Sick

Freitag, 20.05.2016

Schon nach dem Aufwachen fühlte ich mich noch schlechter als die letzten Tage.
Mein Travelmate Bernhardt aus Österreich war nun endlich in Sapa angekommen. Schon vor 2 Wochen hatten wir ausgemacht zusammen zu reisen, aber durch verschiedene Umstände hatte es jetzt erst geklappt. Sein Hotel ist nicht weit von meinem und nach dem Frühstück (Omelette mit Pilzen und Tomaten) fuhr ich los um ihn zu besuchen. Zum Glück verstanden wir uns gleich gut, denn wir kannten uns ja gar nicht. Wenn man zusammen reist ist es natürlich wichtig, dass man gut miteinander auskommt.
Zusammen fuhren wir zum Markt, der leider gar nichts Besonderes war. Das Essen lag wie immer ohne Kühlung in der Sonne und beim Geruch wurde es mir noch schlechter als ohnehin schon. Nach einem kurzen Aufenthalt, wo wir Athena und Pauline wieder trafen, fuhren wir zurück. Ich suchte nach einem Mechaniker, weil nun auch noch meine Kupplung gerissen war und mein Tacho wackelte. Beide Mechaniker wollten 16 Euro dafür, was viel zu viel ist. Abzocken lasse ich mich nicht und da es auch so geht, ging ich wieder. Außerdem hatte ich keine Lust noch rumzudiskutieren, wo es mir sowieso schlecht ging.
Zurück im Hostel wollte ich mich hinlegen zum Schlafen. Weil mir schlecht war, konnte ich aber nicht einschlafen. Direkt neben unserem Zimmer ist auch noch eine Baustelle. Man kann die Fenster nicht schließen und es fühlte sich an, als würde jemand in meinem Kopf bohren. Die Geräusche machten mich total verrückt.
Irgendwann wurde es mir ganz schlecht, ich bekam Schüttelfrost, Fieber und musste mich übergeben. Das ging den ganzen Tag so und ich fühlte mich hundeelend. Eigentlich wollte ich in die Apotheke, aber hatte überhaupt keine Kraft von meinem Stockbett runter zu krabbeln. Ich konnte weder essen noch trinken, weil mein Magen mit allem ein Problem hatte. Irgendwann raffte ich mich auf und nahm meine ganze Kraft zusammen. Der Mann von der Rezeption konnte kein Englisch, aber ich benutzte Google Übersetzer um ihm mein Problem zu erklären. Er lief netterweise mit mir zur Apotheke und erklärte was ich hatte. Zu einem viel zu überteuerten Preis bekam ich Magentabletten. Leider behielt ich diese nicht lange bei mir. Im Urlaub in einem fremden Land krank zu sein ist echt kein Spaß. Ein Argentinier bei mir im Zimmer war super lieb. Er sah wie schlecht es mir ging und meinte sein Papa sei Arzt. So lief er los um mir andere Medikamente zu holen, mixte mir was zusammen und nahm nicht mal mein Geld an, dass ich ihm zustecken wollte. Der nette junge Mann kümmerte sich richtig lieb um mich und gab mir viele Tipps.
Ein anderes deutsches Mädel im Zimmer lenkte mich ab und redete die ganze Zeit mit mir. Wir redeten so lange bis ich fast vergaß, dass ich krank bin und um 8 endlich einschlief.
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Kranke Grüße
Nadine

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