I´m coming home

Besser spät als nie…

Sonntag, 12.03.2017

Wir gönnten es uns das erste Mal auf unserem Trip auszuschlafen. Die Anderen im Zimmer waren schon aktiv, aber das störte uns nicht.

Nach dem Auschecken liefen wir bei strahlendem Sonnenschein zu einer Bäckerei. Das Frühstück schmeckte gut und frisch gestärkt stiegen wir in die U-Bahn Richtung Stadt.

Da es nur an diesem Sonntag bis 18 Uhr besonders günstige Flüge bei AirBerlin gab und ich kein mobiles Internet hatte, setzten wir uns in den MC Donalds um WLAN zu schnorren. Ich wollte unbedingt meinen Flug in die USA buchen. Leider funktionierte das überhaupt nicht und es war zu langsam um irgendwas zu machen.

Auf 3 Uhr waren wir mit Rudi verabredet mit dem wir über BlaBla Car eine Mitfahrgelegenheit nach Sindelfingen gefunden hatten. Anna rief an und fragte, ob er schon früher könne. Leider ging nur seine Mailbox ran und Anna verfiel schon leicht in Panik. Irgendwann erreichten wir ihn noch und er sagte, dass er bald da wäre. Da war es aber erst halb 2. Eigentlich hätten wir noch gerne die Brücke mit den Liebesschlössern sehen wollen und den Dom fotografieren, aber dafür war keine Zeit mehr. Leider auch nicht dafür aufs Klo zu gehen und den Flug zu buchen. Ich verfiel in Panik und versuchte irgendwie, mit Meli mit der ich in die USA fliege, zu schreiben was wir jetzt machen sollten.

Rudi wartete auf dem Parkplatz auf uns und wir fuhren direkt los. Er redete viel über Gott und die Welt und hörte gar nicht mehr auf. An einem Rastplatz fragte er uns, ob wir die Mosel sehen wollen. Das Wetter war perfekt, wir hatten Zeit und ich dachte mir: „Warum nicht?“. Anna sah das anders und sie dachte daran wie er uns umbringt und im Wald vergräbt. In ihrem Gesicht war alles andere als Freude zu sehen. Wir liefen auf einem Pfad hinter der Raststätte und die Aussicht auf die Mosel war total schön. Es waren JetSkis unterwegs und ein paar Wanderer begegneten uns. Rudi sagte, dass das oben am Wald ein guter Aussichtspunkt wäre. Anna hatte noch mehr Bedenken, aber wir gingen mit. Die Aussicht war echt genial und wir liefen zurück zum Auto. Ich glaube Anna war erleichtert, dass wir danach noch lebten.

Anna musste ein paar Mal herhalten und mir einen Hotspot machen, sodass ich mit Meli kommunizieren konnte wie wir das mit dem Flug machen und mit meinem Papa wann er mich holen sollte. Ohne Internet ist man wirklich verloren. Zum Glück war Meli so nett und buchte mir den Flug und tausend Steine fielen mir vom Herzen.

Die Fahrt ging schnell und Rudi ließ Anna am Bahnhof raus. Er musste sowieso in die Nähe von meinem Wohnort fahren und fuhr mich sogar bis vor die Haustür.

Somit war der schöne Kurztrip auch leider schon wieder vorbei, aber ich habe ja schon den nächsten Trip gebucht. New York ich komme !

Liebe Grüße aus der Heimat

Nadine

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