Shopping in Bangkok

Sonntag, 10.07.2016

Natürlich schliefen wir nach diesen Strapazen am Vortag erstmal aus. Um 10 saß ich beim Frühstück und gönnte mir Müsli und Obst. Jonas kam eine Stunde später dazu und Lena schlief ewig. Als sie wach war liefen wir beide los in die Stadt und Jonas ging zum Joga.
Da ich um 1 einen Termin auf der Khao San Road hatte, mussten wir uns beeilen. Die Tuk Tuk Fahrer verlangten horrende Preise und so viel Geld wollten wir nicht ausgeben. Der eine Fahrer zeigte uns die Bushaltestelle wo wir ewig auf einen Bus warteten. Da leider keiner kam, hielten wir ein Taxi an das sehr günstig war. Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde und dann waren wir auf der berühmten Backpackerstraße. Wir fragten uns wie wir das Tattoo Studio in dem ich den Termin hatte finden sollten als wir einfach der Wegbeschreibung im Internet folgten und es ohne Probleme fanden.
Der Tätowierer wartete schon und hatte meine Vorschläge die ich ihm per Mail geschickt hatte ausgedruckt an der Wand hängen. Außerdem hatte er schon eine Feder gezeichnet wie ich sie wollte. Er kopierte den Entwurf, schnitt ihn aus und pauste es auf mein Bein. Dann fragte ich nach den Kosten und sagte ihm, dass ich anrufe um einen Termin zu machen. Irgendwie hatte er das anders verstanden und wollte gleich anfangen. Ne so geht das nicht. Mein Magen war leer und Lena hatte noch nicht mal gefrühstückt. Kein Problem sagte der junge Thailänder. Lena sollte los um Essen zu kaufen und er fange schon mal mit dem Tattoo an. So hatte ich keine Zeit mehr zu überlegen und er sagte er hätte nur sofort Zeit. Lena wartete noch bis es los ging, weil sie mein Gesicht sehen wollte. Am Anfang merkte ich nicht viel und bekam nicht mal mit, dass er anfing. Als Lena mit dem Essen zurück kam, fing es an weh zu tun. Besonders am Knöchel und als er immer wieder über dieselbe Stelle ging um die Schattierungen zu machen tat es weh. Ein junger Engländer in unserem Alter guckte mich mitleidig an als ich mein Gesicht verzog, aber ich gab mir große Mühe die Fassung bewahren Als die Schmerzen sich in Grenzen hielten, saß ich da mit meinem Pad-Thai (Nudeln) und aß sie genüsslich während der Thailänder sich an meinem Bein verkünstelte. Als das schwarz fertig war kam der schmerzvollste Teil. Meine Haut war ja bereits von der ersten Schicht gereizt und dann kam mit sogenannten Wasserfarben die zweite Schicht drüber. Das fühlte sich fast so an als würde mir jemand den Knochen abschaben und ohne, dass ich Kontrolle darüber hatte floss mir sogar ein kleines Tränchen runter. Der nette Tätowierer lachte mich nur aus und ich gab mir Mühe im vollen Studio möglichst schmerzlos auszusehen. Einmal musste ich mich anders hin setzten, weil ich einen Krampf bekam und es nicht gerade bequem war wie ich da saß.
Nach Eineinviertel Stunden waren die größten Schmerzen vorbei und ich durfte im Spiegel das erste Mal mein neues Tattoo bewundern. Genau vor einem Jahr habe ich mir mein erstes Tattoo auf Bali stechen lassen. Mir gefällt meine Feder total gut. Diese steht für Freiheit und dass ich mit dem Wind gehen kann wohin er mich trägt. Auch die Farben sind gelungen und ich bin ganz stolz. Es wurde in Folie gepackt, aber diese sollte ich eine Stunde später weg machen, weil es nicht gut ist, wenn ich dort schwitze. Die Schmerzen dauerten immer noch an und es brannte. Es ist vergleichbar mit einer Schürfwunde die tief ist und es dauert eine Weile bis es heilt.
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Die Khao San Road ist ein echtes Paradies für Shoppingfreunde wie uns. Alles ist total günstig und man bekommt T-Shirts und Hosen für 1,50 Euro. Es war wieder super schwül, aber sonnig und das hielt uns nicht davon ab stundenlang die große Straße hoch und runter zu laufen und ordentlich einzukaufen. Hoffentlich zahle ich kein Übergepäck 😉

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Lena und ich fanden einen netten, gutaussehenden Tuk Tuk Fahrer der uns in die große MBK Shoppingmall fuhr.

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Diese ist super modern und gigantisch groß. Man findet alles was das Herz begehrt und man weiß gar nicht wo man hin gucken soll. Es gibt so viele Wege und man kann sich hier locker ein paar Stunden aufhalten ohne alles gesehen zu haben.

