No longer alone

Montag, 28.09.2015

Eigentlich erlaubte es Jenny nach dem Vorfall mit dem ausgebrochenen Pferd Andrew nicht mehr mich allein auf der Farm zu lassen. Da mein Chef aber Motorradrennen fährt und dies für Montag geplant war, ging er trotzdem.

Eigentlich wollte ich es mir nach der harten Woche ohne Pause gönnen ein bisschen länger zu schlafen, aber dann hatte ich ein schlechtes Gewissen und fing um halb 8 an zu füttern. Nun war ich also wieder komplett allein. Auf so einer Farm im Nirgendwo fühlt man sich da schnell einsam. So rief ich meinen Bruder via Whatsapp an, der noch wach war. Fast 2 Stunden quatschten wir über alles mögliche und ich mistete nebenher mit einer Hand die Paddocks ab. Als ich auflegte fühlte ich mich nicht mehr so einsam. Außerdem kam die Einstellerin Sarah mit ihren beiden süßen Mädels und diese ritten ihre Pferde.

Dann rief mich meine Chefin Jenny an. Schock. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, wenn sie nach Andrew fragte. Am Ende des Telefonates stellte sich raus, dass Andrew ihr doch Bescheid gesagt hatte, dass er geht. Zum Glück ! Sie sagte ich sollte das Pony reiten, solange Sarah noch da ist. Da freute ich mich und er lief echt super. Sarah sagte, ich würde auf dem Pony gut aussehen 😉 ein paar Mal sprang ich auch über ein Kreuzchen und das war gut.

Als Sarah ging, fühlte ich mich wieder gut. Den ganzen Tag stellte ich noch Pferde aufs Laufband und trödelte ein bisschen. Trotzdem machte ich alles, was mein Chef mir gesagt hatte.

Nach dem Füttern musste ich mich beeilen um noch putzen und aufräumen zu können. Außerdem musste ich noch den Müll raus bringen.

Andrew der direkt vom Motorradrennen gekommen war, brachte Aylin mit. Sie hatte ich über eine Facebook-Anzeige ausfindig gemacht, in welcher ich den Job ausgeschrieben hatte. Aylin ist 18, auch aus Deutschland und hat nach dem Abi den Weg nach Down-Under angetreten. Sie ist erst seit einer Woche da und will nun gleich mit dem Arbeiten anfangen. Andrew hatte deutsches Hofbräuhaus-Bier im Gepäck. „Für das, dass du nicht auch abgehauen bist heute“, so die Begründung als ich das Weizen bekam.

Mit Aylin unterhielt ich mich gleich super und freute mich total über neue Gesellschaft und auch Hilfe beim Arbeiten. Eine Weile saßen wir in der Küche bis es spät war und wir ins Bett gingen.

Gesellschaftliche Grüße

Nadine

Lieblingspfer Lucie und ich

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toller Sonnenuntergang

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Hofhund Joey

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