I believe in Firpo

Samstag, 25.06.2016

Nach dem Frühstück liefen wir um halb 10 los zum Zug. Ein anderes Mädel aus Amerika kam mit und wir waren viele Leute.

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Kurz schauten wir im Reisebüro vorbei, sodass Bianca auch noch ein Ticket nach Mawlamyine (auch Mawlamyaing oder Moulmein) kaufen konnte und dann gings weiter zum Bahnhof. Gerade als wir diesen erreichten fing es stark an zu regnen – was für ein Timing !
Der Bahnhof ist sehr alt, aber es gibt sogar ein elektronisches Ticketsystem und für 20ct kauften wir uns ein Ticket. Der Zug hatte sehr viel Verspätung und weil wir uns mit 2 Jungs vom Hostel trafen, waren wir nun zu 8. Diese 3 stündige Rundfahrt wollten wir machen um ein bisschen was von der Umgebung zu sehen und weil wir gehört hatten, dass es sehr interessant sei.
Der Zug ist alt, aber wir bekamen noch Sitzplätze und es hatte sogar Ventilatoren. Wir öffneten das Fenster und es kam so viel Wasser auf einmal rein, dass George ordentlich nass wurde. Die Fahrt war sehr interessant. Ständig stiegen Verkäufer ein die Obst, Tabak, Eier und viel mehr verkauften. Sie liefen alle mit den Waren im Korb auf dem Kopf durch den Zug und priesen ihre Waren auf burmesisch lautstark an. Wenn jemand was kaufte, setzten sie sich auf den Plastiksessel den sie dabei hatten und gaben die Waren aus. Das war sehr interessant zu sehen.
Man bekam nun auch die nicht so schönen Seiten von Yangon zu sehen. So begegneten wir viel Armut, fuhren an unglaublich viel Müll und eine Art Slums vorbei und die Leute haben hier keine richtigen Häuser. Alles stand unter Wasser vom Regen und die Leute saßen im Dreck. An einer der 40 Haltestellen unterwegs fand ein Markt statt und es war krass was und wie die Leute hier verkauft haben. Jeder Europäer wäre krank geworden, wenn er hier was probiert hätte. Es herrschte reges Treiben und vom Zug aus konnten wir alles beobachten.
Die Zugreise mit dem alten Ding war sehr erlebnisreich. Die Türen sind immer offen und durch die Fenster kommt ein guter Luftzug. Die Leute springen teilweise auf den Zug oder vom Zug, wenn er noch langsam fährt. Richtig schnell wird diese alte Emma nämlich nicht. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen und es macht Spaß sich aus der Türe des fahrenden Zuges raus zu lehnen. Nein liebe Eltern das ist nicht gefährlich 😉 Die letzte Stunde zog sich lange und zwei Stunden hätten auch gereicht, aber die Zeit bekommt man auch rum. Am Ende kamen wir nach einer schönen Runde wieder am gleichen Bahnhof an.

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So sehen die Gesichter nach einer Stunde Fahrt ausDSC_0607 (FILEminimizer) DSC_0610 (FILEminimizer)