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Die Preise sind hier aber fast wie in Deutschland und so kauften wir uns nur Donuts die echt lecker waren.

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Die komplette 4. Etage ist voll mit gebrauchten Elektronikartikeln. Dort wollte ich nach einem Mac-Book schauen, aber die sind selbst hier noch zu teuer. Erschrocken stellten wir fest, dass es schon halb 7 war. Die Zeit vergeht hier einfach viel zu schnell.
Da direkt an der Shoppingmall die Station vom Skytrain (Zug) ist, wollten wir dieses Transportmittel auch noch ausprobieren. Es ist sehr günstig, aber da wir die Haltestelle in der Nähe vom Hostel nicht wussten, wurde es kompliziert. Zum Glück konnte die Dame am Schalter uns helfen und wir bekamen das richtige Ticket für nur ein paar Cent. Man bekommt elektronische Karten wie in Australien die man einstecken muss, damit sich die Schranke die zum Gleis führt, öffnet. Am Gleis gibt es Glastüren, sodass man gleich weiß wo man stehen muss. Dieses System ist total modern und fortschrittlich und auch die Züge sind neu. Nach einer Haltestelle mussten wir umsteigen und auf der Rückseite der Fahrkarte ist auch gleich ein Plan, sodass man weiß mit welcher Linie man fahren muss. Die Züge fahren regelmäßig alle paar Minuten und Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen. Zu unserem Erstaunen kamen wir sogar an der richtigen Haltestelle raus und fanden unser Hostel.
Jonas wartete schon und mit Thomas, einem Norweger aus unserem Zimmer suchten wir was zu Essen. In einer großen Shoppingmall in der Nähe des Hostels fanden wir einen guten, günstigen Italiener mit ordentlichen Portionen. Das Abendessen schmeckte uns allen gut.
Der Abend war noch jung und im Internet suchten wir nach Skybars. Eine die sich in laufnähe befand wollten wir ausprobieren und liefen dort hin. Das Hotel Sofitel in dem Bar drin ist sah schon so luxuriös aus, dass wir dachten wir kommen da mit unserem Touri-Outfit (Flip Flops und kurze Hosen) nicht rein. Die zwei Bediensteten guckten sich auch komisch an und eine Frau nahm uns mit zum Aufzug. Oben im 29. Stock angekommen wurden wir von einer total verrückten Angestellten empfangen die uns gleich zu den Schuhen brachte. Jeder von uns musste sich ein Paar Schuhe raussuchen die dort standen. Somit sahen wir zwar immer noch aus wie vorher, aber hatten wenigstens viel zu große Glitzerballerinas bzw. Stoffschuhe an. Die lustige Empfangsdame tanzte los und wir sollten in einer Reihe hintereinander tanzen. Wir lachten uns kaputt und liefen so durchs Restaurant.
Die Aussicht von der Park Society Rooftop Bar auf das nächtliche Bangkok war gigantisch und wir waren alle beeindruckt. Es war nichts los und wir fanden Platz an Hochtischen wo wir gleich Antipasti serviert bekamen. Die Preise waren zu hoch für unser Budget und wir blieben bei Bier. Thomas dem Norweger gefiel es auch und wir hatten einen schönen Abend.
Den anderen war es nicht mehr nach feiern gehen und so traten wir nach zwei gemütlichen Bier den Heimweg zum Hostel an. Dort kommt man an vielen schönen Straßenständen mit Klamotten vorbei, aber wir hatten schon genug Shopping für diesen Tag unternommen.

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Liebe Grüße vom tollen Bangkok
Nadine

Ein Gedanke zu “Shopping in Bangkok

  1. Sybille schreibt:

    Hallo Nadine,
    Sehr interessanter Beitrag. Ich war letztes Jahr mit dem Work and Travel Programm von „Stepin“ ( https://www.stepin.de/work-and-travel/ ) in China. Thailand bzw. Bangkok wird wohl mein nächstes Ziel werden!
    Ich finde es im Allgemeinen sehr interessant von Blogs, wie diesen, Eindrücke zu sammeln. So ist man immer schon im Voraus ein wenig informiert.
    Mir wurde z. B. empfohlen, mit einem Boot über den „Chao Phraya“ zu fahren. Viele Sehenswürdigkeiten wie den „Wat Arun“ Tempel soll man so direkt und ohne viel Trubel anfahren können.
    Eine gute Aussicht auf die Stadt soll man außerdem vom „Baiyoke Sky Tower“, dem derzeit höchsten Gebäude der Stadt, haben.
    Freue mich schon auf meinen Bangkokbesuch! Wünsche Euch noch eine tolle Reise!

    LG Sybille

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