Last day on my travels

Montag, 11.07.2016

Unser letzter Tag zu dritt und der letzte Tag auf meiner Reise brach an und mir wurde immer bewusster war das hieß. Vom einen auf den anderen Tag wird dieses Abenteuer vorbei sein. Als ob nichts gewesen wäre bin ich dann wieder Zuhause.
Jonas war morgens wieder beim Joga und Lena und ich liefen zur Zugstation um ihn dort zu treffen. Wir machten aus uns beim gleichen Eingang vom Vorabend zu treffen. Lena war sich zum Glück sicher welcher Eingang das war, denn für mich sah jeder Eingang der riesigen Mall an der der Bahnsteig war gleich aus. Wir warteten und warteten und ich gönnte mir zum Frühstück ein Stückchen Pizza. Als es schon lange Zeit war, liefen wir ein paar andere Eingänge ab, aber fanden Jonas nicht. Irgendwann liefen wir noch zu einem anderen Eingang und zum Glück stand er da. Ohne Internet oder Anruf ist es nicht einfach sich in der Millionenstadt Bangkok zu treffen.
Gemeinsam fuhren wir zum Fluss Mae Nam Chao Phraya und Jonas der schon einige Male hier war bewies sich als guter Tourguide. Wir nahmen die Einheimischen-Fähre für eine günstige Flussrundfahrt. Dabei standen wir ganz vorne am Schiff und hatten bei gutem Wetter eine tolle Aussicht. So kann man viel von der Hauptstadt Thailands sehen und obwohl das Schiff alle paar Minuten stoppte, war die Fahrt nach einer halben Stunde vorbei.
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Jonas empfahl uns ein Nudelhouse wo es günstiges Essen gab. Leider hatten diese sich nicht auf Vegetarier vorbereitet, aber mir machte es gar nichts aus, dass Lena und Jonas was aßen. Ich kam nämlich anschließend auch noch auf meine Kosten. Wir fanden ein geniales, kleines französisches Café das unsere Herzen höher schlagen ließ. Lena bestellte einen Pfannkuchen mit Beeren und Sahne und ich einen mit Nutella und Eis. Diese Kalorienbombe schmeckte gigantisch und wir wurden ordentlich satt. Nach dem Motto: „Wenn schon, denn schon“, gabs noch Nudeln mit Sahnesoße hinterher.

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Beim Laufen auf der Khao San Road wurde alles gleich wieder abtrainiert und wir wollten uns an meinem letzten Tag eine Massage gönnen. Wir fanden ein gutes Studio und ließen uns eine Stunde lang durchkneten. Dabei lagen wir nebeneinander auf Matratzen und es gab viel zu lachen. Die Verrenkungen die die Frauen mit uns machten waren sehr lustig.

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Lena und ich sind beide sehr froh Jonas als Begleitung zu haben. Anstatt sich über unseren erneuten Shoppingmarathon zu beschweren, machte er einfach mit und stürzte sich voll ins Geschehen. Wir probierten und kauften was das Zeug hielt und hatten richtig viel Spaß. Lena wollte noch eine Maniküre und Jonas gönnte sich eine Fußmassage. Ich nutzte derweil das WLAN im Studio aus.

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Wir fanden eine Hippie-Bar mit Happy Hour und bestellten uns Cocktails. Auf einer Leinwand kam gerade die Wiederholung vom EM Spiel gegen Frankreich die wir uns natürlich anguckten.

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Als es schon dunkel wurde stürzten wir uns wieder ins Getümmel auf der Khao San Road und als Jonas ein pinkes T-Shirt kaufte, taten es ihm Lena und ich gleich. Mit unseren knallig neonpinken Shirts fielen wir auf wie bunte Hunde und zogen die Blicke auf uns.

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In einer Bar die einem Deutschen gehört bestellten wir Bier und ließen es uns gut gehen. Lena und Jonas wollten nicht mehr feiern gehen was ich schade fand, weil es ja mein letzter Abend auf Reisen und „in Freiheit“ war. Wir einigten uns auf ein gemütliches Bier und setzten uns in eine vielbesuchte Bar. Als Abschluss lud mich Jonas auf einen Bucket (Eimer) ein, wo es zwei zum Preis von einem gab. Da bekommt man den Alkohol mit Strohhalm in einem 1 Liter Eimer mit Eiswürfeln. In der Bar war die Hölle los und alles tanzte und hatte Spaß. Wir saßen an den Tischen und Lena war müde und Jonas hatte auch nicht mehr viel Lust. Dies kann sich aber richtig schnell ändern, wenn man auf Stühlen sitzt und eine wilde Partymeute um sich rum hat. Wenige Minuten später fanden wir uns also mitten im Getümmel und tanzten wild zum Gangnam Style, Macarena, YMCA und Co. Es ist einfach super ansteckend wenn überall auf der riesigen Straße getanzt wird und so viele Leute Spaß haben. Außerdem finde ich es gut, dass es (fast) nie Probleme gibt. Gar nie in meinen fast eineinhalb Jahren habe ich Gewalt mitbekommen. Da sind die unterschiedlichsten Kulturen, alle Altersklassen und Leute aus der ganzen Welt zusammen und haben Spaß und alles ist friedlich. Und dass, obwohl die ganze Straße voller feiernder Leute ist. Wir hatten so einen hammer Abend und es hätte absolut keinen besseren Abschluss meiner Reise geben können.

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Wir verhandelten mit einigen Tuk Tuk Fahrern bis uns ein Taxi günstig zum Hostel zurück brachte. Dann war der Moment gekommen vor dem ich Angst hatte: Die Verabschiedung von Jonas. Ich werde früh am nächsten Morgen fliegen und Jonas reist noch weiter. Lena fliegt dann abends auch zurück nach Deutschland (wir hatten nicht denselben Flieger bekommen). Wir machten aus, Jonas in der Schweiz zu besuchen, wenn er zurück ist. Es war einfach genial und perfekt so ein Travelmate wie Jonas zu haben. Wir kamen alle so gut miteinander aus und Jonas war für jeden Spaß zu haben. Mit ihm konnte man jeden Blödsinn machen und er hatte immer einen witzigen Spruch auf den Lippen oder imitierte Leute. Jöneler: Du wirst uns soooooo fehlen !!! Vielen dank, dass du die drei Wochen mit uns gereist bist 🙂
Wir gingen alle total müde ins Bett und obwohl ich es mir ganz fest vorgenommen hatte, reichte meine Energie nicht mehr zum Packen. So wusste ich, dass ich 4 Stunden später wieder aufstehen muss um noch packen zu können.

Liebe Grüße vom aller letzten Abend meiner Reise
Nadine

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