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Um 2 waren wir mit Michael (der Amerikaner vom Flieger, der eigentlich Firpo heißt) zum Essen im Nudelrestaurant verabredet. Zu 8. liefen wir da hin und trafen Firpo unterwegs zufällig.
Diesen Teil des Blogs hat mein Travelmate Jonas geschrieben. Angefangen mit dem Tag als er uns kennen lernte:
Der Sitz 15C scheint ein guter zu sein, habe ich doch die Nadine & die Lena im Flieger kennengelernt. Aufgefallen sind mir die beiden natürlich schon vorher, einerseits wegen dem Strohhut & dem vielen Gepäck von Nadine, aber in erster Linie natürlich wegen der deutschen Sprache. Doch da war noch etwas, weshalb ich schon im Bus zum Flieger hoffte, dass sich unsere Wege bald noch einmal kreuzen werden: Ein cooler alter Mann erkundigte sich bei seinen «friends» ob alles gut sei & die Lena musste herzhaft lachen. Beim tschüss sagen am Flughafen haben mir die Mädels den Firpo, die Redaktion darf ruhig zu seinem richtigen Namen stehen, vorgestellt. Zwei Tage später saßen wir dann in diesem Noodlehouse in Yangon & haben uns mit dem Firpo zum Mittagessen verabredet. Noch wusste ich kaum etwas über ihn, doch das sollte sich bald ändern. Die Lena & die Nadine haben uns bereits erzählt, dass er sehr humorvoll, easygoing & interessant sei. Der Firpo ist definitiv ein Unikat, plaudert gerne, ist typisch amerikanisch amazed (fasziniert) von fast allem, bezeichnet sich selbst als «Bürger der Welt» und erzählt unverblümt von seiner Abstinenz, seinem sechsten Sinn, seiner Freundschaft zu Michael Jackson (Anm. der Redaktion: † 25.06.2009) & Fidel Castro (Anm. der Redaktion: hat die Macht 2006 an seinen Bruder abgegeben), wie er mal eben der Polizei in Bangkok entkommen sei und von seinen weiteren Reiseplänen. Dieser Mann ist sehr eloquent, durchaus humorvoll & genießt die volle Aufmerksamkeit (mhm, ich erwähne jetzt nicht, dass die Lena vor Begeisterung fast vom Stuhl gefallen wäre.. ) sowie das «Story-telling». Noch bevor wir bestellt haben, waren wir schon gefangen von seinen Geschichten, haben uns dabei aber auch immer wieder auffällig unauffällig angeschaut, weil wir nicht so recht wussten, ob wir denn nun alles glauben sollen. Nun, als ehemaliger CIA-Angestellter, Lehrer, Schriftsteller, etc. hat er einen spannenden Background vorzuweisen. Er reist nun um die Welt, weil er mehr von der Geschichte erfahren will, dazu auch gerne in Länder, welche nicht eben die besten Beziehungen mit Amerika pflegen. So glaubt er auch zu wissen, dass er ständig unter Beobachtung stehe, beim Zoll noch ein bisschen länger als alle anderen in die Kamera schauen muss & deswegen auch drei Handys mit sich trägt. All dies erinnert mich an «catch me if you can» & da wären wir schon beim nächsten Punkt. Damals hat er sich von seiner Frau getrennt & pflegt seither auch keine enge Beziehung zu seiner Familie. Er erkennt die wunderschönen Frauen (Anm. der Redaktion: die Lena, die Bianca & die Nadine), ohne dabei jedoch eine Lust zu verspüren. Bääääm, da sitzen wir alle da & wissen nicht so recht was wir sagen sollen, aber schon folgt der nächste Teil. Er ist überzeugt, dass sie ihm in Russland eine Falle stellen wollten & deshalb eine Prostituierte auf ihn angesetzt hätten – zu gut also, lässt ihn eine reizvolle Dame so was von kalt. Nächstes Land, nächste Falle? In Bangkok angekommen mietet er sich ein Auto & fährt ziellos durch die Stadt. Was gibt es besseres als sich in einer Großstadt zu verlieren? Nichts, denn oftmals entdeckt man dann die schönsten Dinge. A propos entdecken, gut hat er seinen sechsten Sinn eingeschaltet, auch wenn er entspannt im Auto sitzt, scheint ihm doch die Polizei tatsächlich zu folgen. Da denkt er sich wohl, was der James Bond kann, kann der Firpo schon lange & wird seinem Namen endlich gerecht. Sein Name ist Car (Auto), Firpo Car. Nun aber zurück zur Verfolgungsjagd. Als ehemaliger CIA-Angestellter stellt sich die Flucht für ihn als Kinderspiel heraus. Ab in die schmalen Seitengassen, einmal links, einmal rechts, ein bisschen aufs Gaspedal drücken und schon hat er seinen Frieden wieder. Auch macht er uns weise, dass er seine Umgebung immer zuerst abchecke, weshalb er auch sehe, dass im Restaurant nicht unweit von unserem Tisch eine Kamera installiert sei. Bitte schön lächeln und winken! Ruft ihm eine unbekannte Nummer an, ruft er mit Handy Nr. 2 oder Handy Nr. 3 zurück & telefoniert er mit Freunden, schiebt er immer wieder mal ein «Hello buddies, how are you today?» ein, um die Mithörer der CIA zu begrüßen, weil ja jedes Telefongespräch heutzutage abgehört wird. Klar, mach ich auch immer – ihr etwa nicht? Die Kreditkarten und das Geld taped er sich oft direkt ans Bein, sicher ist sicher und auch sonst sieht er mit seinem Aktenkoffer, dem Hemd und der Jeans eher aus wie ein Businessmann als ein Tourist. Die Lena ist mittlerweile schon bald eingeschlafen, unsere Hintern ganz schön schmerzerfüllt vom vielen Sitzen und so wollen wir doch langsam weiterziehen. Ich habe schüchtern gefragt, ob wir nicht die Rechnung kriegen könnten & in der Zwischenzeit haben wir ihn noch etwas über das Hostelleben (Stichwort Dorms=Mehrbettzimmer), Tinder (Stichwort Datingapp) und Snapchat (Fotoapp) informiert. Hell begeistert will er nun das Hostelleben auch bald einmal ausprobieren und auf die Tinderapp verzichtet er aus uns bekannten Gründen. Die Bianca gibt ihm noch wertvolle Tipps für seinen Kurztrip nach Indien, wohin er nach seinem nächsten Kurztrip zur chinesischen Mauer fahren will. Die Rechnung ist mittlerweile da & wir legen alle unseren Betrag auf den Tisch. Er hat uns schon vorgewarnt, dass er nur 3’000 KIP (EUR 2.30) dabei habe & es knapp werden könnte. So kam es dann auch & er sagte dem Besitzer vom Restaurant, wenn er ihm traue gehe er zum nächsten ATM & bringe dann das Geld oooooder «can I pay with credit card?». Ja, er konnte, strahlte & offerierte uns das Essen, wir sind schließlich Reisende & das Essen kostet insgesamt nur $ 21. Die erste Karte funktionierte nicht, aber genau deswegen hat er auch noch eine zweite dabei. Gut gelaunt, aber ziemlich müde haben wir uns nach dem obligatorischen Gruppenselfie im Restaurant in die große weite Welt verabschiedet & schon bald war der äußerst humorvolle, junggebliebene Weltenbummler mit seiner Aktentasche in den Straßen von Yangon verschwunden. Goodbye Firpo Car. Wir alle werden noch lange von dem Firpo erzählen, haben auf unserer gemeinsamen Weiterreise auch schon das Lied «I believe in miracles» (zu verstehen als I believe in mirco) von den Hot Chocolates zu «I believe in Firpo, where you from, you sexy thing» abgewandelt & sind tanzend durch das Zimmer gehüpft. Dabei haben wir erstaunlicherweise festgestellt, dass er in der Tat viele Bücher geschrieben hat & wohl den Michael Jackson zu kennen schien.

