Halleluja!

Dienstag, 25.09.2018

Mann, hab ich ein Dusel

In aller Frühe starteten Pewa und ich einen Ritt mit einer Frau die neu angekommen war. Wenn man einen Ritt zu zweit hat, ist das super entspannt und wir unterhielten uns gut. Ich ritt den Anfang der Runde gleich wie am Vortag, um mein Funkgerät zu suchen. Ich blieb erfolglos und war total verzweifelt. Das ist wirklich der super-GAU und das Gerät ist sehr wichtig. Es gibt auch keine Ersatzgeräte und mitten im Nirgendwo kommt man auch nicht so einfach an eins ran. Leider waren auf der Strecke auch nicht viele Tiere unterwegs. Als wir schon fast wieder an der Farm waren, sah ich sie zum ersten Mal: Eine riesige Herde Elands mit unzähligen Kälbern, von denen einige erst ein paar Wochen alt sind. Jeder hatte die Herde die eigentlich aus 100 Tieren besteht schon gesehen, aber für mich war es das erste Mal. Sie ließen sich überhaupt nicht stören und wir standen ewig genau daneben und beobachteten sie. Die Mütter schirmten die Tiere anfangs noch von uns ab, aber entschieden sich dann dafür, dass wir keine potenzielle Gefahr darstellen. Das war so wunderschön diese großen Antilopen zu beobachten.


Nach dem Mittagessen fuhr ich mit dem Gator erneut los, um nochmal intensiv nach dem Funkgerät zu suchen. Bei über 30 Grad in der Mittagssonne ohne Kopfbedeckung vielleicht nicht die genialste Idee. Zumal der Streckenabschnitt auf dem ich es verloren haben kann ziemlich weit weg ist. Der Gator gab ordentlich Hitze ab und ich schwitzte total. Zumindest an Wasser hatte ich gedacht. Ich hielt meine Augen offen und suchte eisern. Leider fand ich es nicht und kehrte niedergeschlagen wieder um. Auch beim Rückweg war keine Spur. So ein Mist, dachte ich mir. Das ist sehr sehr schlecht!

Nachmittags hatte ich das große Glück, dass ich keinen Ritt hatte. Das ist auch echt mal schön. So ritten unser neuer Azubi und ich zusammen los um mein Funkgerät zu finden. Zwar hatte ich die Hoffnung nach zwei gescheiterten Suchen schon fast aufgegeben, aber es musste ja irgendwo sein. Ich hatte die Stute Gava die noch nicht so lange eingeritten ist und der Azubi hatte einen Wallach der gerade wieder antrainiert wird. So ritten wir im Schritt und suchten beide nochmal ausgiebig. Wir waren gerade irgendwo da in der Gegend wo ich am Vortrag abgestiegen sein musste, als der Azubi von seinem Pferd sprang. Ich hätte ihn knutschen können, als er mir das Funkgerät hin hielt. Im hohen Gras war es gelegen. Also eigentlich genau da, wo ich es vermutet hatte. Keine Ahnung, warum ich es nicht gesehen hatte. So war die Mission erfüllt und wir konnten wieder umdrehen. Unsere Pferde waren sehr lieb und benahmen sich vorbildlich. Ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich darüber war und hatte noch lange ein fettes Grinsen im Gesicht.

Als wir nach eineinhalb Stunden zurück waren, longierte ich noch ein junges Pferd und es war schon fast dunkel als Laura von ihrem Ritt zurück kam. Als wir alles fertig hatten, war Feierabend und wir konnten zum Abendessen.

Liebe Grüße
Nadine

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