerdem besuchten wir das Shoppingcenter vom letzten Mal und auch dort gab es einiges zu kaufen. Das Mittagessen gönnten wir uns in einem chicen Italiener wo ich Oma und Papa einlud. Es gab Pizza Margherita, Spagetti Bolognese und Penne mit Knoblauchsoße und Pilzen. Zum Nachtisch gönnten wir uns ein Eis und Creme Brulee.
Da wir den ganzen Tag im Shopping Center verbracht haben, wurde es schon dunkel als wir mit dem Bus die lange Reise zum Hotel auf uns nahmen. Dort fuhren wir an unserem letzten Hotel in Sydney am Ibis Budget vorbei.
Im Motel gab es noch gemütlich Abendessen auf unserem Zimmer und so ging ein weiterer schöner Tag gemütlich zu Ende. Leider ist es nun nicht mehr lange, bis Oma und Papa gehen und die Zeit geht einfach viel zu schnell rum.

Liebe Grüße nochmal aus Sydney
Nadine