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Wieder von mir, also Nadine geschrieben:
Lena, Jonas und ich liefen noch auf den Markt, aber außer sehr viel Stoff, Schneidern und Diamanten gab es nichts Interessantes. So verließen wir den Markt in der Halle schnell wieder und die beiden kauften noch schnell zwei Hosen.
Im Hostel hatten wir noch kurz Zeit uns auszuruhen und dann liefen wir los und suchten ein Taxi. Das fanden wir schnell und es war alt, ohne Klima und zu viert mit Gepäck hatten wir nicht wirklich viel Platz. Trotzdem war es günstig und es war ok. Wir sollten 2 Stunden brauchen, aber waren in einer da. So hatten wir an der Bushaltestelle noch genug Zeit bis der Bus kam und die anderen hatten sich total Stress gemacht. Leider gibt es in Myanmar keine Schlafbusse, aber wenigstens war unser Transportmittel modern, hatte eine Klima und sah nicht aus wie die anderen alten Busse die schon fast kriminell sind. Leider war die Klimaanlage wie immer so kalt, dass man fast erfriert, aber darauf waren wir natürlich gut vorbereitet und hatten lange Klamotten und Schals dabei. Was auch total nervt ist, dass es einen TV gibt und dort total kitschige Myanmar Filme und Musikvideos auf voller Lautstärke laufen. Schlafen konnte ich also nicht gut und im Sitzen schon gar nicht. Es waren fast nur Burmesen im Bus die sich in wahnsinniger Lautstärke unterhielten.

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Mit dem Versuch zu schlafen verabschiede ich mich nun. Hoffentlich werden wir morgen in Mawlamyine (auch Mawlamyaing oder Moulmein) wieder aufwachen.

Liebe Grüße aus dem Schlafbus der keiner ist
Nadine

Shwedagon Pagoda

Freitag, 24.06.2016

Das Frühstück war nicht so sonderlich gut. Es gab Chicken-Nudeln, Chickensuppe, Toast und Marmelade die mehr Zucker war und Butter die richtig ekelig schmeckte. Immerhin war diese Mahlzeit im Hostelpreis inbegriffen.

Eigentlich wollten wir dann los, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es schüttete und als es aufhörte, zogen Lena, Jonas und ich los. Auf den Straßen herrschte reges Treiben und die Straßen zu überqueren ist fast unmöglich. Wie fast überall sucht man Verkehrsampeln vergeblich und hier fahren die Autos so schnell, dass man nicht wie in Vietnam oder Kambodscha schnell in einer Lücke die Straße überqueren kann.

Überall sitzen Leute an der Straße, es gibt sehr viel Straßenessen und es wird alles mögliche verkauft. So auch der Kautabak den hier fast alle Leute (auch Frauen) kauen. Das färbt die Münder der Burmesen rot und wenn sie es ausspucken sieht es aus wie Blut. Überall auf den Straßen hat es deswegen rote Flecken.

Viele Bilder konnten wir bei unserem großen, schönen Spaziergang durch Yangon nicht machen, weil es immer noch regnete. Hier muss man ständig für alles gewappnet sein. Regenjacke, Schirm, Sonnenbrille und Sonnencreme, weil man nie weiß was einen erwartet.

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Zum Mittagessen gingen wir ins 999 Nudelhouse das uns empfohlen wurde. Die Preise waren unschlagbar günstig und es schmeckte sehr gut.

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Um 3 trafen wir uns im Hostel mit Bianca und die Jungs George und Sky kamen mit uns mit. Wir machten uns auf den Fußweg zum Shwedagon Pagoda. Der Weg war nicht sehr interessant und wir liefen eine Stunde dort hin. Wenigstens schien die Sonne nun und die Wolken waren verschwunden.

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Hier wieder die Touristenabzocke schlecht hin: Der Eintritt kostete 8$ und die Jungs die kurze Hosen anhatten, mussten für weitere 5$ einen Rock kaufen um die Knie zu bedecken. Die Schuhe muss man wie in jedem Tempel ausziehen und für eine Plastiktüte hätte man extra zahlen müssen. Wenn es dabei um den Umweltaspekt gehen würde, wäre ich gerne bereit das zu zahlen, aber hier geht es nur ums Geld. Der Ort an dem man die Schuhe abgeben sollte, schloss um 6, aber wir kamen hier hin zum Sonnenuntergang der erst später ist.

Eine Rolltreppe auf der man barfuß laufen muss, brachte uns zur Pagoda. Diese ist das religiöse Zentrum von Myanmar. Sie ist das Wahrzeichen des ganzen Landes und ist eine der berühmtesten Stupas der Welt. Die Pagoda überragt die größte Stadt des Landes. Laut der Legende sind diese beeindruckenden Tempel über 2500 Jahre alt. Das Gelände mit den unzähligen kleinen Tempeln ist riesig und überall beten die Leute. Für jeden Wochentag gibt es eine andere Ecke und Lena, Bianca und ich die an einem Mittwoch geboren sind, wollten das Ritual vollführen. Ein Mönch zeigte uns wie es geht und man muss jeweils 5 kleine Schüsseln voll mit Wasser über drei verschiedene Statuen schütten.

Wir kamen mit einigen Mönchen und anderen Leuten ins Gespräch und es war interessant. Viele Tourguides die sich nicht als solche zu erkennen geben, wollen einen in ein unverbindliches Gespräch verwickeln und einem dann eine Tour „andrehen“. Das lehnten wir dankend ab. Statt dessen saßen wir nach unserem langen, ausführlichen Rundgang auf einer Treppe und wollten den Sonnenuntergang anschauen. Leider schoben sich mal wieder dicke Gewitterwolken vor die Sonne und es regnetet kurz. Trotzdem sah es wunderschön aus wie die Sonne die ohnehin schon geniale Stupa in ein noch leuchtenderes Gold färbte. Alles hier ist aus Gold und man wird total geblendet. Wir fanden einen kostenlosen Wlan-Spot den jeder gleich ausnutzte. Als die Sonne komplett verschwunden war, nahmen wir die Rolltreppe zum Ausgang.

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Zurück zum Hostel wollten wir ein Taxi nehmen. Der erste Fahrer den wir fragten, sagte uns einen viel zu überteuerten Preis den wir nicht bereit waren zu zahlen. Wir hatten keine Aussicht auf ein günstigeres Taxi und wussten nicht was wir tun sollten. Da rief uns eine Gruppe Männer zu, wir könnten kostenlos bei ihnen mitfahren. Da sagten wir nicht nein und stiegen auf die Ladefläche des Pickups. Es stellte sich heraus, dass einer der drei Malaysischen Männer der Boss der Pickup-Firma ist. Wir unterhielten uns richtig gut mit den netten, witzigen Männern und rieten ihnen ein Hostel in Myanmar zu eröffnen, weil sie erstaunt waren, dass wir uns alle in einem Hostel kennen gelernt hatten und nun zusammen reisen. Die Fahrt war dann tatsächlich kostenlos und endete in Chinatown.

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Von dort liefen wir eine halbe Stunde zu einem Restaurant, das ich über Tripadvisor gefunden hatte. Vor allem, weil mein Magen immer noch nicht wieder gut ist, will ich in Restaurants essen, wo ich keine Lebensmittelvergiftung mehr bekomme. Die Speisekarte vom Green Gallery hatte nur Salate und Suppen, aber wir fragten nach dem im Internet angepriesenen Curry. Dieses bekamen wir und es schmeckte genial. Die Portionen waren riesig und auch der Service echt gut. Für 1,50$ auch noch günstig dazu.

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Vollgegessen rollten wir zurück zum Hostel und saßen noch gemütlich zusammen vor dem TV in der Lobby bis alle zu müde waren und wir nach und nach ins Bett gingen.

Liebe Grüße von Yangon (Rangoon)

Nadine